UVP 7.999 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 11.799 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 11.039 €
Baujahr von 2019 bis 2026~
UVP 10.578 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 9.795 €
Baujahr von 2024 bis 2026~

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Zum Modell
Schöne Sportmaschine aus Italien - reichen 48 PS?
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Test des komfortablen Alltags-Sportlers CBR650R von Honda
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Zum Modell

Pro und Kontra

Pro:
  • kompakt, leicht, wendig
  • elektronisch komplett ausgestattet
  • V2-Sound
  • sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
  • gutes Fahrwerk
Kontra:
  • Bremse hinten mit langem Regelintervall
  • 48 PS Version obenraus dünn
  • etwas zu kleine Anzeigen im TFT-Display
Pro:
  • elastischer, drehfreudiger 4-Zylinder
  • cooler Sound
  • alltagsfreundliche Sitzposition
  • sehr zugängliche Maschine, auch für Nicht-Sportler geeignet
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
  • bringt voll Laune!
Kontra:
  • keine Fahrmodi
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis (208€)
  • Display etwas in die Tage gekommen
Pro:
  • toller Motor
  • präzises Fahrwerk
  • gute Bremsen
  • QuickShifter Serie
  • alltagstaugliche Sitzposition
  • gut ablesbares Cockpit mit einfacher Bedienung
Kontra:
  • etwas schwerer als die Wettbewerber

Abmessungen & Gewicht

Gewicht189kg
Radstand1.400mm
Länge2.020mm
Radstand1.400mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.105mm
Gewicht183kg
Radstand1.370mm
Länge1.995mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm
Gewicht208kg
Radstand1.450mm
Länge2.120mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.150mm
Gewicht205kg
Radstand1.465mm
Länge2.115mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.105mm
Gewicht201kg
Radstand1.425mm
Länge2.083mm
Radstand1.425mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.145mm

Motor

Motor-BauartDreizylinder-Reihenmotor, flüssigkeitsgekühlt, 4-Takt, DOHC
Hubraum674ccm
Hub55mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe Viertakt mit 270 Grad Hubzapfenversatz
Hubraum659ccm
Hub64mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartVierzylinder-Viertakt-Reihenmotor
Hubraum649ccm
Hub46mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor
Hubraum776ccm
Hub70mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartDreizylinder-Reihenmotor, DOHC, 12V
Hubraum660ccm
Hub51mm
Bohrung74mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung90 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment68 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite273km
Leistung100 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment67 NM bei 8.500 U/Min
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite306km
Leistung95 PS bei 12.000 U/Min
Drehmoment63 NM bei 9.500 U/Min
Höchstgeschw.197km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite314km
Leistung83 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment78 NM bei 6.800 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite333km
Leistung95 PS bei 11.250 U/Min
Drehmoment69 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.216km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite286km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr
Federung vorne41 mm, USD-Gabel, voll einstellbar, KYB (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 R17
Reifen hinten180/55 R17
RahmenbauartBrückenrahmen, Motor mittragendes Element
Federung vorneKayaba USD 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55-ZR17
RahmenbauartStahlrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 41mm (Federweg 108)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenDoppelschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneSchraubenfedern / Cartridge-System, Öldämpfung (Federweg 130)mm
Federung hintenSHOWA Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17
RahmenbauartStahlrohr-Perimeterrahmen
Federung vorneShowa 41 mm SF-BPF-Gabel (Federweg 110)mm
Federung hintenShowa Monoshock Hinterradaufhängung mit hydraulisch, werkzeuglos einstellbarer Federvorspannung (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarm-Stahlprofilschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheiben, Radial-Vierkolben-Bremssättel, J. Juan ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheiben, Einkolben-Gleitsattel, J. Juan ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Vierkolben Festsattel, radial verschraubt ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszangen ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneZwei schwimmend gelagerte 310 mm-Bremsscheiben, 4-Kolben-Radialbremssättel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Schwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Aprilia RS 660 hält, was sie verspricht: Sie ist ein rassiger Supersportler und fährt sich auch so. Was A2-Führerscheininhaber jetzt vermutlich nicht so gerne hören wollen: Zu dieser Art Maschine passen 100 PS wesentlich besser als 48 PS. Gerade in oberen Drehzahlbereichen passiert bei der A2-Maschine einfach zu wenig - was aber nur derjenige bemerken wird, der schon einmal 100 PS oder mehr gefahren ist. Insofern werden die A2-Biker vermutlich wenig vermissen, weil sie es halt nicht anders kennen.

Die RS660 macht auf Landstraßen jedenfalls viel Spaß und jeder Inhaber wird sich an der wirklich super-kompletten Ausstattung erfreuen können. Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von ZTS (Zweiradtechnik Schielmann in Bokel) zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrten!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.050 €
  • Baujahre: ab 2021
  • Farben: gelb, schwarz, rotblau

Fazit - was bleibt hängen

Vor allem bleibt hängen, dass die CBR ein alltagstaugliches Bike ist, was den Fahrspaß aber nicht im Geringsten mindert - im Gegenteil: Gerade weil die CBR so umgänglich ist, macht es einen Heidenspaß, mit ihr durch die Gegend zu sportlern. Davon einmal abgesehen finden wir sie außerdem richtig schön, wie fast alle Sportler. Jetzt verstehen wir auch, warum unsere YouTube-Nutzer uns seit Jahren in den Ohren liegen, wir mögen doch endlich mal die Honda CBR 650 R testen. Check, ham' wir gemacht, hat sich tatsächlich gelohnt, danke für den Tipp.
 
Das Testbike wurde uns übrigens zur Verfügung gestellt von motofun, einem großen Honda-Händler aus Kaltenkirchen in der Nähe von Hamburg. Dort steht die CBR als Vorführer in schwarz und wartet auf Probefahrer. Nur zu, Nico und sein Team freuen sich auf Euren Besuch!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.500€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: seit 2019
  • Farben: rot, schwarz

Fazit

Die Suzuki GSX-8R ist ein sportlicher Renner für Jedermann. Aufgrund der moderaten Sitzposition darf man auch Ü30 sein, um mit dieser Maschine seinen Spaß zu haben. Sie ist ausgewogen, fährt sich toll und hat diesen bärigen 800er Motor, der im Zusammenspiel mit dem fluffigen QuickShifter jede Menge Endorphine freisetzt. Die GSX-8R ist fair eingepreist und kommt mit einer vernünftigen Ausstattung.
 
Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort stehen die GSX-8R und die GSX-8S als Vorführer. Unser Tipp: Einfach mal beide Bikes Probe fahren, dann merkt man trotz der ähnlichen Technik die Unterschiede dieser beiden Spaß-Granaten.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.800€
  • Verfügbarkeit: seit 2024
  • Farben: schwarz, silber-rot, blau

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Motorradvergleich: CF Moto 675 SR-R vs Aprilia RS 660 vs Honda CBR 650 R vs Suzuki GSX-8R vs Triumph Daytona 660

Fünf 650er Sportmotorräder, fünf unterschiedliche Philosophien: Genau das macht diesen Vergleich spannend. Die Modelle aus dem Segment der sportlichen Mittelklasse wollen nicht nur schnell aussehen, sondern auch im Alltag, auf Landstraßen und in flotten Kurven überzeugen. Im Folgenden werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet – ohne einzelne Zahlen in den Vordergrund zu stellen. Stattdessen geht es darum, wie sich die Stärken der jeweiligen Bikes im Fahrbetrieb bemerkbar machen und wo die Grenzen liegen können.

Überblick: Was die 650er Sportklasse ausmacht

Die 650er Sportmotorräder liegen oft genau dort, wo viele Fahrerinnen und Fahrer anfangen, wirklich sportlich zu fahren: genug Reserven für zügiges Beschleunigen, aber noch ein handhabbares Gesamtpaket für längere Strecken. Entscheidend sind dabei nicht nur Motorcharakter und Leistung, sondern auch das Zusammenspiel aus Fahrwerk, Bremsen, Sitzposition und Elektronik. Gerade bei den hier genannten Modellen zeigt sich: Jede Marke setzt andere Schwerpunkte.

Motor und Antrieb: Charakter statt nur Kennzahlen

CF Moto 675 SR-R: Direkt und modern

Die CF Moto 675 SR-R wirkt wie ein Bike, das auf ein lebendiges Ansprechverhalten ausgelegt ist. Der Motor vermittelt ein spürbar sportliches Gefühl, ohne dabei unnötig hektisch zu sein. Besonders im mittleren Drehzahlbereich spielt die SR-R ihre Stärken aus: Gas geben fühlt sich kontrolliert an, und das Motorrad bleibt dabei gut zu dosieren. Wer ein sportliches Setup sucht, das nicht nur auf dem Papier überzeugt, bekommt hier eine stimmige Basis.

Aprilia RS 660: Präzise und mit klarer Sportabsicht

Die Aprilia RS 660 steht für ein sehr zielgerichtetes Fahrgefühl. Der Motor wirkt oft „auf Linie“: Gasannahme und Beschleunigung passen gut zusammen, und das Motorrad unterstützt sportliche Fahrweise spürbar. In Kombination mit der insgesamt sportlichen Auslegung entsteht ein Gefühl von Dynamik, das vor allem dann Spaß macht, wenn häufiger zügig beschleunigt und konsequent in den Kurven gearbeitet wird.

Honda CBR 650 R: Alltagstauglich, aber sportlich

Die Honda CBR 650 R ist eher der Vertreter, der sportlich wirkt, aber im Alltag nicht überfordert. Der Motorcharakter ist so ausgelegt, dass er sich gut dosieren lässt und auch bei weniger „aggressivem“ Fahrstil souverän bleibt. Wer ein Motorrad möchte, das sich nicht nur auf dem Weg zur nächsten Kurve gut anfühlt, sondern auch im täglichen Betrieb, findet hier einen starken Ansatz.

Suzuki GSX-8R: Viel Drehmomentgefühl, flexibel nutzbar

Die Suzuki GSX-8R spielt ihre Stärken besonders bei der Alltagstauglichkeit und der Flexibilität aus. Der Motor lässt sich meist angenehm aus niedrigen bis mittleren Bereichen nutzen, ohne dass ständig hochgedreht werden muss. Das macht das Motorrad attraktiv für gemischte Strecken: Stadt, Landstraße und sportliche Passagen lassen sich oft flüssig miteinander verbinden.

Triumph Daytona 660: Sportlich, aber mit eigenem Temperament

Die Triumph Daytona 660 wirkt wie ein Bike, das sportliche Ambitionen mit einem charaktervollen Fahrgefühl verbindet. Der Motor unterstützt zügige Fahrweise, bleibt dabei aber oft gut kontrollierbar. Gerade wenn Wert auf ein „rundes“ Gesamtpaket gelegt wird – also nicht nur auf Beschleunigung, sondern auch auf das Gefühl beim Herausbeschleunigen und beim Halten des Tempos – kann die Daytona 660 besonders überzeugen.

Fahrwerk und Handling: Wer liegt wie in der Kurve?

Beim Handling entscheidet sich schnell, welches Motorrad zum eigenen Fahrstil passt. Alle fünf Modelle sind sportlich ausgelegt, aber die Art, wie sie Kurven annehmen, unterscheidet sich. Während einige Bikes eher auf agiles Ansprechen und schnellen Richtungswechsel ausgelegt sind, setzen andere stärker auf Stabilität und ein ruhigeres Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten.

CF Moto 675 SR-R: Agil mit sportlichem Grundgefühl

Die SR-R wirkt im Kurvenbetrieb oft lebendig. Das Motorrad unterstützt zügige Richtungswechsel und vermittelt ein direktes Feedback. Das kann ein Vorteil sein, wenn häufig dynamisch gefahren wird. Gleichzeitig sollte man im Blick behalten, dass ein sehr sportliches Setup je nach Fahrbahn und Beladung unterschiedlich wirken kann – wer viel Komfort sucht, muss gegebenenfalls genauer hinschauen.

Aprilia RS 660: Sportliche Präzision

Die Aprilia RS 660 punktet häufig mit einem sehr kontrollierten Fahrgefühl. Gerade beim zügigen Kurvenfahren wirkt das Zusammenspiel aus Fahrwerk und Geometrie stimmig. Das Motorrad lädt dazu ein, die Linie konsequent zu fahren. Wer gern „präzise“ statt „wild“ unterwegs ist, dürfte hier besonders viel Freude haben.

Honda CBR 650 R: Stabil und gutmütig

Die Honda CBR 650 R zeigt sich oft als ausgewogenes Paket. Das Handling wirkt berechenbar, und das Motorrad bleibt auch dann angenehm, wenn nicht jede Kurve maximal ausgereizt wird. Dadurch eignet sich die Honda gut für Fahrerinnen und Fahrer, die sportlich fahren möchten, aber nicht ständig am Limit arbeiten wollen.

Suzuki GSX-8R: Ausgewogen zwischen Alltag und Sport

Die GSX-8R kann das Tempo gut mitgehen, ohne dass das Motorrad dabei „zu nervös“ wird. Das Handling wirkt oft alltagstauglich, aber sportlich genug, um auf Landstraßen Spaß zu machen. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur am Wochenende funktioniert, sondern auch unter der Woche, findet hier einen starken Kompromiss.

Triumph Daytona 660: Fahrgefühl mit Charakter

Die Daytona 660 bietet ein sportliches, aber nicht übertriebenes Handling. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von „Zusammenhalt“, besonders beim Herausbeschleunigen und beim Halten der Linie. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das sich dynamisch anfühlt, aber dennoch gut kontrollierbar bleibt, wird mit der Triumph häufig zufrieden sein.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Gerade bei sportlichen 650ern ist die Bremsleistung entscheidend, weil sie direkt beeinflusst, wie spät und wie sicher in Kurven eingelenkt werden kann. In diesem Vergleich zeigen sich klare Unterschiede in der Art, wie die Bremsen dosierbar sind und wie stabil das Gefühl beim stärkeren Verzögern bleibt.

Aprilia RS 660 und Triumph Daytona 660: Sportliches Bremsgefühl

Beide Modelle wirken besonders dann stark, wenn es zügig wird. Das Bremsverhalten lässt sich meist gut dosieren, und das Motorrad bleibt dabei stabil. Das ist ein Vorteil für Fahrerinnen und Fahrer, die gern dynamisch fahren und bei Bedarf schnell reagieren möchten.

Honda CBR 650 R: Ruhig und berechenbar

Die Honda setzt eher auf ein kontrolliertes, gutmütiges Bremsgefühl. Das hilft besonders im Alltag und bei wechselnden Bedingungen. Wer nicht ständig „sportlich am Anschlag“ unterwegs ist, profitiert von der einfachen Handhabung.

CF Moto 675 SR-R und Suzuki GSX-8R: Solide Basis für sportliche Einsätze

Auch die CF Moto und die Suzuki liefern eine solide Grundlage. Je nach Fahrstil kann das Bremsgefühl sehr gut passen, wenn man die Dosierung sauber trifft. Wer häufig sehr spät bremst oder viel auf kurvigen Strecken mit hoher Frequenz fährt, sollte besonders auf das Zusammenspiel aus Gefühl am Hebel und Stabilität achten.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windschutz, Komfort

Sportmotorräder werden oft gekauft, weil sie gut aussehen – aber am Ende entscheidet, wie lange man sich wohlfühlt. Die Unterschiede zeigen sich vor allem in der Sitzposition, im Windschutzgefühl und darin, wie „angespannt“ sich längere Strecken anfühlen.

Honda CBR 650 R und Suzuki GSX-8R: Tendenziell alltagstauglicher

Beide Modelle wirken so, als seien sie für gemischte Einsätze gemacht. Die Sitzposition ist sportlich, aber nicht so kompromisslos, dass längere Fahrten sofort unangenehm werden. Das macht sie besonders interessant, wenn nicht nur kurze Ausfahrten geplant sind.

Aprilia RS 660 und Triumph Daytona 660: Sportlicher, aber mit gutem Gesamtgefühl

Die Aprilia und die Triumph sind klar sportlich ausgerichtet. Dennoch wirkt das Gesamtpaket oft so stimmig, dass man nicht nach kurzer Zeit „gegen“ das Motorrad arbeitet. Wer sportlich fährt und dabei trotzdem eine gewisse Alltagstauglichkeit erwartet, findet hier einen guten Mittelweg.

CF Moto 675 SR-R: Sportlich, aber je nach Körpergröße unterschiedlich

Die SR-R kann je nach Statur sehr gut passen, aber wie bei vielen sportlichen Bikes gilt: Ergonomie ist individuell. Wer zwischen den Größen liegt oder häufig lange Strecken fährt, sollte unbedingt auf Probefahrten setzen.

Ausstattung und Elektronik: Unterstützung im richtigen Moment

Elektronik ist bei modernen 650ern mehr als nur „Komfort“. Sie beeinflusst, wie sicher das Motorrad in unterschiedlichen Situationen wirkt – etwa beim Anfahren, beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder bei wechselnden Haftungsbedingungen.

Triumph Daytona 660 und Aprilia RS 660: Sportliche Unterstützung

Diese Modelle wirken oft so, als seien sie darauf ausgelegt, sportliche Manöver souverän abzufedern. Das kann das Vertrauen erhöhen, wenn man dynamischer fährt. Wer gern mit klarer Rückmeldung unterwegs ist und dennoch Assistenz möchte, dürfte hier gut aufgehoben sein.

Honda CBR 650 R: Fokus auf Alltag und kontrollierte Fahrbarkeit

Die Honda wirkt tendenziell so, als sei die Elektronik darauf ausgelegt, das Motorrad einfach handhabbar zu machen. Das ist besonders dann angenehm, wenn nicht jede Fahrt ein „Performance-Training“ ist.

Suzuki GSX-8R und CF Moto 675 SR-R: Praxisorientiert

Auch bei Suzuki und CF Moto steht die praktische Nutzbarkeit im Vordergrund. Die Unterstützung wirkt oft so, dass man schnell ins Fahren kommt und das Motorrad nicht unnötig „kompliziert“ wird. Das ist ein Plus für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad wollen, das schnell Spaß macht.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Wenn die Modelle gegeneinander abgewogen werden, ergeben sich typische Muster:

  • Aprilia RS 660 wirkt besonders stark, wenn sportliche Präzision und ein dynamisches Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Schwächepotenzial kann dort liegen, wo Komfort oder kompromisslose Alltagsentspannung wichtiger sind.
  • Triumph Daytona 660 punktet mit einem stimmigen Fahrgefühl und sportlicher Unterstützung. Je nach Erwartung kann die Ausrichtung etwas „charaktervoll“ wirken, was nicht jeder mag.
  • Honda CBR 650 R ist oft die Wahl, wenn berechenbares Handling und Alltagstauglichkeit wichtiger sind als maximaler Sportfokus. Wer sehr aggressiv fährt, könnte mehr „Biss“ erwarten.
  • Suzuki GSX-8R ist ein starker Kompromiss für gemischte Einsätze: flexibel, gut kontrollierbar und alltagstauglich. Bei reinem Track- oder Extremsportfokus sind andere Modelle oft die klarere Wahl.
  • CF Moto 675 SR-R bietet ein modernes, sportliches Gefühl und kann besonders dann überzeugen, wenn ein gutes Gesamtpaket zu einem attraktiven Anspruch gesucht wird. Wie bei allen sportlichen Bikes hängt viel von der individuellen Ergonomie ab.

Welche Wahl passt zu welchem Fahrstil?

Die beste Entscheidung hängt weniger von „dem schnellsten“ Motorrad ab, sondern davon, wie das Motorrad zum eigenen Rhythmus passt. Wer häufig zügig fährt, Kurven konsequent ansteuert und ein präzises Feedback sucht, wird mit der Aprilia oder der Triumph oft besonders glücklich. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich im Alltag leicht anfühlt und trotzdem sportlich genug bleibt, findet in Honda oder Suzuki einen sehr passenden Rahmen. Die CF Moto kann besonders interessant sein, wenn ein modernes Sportgefühl im Vordergrund steht und man bereit ist, die Ergonomie im Detail zu prüfen.

Fazit:

Die Aprilia RS 660 ist die richtige Wahl, wenn sportliche Präzision, dynamisches Ansprechverhalten und ein klarer Performance-Fokus im Vordergrund stehen. Die Triumph Daytona 660 passt besonders gut, wenn ein stimmiges Gesamtpaket aus Charakter, sportlicher Unterstützung und kontrollierbarem Fahrgefühl gesucht wird. Wer ein Motorrad möchte, das im Alltag souverän bleibt und dabei sportlich genug ist, trifft mit der Honda CBR 650 R häufig eine sehr gute Entscheidung. Die Suzuki GSX-8R empfiehlt sich als ausgewogener Allrounder für gemischte Strecken, bei denen Alltag und flotte Landstraßen gleichermaßen wichtig sind. Die CF Moto 675 SR-R schließlich ist eine spannende Option für alle, die ein modernes, sportlich orientiertes Motorrad suchen und bei der Probefahrt besonders auf die persönliche Ergonomie achten.

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