UVP 5.720 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 6.345 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 6.699 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 7.290 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 5.899 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 6.299 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
Test des Scrambler-Roadsters mit 40 PS und 40 Nm für deutlich unter 6.000 Euro
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Schwestermodell der Speed 400 als Scrambler-Variante
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Test des neuen und günstigen A2 Scramblers von Honda
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Wie schlägt sich der italienische A2-Scrambler "Edelmann"?
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Pro und Kontra

Pro:
  • exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • vitaler Motor
  • sehr leichtes und gutmütiges Handling
  • ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
  • Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
  • Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
Kontra:
  • eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
  • Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
  • geringer Windschutz
Pro:
  • komfortable Sitzposition
  • aufgeräumte Optik
  • kaum Vibrationen
  • coole Scrambler-Reifen von Metzeler
  • Handprotektoren und Lampenschutzgitter Serie
  • 4 Jahre Garantie
Kontra:
  • lieblose gemachte Hebel
  • fünf PS mehr hätten ihr gut getan
Pro:
  • sehr zugängliches, leicht fahrbares Motorrad
  • wendiges und agiles Fahrverhalten
  • einfache Bedienung, draufsetzen und losfahren
Kontra:
  • Fußrasten im Weg
  • dunkles Display
  • Hebel nicht in Reichweite einstellbar
Pro:
  • teilweise hochwertige Teile
  • sehr leicht und wendig
  • knackiger Sound
  • schicke Scrambler-Optik
  • LED-Hauptscheinwerfer
Kontra:
  • teilweise minderwertige Teile
  • teigige Bremse vorne
  • Leerlauf nur widerwillig

Abmessungen & Gewicht

Gewicht184kg
Radstand1.440mm
Länge2.145mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.125mm
Gewicht179kg
Radstand1.418mm
Länge2.065mm
Radstand1.418mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.169mm
Gewicht192kg
Radstand1.484mm
Länge2.153mm
Radstand1.484mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.137mm
Gewicht157kg
Radstand1.425mm
Länge2.080mm
Radstand1.425mm
Sitzhöhe: 820 mm
Gewicht190kg
Radstand1.416mm
Länge2.097mm
Radstand1.416mm
Sitzhöhe: 795 mm
Höhe1.116mm
Gewicht159kg
Radstand1.357mm
Radstand1.357mm
Sitzhöhe: 820 mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile
Hubraum452ccm
Hub82mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Einzylinder-DOHC-Motor mit 4 Ventilen
Hubraum398ccm
Hub64mm
Bohrung89mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum471ccm
Hub67mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder Viertakt
Hubraum449ccm
Hub64mm
Bohrung94mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder-Viertakt
Hubraum486ccm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum399ccm
Hub64mm
Bohrung89mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung40 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment40 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.150km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite324km
Leistung40 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment38 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.150km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite371km
Leistung47 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.250 U/Min
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite333km
Leistung38 PS bei 7.100 U/Min
Drehmoment40 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.155km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite286km
Leistung48 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.160km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite325km
Leistung45 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.160km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite382km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneØ43-mm Telegabel (Federweg 150)mm
Federung hintenMono-Federbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-17
RahmenbauartHybrid-Brücken-/Perimeterrahmen, Stahlrohr, verschraubter Heckrahmen
Federung vorne43 mm „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm
Federung hintenGasdruck-Zentralfederbein mit externem Ausgleichsbehälter und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenLeichtmetall-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten140/80-17
Federung vorneTeleskopgabel 41 mm (Federweg 150)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/80R19M/C 59H
Reifen hinten150/70R17M/C 69H
RahmenbauartZentralrohr
Federung vorneUSD 41mm (Federweg 150)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwingeStahlschwinge mit variablen Querschnitten und progressiver Anlenkung
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten140/80 R17
RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorne41 mm USD-Telegabel, Zug-, Druckstufendämpfung und Federvorspannung einstellbar (Federweg 150)mm
Federung hintenZentralfederbein (Vorspannung und Zugstufendämpfung einstellbar) (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-18
Reifen hinten160/60-17
RahmenbauartChrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 43 mm USD (Federweg 150)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70-R17
Reifen hinten150/60-R17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm)
Bremsen vorneStarre 320 mm Bremsscheibe, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenStarre 230 mm Bremsscheibe, ByBreTM Einzylinder-Schwimmsattel ( Ø 230 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEin, Schwimmsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 230 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, 4-Kolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.

Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.720 €
  • Verfügbarkeit: seit 08/2024
  • Farben: viele (siehe oben)

Fazit

Kein Wunder, dass es die Scrambler 400 X im Juni 2024 in die Top 10 der Neuzulassungen in Deutschland geschafft hat: Für nur 6.295 Euro stellt Triumph hier eine bildschöne und gut gemachte Maschine auf die Straße, die nicht nur A2 Aspiranten ansprechen dürfte. An der einen oder anderen Stelle merkt man zwar diesen günstigen Preis, alles in allem ist die 400 X aber ein gut gemachter Scrambler, der sich auch für größere Leute eignet.
 
Das Testbike wurde uns vom Triumph Flagship-Store "Q-Bike" in Hamburg Rothenburgsort zur Verfügung gestellt. Dort steht nicht nur die 400 X als Vorführer zur Verfügung, sondern auch das Nakedbike-Pendant Triumph Speed 400. Wer zwischen diesen beiden Bikes schwankt, kann bei Q-Bike beide Maschinen ausprobieren!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.295 €
  • Verfügbarkeit: Seit 2024
  • Farben: Rot, Khaki, Schwarz

Fazit

Die Honda CL500 ist ein einfach zu fahrendes und sehr zugängliches Bike, das jede Menge Fahrspaß vermittelt. Es ist einfach ausgestattet, stellt den Fahrer vor keinerlei Rätsel und funktioniert ganz hervorragend. Wie üblich bei A2-Bikes sollte man keine Leistungswunder erwarten. Die CL500 ist eher ein gemütliches Bike, mit dem man bewusst jeden Kilometer genießt.
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von motofun zur Verfügung gestellt. motofun ist ein großer Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg. Dort steht die CL 500 als Vorführer - und nahezu jede andere aktuelle Honda kann dort ebenfalls zur Probe gefahren werden. Auf geht's zu motofun!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.400€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2023
  • Farben: orange, grün, schwarz, blau

Fazit - was bleibt hängen

Geil, ein unperfektes Bike! Die Fantic Caballero 500 ist eine typische Italienerin: Hier ein da ein wenig divenhaft, angeberisch und vorlaut, dafür aber absolut liebenswert und emotional. Man mag sie, oder man mag sie nicht, dazwischen wird es kaum etwas anderes geben. Leistung und technische Ausstattung treten bei der Caballero in den Hintergrund, im Vordergrund stehen Design, Sound und der herrlich pötterige Einzylinder. 
 
Das Testbike wurde uns von Legendary Cycles in Hamburg zur Verfügung gestellt. Da steht die Caballero 500 Scrambler als Vorführer. Und wenn Du schon mal da bist, schau Dir doch gleich noch die vielen anderen Bikes von Legendary an: Hier gibt es Bikes von Indian, Benelli, Royal Enfield, Moto Morini, Mash und eben Fantic. Herrlicher Laden. Kaffee gibt es auch, aber nicht auf "Capucchino" drücken, der Milchaufschäumer ist kaputt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.090€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.500€
  • Baujahre: 2018-2022
  • Farben: rot, knallgelb

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Royal Enfield Guerrilla 450 vs Triumph Scrambler 400 X vs Honda CL 500 vs Fantic Caballero Scrambler 500 vs Brixton Crossfire 500 X vs Husqvarna Svartpilen 401 im Vergleich

Wer ein charakterstarkes Motorrad in der A2- und Mittelklasse sucht, landet schnell bei genau diesen sechs Modellen. Die Royal Enfield Guerrilla 450, die Triumph Scrambler 400 X, die Honda CL 500, die Fantic Caballero Scrambler 500, die Brixton Crossfire 500 X und die Husqvarna Svartpilen 401 decken ein spannendes Feld zwischen Retro, Scrambler, Urban Bike und modernem Alltagsmotorrad ab. Auf den ersten Blick wirken viele dieser Maschinen ähnlich, doch im direkten Vergleich zeigen sich deutliche Unterschiede bei Konzept, Ergonomie, Fahrverhalten, Ausstattung und Charakter. Genau darin liegt der Reiz: Nicht jedes Bike will alles gleich gut können, sondern setzt eigene Schwerpunkte.

Während einige Modelle stärker auf lässigen Stil und entspanntes Cruisen ausgelegt sind, richten sich andere klar an Fahrerinnen und Fahrer, die ein agiles, leichtfüßiges und dynamisches Motorrad suchen. Dazu kommen Unterschiede bei Sitzposition, Federungskomfort, Verarbeitung, Technikniveau und dem Eindruck im Alltag. Wer regelmäßig pendelt, hat andere Ansprüche als jemand, der vor allem am Wochenende über Landstraßen fährt oder ein besonders individuelles Bike mit starkem Auftritt sucht. In diesem Vergleich geht es deshalb nicht um nackte Einzelwerte, sondern um die Frage, welches Motorrad seine Stärken in welchem Einsatzbereich am besten ausspielt.

Sechs Konzepte, ein gemeinsames Ziel: Fahrspaß mit Stil

Alle sechs Motorräder bewegen sich in einem Segment, das aktuell besonders gefragt ist. Es geht um Maschinen, die zugänglich, nicht überfordernd und gleichzeitig emotional sein sollen. Die Royal Enfield Guerrilla 450 bringt viel klassischen Charme mit und setzt auf einen bodenständigen, ehrlichen Auftritt. Die Triumph Scrambler 400 X verbindet Retro-Optik mit einem modernen Gesamtpaket und wirkt dabei besonders ausgewogen. Die Honda CL 500 verfolgt einen pragmatischen Ansatz, ohne auf Lifestyle zu verzichten, und präsentiert sich als vielseitiges Motorrad für Alltag und Freizeit.

Die Fantic Caballero Scrambler 500 legt den Fokus stärker auf Leichtigkeit, Individualität und Offroad-Anmutung. Die Brixton Crossfire 500 X tritt markant und eigenständig auf und spricht vor allem diejenigen an, die ein Motorrad mit auffälligem Design suchen. Die Husqvarna Svartpilen 401 wiederum bringt die modernste und sportlichste Interpretation in dieses Feld ein. Sie wirkt urban, reduziert und fahraktiv. Schon an dieser Stelle wird klar: Trotz ähnlicher Hubraum- und Leistungsklassen unterscheiden sich die Charaktere erheblich.

Fahrgefühl und Motorcharakter im direkten Vergleich

Zwischen entspannt, lebendig und sportlich

Beim Motorcharakter zeigen sich die vielleicht größten Unterschiede. Die Royal Enfield wirkt im Vergleich am gelassensten und vermittelt ein sehr mechanisches, authentisches Fahrgefühl. Das passt hervorragend zum klassischen Auftritt, bedeutet aber auch, dass sie weniger auf sportliche Spitzen als auf angenehme Nutzbarkeit und Charakter setzt. Die Triumph geht einen anderen Weg: Sie wirkt moderner, harmonischer und insgesamt runder. Im Vergleich zur Royal Enfield erscheint sie lebendiger, ohne nervös zu werden, und schafft damit einen sehr gelungenen Mittelweg zwischen Alltagstauglichkeit und Fahrspaß.

Die Honda CL 500 überzeugt vor allem durch ihre unkomplizierte Art. Im direkten Vergleich wirkt sie oft am vernünftigsten, weil sie ihre Leistung sehr berechenbar und zugänglich abliefert. Das macht sie besonders attraktiv für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag einfach funktioniert und wenig Eingewöhnung verlangt. Die Fantic bringt mehr Ecken und Kanten mit, was sie emotional interessant macht. Sie fühlt sich weniger glatt an als die Honda, dafür aber individueller. Die Brixton positioniert sich ebenfalls eher auf der charakterstarken Seite, kann im Vergleich aber nicht immer die gleiche Feinheit und Ausgewogenheit wie die etablierten Konkurrenten bieten.

Die Husqvarna schließlich ist die fahraktivste Erscheinung in diesem Feld. Im Vergleich zu den eher entspannten oder klassisch orientierten Modellen wirkt sie direkter, drehfreudiger und sportlicher. Das sorgt für viel Dynamik, verlangt aber auch eher nach einer aktiven Fahrweise. Wer ein ruhiges, entschleunigtes Motorrad sucht, wird sich auf anderen Modellen schneller zuhause fühlen. Wer dagegen ein agiles, modernes und leichtes Bike mit viel Spielfreude bevorzugt, findet in der Svartpilen eine besonders spannende Option.

Handling, Ergonomie und Alltag

Im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen zählt nicht nur die Motorcharakteristik, sondern vor allem das Zusammenspiel aus Gewichtseindruck, Geometrie und Sitzposition. Hier punktet die Husqvarna mit ihrer Leichtfüßigkeit und dem sehr direkten Einlenkverhalten. Sie fühlt sich im Vergleich am agilsten an und eignet sich hervorragend für enge Kurven, spontane Richtungswechsel und urbane Einsätze. Die Triumph liegt ebenfalls weit vorne, wirkt dabei aber etwas souveräner und erwachsener. Sie verbindet Handlichkeit mit Stabilität und schafft so ein sehr vertrauenerweckendes Gesamtbild.

Die Honda CL 500 zeigt sich im Vergleich besonders neutral. Sie macht kaum etwas spektakulär, aber vieles angenehm richtig. Genau das ist im Alltag ein großer Vorteil. Die Royal Enfield setzt stärker auf entspanntes Fahren und vermittelt weniger Hektik. Das kann sehr sympathisch sein, vor allem wenn der Fokus auf Genuss statt auf Tempo liegt. Die Fantic wirkt leicht und spielerisch, bringt aber auch eine etwas speziellere Ergonomie und einen eigenständigeren Charakter mit. Das macht sie interessant für alle, die bewusst etwas anderes suchen.

Die Brixton fällt durch ihre Optik auf, muss sich beim Feinschliff im direkten Vergleich aber stärker behaupten. Je nach Anspruch kann sie als stylische Alternative überzeugen, doch bei der ganzheitlichen Alltagssouveränität haben Triumph und Honda meist die Nase vorn. Wer viel Wert auf einfache Beherrschbarkeit, gute Übersicht und ein unkompliziertes Fahrgefühl legt, wird sich eher bei diesen beiden Modellen wiederfinden. Wer dagegen vor allem Charakter und Eigenständigkeit sucht, schaut eher in Richtung Royal Enfield, Fantic oder Brixton.

Ausstattung, Qualität und Anspruch

Wie modern darf ein Scrambler sein?

Auch bei Ausstattung und Qualitätsanmutung gibt es klare Unterschiede. Die Triumph präsentiert sich in diesem Vergleich als besonders modernes und stimmiges Gesamtpaket. Sie verbindet klassische Formensprache mit zeitgemäßer Technik und einem hochwertigen Eindruck. Die Honda bleibt ihrer Linie treu und setzt eher auf Funktionalität, Solidität und Bedienfreundlichkeit. Das wirkt vielleicht weniger spektakulär, ist aber gerade im Alltag ein starkes Argument.

Die Royal Enfield punktet mit Charme und Stil, zeigt im Vergleich aber stärker ihre traditionelle Ausrichtung. Das ist kein Nachteil, sondern Teil ihres Reizes. Die Fantic wirkt exklusiver und spezieller, spricht damit aber auch eine Zielgruppe an, die bewusst nach Individualität sucht. Die Husqvarna setzt auf modernes Design, klare Linien und einen progressiven Auftritt. Sie hebt sich damit deutlich von den klassischeren Konkurrenten ab und spricht eher designaffine Fahrerinnen und Fahrer an, die ein urbanes Statement suchen.

Die Brixton bietet viel Stil fürs Auge und eine eigenständige Präsenz. Im direkten Vergleich hängt die Bewertung jedoch stärker davon ab, wie wichtig Markenimage, Detailqualität und Langzeitvertrauen sind. Gerade in diesem Punkt spielen Honda und Triumph ihre Erfahrung besonders überzeugend aus. Wer vor allem ein Motorrad mit möglichst sorgenfreiem Gesamtpaket sucht, wird diese beiden Marken besonders stark auf dem Zettel haben.

Stärken und Schwächen im Vergleich der Einsatzbereiche

Für den täglichen Weg zur Arbeit, spontane Stadtfahrten und entspannte Wochenendtouren ist die Honda CL 500 eine der ausgewogensten Optionen. Sie ist weder die emotionalste noch die auffälligste Maschine, aber gerade ihre unkomplizierte Art macht sie so stark. Die Triumph Scrambler 400 X wirkt im Vergleich etwas stilbewusster und vielseitiger, mit einem sehr gelungenen Mix aus Komfort, Kontrolle und modernem Scrambler-Flair. Sie ist damit eine der rundesten Maschinen im gesamten Feld.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 empfiehlt sich besonders für alle, die ein Motorrad mit klassischem Herz und entspannter Ausstrahlung suchen. Sie lebt stärker vom Gefühl als von maximaler Dynamik. Die Fantic Caballero Scrambler 500 ist die emotionalere, individuellere Wahl für alle, die Leichtigkeit und Offroad-Look schätzen und sich bewusst von der Masse abheben möchten. Die Brixton Crossfire 500 X ist vor allem dann interessant, wenn Design und Eigenständigkeit ganz oben auf der Wunschliste stehen.

Die Husqvarna Svartpilen 401 ist die beste Wahl für alle, die ein modernes, agiles und sportlich angehauchtes Motorrad suchen. Im Vergleich ist sie die konsequenteste Maschine für urbane Dynamik und aktives Fahren. Dafür ist sie weniger klassisch, weniger gelassen und nicht so scrambler-typisch entspannt wie einige ihrer Konkurrentinnen. Genau das macht sie aber für die richtige Zielgruppe besonders attraktiv.

Fazit:

Am Ende entscheidet weniger die Papierform als der persönliche Anspruch. Die Triumph Scrambler 400 X ist in diesem Vergleich das Motorrad mit dem breitesten Talent. Sie verbindet Stil, moderne Technik, gute Alltagseigenschaften und ein sehr ausgewogenes Fahrverhalten. Wer ein rundes Gesamtpaket sucht, macht hier besonders wenig falsch. Die Honda CL 500 ist die vernünftigste und unkomplizierteste Wahl. Sie passt ideal zu allen, die ein zuverlässiges, zugängliches und vielseitiges Motorrad für Alltag und Freizeit möchten.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist das richtige Bike für alle, die Charakter, klassische Ausstrahlung und entspanntes Fahren höher bewerten als maximale Dynamik. Die Fantic Caballero Scrambler 500 passt am besten zu Individualisten, die ein leichtes, eigenständiges und emotionales Motorrad mit besonderem Stil suchen. Die Brixton Crossfire 500 X empfiehlt sich vor allem für designorientierte Fahrerinnen und Fahrer, die ein markantes Bike mit eigenem Auftritt wollen. Die Husqvarna Svartpilen 401 ist schließlich die beste Wahl für alle, die ein agiles, modernes und sportliches Urban Bike bevorzugen. Jedes dieser Motorräder hat also seine klare Zielgruppe. Das beste Bike ist am Ende das, dessen Charakter am besten zum eigenen Fahrstil und zum gewünschten Einsatzbereich passt.

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