UVP 9.569 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 8.060 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 8.445 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 7.445 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
UVP 8.699 €
Baujahr von 2018 bis 2026~
Suzuki setzt mit der GSX-8S Maßstäbe in der Naked-Bike Mittelklasse.
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Was kann das neue Modell, was das alte nicht konnte?
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Das Facelift 2025 des Naked-Bikes im Test
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Reichen 48 PS? Unterschiede des Modells 2020 zum Vorgänger
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Das Skalpell meldet sich zurück.
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Pro und Kontra

Pro:
  • starker Motor: Charakter, Kraft, Leistungsentfaltung, nutzbares Drehzahlband
  • tadelloses Fahrverhalten
  • schöner V2-Sound, nicht zu laut
  • QuickShifter Serie
  • gute Verarbeitung
  • Fahrspaß in großen Tüten
Kontra:
  • Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
  • klobige Glühbirnenblinker
  • unschön langes Heck
Pro:
  • leicht und wendig
  • sehr einfach zu fahren
  • schicker 270 Grad Sound
  • gut ablesbares Cockpit mit leichter Handyanbindung und Navi
  • lange Garantiezeit
Kontra:
  • Durchzug in hohen Gängen mau wegen langer Übersetzung
  • Kupplungshebel nicht einstallbar
Pro:
  • cooler Motor mit Charakter und Dampf
  • sehr gute Serienausstattung
  • kerniger Triple-Sound
  • agile Maschine, leicht zu fahren
  • einfache und logische Bedienung des Cockpits
  • Handy-Connectivity inkl. Navi ohne Aufpreis
Kontra:
  • eingeschränkte Sozius-Fähigkeit
  • Bremskraft vorne könnte besser sein
Pro:
  • Fahrleistungen
  • Komfort
  • Durchzugsvermögen
  • Preis
Kontra:
  • Soziuskomfort
  • Windschutz
Pro:
  • sehr wendiges, leichtes Bike
  • Anti-Wheelie-Funktion
  • Launch-Control für maximale Beschleunigung
  • 4 Fahrmodi + dyn. Traktionskontrolle + Ride-by-wire
  • A2-Variante erhältlich
Kontra:
  • Motor ruckelt unterhalb von 2.500 U/Min
  • Reifenqualität passt nicht ganz zum Bike

Abmessungen & Gewicht

Gewicht202kg
Radstand1.465mm
Länge2.115mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.105mm
Gewicht192kg
Radstand1.420mm
Länge2.090mm
Radstand1.420mm
Sitzhöhe: 795 mm
Höhe1.085mm
Gewicht189kg
Radstand1.401mm
Länge2.020mm
Radstand1.401mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.089mm
Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.065mm
Gewicht187kg
Radstand1.475mm
Länge2.141mm
Radstand1.475mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.103mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor
Hubraum776ccm
Hub70mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum755ccm
Hub64mm
Bohrung87mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartDreizylinder-Reihenmotor, DOHC, 12V
Hubraum660ccm
Hub51mm
Bohrung74mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum799ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung83 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment78 NM bei 6.800 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite333km
Leistung92 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment75 NM bei 7.250 U/Min
Höchstgeschw.205km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite353km
Leistung95 PS bei 11.250 U/Min
Drehmoment68 NM bei 8.250 U/Min
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite300km
Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km
Leistung95 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment87 NM bei 8.000 U/Min
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite325km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneSchraubenfedern / Cartridge-System, Öldämpfung (Federweg 130)mm
Federung hintenMono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17
RahmenbauartDiamantrahmen
Federung vorneShowa SFF-BP USD 41mm (Federweg 130)mm
Federung hintenShowa Mono-Stoßdämpfer (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60 - 17
RahmenbauartStahlrohr-Perimeterrahmen
Federung vorneShowa 41 mm Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein Showa Monoshock-Federbein mit Hebelumlenkung und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 134)mm
Aufhängung hintenZweiarm-Stahlprofilschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartGitterrohr-Rahmen
Federung vorneUSD-Gabel von WP 43mm (Federweg 140)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorne120/70 17 Zoll
Reifen hinten180/55 17 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montiert Vierkolben-Bremszange ( Ø 295 mm)
Bremsen hintenEinzelscheie, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin-2-Kolben-Sättel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, J.Juan 4-Kolben-Festsattel radial ( Ø 300 mm)
Bremsen hinten1-Kolben-Schwimmsattel / Einzelscheibe ( Ø 240 mm)

Fazit

Wow, was für ein Bike! Ein einfacher Blick in das Datenblatt reicht bei der GSX-8S nicht aus, um zu einer korrekten Einschätzung dieser Maschine zu kommen - man muss sie fahren! Dann merkt man, dass Suzuki hier mit viel Liebe einen sehr ausgewogenen Streetfighter auf die Beine gestellt hat, der kaum Schwächen aufweist. Die GSX-8S bringt extrem viel Spaß, hat Dampf ohne Ende und muss sich vor KEINEM der derzeitigen Wettbewerber verstecken. Geiles Bike!
 
Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in diesem herrlichen Blau als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und wir können Euch tatsächlich nur raten: Fahrt nach Tornesch und probiert sie aus. Allerdings solltet ihr vorher Euren Kontostand checken, denn viele von Euch wird es erwischen - Vorsicht ist geboten!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.900€
  • Verfügbarkeit: ab 05/2023
  • Farben: Blau, Schwarz, Weiß

Fazit: Die Hornet ist kein Blender – sie liefert einfach ab

Die Honda CB750 Hornet des Baujahrs 2025 ist ein richtig starkes Mittelklasse-Naked-Bike, weil sie nicht versucht, alles über Spektakel zu regeln. Sie hat genug Leistung, um auf der Landstraße ernsthaft Spaß zu machen. Sie ist leicht und zugänglich genug, um auch im Alltag nicht zu nerven. Sie hat moderne Ausstattung, ohne den Fahrer mit Technik zu erschlagen. Und sie wirkt nach dem 2025er Update fahrdynamisch reifer, stabiler und kompletter als zuvor.

Am besten passt die Hornet zu Leuten, die ein Motorrad für fast alles suchen: Pendeln, Feierabendrunde, Wochenendtour, gelegentlich sportliches Kurvenräubern. Sie ist freundlich genug für Aufsteiger, aber nicht so zahm, dass erfahrene Fahrer nach drei Tagen gelangweilt absteigen. Gerade dieser Spagat macht sie so überzeugend. Sie ist nicht die lauteste Maschine am Stammtisch, nicht die exklusivste und nicht die radikalste. Aber wenn es darum geht, ein ehrliches, schnelles, handliches und bezahlbares Naked Bike zu bauen, hat Honda hier verdammt viel richtig gemacht.

Unterm Strich ist die CB750 Hornet 2025 so etwas wie der Kumpel, der nicht lange redet, sondern einfach den Helm aufsetzt und losfährt. Kein Drama, kein großes Getue, aber jede Menge Spaß. Der Motor hat Biss, das Fahrwerk hat jetzt mehr Rückgrat, die Ausstattung passt, der Preis bleibt fair und im Alltag macht sie einem das Leben leicht. Genau deshalb ist sie eines dieser Motorräder, die man vielleicht nicht auf den ersten Blick heiratet, aber nach einer Woche nicht mehr freiwillig hergibt.


Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen und eine sehr gut funktionierende Kaffeemaschine.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.390 € inkl. allem
  • Gebraucht (2 Jahre alt): 6.500€
  • Farben: schwarz, weiß-rot, blau, silber-grau

Fazit

"Spaß for fun" würde Johann König zur neuen Triumph Trident 660 sagen. Wir auch. Diese Maschine kann mehr, als man ihr beim Blick auf das Preisschild vielleicht zutraut. Sportliches Fahren auf der Landstraße ist das, wonach der Maschine der Sinn steht. Der Motor ist der Hammer und auch beim Thema Ausstattung ist die neue Trident 660 nun ganz weit vorne. Und das alles zu einem wirklich vernünftigen Preis - unbedingt ausprobieren!
 
Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die neue Trident 660 in gelb als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.295 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.750 €
  • Baujahre: 2021-heute
  • Farben: schwarz, rot, gelb, blau

Fazit - was bleibt hängen

Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse  (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.
 
Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen  ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
 
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2017
  • Farben: weiß, schwarz, schwarz-grün

Fazit

Die neue KTM 790 Duke ist ein sportliches Nakedbike, welches ungemein viel Spaß bereitet. Der Motor hat ordentlich Punch, das Fahrwerk überzeugt, die Maschine klingt klasse und bremst sehr gut. Dass sie in China gebaut wird, merkt man nicht, der Qualitätseindruck ist gut. Der Abstand zur 890 Duke ist überraschend gering. Wir würden uns den Preisunterschied von 3.000 Euro sparen und zur günstigeren 790 Duke greifen.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dieser Händler hat alleine Hamburg drei KTM-Filialen. Ihr findet die KTM 790 Duke dort als Vorführer und könnt sie gerne mal in aller Ruge ausprobieren.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.999 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.000€
  • Baujahre: 2018-heute
  • Farben: Orange, Grau

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Motorradvergleich: Suzuki GSX-8S vs Honda CB 750 Hornet vs Triumph Trident 660 vs Kawasaki Z650 vs KTM 790 Duke

Wenn die Wahl zwischen modernen Naked Bikes fällt, geht es selten nur um Zahlen. Viel wichtiger ist, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt: Wie leicht ist es zu bewegen, wie gut lässt es sich dosieren, wie souverän wirkt es bei wechselnden Geschwindigkeiten und wie stimmig ist das Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk, Bremsen und Ergonomie. Genau darum geht es in diesem Vergleich der Suzuki GSX-8S, der Honda CB 750 Hornet, der Triumph Trident 660, der Kawasaki Z650 und der KTM 790 Duke.

Worauf es bei Naked Bikes im Vergleich wirklich ankommt

Naked Bikes sind für viele die perfekte Mischung aus Alltagstauglichkeit und Fahrspaß. Doch die Charaktere könnten unterschiedlicher kaum sein: Einige Modelle wirken eher harmonisch und alltagstauglich, andere zielen klar auf Dynamik und sportliches Ansprechverhalten. Im Vergleich zeigt sich schnell, dass sich die Stärken der Motorräder besonders dort bemerkbar machen, wo die Fahrrealität stattfindet: im Stadtverkehr, auf der Landstraße und bei längeren Touren.

Motorcharakter: Drehfreude, Durchzug und Gefühl

Die Suzuki GSX-8S spielt ihre Stärken vor allem in einem Bereich aus, in dem viele Fahrer unterwegs sind: kräftig genug für zügiges Beschleunigen, dabei aber so abgestimmt, dass sich das Motorrad nicht „nervös“ anfühlt. Die Honda CB 750 Hornet wirkt dagegen oft als das ausgewogenste Gesamtpaket, wenn es um die Kombination aus souveränem Antritt und gut kontrollierbarer Leistungsentfaltung geht. Wer gerne gleichmäßig fährt und dabei trotzdem Reserven spürt, findet hier ein stimmiges Konzept.

Die Triumph Trident 660 steht für einen lebendigen Motorcharakter, der sich gerne drehen lässt. Das macht sie besonders interessant, wenn Fahrten nicht nur „von A nach B“ sind, sondern wenn Kurven, Beschleunigungsphasen und der Wechsel zwischen Schaltpunkten Spaß machen. Die Kawasaki Z650 ist eher der pragmatische Typ: Sie vermittelt ein leichtgängiges Fahrgefühl und lässt sich im Alltag angenehm dosieren. Die KTM 790 Duke ist hingegen der deutlich sportlichere Ansatz. Der Motor wirkt kräftiger und direkter, was sich vor allem dann auszahlt, wenn zügiges Fahren und dynamische Manöver im Vordergrund stehen.

Fahrwerk und Handling: Wie sich die Motorräder im Alltag unterscheiden

Beim Handling geht es nicht nur um „sportlich“ oder „komfortabel“. Entscheidend ist, wie gut ein Motorrad auf kleine Lenkimpulse reagiert, wie stabil es bei wechselnden Untergründen bleibt und wie sicher es sich in Kurven anfühlt. Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z650 wirkt besonders zugänglich. Sie ist leicht zu bewegen und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, auch wenn die Fahrt mal hektischer wird.

Die Suzuki GSX-8S und die Honda CB 750 Hornet liegen in der Mitte zwischen Alltag und sportlicherem Anspruch. Beide wirken so abgestimmt, dass sie auf der Landstraße Spaß machen, ohne den Komfort komplett zu opfern. Die Triumph Trident 660 bringt dabei häufig eine etwas „direktere“ Note ins Fahrgefühl, was sie für Fahrer attraktiv macht, die gerne aktiv fahren und das Motorrad spüren möchten.

Die KTM 790 Duke ist das Motorrad, das am ehesten nach „mehr“ verlangt. Das Fahrwerk und die Gesamtabstimmung unterstützen dynamische Fahrweise. Das ist ein Plus für sportliche Fahrer, kann aber für diejenigen weniger passend sein, die vor allem entspannt pendeln oder lange Strecken mit möglichst wenig Aufwand fahren möchten.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Bremsen sind bei Naked Bikes besonders wichtig, weil die Sitzposition und die offene Bauweise das Gefühl von direkter Kontrolle verstärken. Im Vergleich zeigt sich: Die Honda CB 750 Hornet und die Suzuki GSX-8S wirken häufig sehr berechenbar. Das hilft im Stadtverkehr, wenn häufiges Verzögern und Anfahren an der Tagesordnung sind.

Die Triumph Trident 660 punktet oft mit einem stimmigen Zusammenspiel aus Dosierbarkeit und Druckaufbau. Die Kawasaki Z650 ist ebenfalls solide und alltagstauglich, wobei der Fokus eher auf unkomplizierter Handhabung liegt. Die KTM 790 Duke bietet tendenziell das sportlichste Bremsgefühl, was bei zügiger Fahrweise ein Vorteil ist – gleichzeitig sollte man sich bewusst sein, dass das Motorrad insgesamt stärker auf dynamische Nutzung ausgelegt ist.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Alltag und Reichweite

Komfort ist bei Naked Bikes ein entscheidender Punkt, weil die Maschine ohne Verkleidung auskommen muss. Das bedeutet: Wind, Wetter und die eigene Sitzhaltung wirken stärker als bei vollverkleideten Modellen. Die Honda CB 750 Hornet und die Suzuki GSX-8S sind im Vergleich häufig die „Allrounder“, wenn es um eine entspannte Sitzposition geht, die auch auf längeren Strecken nicht sofort ermüdet.

Die Triumph Trident 660 kann sich je nach Fahrstil sehr angenehm anfühlen, wirkt aber oft etwas „sportlicher“ im Gesamtkonzept. Die Kawasaki Z650 ist besonders für Fahrer interessant, die ein leicht zu handhabendes Motorrad suchen, das sich auch im Alltag nicht sperrig anfühlt. Die KTM 790 Duke bietet zwar viel Fahrspaß, verlangt aber eher nach einer aktiveren Fahrhaltung – das ist für sportliche Fahrer ein Plus, für Komfort-orientierte eher ein Kompromiss.

Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung oder Spielerei?

Moderne Naked Bikes unterscheiden sich stark darin, wie sie Elektronik einsetzen. Die Honda CB 750 Hornet und die Suzuki GSX-8S wirken häufig so, dass die Elektronik den Alltag erleichtert, ohne das Fahrgefühl zu überdecken. Das ist besonders dann wichtig, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende bewegt wird, sondern auch im Berufsverkehr.

Die Triumph Trident 660 bietet ebenfalls eine moderne Basis, die sich gut in den Fahralltag integrieren lässt. Die Kawasaki Z650 ist eher der unkomplizierte Ansatz: weniger „Show“, mehr direktes Fahren. Die KTM 790 Duke setzt dagegen stärker auf sportliche Unterstützung. Fahrmodi und Assistenzfunktionen können hier helfen, die Leistung je nach Situation besser zu nutzen – vor allem, wenn man das Motorrad dynamisch bewegt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Suzuki GSX-8S

Die Suzuki GSX-8S überzeugt vor allem durch ein stimmiges Gesamtgefühl: Motor und Fahrwerk wirken so abgestimmt, dass sich das Motorrad im Alltag leicht bedienen lässt und auf der Landstraße trotzdem Spaß macht. Die Stärke liegt in der Balance. Als Schwäche kann man höchstens sehen, dass sie nicht ganz so „extrem“ wirkt wie die sportlichsten Vertreter im Vergleich – wer maximale Dynamik sucht, muss sich bewusst sein, dass die GSX-8S eher auf harmonische Performance setzt.

Honda CB 750 Hornet

Die Honda CB 750 Hornet ist im Vergleich häufig die Wahl, wenn ein Motorrad möglichst rund sein soll. Der Motorcharakter wirkt souverän, das Handling berechenbar und die Ergonomie alltagstauglich. Schwächen zeigen sich eher indirekt: Wer ein Motorrad sucht, das sich kompromisslos sportlich anfühlt, könnte die Hornet als etwas „zu vernünftig“ empfinden – dafür ist sie als Gesamtpaket sehr stark.

Triumph Trident 660

Die Triumph Trident 660 punktet mit einem lebendigen Fahrgefühl und einem Motor, der gerne mitgenommen wird. Das macht sie besonders attraktiv für Kurvenfahrten und für Fahrer, die das Motorrad aktiv nutzen. Als mögliche Schwäche kann gelten, dass sie im Vergleich nicht ganz so „entspannt“ wirkt wie die allround-orientierten Modelle – wer vor allem stressfrei pendeln möchte, sollte den eigenen Fahrstil mitdenken.

Kawasaki Z650

Die Kawasaki Z650 ist der pragmatische Begleiter: leicht zu fahren, unkompliziert im Handling und damit ideal für den Alltag. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das schnell Vertrauen aufbaut. Schwächen liegen eher in der sportlichen Auslegung: Wer sehr dynamische Fahrweise bevorzugt, könnte das Potenzial im Vergleich schneller ausgeschöpft sehen als bei den stärkeren Modellen.

KTM 790 Duke

Die KTM 790 Duke ist der sportliche Gegenpol. Der Motor und die Gesamtabstimmung zielen klar auf Dynamik. Das Motorrad macht vor allem dann richtig Freude, wenn zügiges Fahren, sportliche Linien und aktives Handling gefragt sind. Als Schwäche kann man den Anspruch an Fahrstil und Haltung sehen: Wer Komfort und maximale Entspannung priorisiert, wird die Duke eher als kompromissbehaftet empfinden als die alltagstauglicheren Modelle.

Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?

Der Vergleich zeigt: Es gibt nicht „das eine“ Naked Bike, sondern die passende Mischung aus Charakter und Nutzung. Für Stadt und Alltag sind die Honda CB 750 Hornet und die Suzuki GSX-8S besonders interessant, weil sie sich souverän dosieren lassen und im Alltag nicht überfordern. Die Kawasaki Z650 ist eine starke Option, wenn unkompliziertes Handling und ein leichtes Fahrgefühl im Vordergrund stehen.

Für Fahrer, die gerne Kurven fahren und den Motor spüren möchten, ist die Triumph Trident 660 oft die emotionalere Wahl. Und wer sportliche Dynamik sucht, die auch bei zügiger Fahrweise Reserven bietet, findet in der KTM 790 Duke den klaren Fokus auf Performance.

Fazit:

Die Honda CB 750 Hornet ist die beste Wahl, wenn ein ausgewogenes Gesamtpaket aus Motor, Handling und Alltagstauglichkeit im Vordergrund steht. Die Suzuki GSX-8S passt besonders gut, wenn harmonische Performance gesucht wird und das Motorrad sowohl im Stadtverkehr als auch auf der Landstraße unkompliziert Spaß machen soll. Wer ein lebendiges Fahrgefühl mit mehr „Drehfreude“ bevorzugt, findet in der Triumph Trident 660 einen starken Charakter für Kurven und aktive Fahrweise. Die Kawasaki Z650 empfiehlt sich als pragmatisches Naked Bike für alle, die leicht zu fahren möchten und ein Motorrad suchen, das schnell Vertrauen aufbaut. Und wer sportlich unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das deutlich mehr Dynamik liefert, trifft mit der KTM 790 Duke die richtige Wahl. So wird aus dem Vergleich schnell eine klare Entscheidung – passend zum eigenen Fahrstil.

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