UVP 15.995 €
Baujahr von 2019 bis 2026~
UVP 14.750 €
Baujahr von 2016 bis 2023
UVP 16.390 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 12.690 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
Test der neuen Triumph Scrambler 1200 XE Modell 2026 mit Pro & Contra
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Änderungen an der Ducati Scrambler Familie 2023 am Beispiel der Full Throttle.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Verarbeitung
  • Komfort
  • Bremsen
  • kraftvoller Motor
  • Materialqualität
Kontra:
  • kein QuickShifter erhältich
  • nichts för kleine Leute
  • (geringe) Hitzenetwicklung durch hochgelegten Auspuff
Pro:
  • Qualität
  • Durchzugsvermögen
  • Details
  • Preis-Leistung
Kontra:
  • Langstreckenkomfort
  • Drehwilligkeit
Pro:
  • sehr guter neuer V2 mit variabler Ventilsteuerung
  • schöner V2 Bollersound
  • angenehme Ergonomie im Stehen UND im Sitzen
  • gute Serienausstattung mit QuickShifter und Tempomat
  • technisch auf der Höhe mit Schräglagen-Sensorik
  • geländegängig dank tollem Fahrwerk und Bodenfreiheit
  • präzises Fahrgefühl auf Straße
Kontra:
  • dürfte fürs Gelände noch etwas leichter sein
  • Tank kleiner als beim Vorgänger
  • Windschild nicht verstellbar
Pro:
  • Sehr agiles, wendiges Bike
  • Herrlicher V2 mit viel Charakter
  • Schöne Details, tolles Design
  • Brabbeliger Sound
  • Sehr lebendiges Motorrad
Kontra:
  • Soziusfussrasten bei großen Stiefeln im Weg
  • Hinterradbremse könnte bissiger sein
  • Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig
  • Für große Leute etwas zu klein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht230kg
Radstand1.570mm
Länge2.325mm
Radstand1.570mm
Sitzhöhe: 870 mm
Höhe1.250mm
Gewicht220kg
Radstand1.527mm
Länge2.175mm
Radstand1.527mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.330mm
Gewicht222kg
Radstand1.615mm
Länge2.390mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 840-880 mm
Höhe1.425mm
Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm
Gewicht185kg
Radstand1.449mm
Länge2.100mm
Radstand1.449mm
Sitzhöhe: 795 mm
Höhe1.150mm

Motor

Motor-Bauart8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz
Hubraum1.200ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring-Kette
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartV2 90 Grad
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartV
Hubraum803ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung90 PS bei 7.300 U/Min
Drehmoment110 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.177km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km
Leistung110 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment116 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite321km
Leistung110 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment92 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.214km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite333km
Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km
Leistung73 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment65 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite260km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Schleifenrahmen
Federung vornevoll einstellbare 47 mm Showa Upside-Down Gabel (Federweg 250)mm
Federung hintenÖhlins-Stoßdämpfer (RSU) mit Ausgleichsbehältern und Doppelfedern, einstellbar für Federvorspannung, Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 250)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21
Reifen hinten150/70 R17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenParalever
Reifen vorne120/70 R 19
Reifen hinten170/60 R 17
RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneKYB USD 46 mm, voll einstellbar (Federweg 230)mm
Federung hintenKYB Monoshock, voll einstellbar (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21
Reifen hinten150/70R18
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUpside-Down-Gabel von Kayaba mit 41 mm Standrohrdurchmesser (Federweg 150)mm
Federung hintenFederbein von Kayaba mit einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R18
Reifen hinten180/55 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema M4.30 4-Kolben Monoblock Bremssättel, Radialbremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Monoblock-Bremssättel, 4-Kolben radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattelsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe,radial verschraubter 4-Kolben-Bremssattel mit Bosch Kurven-ABS ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe,schwimmend gelagerter 1-Kolben-Bremssattel ( Ø 245 mm)

Fazit: Charakterkopf mit Premium-Federbeinchen

Die Triumph Scrambler 1200 XE Modell 2026 ist kein perfektes Motorrad für jeden Tag und jeden Menschen. Aber sie ist ein verdammt gutes Motorrad für genau die richtigen Leute. Der Motor drückt herrlich souverän, das neue Showa-Öhlins-Fahrwerk hebt den Anspruch spürbar, die Bremsen sind stark, und die Elektronik ist modern genug, ohne den Charakter zu verwässern. Dazu kommt ein Auftritt, der nicht künstlich cool wirkt, sondern ziemlich selbstverständlich. Man sieht die XE an und denkt: Ja, die könnte jetzt einfach los in Richtung Horizont.

Ihre Schwächen sind klar: hohe Sitzhöhe, spürbares Gewicht, begrenzter Windschutz, ordentlich Preis und ein Handling, das etwas Einsatz verlangt. Doch das sind keine versteckten Mängel, sondern Teil des Konzepts. Die XE will nicht jedem gefallen. Sie will denen gefallen, die genau so ein Ding suchen: ein großes, starkes, hochwertiges Scrambler-Bike mit echtem Geländeanspruch und viel Stil. Für 2026 ist sie noch ein Stück kompletter geworden. Nicht braver, nicht massentauglicher, sondern präziser in dem, was sie sein will. Und genau deshalb macht sie so viel Spaß.

Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die neue 1200er Scrambler XE als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.995 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Baujahre: 2019 - heute
  • Farben: siehe oben

Fazit: Die DesertX ist erwachsener geworden, ohne langweilig zu werden

Die Ducati DesertX 2026 ist kein kleines Facelift, sondern ein ziemlich ernst gemeinter Neustart. Der neue 890er V2 bringt genug Druck, Charakter und Alltagstauglichkeit mit. Das Fahrwerk wirkt offroad-orientierter, die Ergonomie ist stimmiger, die Elektronik sinnvoller nutzbar, und das ganze Motorrad fühlt sich mehr nach Werkzeug als nach Lifestyle-Objekt an. Ein sehr hübsches Werkzeug, zugegeben.

Wer eine Reiseenduro sucht, die auf Asphalt nicht einschläft und im Gelände mehr kann als Feldweg-Fotos, sollte die DesertX unbedingt auf die Liste setzen. Sie ist nicht billig, nicht niedrig und nicht für komplette Anfänger im schweren Gelände gedacht. Aber sie trifft diesen seltenen Sweet Spot aus Emotion, Technik und echter Abenteuerfähigkeit ziemlich gut. Kurz gesagt: Die neue DesertX sieht nicht nur so aus, als könne sie weit weg. Sie macht auch Lust, genau dorthin zu fahren.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.390 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.000 €
  • Baujahre: 2022 - heute
  • Farben: weiß

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

Fazit - Das bringt Laune!

Die Full Throttle hat zum Glück das typische Ducati Scrambler Feeling auch in das Jahr 2023 transportieren können. Dieses Motorrad ist einfach eine echte Spaß-Granate, mit dem so ziemlich jeder Biker gut zurechtkommen sollte. Obendrauf gibt es zwei Jahre Garantie ohne Kilometer-Begrenzung. Wegen der komplexen Ventilspiel-Steuerung geht es allerdings alle 12.000 km zum Service.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Holger, einer der Verkäufer vor Ort, ist ein echter Ducatisti und erklärt Euch in aller Ruhe bei einem Kaffee, welche Ducati am besten zu Euch passt. Es gibt jede Menge Vorführer von Ducati und Suzuki und viele gebrauchte Maschinen. Auf nach Bremervörde!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.490€
  • Gebraucht (8 Jahre alt): 7.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2015
  • Farben: schwarz-rot

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Motorradvergleich: Triumph Scrambler 1200 XE vs BMW R nineT Scrambler vs Ducati DesertX vs BMW R 12 GS vs Ducati Scrambler Full Throttle

Scrambler und Adventure-Bikes haben eines gemeinsam: Sie wollen mehr als nur von A nach B. Sie sollen Charakter zeigen, Spaß machen und sich auch dort wohlfühlen, wo der Asphalt endet. Genau deshalb lohnt sich ein Vergleich zwischen der Triumph Scrambler 1200 XE, der BMW R nineT Scrambler, der Ducati DesertX, der BMW R 12 GS und der Ducati Scrambler Full Throttle. Die fünf Modelle treffen unterschiedliche Zielgruppen – und genau das macht die Entscheidung spannend.

Grundidee: Scrambler-Feeling trifft auf Reise- und Offroad-Ambitionen

Im Vergleich fällt schnell auf: Die Triumph Scrambler 1200 XE und die BMW R nineT Scrambler stehen stärker für das klassische Scrambler-Konzept – mit Fokus auf Stil, Alltagstauglichkeit und einem Motorcharakter, der sich gut dosieren lässt. Die Ducati DesertX und die BMW R 12 GS gehen dagegen klar in Richtung Abenteuer: mehr Reserven für längere Strecken, mehr „Schotter- und Gelände-Denke“ und eine Fahrwerksphilosophie, die auch unruhigere Strecken souverän abfedert. Die Ducati Scrambler Full Throttle wiederum ist die kompromisslosere Scrambler-Variante: weniger „Reise-Tool“, mehr „Spaßmaschine“ mit deutlich sportlicherem Auftreten.

Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet

Wenn es um das Fahrgefühl geht, unterscheiden sich die Bikes spürbar. Die Triumph Scrambler 1200 XE wirkt wie ein Allrounder: Der Motor liefert kraftvoll, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und gelegentliche Schotterpassagen gemischt werden. Die BMW R nineT Scrambler spielt ihre Stärken eher über den typischen BMW-Charakter: ruhig, kontrolliert und mit einem Antrieb, der sich angenehm linear anfühlt. Dadurch entsteht ein souveränes Tempo, das auch auf längeren Strecken entspannt bleibt.

Die Ducati DesertX bringt dagegen mehr „Adventure-Energie“ ins Spiel. Sie fühlt sich so an, als wäre sie für wechselnde Untergründe gebaut: Der Motor unterstützt zügiges Vorankommen, und das Gesamtpaket wirkt darauf ausgelegt, auch dann noch Spaß zu machen, wenn die Strecke nicht mehr sauber gezeichnet ist. Die BMW R 12 GS setzt ebenfalls auf Reise- und Tourenstärken. Hier steht weniger das „Show“-Gefühl im Vordergrund, sondern die Fähigkeit, konstant zu funktionieren – auch wenn die Tagesetappe länger wird oder das Wetter kippt.

Die Ducati Scrambler Full Throttle ist die sportlichste Interpretation im Vergleich. Sie wirkt direkter, „wacher“ und belohnt Fahrer, die gern zügig beschleunigen und das Motorrad spüren möchten. Wer vor allem Kurven, knackige Zwischenspurts und ein intensives Ansprechverhalten sucht, findet hier eine starke Basis.

Fahrwerk und Handling: Von leicht zu kontrolliert bis souverän

Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung. Die Triumph Scrambler 1200 XE kombiniert Komfort mit einer Portion Biss. Sie bleibt auch bei wechselndem Tempo gut beherrschbar und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Straße nicht ganz so glatt ist. Die BMW R nineT Scrambler ist eher auf „kontrollierte“ Dynamik ausgelegt: Das Motorrad lässt sich sauber einfangen und wirkt stabil, ohne dabei unnötig träge zu sein.

Die Ducati DesertX und die BMW R 12 GS sind die klaren Kandidaten für unruhigere Strecken. Beide Modelle fühlen sich auf Schotter und schlechterem Belag deutlich entspannter an als rein straßenorientierte Scrambler. Dabei hat die DesertX einen etwas „abenteuerlicheren“ Charakter: Sie wirkt bereit, wenn es rauer wird, und unterstützt das Vorankommen mit einem Fahrwerkssetup, das Unebenheiten gut schluckt. Die BMW R 12 GS spielt ihre Stärke besonders auf längeren Etappen aus: Das Motorrad bleibt auch bei hoher Belastung ruhig und vermittelt Vertrauen, ohne dass man ständig nachjustieren muss.

Die Ducati Scrambler Full Throttle ist dagegen weniger „Gelände-Fokus“, sondern eher „Straßen- und Spaßfokus“. Das Handling wirkt agil und direkt, aber die Priorität liegt klar auf dem Fahrspaß auf Asphalt und auf dem, was sich noch gut kontrollieren lässt, wenn die Strecke nicht perfekt ist.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation

Im Vergleich zeigt sich: Alle fünf Modelle sind auf ein sicheres Fahrgefühl ausgelegt, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Triumph Scrambler 1200 XE bietet ein Bremspaket, das sich gut dosieren lässt und damit sowohl im Alltag als auch bei sportlicherer Gangart überzeugt. Die BMW R nineT Scrambler punktet mit einem kontrollierten Ansprechverhalten, das das Motorrad stabil hält, wenn man zügig verzögert oder in Kurven bremst.

Die Ducati DesertX und die BMW R 12 GS profitieren davon, dass sie für wechselnde Bedingungen gedacht sind. Dadurch wirkt das Gesamtsystem besonders stimmig, wenn die Traktion schwankt. Die Ducati Scrambler Full Throttle ist hier die „sportlichere“ Variante: Der Bremsaufbau fühlt sich dynamisch an und unterstützt ein zügiges Fahren, ohne dass das Gefühl für die Dosierung verloren geht.

Elektronik und Assistenz: Komfort vs. sportliche Direktheit

Elektronik ist bei modernen Motorrädern mehr als nur „nice to have“. Im Vergleich fällt auf, dass die BMW R 12 GS und die Ducati DesertX besonders stark von einem Abenteuer-orientierten Elektronikpaket profitieren. Das hilft vor allem dann, wenn Untergrund und Grip variieren. Die Triumph Scrambler 1200 XE wirkt ebenfalls gut abgestimmt: Sie bietet Unterstützung, ohne das Motorradgefühl zu überdecken.

Die BMW R nineT Scrambler bleibt in der Charakteristik eher klassisch und lässt sich dadurch sehr „menschlich“ fahren. Die Ducati Scrambler Full Throttle setzt stärker auf direkte Rückmeldung und ein sportliches Fahrgefühl. Wer gern selbst entscheidet, wie aggressiv gefahren wird, wird hier schnell warm.

Ergonomie und Alltag: Wer sitzt wie gut?

Bei Scramblern und Adventures ist die Sitzposition entscheidend. Die Triumph Scrambler 1200 XE wirkt so, als sei sie für längere Tage gemacht: Die Ergonomie unterstützt eine entspannte Haltung, ohne dass das Motorrad „zu bequem“ wird. Die BMW R nineT Scrambler bietet eine aufgeräumte, auf Kontrolle ausgelegte Sitzposition – besonders angenehm, wenn der Fokus auf Landstraße und Stadt liegt.

Die Ducati DesertX und die BMW R 12 GS sind ergonomisch klar auf Touren ausgelegt. Das zeigt sich vor allem daran, wie gut sich das Motorrad über längere Zeit fahren lässt und wie stabil sich die Haltung auch bei wechselndem Tempo anfühlt. Die BMW R 12 GS wirkt dabei besonders „reise-kompatibel“. Die Ducati Scrambler Full Throttle ist dagegen eher für Fahrer gemacht, die das Motorrad spüren möchten und nicht primär auf Langstreckenkomfort optimieren.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Triumph Scrambler 1200 XE

Stärken: ausgewogene Mischung aus Scrambler-Charakter und Alltagstauglichkeit, gutes Zusammenspiel aus Komfort und Fahrgefühl.
Schwächen: wer maximalen Adventure-Fokus sucht, wird bei der „Gelände-Philosophie“ eher bei DesertX oder R 12 GS mehr finden.

BMW R nineT Scrambler

Stärken: kontrolliertes, klassisches Fahrgefühl; wirkt besonders stimmig für Straße und gemischte Strecken.
Schwächen: für ambitionierte Offroad-Einsätze ist sie weniger „Werkzeug“ als die stärker adventure-orientierten Modelle.

Ducati DesertX

Stärken: Abenteuer-Feeling, souveränes Handling auf wechselndem Untergrund, stimmige Gesamtwirkung für Touren abseits des Perfekten.
Schwächen: wer vor allem urbanen Scrambler-Style und maximale Leichtigkeit im Alltag sucht, könnte die Ausrichtung als „Adventure-lastiger“ empfinden.

BMW R 12 GS

Stärken: Reise-Komfort, ruhige Stabilität, Elektronik und Fahrwerksphilosophie für lange Etappen und wechselnde Bedingungen.
Schwächen: wer ein besonders „leichtes“ Scrambler-Gefühl erwartet, findet hier eher ein großes, tourenorientiertes Motorrad.

Ducati Scrambler Full Throttle

Stärken: sportliche Direktheit, viel Fahrspaß auf Asphalt, klare Scrambler-Identität mit dynamischem Auftreten.
Schwächen: wenn der Schwerpunkt stark auf Schotter und Offroad liegt, ist sie weniger die erste Wahl als DesertX oder R 12 GS.

Welche Wahl passt zu welchem Fahrstil?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Alltag passt. Wer ein Motorrad sucht, das sich sowohl im Alltag als auch auf gelegentlichen Ausflügen abseits der Routine wohlfühlt, wird mit der Triumph Scrambler 1200 XE sehr zufrieden sein. Für Fahrer, die das klassische Scrambler-Feeling mit BMW-typischer Kontrolle verbinden möchten, ist die BMW R nineT Scrambler eine starke Wahl.

Für alle, die Touren planen, bei denen Schotter, schlechte Straßen oder spontane Abstecher dazugehören, sind Ducati DesertX und BMW R 12 GS besonders passend. Die Ducati DesertX wirkt dabei etwas „abenteuerlicher“ und dynamischer in der Interpretation, während die BMW R 12 GS vor allem über Reise-Komfort und Stabilität punktet.

Wer dagegen vor allem Kurven, Beschleunigung und ein intensives Scrambler-Erlebnis sucht – mit dem Anspruch, dass das Motorrad auf der Straße richtig Spaß macht – trifft mit der Ducati Scrambler Full Throttle eine sehr direkte Entscheidung.

Fazit:

Die Triumph Scrambler 1200 XE ist die beste Wahl, wenn ein Scrambler gesucht wird, der im Alltag souverän bleibt und gleichzeitig genug Reserven für gemischte Strecken bietet. Die BMW R nineT Scrambler passt besonders gut, wenn klassischer Scrambler-Charakter und kontrolliertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen und die Route überwiegend Straße ist. Wer Abenteuer ernst meint und auch auf wechselndem Untergrund entspannt vorankommen möchte, findet in der Ducati DesertX und der BMW R 12 GS die passendsten Optionen: Die DesertX wirkt dabei besonders „ready“ für Offroad-Impulse, die R 12 GS überzeugt vor allem durch Reise-Stabilität und ruhige Langstrecken-Tauglichkeit. Die Ducati Scrambler Full Throttle schließlich ist ideal für Fahrer, die Scrambler-Fahrspaß mit sportlicher Direktheit suchen und den Schwerpunkt klar auf Asphalt und dynamische Fahrten legen.

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