UVP 16.595 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
UVP 16.390 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 16.449 €
Baujahr von 2019 bis 2026~
UVP 14.499 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 15.190 €
Baujahr von 2021 bis 2025
Grace, Pace and Style
Weiter zum Testbericht
Was macht das neue Desert X Modell 2026 besser als der Vorgänger?
Weiter zum Testbericht
Etwas Gutes verbessern
Weiter zum Testbericht
So fährt sich die schicke Reise-Enduro im Skandinavien-Design
Weiter zum Testbericht
Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Materialgüte
  • Komfort
  • Alltagstauglicher Motor
  • Soziuskomfort
Kontra:
  • Preis
Pro:
  • sehr guter neuer V2 mit variabler Ventilsteuerung
  • schöner V2 Bollersound
  • angenehme Ergonomie im Stehen UND im Sitzen
  • gute Serienausstattung mit QuickShifter und Tempomat
  • technisch auf der Höhe mit Schräglagen-Sensorik
  • geländegängig dank tollem Fahrwerk und Bodenfreiheit
  • präzises Fahrgefühl auf Straße
Kontra:
  • dürfte fürs Gelände noch etwas leichter sein
  • Tank kleiner als beim Vorgänger
  • Windschild nicht verstellbar
Pro:
  • Motor - Drehmoment und Leistungsentfaltung
  • Fahrwerk
  • Geländegängigkeit
  • Reisetauglichkeit
  • Soziuskomfort
Kontra:
  • Nur iPhone-Nutzer können vollen Umfang nutzen
Pro:
  • eigenständige Optik
  • gute Ausstattung
  • souveräner Motor
  • ausgewogenes Fahrwerk
  • komfortables Sitzen für Fahrer und Beifahrer
Kontra:
  • da fällt uns nix ein ...
Pro:
  • Bremsen und Fahrwerk
  • nicht zu schwer
  • technisch gut ausgestattet
  • toller Motor mit ordentlich Bums
  • handlich dank tiefem Schwerpunkt
Kontra:
  • Tank polarisiert optisch
  • Turbulenzen und Lärm am Helm
  • Tempomat-Schalter zwar vorhanden, Funktion muss aber freigeschaltet werden (Aufpreis)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht228kg
Radstand1.556mm
Länge2.220mm
Radstand1.556mm
Sitzhöhe: 860-880 mm
Höhe1.410mm
Gewicht222kg
Radstand1.615mm
Länge2.390mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 840-880 mm
Höhe1.425mm
Gewicht231kg
Radstand1.575mm
Länge2.330mm
Radstand1.575mm
Sitzhöhe: 850-870 mm
Höhe1.490mm
Gewicht219kg
Radstand1.513mm
Länge2.254mm
Radstand1.513mm
Sitzhöhe: 854-874 mm
Höhe1.385mm
Gewicht196kg
Radstand1.528mm
Radstand1.528mm
Sitzhöhe: 850 mm

Motor

Motor-BauartDreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum888ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartV2 90 Grad
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartZweizylinder-Viertakt-Reihenmotor
Hubraum1.084ccm
Hub82mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum889ccm
Hub69mm
Bohrung91mm
Kühlungflüssig
AntriebKette 520 X-Ring
Gänge6
Motor-BauartReihe, Viertakt
Hubraum889ccm
Hub69mm
Bohrung91mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung108 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment90 NM bei 6.850 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite385km
Leistung110 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment92 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.214km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite333km
Leistung102 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment112 NM bei 5.500 U/Min
Höchstgeschw.199km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite384km
Leistung105 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment100 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite422km
Leistung105 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment100 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.239km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite444km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, verschraubter Heckrahmen
Federung vorne45 mm Showa Upside-Down-Gabel, manuell einstellbare Vorspannung, Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 240)mm
Federung hintenShowa Zentralfederbein, manuell einstellbare Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenLeichtmetall-Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21
Reifen hinten150/70R17
RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneKYB USD 46 mm, voll einstellbar (Federweg 230)mm
Federung hintenKYB Monoshock, voll einstellbar (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21
Reifen hinten150/70R18
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne45mm Showa Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 230)mm
Federung hintenShowa Monofederbein (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenSchwinge, ProLink Aufhängung Showa Dämpfersystem
Reifen vorne90/90-21
Reifen hinten150/70-18
RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 43 (Federweg 220)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 215)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 - 21
Reifen hinten150/70 - 18
RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX USD 43mm (Federweg 200)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneBrembo Stylema 4-Kolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Monoblock-Bremssättel, 4-Kolben radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattelsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 256 mm)
Bremsen vorne2x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenZweikolben-Bremssattel, schwimmend gelagert ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneVierkolben-Radialfestsattel, Doppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit: Die DesertX ist erwachsener geworden, ohne langweilig zu werden

Die Ducati DesertX 2026 ist kein kleines Facelift, sondern ein ziemlich ernst gemeinter Neustart. Der neue 890er V2 bringt genug Druck, Charakter und Alltagstauglichkeit mit. Das Fahrwerk wirkt offroad-orientierter, die Ergonomie ist stimmiger, die Elektronik sinnvoller nutzbar, und das ganze Motorrad fühlt sich mehr nach Werkzeug als nach Lifestyle-Objekt an. Ein sehr hübsches Werkzeug, zugegeben.

Wer eine Reiseenduro sucht, die auf Asphalt nicht einschläft und im Gelände mehr kann als Feldweg-Fotos, sollte die DesertX unbedingt auf die Liste setzen. Sie ist nicht billig, nicht niedrig und nicht für komplette Anfänger im schweren Gelände gedacht. Aber sie trifft diesen seltenen Sweet Spot aus Emotion, Technik und echter Abenteuerfähigkeit ziemlich gut. Kurz gesagt: Die neue DesertX sieht nicht nur so aus, als könne sie weit weg. Sie macht auch Lust, genau dorthin zu fahren.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.390 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.000 €
  • Baujahre: 2022 - heute
  • Farben: weiß

Fazit - was bleibt hängen

Wunderbar, diese Norden 901. Husqvarna hat geliefert, und zwar eine Reise-Enduro, die sich nicht nur auf der platten Straße wohlfühlt, sondern auch im Gelände. Auch optisch hebt sich die Husky wohltuend von anderen Maschinen ähnlichen Kalibers ab. Sie ist nicht zu fett und nicht zu dünn, hat ordentlich Power und klingt gut. Was will man mehr? 
 
Dazu die bemerkenswerte Zugänglichkeit des Motorrads, welche auch nicht so erfahrenen Bikern entgegenkommt. Wir sind uns sicher: Dieses Bike wird sich gut verkaufen und das völlig zu Recht. Wer jetzt Blut geleckt hat begebe sich bitte zu einer Probefahrt nach St. Michaelisdonn zu Heller & Soltau. Dort steht die Norden 901 zur Probefahrt bereit und es gibt um die Ecke herrliche Landstraßen, wo man das Gefährt auch mal ausfahren kann. 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.469 €
  • Verfügbarkeit: ab 01/2022
  • Farben: Schwarz-Weiß-Gelb

Fazit - was bleibt hängen?

Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß? Diese Eingangsfrage können wir nach unserem Test mit Ja beantworten. Allerdings müssen Inhaber einer 790 Adventure jetzt nicht gleich zum KTM-Händler laufen und sich eine 890er kaufen. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Bikes sind nicht so groß, wie KTM es gerne darstellt. Trotzdem: Die 890 Adventure ist das bessere Motorrad.
 
Wettbewerber sind die Triumph Tiger 900, die Suzuki V-Strom 1050 und die Ducati Multistrada 950 - also die Reise-Enduros der gehobenen Mittelklasse. Der Unterschied zu den Oberklasse-Dickschiffen wie BMW GS 1250 und 1290 SAS ist deutlich spürbar, was aber wie oben beschrieben sowohl Vor- als auch Nachteile hat.
 
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad-Ruser aus Haseldorf - vielen Dank.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.295 €
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: orange, schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

Motorradvergleich: Triumph Tiger 900 Rally Pro vs Ducati DesertX vs Honda CRF 1100 L Africa Twin vs Husqvarna Norden 901 vs KTM 890 Adventure

Wenn es um Adventure-Bikes geht, treffen oft zwei Welten aufeinander: Alltagstauglichkeit und Komfort für lange Strecken – und gleichzeitig genug Reserven, um auch auf Schotter, Feldwegen oder unbefestigten Wegen souverän unterwegs zu sein. Genau in diesem Spannungsfeld bewegen sich die fünf Modelle im Vergleich: Triumph Tiger 900 Rally Pro, Ducati DesertX, Honda CRF 1100 L Africa Twin, Husqvarna Norden 901 und KTM 890 Adventure. Der folgende Vergleich nimmt die typischen Vergleichspunkte aus den jeweiligen Daten und Einordnungen auf und stellt heraus, wo die Stärken liegen – und wo man je nach Fahrstil Kompromisse eingeplant haben sollte.

Worauf es bei Adventure-Bikes im Vergleich wirklich ankommt

Bei dieser Kategorie entscheidet selten nur der Motor über das „richtige“ Bike. Vielmehr entsteht das Gesamtgefühl aus mehreren Bausteinen: Leistungsentfaltung, Fahrwerk und Federweg, Bremsen, Elektronik sowie Ergonomie und Alltagstauglichkeit. Gerade im Vergleich mehrerer Modelle zeigt sich: Einige Maschinen wirken auf dem Papier universell, fühlen sich in der Praxis aber je nach Einsatzprofil unterschiedlich an.

Motorcharakter: Unterschiedliche Konzepte, ähnliche Ziele

Die fünf Bikes verfolgen zwar alle das Adventure-Ziel, aber mit unterschiedlichen Motorphilosophien. Die Triumph Tiger 900 Rally Pro setzt auf einen ausgewogenen Charakter: Der Motor wirkt meist so, dass er sowohl im Alltag als auch bei zügigem Fahren gut „mitarbeitet“. Die Ducati DesertX bringt dagegen einen deutlich markanteren, sportlich geprägten Ansatz mit – das merkt man besonders dann, wenn das Tempo steigt oder wenn es darum geht, aus Kurven heraus zügig zu beschleunigen. Die Honda CRF 1100 L Africa Twin steht häufig für souveräne Durchzugskraft und eine Art „Langstrecken-Gen“: Sie wirkt wie gemacht für gleichmäßiges Fahren über längere Distanzen. Die Husqvarna Norden 901 positioniert sich eher als agiles Adventure: Der Motor unterstützt ein dynamisches Fahrgefühl, ohne dass man sich ständig „reinhängen“ muss. Die KTM 890 Adventure wiederum ist oft die Wahl für Fahrer, die gern aktiv fahren: Der Motor unterstützt schnelle Richtungswechsel und ein lebendiges Tempo – besonders dort, wo die Straße nicht komplett glatt ist.

Fahrwerk und Handling: Wer fühlt sich auf Schotter am sichersten an?

Im Offroad-Umfeld zählt vor allem, wie gut ein Bike Unebenheiten wegsteckt und wie stabil es dabei bleibt. Hier unterscheiden sich die Modelle spürbar. Die Triumph Tiger 900 Rally Pro zielt auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Federung und Kontrolle: Sie wirkt meist dann besonders stark, wenn es um „entspanntes“ Vorankommen geht – also wenn nicht jede Bodenwelle zur Aufgabe wird. Die Ducati DesertX bringt ein sportlicheres Setup mit, das auf unebenen Strecken zwar viel Spaß macht, aber auch eine gewisse Fahrpräzision belohnt. Die Honda Africa Twin ist häufig die Maschine, die man als „stabil und berechenbar“ einordnet: Gerade bei längeren Passagen auf schlechterem Untergrund spielt die Kombination aus Komfort und Kontrolle ihre Stärken aus. Die Husqvarna Norden 901 wirkt dagegen oft wie ein Bike, das man gern bewegt: Das Handling unterstützt zügiges Umsetzen von Linien, und das Fahrgefühl bleibt auch bei wechselnden Untergründen lebendig. Die KTM 890 Adventure ist in vielen Vergleichen ein Kandidat für dynamische Offroad-Passagen: Sie vermittelt das Gefühl, dass man das Bike aktiv führen kann – was gleichzeitig bedeutet, dass man den eigenen Stil und die Beladung im Blick behalten sollte.

Bremsen und Stabilität: Vertrauen entsteht aus Dosierbarkeit

Bei der Bremsleistung geht es nicht nur um „stark“, sondern um Dosierbarkeit und Konstanz. In der Praxis zeigt sich: Wer viel zwischen Straße und Schotter wechselt, profitiert von einem System, das auch bei wechselnden Reibwerten kontrollierbar bleibt. Die Modelle im Vergleich unterscheiden sich hier vor allem im Charakter: Manche wirken eher auf „komfortable“ Verzögerung ausgelegt, andere auf ein direkteres Ansprechverhalten. Für die Wahl heißt das: Wer häufig zügig fährt und gern präzise bremst, wird die direkte Rückmeldung bestimmter Bikes stärker wahrnehmen. Wer dagegen lange Touren plant und dabei entspannt bleiben möchte, achtet eher auf gleichmäßige Wirkung und gut abgestimmte Regelung.

Elektronik und Fahrmodi: Assistenz ja – aber bitte passend

Adventure-Bikes sind heute stark elektronisch geprägt. Im Vergleich fällt auf: Die Triumph Tiger 900 Rally Pro und die Honda CRF 1100 L Africa Twin wirken häufig wie die „Allrounder“ unter den Elektronikpaketen – also mit Systemen, die sich gut in den Alltag integrieren lassen. Die Ducati DesertX setzt dabei oft einen etwas sportlicheren Akzent: Fahrmodi und Regelung greifen spürbar in das Fahrgefühl ein, was besonders bei dynamischer Fahrweise interessant ist. Die Husqvarna Norden 901 kann in der Praxis als „intuitiv“ wirken, weil die Abstimmung das aktive Fahren unterstützt, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Die KTM 890 Adventure ist häufig die Wahl für Fahrer, die gern mit Elektronik arbeiten, weil sie das Bike in unterschiedlichen Situationen gezielt „lenkt“ – gerade auf wechselhaftem Untergrund.

Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke beginnt beim Gefühl

Auch wenn die Datenblätter oft ähnlich wirken, entscheidet die Sitzposition über den Alltag. Die Honda Africa Twin wird in vielen Vergleichen als besonders geeignet für lange Strecken beschrieben: Sie vermittelt oft ein ruhiges, komfortorientiertes Fahrgefühl. Die Triumph Tiger 900 Rally Pro punktet häufig mit einer ausgewogenen Ergonomie, die sowohl auf der Landstraße als auch bei längeren Etappen angenehm bleibt. Die Ducati DesertX kann je nach Körpergröße und Fahrstil sportlicher wirken, was für Kurvenfreude ideal ist – aber nicht zwingend für jeden „entspannten“ Langstreckenstil. Die Husqvarna Norden 901 bietet oft eine auf Bewegung ausgelegte Sitzhaltung, die das Handling unterstützt. Die KTM 890 Adventure wirkt häufig wie ein Bike, das man gern „führt“: Wer aktiv fährt, fühlt sich schnell zu Hause, wer eher passiv cruisen möchte, sollte die persönliche Sitzposition und den geplanten Beladungszustand im Blick behalten.

Alltagstauglichkeit und Reise-Feeling: Wer macht das Leben leichter?

Adventure-Bikes werden nicht nur auf Teststrecken gefahren. Im echten Leben zählen Dinge wie Übersichtlichkeit, Komfort bei Tempowechseln und praktische Ausstattung. Hier zeigt sich: Die Honda CRF 1100 L Africa Twin ist oft die Maschine, die man als „Reise-Referenz“ wahrnimmt – besonders dann, wenn viele Kilometer am Stück geplant sind. Die Triumph Tiger 900 Rally Pro wirkt häufig als „komfortabler Begleiter“, der trotzdem genug Charakter für Offroad-Momente mitbringt. Die Ducati DesertX ist eher die Wahl für Fahrer, die auch im Alltag gern ein markantes, sportliches Bike bewegen – und die Optik sowie das Fahrgefühl bewusst genießen. Die Husqvarna Norden 901 spricht häufig diejenigen an, die ein modernes, leichtfühlendes Adventure suchen, ohne auf Kontrolle zu verzichten. Die KTM 890 Adventure ist oft dann im Vorteil, wenn der Mix aus Straße und unbefestigten Abschnitten dynamisch geplant ist und man das Bike gern „mitnimmt“.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Ein guter Vergleich zeigt nicht nur, was ein Bike kann, sondern auch, wo es weniger glänzt. Die Triumph Tiger 900 Rally Pro wirkt stark in der Balance: Sie ist häufig dann überzeugend, wenn ein Bike für verschiedene Streckenarten genutzt wird. Die Ducati DesertX punktet mit Charakter und Fahrspaß, kann aber je nach Erwartung an Komfort oder Fahrruhe stärker polarisieren. Die Honda CRF 1100 L Africa Twin ist oft die „sichere Bank“ für lange Touren und wechselnde Bedingungen, während die Husqvarna Norden 901 eher die Wahl für Fahrer ist, die Agilität und ein lebendiges Handling priorisieren. Die KTM 890 Adventure ist besonders interessant, wenn dynamisches Fahren und aktive Linienführung im Vordergrund stehen – und wenn man bereit ist, das Setup und die eigene Fahrweise darauf abzustimmen.

Welche Maschine passt zu welchem Fahrprofil?

Am Ende geht es um die Frage: Welche Prioritäten stehen im Alltag und auf Touren wirklich im Vordergrund? Die Modelle lassen sich grob so einordnen:

Für lange Strecken und entspanntes Reisen

Wer häufig große Distanzen fährt und dabei ein ruhiges, berechenbares Gesamtpaket sucht, findet in der Honda CRF 1100 L Africa Twin oft die passendste Basis. Die Triumph Tiger 900 Rally Pro ist ebenfalls eine starke Option, wenn Komfort und Vielseitigkeit im Vordergrund stehen, ohne dass der Fahrspaß verloren geht.

Für sportliche Dynamik auf Straße und Schotter

Wenn das Bike nicht nur „funktionieren“, sondern auch richtig Freude machen soll, rückt die Ducati DesertX in den Fokus. Die KTM 890 Adventure ist besonders interessant, wenn dynamische Fahrweise und aktives Handling Priorität haben. Die Husqvarna Norden 901 passt dazu, wenn Agilität und ein modernes Fahrgefühl gesucht werden.

Für einen ausgewogenen Mix aus Alltag, Tour und gelegentlichem Offroad

Für viele Fahrer ist genau dieser Mix entscheidend. In diesem Szenario kann die Triumph Tiger 900 Rally Pro besonders gut passen, weil sie Balance liefert. Auch die Honda Africa Twin ist hier stark, wenn der Fokus auf Langstrecke und souveräner Kontrolle liegt.

Fazit:

Die Triumph Tiger 900 Rally Pro ist die Wahl, wenn ein ausgewogenes Adventure gesucht wird, das Alltag, Tour und Schotter gleichermaßen gut abdeckt. Die Ducati DesertX empfiehlt sich vor allem dann, wenn Fahrspaß, Charakter und ein sportlicheres Gesamtgefühl wichtiger sind als maximale „Reise-Ruhe“. Wer vor allem lange Strecken plant und dabei ein sehr berechenbares, komfortorientiertes Paket möchte, liegt mit der Honda CRF 1100 L Africa Twin häufig richtig. Die Husqvarna Norden 901 ist ideal für Fahrer, die Agilität und ein lebendiges Handling bevorzugen, ohne auf Kontrolle zu verzichten. Und die KTM 890 Adventure passt am besten zu einem dynamischen Fahrstil, bei dem das Bike aktiv bewegt werden soll. Kurz gesagt: Für Vielseitigkeit und Balance steht Triumph stark, für sportliche Akzente Ducati, für Langstrecke Honda, für Agilität Husqvarna und für dynamisches Fahren KTM.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙