UVP 7.199 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 11.799 €
Baujahr von 2021 bis 2025
Der neue A2 Italo Renner im schicken Gewand
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Rasiermesser mit typisch italienischem Charakter
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Pro und Kontra

Pro:
  • Leichtes, ultrahandliches Bike
  • Kleine Ecken und Kanten, also mit Charakter
  • Design: 1 mit *
  • Gutes Tec-Paket mit Ride by Wire, Fahrmodi und Traktionskontrolle
Kontra:
  • Bremse hinten mit geringer Wirkung
  • Sound könnte stärker sein
  • eingeschränkte Sozius-Fähigkeit
Pro:
  • sehr agiles Handling
  • rasiermesserscharfes Fahrwerk
  • angenehme Sitzposition, hoher & breiter Lenker
  • gute Ausstattung
Kontra:
  • im Vergleich zum Wettbewerb etwas zu teuer
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Anzeigen im Cockpit etwas klein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht175kg
Radstand1.350mm
Länge1.960mm
Radstand1.350mm
Sitzhöhe: 800 mm
Gewicht183kg
Radstand1.370mm
Länge1.995mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt Reihentwin
Hubraum457ccm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartZweizylinder-Viertakt-Reihenmotor
Hubraum659ccm
Hub64mm
Bohrung81mm
Kühlungfüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 9.400 U/Min
Drehmoment44 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite317km
Leistung95 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment67 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km

Fahrwerk

RahmenbauartAlurahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel 41mm (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne110/70-17
Reifen hinten150/60-17
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKayaba USD-Gabel 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenKayaba-Monofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, ByBre Vierkolben-Festsättel, radial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 220 mm, ByBre 1-Schwimmsattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel Brembo ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Festsattelbremse, Brembo ( Ø 220 mm)

Fazit

Die Aprilia RS 457 ist ein sehr schöner, agiler und leicht zu fahrender Supersportler. Die Fahrleistungen sind typisch für eine A2-Maschine, sie ist somit auch für Fahranfänger eine gute Wahl. Die Ausstattung mit Fahrmodi und Traktionskontrolle ist überdurchschnittlich, gleiches gilt für den Fahrspaß, den man mit dieser leichten Maschine hat. Wir waren zwar nicht auf der Renne, aber auch oder vielleicht gerade dort fühlt sich die RS 457 sicherlich am wohlsten. Eine fahraktives Gerät, welches vermutlich auch Frauen sehr ansprechen dürfte.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Moto Italia in Lübeck zur Verfügung gestellt. Dort steht die RS 457 als Vorführer und freut sich auf weitere Probefahren. Moto Italia ist Piaggio Vertragshändler und verkauft Zweiräder von Aprilia, Moto Guzzi und Vespa. Ein Besuch dort lohnt sich also auch dann, wenn man sich nicht nur für die RS 457 interessiert.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.199 €
  • Verfügbarkeit: seit 2024
  • Farben: Grau, Weiß, Racing-Stripes

Fazit - was bleibt hängen

Dir Aprilia Tuono 660 hält, was sie verspricht. Sie ist ein sportlich-rassiges Naked-Bike mit gaaaanz viel Charakter. Der Preis von 10.500 Euro ist etwas ambitioniert, vor allem im Vergleich zur Schwester RS 660, bei der der QuickShifter in Serie dabei ist. Wir würden trotz des Aufpreises von 219 Euro bei diesem Motorrad unbedingt zum QuickShifter raten, weil es a) zu diesem Bike passt und weil b) das 6-Gang Getriebe etwas knochig und hakelig ist. 
 
Die Tuono lässt einen nicht kalt, sie ist nicht perfekt und das ist auch gut so. Jede Fahrt wird zu einem Erlebnis und Design sowie Lautstärke lassen einen Tuono-Biker aus der Masse hervorstechen - geiles Bike!

Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik-Schielmann in Bokel - vielen Dank.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.550 €
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: grau, schwarz, gold

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Aprilia RS 457 vs Aprilia Tuono 660: Vergleich für sportliche Fahrerinnen und Fahrer

Wenn zwei Aprilia-Modelle aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Viel spannender ist, wie sich Motorcharakter, Sitzposition und Fahrwerk im Alltag anfühlen. Genau darum geht es beim Vergleich zwischen der Aprilia RS 457 und der Aprilia Tuono 660: Die eine steht für sportliche Ausrichtung mit klarer Frontverkleidung und kompromissloserem Supersport-Ansatz, die andere für das typische Naked-Feeling mit direkterem Kontakt zur Straße und einer deutlich vielseitigeren Alltagsrolle. Beide Bikes machen Spaß – aber auf unterschiedliche Art.

Grundcharakter: Verkleidung vs. Naked-Ansatz

Aprilia RS 457: sportlich fokussiert

Die Aprilia RS 457 wirkt wie ein Bike, das von Anfang an auf zügiges Fahren ausgelegt ist. Die Verkleidung unterstützt den sportlichen Look und sorgt für ein konzentriertes Fahrgefühl. Wer gerne dynamisch unterwegs ist, findet hier eine Maschine, die sich wie ein „Sportgerät“ anfühlt: Der Fokus liegt auf Kurvenfahrt, zügiger Beschleunigung und einem Fahrstil, der den Körper aktiv einbindet.

Aprilia Tuono 660: direkt, lebendig, alltagstauglich

Die Aprilia Tuono 660 spielt dagegen die Stärken eines Naked Bikes aus: weniger Verkleidung, mehr direkte Rückmeldung von der Straße. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn neben sportlichen Ausfahrten auch Alltag, Stadtverkehr und spontane Touren eine Rolle spielen. Der Charakter ist lebendig und „kommunikativ“ – man spürt schnell, wie das Motorrad auf Gas, Lenkimpulse und Lastwechsel reagiert.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag unterscheidet

Im Vergleich zeigt sich vor allem der Unterschied im Fahrgefühl: Die RS 457 wirkt tendenziell wie ein Bike, das sportliche Impulse sauber in Vortrieb umsetzt und dabei einen eher kontrollierten, zielgerichteten Charakter vermittelt. Die Tuono 660 dagegen steht für mehr „Biss“ und eine spürbar souveränere Dynamik, besonders wenn es darum geht, aus dem Drehzahlkeller zügig zu beschleunigen oder auf der Landstraße schnell zu überholen.

Beide Motorräder lassen sich sportlich fahren, aber die Schwerpunkte sind unterschiedlich: Die RS 457 belohnt einen Fahrstil, der die Maschine bewusst in Schwung bringt und die Leistung im passenden Bereich abruft. Die Tuono 660 belohnt dagegen häufig das frühe Ansprechen und die spontane Reaktion – ideal, wenn man nicht jedes Manöver perfekt „timing-mäßig“ vorbereiten möchte.

Fahrwerk und Handling: Stabilität in Kurven vs. Agilität im Alltag

RS 457: sportliche Linie, präzises Einlenken

Die Aprilia RS 457 spielt ihre Stärken besonders in Kurven aus. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Stabilität und „Zusammenhalt“, wenn es um zügiges Einlenken und das saubere Halten der Linie geht. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt die Maschine wie ein Werkzeug, das man gerne nutzt, um den eigenen Fahrstil umzusetzen.

Tuono 660: handlich und vielseitig

Die Aprilia Tuono 660 ist im Vergleich oft die Maschine, die sich im Alltag leichter „mitnehmen“ lässt. Das Naked-Layout sorgt dafür, dass man das Motorrad intuitiver spürt und schneller auf wechselnde Situationen reagiert. In der Stadt oder auf kurzen Strecken ist das ein echter Vorteil: weniger „Sportcockpit“-Gefühl, mehr unmittelbare Kontrolle. Auf der Landstraße bleibt die Tuono 660 dabei sportlich, wirkt aber insgesamt etwas alltagstauglicher in der Handhabung.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich ein typisches Bild: Die RS 457 ist auf sportliche Verzögerung und kontrollierte Einleitung ausgelegt, was besonders bei zügigen Anbremszonen und dynamischer Kurvenfahrt hilft. Die Tuono 660 punktet zusätzlich mit einem sehr gut dosierbaren Gefühl, das sich im Alltag ebenso bewährt wie bei flotter Fahrt.

Wichtig ist dabei weniger, welche Maschine „besser“ ist, sondern wie sich das Vertrauen aufbaut: Die RS 457 wirkt wie ein Bike, das man für sportliche Manöver „auf Linie“ bringt. Die Tuono 660 vermittelt schneller das Gefühl, dass man auch spontan reagieren kann – etwa beim Verkehr, an Ampeln oder beim Wechsel zwischen Landstraße und Stadt.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?

Ein zentraler Unterschied im Vergleich ist die Ergonomie. Die Aprilia RS 457 ist klar sportlich positioniert. Das bedeutet: Wer gerne aktiv fährt, findet eine Sitzhaltung, die den Körper in die Fahrdynamik einbindet. Für längere Strecken kann das je nach Fahrstil und persönlicher Statur weniger entspannt sein – sportlich ist hier das Ziel, Komfort ist zweitrangig.

Die Aprilia Tuono 660 setzt dagegen auf eine aufrechtere, naked-typische Haltung. Das macht sie häufig zur besseren Wahl, wenn nicht nur die Wochenendrunde zählt, sondern auch längere Fahrten, wechselnde Strecken und ein Alltag mit vielen kleinen Fahrten. Die Tuono 660 wirkt insgesamt „universeller“, ohne den sportlichen Charakter zu verlieren.

Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung im richtigen Moment

Beide Modelle verfügen über moderne Assistenz- und Regeltechnik, die das Fahren leichter macht. Im Vergleich zeigt sich: Die RS 457 wirkt wie ein Bike, das sportliche Eingriffe unterstützt, ohne den Fahrer komplett aus der Verantwortung zu nehmen. Die Tuono 660 spielt ihre Elektronik oft als „Allround-Hilfe“ aus – besonders dann, wenn man zwischen entspanntem Cruisen und flotter Fahrweise wechselt.

Wer gerne mit unterschiedlichen Modi arbeitet, findet in beiden Bikes einen sinnvollen Einstieg. Der Unterschied liegt eher im Einsatz: RS 457 wirkt stärker auf sportliche Fahrweise zugeschnitten, Tuono 660 auf vielseitige Nutzung.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren

Im Alltag zählt, wie schnell man sich wohlfühlt. Die Aprilia RS 457 ist durchaus alltagstauglich, aber sie fühlt sich am stärksten an, wenn die Strecke nach „Fahren“ aussieht: Kurven, zügige Landstraßen, sportliche Ausfahrten. Für Pendeln und Stadtverkehr kann die sportliche Sitzposition je nach Gewohnheit schneller anstrengend werden.

Die Aprilia Tuono 660 ist im Vergleich die entspanntere Wahl für gemischte Nutzung. Naked-typisch ist der Zugang zum Motorrad intuitiv, die Haltung ist weniger „eingespannt“, und das Motorrad wirkt dadurch oft leichter zu handeln – gerade bei Stop-and-Go oder wenn man öfter mal die Geschwindigkeit anpassen muss.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Aprilia RS 457

  • Sportlicher Charakter mit klarer Ausrichtung auf dynamische Kurvenfahrt
  • Präzises Einlenken und ein „sportliches Werkzeug“-Gefühl
  • Brems- und Fahrvertrauen für zügige Manöver

Schwächen bzw. Grenzen der Aprilia RS 457

  • Sportliche Sitzposition kann auf längeren Strecken weniger komfortabel sein
  • Im Alltag wirkt die Ausrichtung stärker „auf Sport“ als auf Vielseitigkeit

Stärken der Aprilia Tuono 660

  • Direktes Naked-Feeling und schnelle Rückmeldung von der Straße
  • Vielseitiger Charakter: Stadt, Landstraße und Touren funktionieren gut
  • Spontane Dynamik und souveränes Fahrgefühl bei wechselnden Situationen

Schwächen bzw. Grenzen der Aprilia Tuono 660

  • Wer maximal „Supersport“-Look und -Haltung sucht, fühlt sich bei Naked-Optik weniger abgeholt
  • Je nach persönlichem Geschmack kann das direkte Fahrgefühl intensiver wirken

Welche Wahl passt besser? RS 457 oder Tuono 660?

Der Vergleich lässt sich am Ende auf eine einfache Frage herunterbrechen: Soll das Motorrad vor allem sportlich fokussiert sein oder sportlich vielseitig?

Für wen ist die Aprilia RS 457 die bessere Wahl?

Die Aprilia RS 457 passt besonders gut, wenn sportliche Ausfahrten im Vordergrund stehen und eine sportlichere Sitzposition willkommen ist. Wer Kurven liebt, gerne zügig fährt und ein Motorrad sucht, das sich wie ein klarer Sportler anfühlt, findet hier eine stimmige Basis. Auch wenn man gerne bewusst fährt und die Dynamik „mitarbeitet“, ist die RS 457 eine sehr passende Option.

Für wen ist die Aprilia Tuono 660 die bessere Wahl?

Die Aprilia Tuono 660 ist ideal, wenn das Motorrad nicht nur für die Wochenendrunde gedacht ist, sondern für viele Lebenslagen: Stadt, Pendeln, Landstraße und Touren. Wer ein direktes Fahrgefühl möchte, dabei aber nicht auf Komfort und Alltagstauglichkeit verzichten will, trifft mit der Tuono 660 häufig die bessere Wahl. Gerade wenn spontane Fahrten und wechselnde Strecken dazugehören, spielt sie ihre Stärken besonders aus.

Fazit:

Die Aprilia RS 457 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf sportlicher Fahrweise liegt: Kurvenfahrt, präzises Handling und ein sportlich ausgerichtetes Gesamtgefühl stehen im Mittelpunkt. Wer die sportliche Sitzposition mag und das Motorrad vor allem dynamisch bewegt, bekommt hier ein stimmiges Konzept. Die Aprilia Tuono 660 gewinnt im Vergleich vor allem dann, wenn das Motorrad vielseitig genutzt wird: Naked-typische Direktheit, ein alltagstauglicheres Fahrgefühl und eine souveräne Dynamik machen sie zur passenden Option für gemischte Einsätze. Kurz gesagt: RS 457 für den sportlichen Fokus, Tuono 660 für den vielseitigen Alltag mit sportlichem Anspruch.

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