| UVP | 7.199 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Leichtes, ultrahandliches Bike
- Kleine Ecken und Kanten, also mit Charakter
- Design: 1 mit *
- Gutes Tec-Paket mit Ride by Wire, Fahrmodi und Traktionskontrolle
- Bremse hinten mit geringer Wirkung
- Sound könnte stärker sein
- eingeschränkte Sozius-Fähigkeit
- Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
- Gute Fahrleistungen
- Erstaunlich wendig
- Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
- Sound 1b
- Verarbeitung hier und da etwas lieblos
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 175 | kg |
| Radstand | 1.350 | mm |
| Länge | 1.960 | mm |
| Radstand | 1.350 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt Reihentwin | |
| Hubraum | 457 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 975 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 97 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 9.400 U/Min | |
| Drehmoment | 44 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 317 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 229 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Alurahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel 41mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 57H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, ByBre Vierkolben-Festsättel, radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 220 mm, ByBre 1-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Aprilia RS 457 ist ein sehr schöner, agiler und leicht zu fahrender Supersportler. Die Fahrleistungen sind typisch für eine A2-Maschine, sie ist somit auch für Fahranfänger eine gute Wahl. Die Ausstattung mit Fahrmodi und Traktionskontrolle ist überdurchschnittlich, gleiches gilt für den Fahrspaß, den man mit dieser leichten Maschine hat. Wir waren zwar nicht auf der Renne, aber auch oder vielleicht gerade dort fühlt sich die RS 457 sicherlich am wohlsten. Eine fahraktives Gerät, welches vermutlich auch Frauen sehr ansprechen dürfte.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Moto Italia in Lübeck zur Verfügung gestellt. Dort steht die RS 457 als Vorführer und freut sich auf weitere Probefahren. Moto Italia ist Piaggio Vertragshändler und verkauft Zweiräder von Aprilia, Moto Guzzi und Vespa. Ein Besuch dort lohnt sich also auch dann, wenn man sich nicht nur für die RS 457 interessiert.
Fazit - was bleibt hängen
Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!
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Aprilia RS 457 vs. Harley-Davidson Nightster: Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Aprilia RS 457 und die Harley-Davidson Nightster, steckt dahinter meist mehr als nur ein anderes Design. Es geht um Fahrphilosophie: Die eine Maschine ist auf Dynamik und sportliches Vorankommen ausgelegt, die andere auf Charakter, Stil und entspanntes Cruisen. Genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf den Vergleich – besonders dann, wenn die Entscheidung zwischen „agil und sportlich“ und „cool und entspannt“ nicht ganz leichtfällt.
Grundidee im Vergleich: Sportlichkeit vs. Cruiser-Charakter
Die Aprilia RS 457 steht für ein Konzept, das sich wie ein sportlicher Kompromiss anfühlt: kompakt, fahraktiv und mit dem Anspruch, Kurven nicht nur zu durchfahren, sondern sie zu „arbeiten“. Die Harley-Davidson Nightster dagegen folgt dem Cruiser-Gedanken: eine markante Optik, ein Motorcharakter, der sich nicht verstecken muss, und eine Sitzposition, die eher nach „genießen“ als nach „durchziehen“ klingt.
Beide Motorräder können im Alltag Spaß machen – aber sie liefern ihn auf unterschiedliche Weise. Während die Aprilia eher mit dem Gefühl punktet, schnell Kontrolle aufzubauen, punktet die Harley mit dem Erlebnis: Sound, Präsenz und ein Fahrstil, der sich auch bei längeren Strecken angenehm anfühlt.
Sitzposition & Ergonomie: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an?
Im direkten Vergleich zeigt sich schnell, dass die Aprilia RS 457 eine deutlich sportlichere Haltung unterstützt. Das bedeutet: mehr „Fahraktivität“, ein spürbar anderes Körpergefühl in Kurven und ein Setup, das das Motorrad eher in Richtung zügiges Fahren lenkt. Wer gern vorausschauend bremst, früh einlenkt und das Motorrad aktiv bewegt, wird sich hier schnell zuhause fühlen.
Die Harley-Davidson Nightster setzt dagegen auf eine entspanntere, cruiser-typische Ergonomie. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn der Fokus auf Stadtverkehr, kurzen Ausfahrten oder dem entspannten Rollen über Landstraßen liegt. Die Haltung wirkt weniger „sportlich gespannt“, sondern eher „komfortabel und präsent“ – ideal, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern Teil des Erlebnisses.
Stärken & Schwächen bei der Ergonomie
- Aprilia RS 457: Stärke ist die sportliche Fahraktivität; Schwäche kann sein, dass die Haltung für sehr lange, entspannte Touren weniger „locker“ wirkt.
- Harley-Davidson Nightster: Stärke ist der entspannte Komfort im Alltag; Schwäche kann sein, dass die sportliche Dynamik nicht im gleichen Maß im Vordergrund steht.
Motorcharakter & Fahrgefühl: Wie unterscheidet sich die Art zu fahren?
Der größte Unterschied zwischen beiden Modellen liegt im Charakter. Die Aprilia RS 457 vermittelt eher das Gefühl, dass das Motorrad „mitarbeitet“: Gasannahme, Drehfreude und das sportliche Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk sorgen dafür, dass man sich schnell traut, das Tempo zu erhöhen. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich, dass die Aprilia nicht nur optisch sportlich ist, sondern auch im Fahrverhalten eine klare Linie verfolgt.
Die Harley-Davidson Nightster spielt dagegen in einer anderen Liga: Der Motor wirkt präsenter, der Sound ist Teil des Gesamterlebnisses und das Motorrad lädt dazu ein, gleichmäßiger zu fahren. Das bedeutet nicht, dass die Harley „langsam“ wäre – aber sie fühlt sich weniger wie ein Sportgerät an und mehr wie ein Cruiser, der seinen eigenen Rhythmus vorgibt.
Was das für die Praxis heißt
- Aprilia RS 457: Ideal für alle, die gern zügig fahren, früh in den Kurven arbeiten und das Motorrad aktiv bewegen.
- Harley-Davidson Nightster: Ideal für alle, die Wert auf Charakter, Sound und ein entspanntes Fahrgefühl legen – auch wenn es mal nicht „auf Bestzeit“ ankommt.
Fahrwerk & Handling: Agil oder souverän?
Beim Handling zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung sehr deutlich. Die Aprilia RS 457 wirkt wie ein Motorrad, das Kurven mag: Das Fahrwerk unterstützt das dynamische Einlenken und das saubere Halten der Linie. Dadurch entsteht ein Gefühl von Kontrolle, das besonders auf Landstraßen und bei sportlicher Fahrweise überzeugt.
Die Harley-Davidson Nightster steht eher für souveränes, ruhiges Vorankommen. Das Motorrad vermittelt Stabilität und lässt sich gut dosiert bewegen. In der Praxis bedeutet das: weniger „sportliches Zappeln“, mehr „entspanntes Gleiten“ – genau das, was viele Cruiser-Fahrer anstreben.
Bremsen & Sicherheit im Vergleich
Beide Motorräder müssen im Alltag zuverlässig funktionieren. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Aprilia ist tendenziell stärker auf zügiges Fahren und häufiges Beschleunigen/Bremsen ausgelegt, während die Harley eher auf souveräne Verzögerung im Cruiser-Tempo setzt. Wer häufig sportlich fährt, wird die Aprilia als passender empfinden; wer überwiegend entspannt unterwegs ist, wird mit der Harley ein stimmiges Sicherheitsgefühl bekommen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Touren
In der Stadt zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad bewegen lässt, wie gut es im Stop-and-Go wirkt und wie angenehm es sich im Alltag anfühlt. Die Aprilia RS 457 kann hier überzeugen, weil sie kompakt und fahraktiv ist. Das macht das Rangieren und das schnelle Reagieren im Verkehr angenehm.
Die Harley-Davidson Nightster punktet ebenfalls im Alltag – allerdings auf ihre Art. Die entspannte Sitzposition und der Cruiser-Charakter machen kurze Wege oft besonders stimmig. Wer im Stadtverkehr weniger „sportlich“ unterwegs ist, sondern eher den Flow sucht, wird die Harley schnell mögen.
Auf der Landstraße zeigt sich dann die klare Differenz: Die Aprilia fühlt sich wie gemacht für dynamische Strecken, auf denen man Kurven gern „mitnimmt“. Die Harley ist stark, wenn die Fahrt mehr nach Genuss aussieht: gleichmäßiges Tempo, entspannte Pausen, ein Motorrad, das man nicht ständig „arbeiten“ muss.
Design & Identität: Optik ist mehr als nur Geschmack
Die Aprilia RS 457 wirkt wie ein Motorrad, das sportliche Ambitionen sichtbar macht. Das Design unterstützt die Idee, dass man gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als Werkzeug für Fahrspaß nutzt.
Die Harley-Davidson Nightster steht dagegen für eine starke Markenidentität. Die Optik ist markant, die Ausstrahlung ist „präsent“ – und genau das macht den Unterschied für viele Käufer aus. Wer Wert auf Stil und Wiedererkennungswert legt, findet in der Nightster oft schneller das passende Gefühl.
Stärken & Schwächen beim Gesamteindruck
- Aprilia RS 457: Stärke ist die sportliche Gesamtwirkung; Schwäche kann sein, dass der „Cruiser-Style“ nicht im Fokus steht.
- Harley-Davidson Nightster: Stärke ist die starke Identität und das Erlebnis; Schwäche kann sein, dass sportliche Fahrdynamik nicht der Hauptfokus ist.
Für wen passt welche Maschine?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Wer gern aktiv fährt, Kurven dynamisch angeht und das Motorrad als sportliches Gesamtpaket erlebt, wird mit der Aprilia RS 457 sehr wahrscheinlich zufriedener sein. Sie ist die Wahl für Menschen, die Fahrspaß über Tempo und Fahrkontrolle definieren.
Wer dagegen vor allem das Gefühl sucht, das Motorrad zu „leben“ – mit Sound, Charakter und einer entspannten Art, Kilometer zu sammeln – wird die Harley-Davidson Nightster als stimmiger empfinden. Sie ist die Wahl für alle, die weniger auf sportliche Werkseinstellungen schauen und mehr auf das Erlebnis unterwegs.
Kaufkriterien, die wirklich helfen
- Fahrprofil: Häufig kurvig und sportlich → Aprilia. Häufig entspannt und genussorientiert → Harley.
- Erwartung an das Fahrgefühl: „Agil und aktiv“ vs. „souverän und charaktervoll“.
- Priorität Komfort: Cruiser-Komfort spricht oft für die Nightster, sportliche Ergonomie für die RS 457.
- Stil & Identität: Wer Marken- und Designgefühl sucht, findet das bei der Harley oft schneller.
Fazit:
Die Aprilia RS 457 ist die bessere Wahl, wenn Fahrspaß vor allem aus Dynamik entsteht: sportliche Sitzposition, aktives Handling und ein Motorcharakter, der zu zügigem Fahren einlädt. Sie passt besonders zu Fahrern, die Kurven gern dynamisch angehen und das Motorrad als präzises Werkzeug für flotte Touren sehen. Wer dagegen häufig entspannt unterwegs ist, Wert auf Komfort im Alltag legt und das Motorrad vor allem als Erlebnis betrachtet, wird mit der Harley-Davidson Nightster glücklicher. Die Nightster überzeugt durch Cruiser-Feeling, starke Präsenz und ein Fahrgefühl, das weniger „sportlich getrieben“ wirkt, dafür aber sehr stimmig und charaktervoll ist. Kurz gesagt: RS 457 für sportlich ambitionierte Fahrer, Nightster für Genießer, die Stil und entspanntes Cruisen priorisieren.