UVP 7.199 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 15.690 €
Baujahr von 2025 bis 2025
Der neue A2 Italo Renner im schicken Gewand
Weiter zum Testbericht
Test des 2025er Modells in der Ausstattung "Limited"
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Leichtes, ultrahandliches Bike
  • Kleine Ecken und Kanten, also mit Charakter
  • Design: 1 mit *
  • Gutes Tec-Paket mit Ride by Wire, Fahrmodi und Traktionskontrolle
Kontra:
  • Bremse hinten mit geringer Wirkung
  • Sound könnte stärker sein
  • eingeschränkte Sozius-Fähigkeit
Pro:
  • starker Motor
  • bolleriger V2-Sound
  • große Modell- und Ausstattungs-Anzahl
  • überraschend gute Straßen- und Kurvenlage
Kontra:
  • Bremse vorne unterdimensioniert
  • Solositzer: Soziusfähigkeit nur mit Zubehör

Abmessungen & Gewicht

Gewicht175kg
Radstand1.350mm
Länge1.960mm
Radstand1.350mm
Sitzhöhe: 800 mm
Gewicht248kg
Radstand1.562mm
Länge2.206mm
Radstand1.562mm
Sitzhöhe: 680 mm
Höhe1.155mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt Reihentwin
Hubraum457ccm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum1.250ccm
Hub74mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 9.400 U/Min
Drehmoment44 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite317km
Leistung105 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment108 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite232km

Fahrwerk

RahmenbauartAlurahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel 41mm (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne110/70-17
Reifen hinten150/60-17
RahmenbauartStahlrohr
Federung vorneTelegabel 41mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten150/80B16 72H

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, ByBre Vierkolben-Festsättel, radial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 220 mm, ByBre 1-Schwimmsattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm)

Fazit

Die Aprilia RS 457 ist ein sehr schöner, agiler und leicht zu fahrender Supersportler. Die Fahrleistungen sind typisch für eine A2-Maschine, sie ist somit auch für Fahranfänger eine gute Wahl. Die Ausstattung mit Fahrmodi und Traktionskontrolle ist überdurchschnittlich, gleiches gilt für den Fahrspaß, den man mit dieser leichten Maschine hat. Wir waren zwar nicht auf der Renne, aber auch oder vielleicht gerade dort fühlt sich die RS 457 sicherlich am wohlsten. Eine fahraktives Gerät, welches vermutlich auch Frauen sehr ansprechen dürfte.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Moto Italia in Lübeck zur Verfügung gestellt. Dort steht die RS 457 als Vorführer und freut sich auf weitere Probefahren. Moto Italia ist Piaggio Vertragshändler und verkauft Zweiräder von Aprilia, Moto Guzzi und Vespa. Ein Besuch dort lohnt sich also auch dann, wenn man sich nicht nur für die RS 457 interessiert.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.199 €
  • Verfügbarkeit: seit 2024
  • Farben: Grau, Weiß, Racing-Stripes

Fazit

Die Indian Scout Sport ist mehr als nur eine Alternative zu Cruisern von Harley Davidson. Sie ist eigenständig, hat eine wunderschöne Cruiser-Silhouette und fährt sich überraschend sportlich. Der V2 ist nicht nur kräftig, sondern auch kultiviert und dürfte auch Leuten gefallen, die mit den teils ruppigen älteren V2 nicht viel anfangen können. Der Preis geht in Ordnung, zumal man mit einer Indian auch ein wenig Extravaganz mitkauft.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Powersport Nord in Appen/Pinneberg bei Hamburg zur Verfügung gestellt. Powersport Nord ist seit April 2024 offizieller Indian-Dealer und hat eine große Ausstellungshalle mit vielen Modellen von Indian und von CF-Moto. Ein Besuch lohnt sich also, auch wenn man nur mal schauen will.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.690€
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Bronze, Blau

MotorradTest.de auf YouTube

Aprilia RS 457 vs. Indian Scout Sport: Vergleich für Alltag, Kurven und längere Touren

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick komplett unterschiedliche Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Aprilia RS 457 steht für sportliches Temperament, klare Linien und ein Setup, das auf Dynamik ausgelegt ist. Die Indian Scout Sport dagegen bringt Cruiser-Charakter mit, wirkt souverän und vermittelt ein Fahrgefühl, das eher nach entspanntem Vorankommen als nach „nur schnell“ klingt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede: Wie schlagen sich beide Modelle bei Sitzposition, Motorcharakter, Handling, Komfort und Ausstattung – und für wen passt welches Motorrad am besten?

Grundidee der beiden Motorräder: Sportlichkeit vs. Cruiser-Feeling

Aprilia RS 457: kompakt, sportlich, zielgerichtet

Die Aprilia RS 457 ist als sportlich orientiertes Motorrad gedacht. Das merkt man nicht nur am Design, sondern vor allem am Gesamtkonzept: Die Geometrie und die Auslegung zielen auf ein agiles Handling und ein direktes Ansprechverhalten. Wer gern zügig durch die Stadt fährt, Kurven sucht oder sich auf sportliche Fahrweise freut, findet hier eine klare Richtung.

Indian Scout Sport: kraftvoll, gelassen, mit Cruiser-Charme

Die Indian Scout Sport wirkt wie ein Motorrad, das sich nicht hetzen lässt. Der Cruiser-Ansatz zeigt sich in der Sitzposition, dem Fahrkomfort und dem Motorcharakter: Das Motorrad steht für ruhigeres, gleichmäßigeres Vorankommen. Gleichzeitig ist es nicht „nur gemütlich“, denn auch hier geht es um Fahrspaß – nur eben mit anderer Handschrift.

Sitzposition und Ergonomie: Wie fühlt es sich im Alltag an?

Im Vergleich zeigt sich schnell: Die Aprilia RS 457 setzt auf eine sportlichere Haltung. Das bedeutet meist mehr „Fahrbahnkontakt“ über die Position und ein Gefühl, als würde das Motorrad aktiv mit in die Kurve gehen. Für kürzere Strecken und dynamische Fahrten ist das oft ein Vorteil, weil die Kontrolle sehr direkt wirkt.

Die Indian Scout Sport bietet dagegen typischerweise eine entspanntere Sitzhaltung. Das kann gerade im Stadtverkehr und bei längeren Fahrten deutlich angenehmer sein, weil der Körper weniger „in Sportmodus“ gezwungen wird. Wer häufig unterwegs ist, ohne ständig die Fahrweise zu wechseln, profitiert von dieser Gelassenheit.

Motorcharakter und Antrieb: Wie unterscheidet sich das Fahrgefühl?

Beim Motorcharakter liegen die Schwerpunkte klar auseinander. Die Aprilia RS 457 wirkt im Vergleich tendenziell lebendiger und „drehfreudiger“ – also eher ein Motorrad, das Spaß macht, wenn man den Motor im passenden Bereich hält und die Beschleunigung bewusst nutzt. Das unterstützt eine sportliche Fahrweise, bei der man Kurven mit Schwung angeht und das Motorrad spürbar mitarbeitet.

Die Indian Scout Sport vermittelt dagegen eher das Gefühl von souveräner Kraft aus dem Drehzahlkeller bis in den mittleren Bereich. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn man gern gleichmäßig fährt, ohne ständig nachzuschalten oder den Motor „zu suchen“. Für Überlandfahrten und entspanntes Cruisen ist das oft ein echter Pluspunkt.

Handling und Fahrwerk: Agil oder souverän?

Beim Handling zeigt sich der Unterschied zwischen sportlicher Auslegung und Cruiser-Philosophie. Die Aprilia RS 457 zielt auf Agilität: Das Motorrad wirkt in Kurven häufig handlicher, die Lenkreaktionen sind direkter und das Gesamtgefühl unterstützt zügiges Fahren. Wer gern früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad aktiv führt, wird diese Art von Fahrwerk-Charakter meist schätzen.

Die Indian Scout Sport spielt eher die Karte „Stabilität und Ruhe“. Das Motorrad liegt typischerweise souverän in der Spur, fühlt sich bei gleichmäßigem Tempo sicher an und bietet ein komfortableres Gesamtpaket. In engen Kurven kann das Fahrgefühl dennoch Spaß machen – nur eben mit dem Fokus auf flüssiges, kontrolliertes Vorankommen statt auf maximalem „Sport-Impuls“.

Bremsen und Sicherheit: Wie gut lässt sich das Tempo kontrollieren?

Im Vergleich beider Modelle wird deutlich, dass die Aprilia RS 457 durch ihre sportliche Ausrichtung häufig auf ein präzises Bremsgefühl setzt. Das hilft besonders dann, wenn man sportlich fährt und das Motorrad beim Einlenken zuverlässig verzögern soll.

Die Indian Scout Sport punktet dagegen oft mit einer gut dosierbaren Bremswirkung im Alltag. Gerade wenn man nicht ständig „auf Kante“ fährt, sondern eher gleichmäßig bremst und beschleunigt, ist dieses kontrollierte Gefühl ein Vorteil. Wichtig ist: Beide Motorräder sind auf Fahrbarkeit im Alltag ausgelegt – die Unterschiede liegen eher in der Art, wie sich die Kontrolle anfühlt.

Komfort und Alltagstauglichkeit: Welche Stärken zeigen sich im echten Leben?

Komfort ist mehr als nur „bequem sitzen“. Dazu gehören auch Vibrationen, Windgefühl, Federungsansprache und die Frage, wie entspannt sich das Motorrad über längere Zeit fahren lässt. Die Aprilia RS 457 kann im Alltag durchaus Spaß machen, aber sie ist stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt. Das heißt: Wer häufig lange Strecken fährt, sollte darauf achten, ob die sportlichere Sitzposition und die Fahrhaltung zur eigenen Körperhaltung passen.

Die Indian Scout Sport ist im Vergleich häufig die entspanntere Wahl. Das Cruiser-Feeling unterstützt eine gleichmäßige Fahrt, und die Ergonomie ist oft so gewählt, dass man auch nach mehreren Stunden noch gern weiterfährt. Für Pendler, Wochenendtouren und Reisen ist das ein klarer Vorteil.

Ausstattung und Praxis: Was hilft wirklich beim Fahren?

Bei der Ausstattung zeigt sich, wie unterschiedlich die Hersteller die Zielgruppe sehen. Die Aprilia RS 457 wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das auf Fahrspaß und sportliche Nutzung optimiert ist. Das kann sich in der Art der Bedienelemente, der Übersichtlichkeit und dem Gesamteindruck „fahrbereit“ zeigen.

Die Indian Scout Sport setzt stärker auf das, was man unterwegs spürt: ein stimmiges Gesamtpaket, das sich nach „fertig für die Tour“ anfühlt. Dazu gehört oft auch eine Ausstattung, die den Alltag erleichtert und das Motorrad als Reise- oder Tourenbegleiter attraktiv macht.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Aprilia RS 457 – Stärken

  • Sportliches Fahrgefühl mit direkterem Handling und dynamischerem Charakter.
  • Kurvenorientierte Auslegung, die sportliche Fahrweise unterstützt.
  • Präzises Kontrollgefühl beim Beschleunigen und Verzögern.

Aprilia RS 457 – Schwächen

  • Sportlichere Ergonomie kann bei sehr langen Fahrten weniger komfortabel wirken.
  • Fahrstilabhängig: Wer eher entspannt fährt, nutzt die sportlichen Stärken möglicherweise nicht voll aus.

Indian Scout Sport – Stärken

  • Entspanntes Cruiser-Feeling mit souveränem Fahrkomfort.
  • Gleichmäßiger Motorcharakter, der auch ohne ständiges Hochdrehen Spaß macht.
  • Alltagstauglichkeit durch eine ergonomische, tourenfreundliche Auslegung.

Indian Scout Sport – Schwächen

  • Weniger „Sport-Impuls“ als bei klar sportlich ausgelegten Motorrädern.
  • Kurvenagilität fühlt sich eher souverän als maximal agil an – je nach Fahrstil.

Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?

Der Vergleich wird besonders einfach, wenn man die eigene Fahrweise ehrlich einordnet. Die Aprilia RS 457 ist die passende Wahl, wenn gern zügig gefahren wird, Kurven aktiv angegangen werden und das Motorrad sich wie ein sportliches Werkzeug anfühlen soll. Wer Freude daran hat, den Motor bewusst zu nutzen und das Handling als Teil des Fahrspaßes sieht, wird hier sehr wahrscheinlich glücklich.

Die Indian Scout Sport passt besser, wenn Komfort, entspannte Ergonomie und ein souveränes, gleichmäßiges Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer viel pendelt, Touren plant oder einfach gern „ruhig und sicher“ unterwegs ist, bekommt mit dem Cruiser-Ansatz oft genau das, was man im Alltag vermisst: weniger Anspannung, mehr Gelassenheit.

Fazit:

Die Aprilia RS 457 und die Indian Scout Sport sind beide starke Motorräder – nur eben mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Aprilia überzeugt im Vergleich vor allem durch ihr sportliches Gesamtpaket: Agilität, direktes Handling und ein Motorcharakter, der dynamische Fahrweise belohnt. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und eine sportlichere Sitzposition akzeptiert, findet hier eine sehr stimmige Wahl.

Die Indian Scout Sport spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Komfort und entspanntes Vorankommen wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Der Cruiser-Ansatz sorgt für eine souveräne, alltagstaugliche Fahrweise und macht längere Strecken oft angenehmer. Wer gleichmäßig fährt, Touren plant und ein gelassenes Fahrgefühl bevorzugt, dürfte mit der Indian deutlich besser bedient sein.

Kurz gesagt: Sportlicher Fahrspaß eher mit der Aprilia – entspannte Touren und Cruiser-Feeling eher mit der Indian.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙