UVP 7.199 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 7.295 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Der neue A2 Italo Renner im schicken Gewand
Weiter zum Testbericht
Die erste Reise-Enduro von Kawa seit 20 Jahren...
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Leichtes, ultrahandliches Bike
  • Kleine Ecken und Kanten, also mit Charakter
  • Design: 1 mit *
  • Gutes Tec-Paket mit Ride by Wire, Fahrmodi und Traktionskontrolle
Kontra:
  • Bremse hinten mit geringer Wirkung
  • Sound könnte stärker sein
  • eingeschränkte Sozius-Fähigkeit
Pro:
  • sehr einfaches Fahrverhalten
  • komfortable Maschine
  • erwachsene Anmutung
  • quirliger Motor
Kontra:
  • eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
  • ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
  • Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich

Abmessungen & Gewicht

Gewicht175kg
Radstand1.350mm
Länge1.960mm
Radstand1.350mm
Sitzhöhe: 800 mm
Gewicht195kg
Radstand1.555mm
Länge2.300mm
Radstand1.555mm
Sitzhöhe: 870 mm
Höhe1.460mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt Reihentwin
Hubraum457ccm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum451ccm
Hub59mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 9.400 U/Min
Drehmoment44 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite317km
Leistung45 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite400km

Fahrwerk

RahmenbauartAlurahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel 41mm (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne110/70-17
Reifen hinten150/60-17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm
Federung hintenUni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21 M/C 54S
Reifen hinten140/70-17 M/C 66S

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, ByBre Vierkolben-Festsättel, radial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 220 mm, ByBre 1-Schwimmsattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm)

Fazit

Die Aprilia RS 457 ist ein sehr schöner, agiler und leicht zu fahrender Supersportler. Die Fahrleistungen sind typisch für eine A2-Maschine, sie ist somit auch für Fahranfänger eine gute Wahl. Die Ausstattung mit Fahrmodi und Traktionskontrolle ist überdurchschnittlich, gleiches gilt für den Fahrspaß, den man mit dieser leichten Maschine hat. Wir waren zwar nicht auf der Renne, aber auch oder vielleicht gerade dort fühlt sich die RS 457 sicherlich am wohlsten. Eine fahraktives Gerät, welches vermutlich auch Frauen sehr ansprechen dürfte.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Moto Italia in Lübeck zur Verfügung gestellt. Dort steht die RS 457 als Vorführer und freut sich auf weitere Probefahren. Moto Italia ist Piaggio Vertragshändler und verkauft Zweiräder von Aprilia, Moto Guzzi und Vespa. Ein Besuch dort lohnt sich also auch dann, wenn man sich nicht nur für die RS 457 interessiert.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.199 €
  • Verfügbarkeit: seit 2024
  • Farben: Grau, Weiß, Racing-Stripes

Fazit

Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.
 
Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da. 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.295€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2026
  • Farben: Weiß, Grau

MotorradTest.de auf YouTube

Aprilia RS 457 vs. Kawasaki KLE 500 SE: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß

Wer zwischen der Aprilia RS 457 und der Kawasaki KLE 500 SE schwankt, entscheidet im Grunde zwischen zwei sehr unterschiedlichen Motorrad-Philosophien. Die eine steht für sportliche Ausrichtung und ein agiles Fahrgefühl, die andere für entspanntes Reisen, souveräne Alltagstauglichkeit und eine eher „unkomplizierte“ Art, Kilometer zu sammeln. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Beide Motorräder können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Weise.

Grundidee im Vergleich: Sportlichkeit vs. Reise- und Alltagsfokus

Die Aprilia RS 457 wirkt wie ein Motorrad, das die Kurve sucht. Schon das Konzept zielt darauf, zügig zu fahren, früh zu reagieren und sich in der Stadt wie auch auf Landstraßen dynamisch zu bewegen. Die Kawasaki KLE 500 SE verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie ist eher darauf ausgelegt, bequem zu sitzen, stabil zu laufen und auch längere Strecken ohne ständiges „Nachjustieren“ angenehm zu machen.

Damit wird schnell klar: Der Vergleich ist weniger „wer ist stärker“, sondern „welches Motorrad passt besser zur eigenen Art zu fahren“. Wer häufig sportlich unterwegs ist, wird die RS 457 eher als Werkzeug für dynamische Fahrten empfinden. Wer regelmäßig pendelt, Touren plant oder einfach ein Motorrad möchte, das sich nicht ständig in den Vordergrund drängt, findet in der KLE 500 SE eine passende Richtung.

Motor und Charakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich, dass beide Modelle auf ihre Weise „zugänglich“ sind, aber unterschiedlich reagieren. Die Aprilia RS 457 steht für einen Motorcharakter, der sportliches Fahren unterstützt: Gasannahme und Antrieb wirken so abgestimmt, dass man zügig beschleunigen und in Kurven das Tempo gut dosieren kann. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Landstraße oder kurvige Strecken auf dem Plan stehen.

Die Kawasaki KLE 500 SE fühlt sich dagegen eher wie ein Motorrad an, das gleichmäßig vorwärts geht. Der Antrieb wirkt auf Komfort und Alltagstauglichkeit ausgelegt: Man kann entspannt fahren, ohne ständig die Drehzahl im Blick zu haben. Das ist ein Vorteil, wenn der Fokus auf gleichmäßigen Fahrten liegt – etwa auf längeren Touren oder im Stadtverkehr, wo häufiges Anfahren und Stop-and-go den Fahrstil bestimmt.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Aprilia RS 457: Stärken liegen in der sportlichen Reaktionsfreude und dem dynamischen Gefühl beim Beschleunigen. Schwäche kann sein, dass der „Sport-Modus“ stärker nach Aufmerksamkeit verlangt, wenn man eher gemütlich unterwegs sein möchte.
  • Kawasaki KLE 500 SE: Stärken liegen in der entspannten Fahrbarkeit und dem gleichmäßigen Vortrieb. Schwäche kann sein, dass der sportliche Kick weniger im Vordergrund steht als bei der Aprilia.

Fahrwerk und Handling: Agil in der Kurve oder souverän auf Strecke?

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten besonders deutlich. Die Aprilia RS 457 ist darauf ausgelegt, präzise zu reagieren. Das Motorrad wirkt „leicht“ in der Bewegung, unterstützt zügiges Umlenken und gibt dem Fahrer das Gefühl, die Linie aktiv mitgestalten zu können. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein klarer Vorteil.

Die Kawasaki KLE 500 SE setzt dagegen auf Stabilität und ein ruhigeres Fahrgefühl. Das Motorrad vermittelt eher Sicherheit bei längeren Abschnitten, bei denen nicht jede Unebenheit sofort „durchgereicht“ werden soll. Dadurch eignet sie sich gut für Touren, bei denen Komfort und Gelassenheit wichtiger sind als maximaler Kurvenspaß.

Bremsen und Fahrstabilität

Auch bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem die Abstimmung: Die RS 457 wirkt darauf ausgelegt, sportliche Verzögerungsmanöver sauber zu unterstützen. Die KLE 500 SE zielt eher auf kontrollierbares, alltagstaugliches Bremsen ab, das sich gut dosieren lässt und in der Praxis zuverlässig funktioniert.

Wichtig ist dabei: Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber die Aprilia spielt ihre Stärken eher in Situationen aus, in denen zügiges Fahren und häufiges Wechseln zwischen Beschleunigen und Verzögern gefragt sind. Die Kawasaki punktet, wenn das Motorrad über längere Zeit „einfach“ funktionieren soll.

Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie – und warum das zählt

Die Sitzposition ist ein zentraler Punkt im Vergleich. Die Aprilia RS 457 bringt eine sportlichere Haltung mit, die den Fahrer näher an die Kontrolle über das Motorrad heranholt. Das ist ideal, wenn häufig dynamisch gefahren wird und die Körperhaltung aktiv unterstützt, zügig zu lenken.

Die Kawasaki KLE 500 SE bietet dagegen eine eher entspannte Sitzposition. Das macht sie besonders interessant für Menschen, die auch nach mehreren Stunden noch gerne weiterfahren möchten, ohne dass der Rücken oder die Handgelenke ständig „mitarbeiten“ müssen.

Alltagstauglichkeit: Stadtverkehr vs. Tour

Im Stadtverkehr kann eine sportlichere Sitzposition zwar Vorteile bringen, weil das Motorrad wendig wirkt. Gleichzeitig kann sie bei längeren Fahrten ermüden, wenn der Fahrstil eher gemütlich ist. Die KLE 500 SE ist hier im Vorteil, weil die Ergonomie stärker auf „Dauerbetrieb“ ausgelegt wirkt.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich hilft

Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern um die richtige Auswahl. Die Aprilia RS 457 wirkt wie ein Motorrad, das auf Fahrspaß und sportliche Nutzung getrimmt ist. Das zeigt sich in der Art, wie Bedienelemente und Gesamtpaket auf dynamisches Fahren ausgerichtet sind.

Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt dagegen wie ein Motorrad, das für den Alltag und für Touren gedacht ist. Gerade wenn regelmäßig Strecken gefahren werden, bei denen Windschutz, Komfort und eine entspannte Gesamtwirkung wichtiger sind, spielt die Kawasaki ihre Stärken aus.

Stärken und Schwächen in der Praxis

  • Aprilia RS 457: Stärken in der sportlichen Ausrichtung und im „Fahrgefühl“ beim aktiven Fahren. Schwäche, wenn Komfort und Langstrecke im Vordergrund stehen und man eine weniger fordernde Haltung bevorzugt.
  • Kawasaki KLE 500 SE: Stärken in der entspannten Nutzbarkeit und dem tourentauglichen Gesamtkonzept. Schwäche, wenn man vor allem die maximale Dynamik und ein stark sportlich geprägtes Handling sucht.

Für wen lohnt sich welche Wahl?

Der Vergleich zwischen der Aprilia RS 457 und der Kawasaki KLE 500 SE lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Beide Motorräder sind keine „Einheitslösung“, sondern passen zu unterschiedlichen Erwartungen.

Aprilia RS 457: Ideal für sportliche Fahrer

Die Aprilia RS 457 ist besonders passend, wenn häufig kurvige Strecken, zügiges Fahren und ein direktes Feedback vom Motorrad gefragt sind. Wer gerne dynamisch beschleunigt, die Linie aktiv fährt und das Motorrad als „Werkzeug“ für sportliche Ausfahrten nutzt, wird mit der Aprilia sehr wahrscheinlich mehr Freude haben.

Kawasaki KLE 500 SE: Ideal für entspannte Touren und Alltag

Die Kawasaki KLE 500 SE eignet sich besonders, wenn der Fokus auf Komfort, Alltagstauglichkeit und längeren Strecken liegt. Wer ein Motorrad sucht, das zuverlässig funktioniert, ohne dass man ständig den Fahrstil „hochdrehen“ muss, findet in der Kawasaki eine stimmige Wahl.

Fazit:

Die Aprilia RS 457 ist die bessere Wahl für alle, die vor allem sportlich fahren möchten: dynamisches Ansprechverhalten, agiles Handling und ein Motorradgefühl, das Kurven und zügige Fahrten in den Mittelpunkt stellt. Wer häufig Landstraße fährt, gerne beschleunigt und eine sportlichere Sitzposition akzeptiert, bekommt hier das stimmigere Gesamtpaket.

Die Kawasaki KLE 500 SE punktet dagegen dort, wo Alltag und Touren zählen: entspannteres Fahrgefühl, komfortorientierte Ergonomie und eine souveräne Art, auch längere Strecken angenehm zu bewältigen. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf Reisen nicht ständig fordert, trifft mit der Kawasaki die passendere Entscheidung.

Kurz gesagt: RS 457 für sportliche Ambitionen, KLE 500 SE für entspanntes Fahren und Kilometer sammeln.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙