| UVP | 7.199 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 5.620 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Leichtes, ultrahandliches Bike
- Kleine Ecken und Kanten, also mit Charakter
- Design: 1 mit *
- Gutes Tec-Paket mit Ride by Wire, Fahrmodi und Traktionskontrolle
- Bremse hinten mit geringer Wirkung
- Sound könnte stärker sein
- eingeschränkte Sozius-Fähigkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 175 | kg |
| Radstand | 1.350 | mm |
| Länge | 1.960 | mm |
| Radstand | 1.350 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt Reihentwin | |
| Hubraum | 457 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 9.400 U/Min | |
| Drehmoment | 44 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 317 | km |
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Alurahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel 41mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, 41mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/80-18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, ByBre Vierkolben-Festsättel, radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 220 mm, ByBre 1-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm) | |
Fazit
Die Aprilia RS 457 ist ein sehr schöner, agiler und leicht zu fahrender Supersportler. Die Fahrleistungen sind typisch für eine A2-Maschine, sie ist somit auch für Fahranfänger eine gute Wahl. Die Ausstattung mit Fahrmodi und Traktionskontrolle ist überdurchschnittlich, gleiches gilt für den Fahrspaß, den man mit dieser leichten Maschine hat. Wir waren zwar nicht auf der Renne, aber auch oder vielleicht gerade dort fühlt sich die RS 457 sicherlich am wohlsten. Eine fahraktives Gerät, welches vermutlich auch Frauen sehr ansprechen dürfte.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Moto Italia in Lübeck zur Verfügung gestellt. Dort steht die RS 457 als Vorführer und freut sich auf weitere Probefahren. Moto Italia ist Piaggio Vertragshändler und verkauft Zweiräder von Aprilia, Moto Guzzi und Vespa. Ein Besuch dort lohnt sich also auch dann, wenn man sich nicht nur für die RS 457 interessiert.
Fazit: Stay wild, aber bitte gemütlich
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist kein Motorrad, das man rein rational kauft. Wenn man nur nach Leistung, Vielseitigkeit und maximaler Vernunft geht, gibt es praktischere Optionen. Aber Motorräder sind zum Glück selten reine Tabellenentscheidungen. Die Goan überzeugt mit Charakter, lässigem Look, zugänglichem Handling und einem Motor, der zwar keine Bäume ausreißt, aber dafür genau die richtige Portion Ruhe und Charme liefert.Sie ist am besten, wenn man sie nicht hetzt. Dann wird aus den rund 20 PS kein Mangel, sondern eine Einladung. Eine Einladung, früher loszufahren, später anzukommen und unterwegs mehr mitzubekommen. Das klingt kitschig, passt aber zu diesem Bike. Die Goan Classic 350 macht aus Langsamkeit keinen Kompromiss, sondern ein Konzept.
Testurteil: Sehr charmant, sehr lässig, angenehm einfach. Keine Maschine für Tempojäger, aber eine richtig starke Wahl für alle, die einen coolen, bezahlbaren Bobber mit echtem Royal-Enfield-Gefühl suchen. Die Goan Classic 350 fährt nicht vorneweg. Sie fährt daneben, grinst und sagt: „Komm, lass uns noch einen Umweg nehmen.“
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Aprilia RS 457 vs. Royal Enfield Goan Classic 350 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick so unterschiedlich wirken wie die Aprilia RS 457 und die Royal Enfield Goan Classic 350, steckt dahinter meist mehr als nur ein anderes Design. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle in der Praxis – also bei Motorcharakter, Fahrgefühl, Komfort, Bremsen und dem, was im Alltag wirklich zählt?
Die Aprilia RS 457 steht für sportlichere Ausrichtung: kompakter, dynamischer und mit dem Anspruch, zügig zu beschleunigen und Kurven aktiv zu fahren. Die Royal Enfield Goan Classic 350 dagegen ist stärker auf entspanntes Gleiten ausgelegt. Sie wirkt klassisch, vermittelt ein ruhigeres Fahrgefühl und richtet sich an alle, die vor allem Charakter, Alltagstauglichkeit und ein angenehmes Tempo suchen.
Grundidee und Charakter: Sportlich vs. klassisch
Aprilia RS 457: Fokus auf Dynamik
Die Aprilia RS 457 ist darauf ausgelegt, dass sich das Motorrad bei zügiger Fahrt leicht und präzise anfühlt. Die Sitzposition und die Auslegung der Geometrie unterstützen ein aktives Fahren. Wer gern beschleunigt, Kurven „arbeitet“ und das Motorrad als sportliches Werkzeug versteht, wird hier eher glücklich.
Royal Enfield Goan Classic 350: Fokus auf entspanntes Fahren
Die Royal Enfield Goan Classic 350 setzt dagegen auf den klassischen Stil und ein Fahrgefühl, das weniger auf maximale Agilität und mehr auf entspannte Kontinuität abzielt. Das Motorrad wirkt stimmig für längere Strecken im moderaten Tempo und für Fahrten, bei denen der Weg wichtiger ist als die letzte Zehntelsekunde.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung anfühlt
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich schnell: Die Aprilia RS 457 ist klar auf sportliche Performance getrimmt. Das merkt man vor allem daran, wie sich die Leistung über das Drehzahlband verteilt und wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert. Die RS 457 wirkt dadurch „direkter“ und eignet sich besonders, wenn häufig beschleunigt wird oder wenn es in Richtung Landstraße und zügigeres Fahren geht.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 verfolgt einen anderen Ansatz. Die Motorcharakteristik ist eher auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Das bedeutet nicht, dass sie „langsam“ ist – aber sie spielt ihre Stärken anders aus: weniger hektisch, mehr souverän im Alltag. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder lieber entspannt rollt, profitiert von diesem ruhigen Charakter.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Gelassenheit
Aprilia RS 457: Agil in Kurven
Die Aprilia RS 457 bringt durch ihre sportliche Abstimmung ein Handling mit, das sich auf zügige Richtungswechsel und kontrolliertes Kurvenfahren konzentriert. Das Fahrwerk unterstützt ein aktives Aufstellen und vermittelt ein Gefühl von Stabilität, wenn es flotter wird. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich: Die RS 457 ist eher das Motorrad, das man „mitnimmt“ und das man gern fordert.
Royal Enfield Goan Classic 350: Komfortbetont
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist spürbar komfortorientierter. Das Fahrwerk wirkt darauf ausgelegt, Unebenheiten im Alltag abzufedern und das Motorrad auch bei längeren Fahrten angenehm zu halten. Das Handling ist nicht auf maximale Sportlichkeit ausgelegt, sondern auf ein entspanntes, gutmütiges Fahrgefühl.
Bremsen und Sicherheit: Unterschiedliche Prioritäten
Beim Thema Bremsen zeigen sich die typischen Unterschiede zwischen sportlicher und klassischer Ausrichtung. Die Aprilia RS 457 ist in der Regel so ausgelegt, dass sie bei zügiger Fahrt schnell und kontrolliert verzögert. Das hilft besonders dann, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten abgebremst wird oder wenn man sportlich in Kurven unterwegs ist.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 fokussiert dagegen auf eine alltagstaugliche, gut dosierbare Verzögerung. Das ist im Stadtverkehr und auf Landstraßen oft genau richtig: nicht übertrieben aggressiv, sondern berechenbar. Wer überwiegend moderat fährt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie?
Ein großer Unterschied liegt in der Ergonomie. Die Aprilia RS 457 führt zu einer sportlicheren Sitzhaltung, die Arme und Oberkörper näher an ein aktives Fahren bringt. Das ist ideal, wenn das Motorrad als „Sportgerät“ genutzt wird – kann aber bei sehr langen, entspannten Touren oder im dichten Stadtverkehr weniger bequem wirken, je nach Körpergröße und Fahrgewohnheiten.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 bietet dagegen eine eher klassische Sitzposition. Das sorgt häufig für mehr Ruhe im Rücken und eine entspanntere Haltung. Gerade wenn häufig angehalten wird, langsam gefahren wird oder die Touren eher gemütlich sind, spielt die Goan Classic ihre Stärken aus.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und längere Strecken
Im Alltag entscheidet oft nicht nur der Motor, sondern das Gesamtpaket: Bedienbarkeit, Komfort, Sicht, Wärmeentwicklung, sowie das Gefühl, wie leicht das Motorrad im Verkehr zu kontrollieren ist.
Die Aprilia RS 457 wirkt im Pendelbetrieb dann besonders stark, wenn zügiges Fahren gewünscht ist und wenn das Motorrad schnell „bereit“ sein soll. Durch die sportliche Auslegung fühlt sie sich wie gemacht an für kurze Strecken mit viel Beschleunigung und für Fahrer, die auch im Alltag gern Dynamik haben.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist im Alltag oft die entspanntere Wahl. Sie passt gut zu Fahrten, bei denen man nicht ständig auf maximale Leistung schielt, sondern einfach gleichmäßig unterwegs sein möchte. Für viele ist das genau der Punkt: weniger Stress, mehr Genuss.
Design und Fahrgefühl: Zwei Welten
Design ist natürlich Geschmackssache – aber es beeinflusst auch, wie man das Motorrad wahrnimmt. Die Aprilia RS 457 wirkt modern, sportlich und „zielgerichtet“. Die Royal Enfield Goan Classic 350 wirkt klassisch, stimmig und zeitlos. Wer sich mit dem Look identifiziert, fährt oft auch bewusster und fühlt sich schneller wohl.
In der Praxis bedeutet das: Die RS 457 lädt eher zu sportlicher Fahrweise ein, während die Goan Classic eher zu einer ruhigen, genussorientierten Art zu fahren passt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Aprilia RS 457 – Stärken
- Sportlicher Charakter: dynamische Reaktion und sportliches Fahrgefühl.
- Kurvenorientiertes Handling: unterstützt aktives Fahren.
- Bremsen für zügige Situationen: gut kontrollierbar bei flotter Fahrt.
Aprilia RS 457 – Schwächen
- Sportliche Ergonomie: kann bei sehr entspannten Touren oder im dichten Verkehr weniger komfortabel wirken.
- Anspruch an Fahrstil: Wer nur gemütlich rollt, nutzt die sportlichen Stärken nicht vollständig aus.
Royal Enfield Goan Classic 350 – Stärken
- Entspanntes Fahrgefühl: gleichmäßiges Vorankommen im Alltag.
- Komfortorientierte Auslegung: angenehm für längere, ruhige Fahrten.
- Klassischer Charakter: macht Fahrten besonders „genussvoll“.
Royal Enfield Goan Classic 350 – Schwächen
- Weniger sportliche Agilität: für sehr dynamisches Kurvenfahren ist die Ausrichtung weniger passend.
- Andere Prioritäten: Wer maximale Performance sucht, wird eher zur sportlichen Aprilia greifen.
Welche Wahl passt besser? Empfehlung nach Fahrprofil
Am Ende entscheidet das eigene Fahrprofil. Die Aprilia RS 457 ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für sportliche Landstraßenfahrten, aktive Kurvenfahrten und zügige Beschleunigung genutzt werden soll. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, wird die RS 457 als stimmiges Gesamtpaket erleben.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund entspanntes Pendeln, gemütliche Touren und ein klassisches Fahrgefühl stehen. Wer Wert auf Komfort, Ruhe und Charakter legt, findet in der Goan Classic häufig genau das, was man im Alltag wirklich braucht.
Fazit:
Die Aprilia RS 457 ist für alle, die ein sportlich abgestimmtes Motorrad suchen: dynamisch im Antritt, präzise im Handling und mit Bremsen, die auch bei flotter Fahrt ein sicheres Gefühl geben. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die Kurven aktiv angehen und das Motorrad als sportliches Erlebnis verstehen.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist die stimmige Alternative für entspannte Fahrer: klassischer Charakter, komfortorientierte Ergonomie und ein Motor, der vor allem durch Gleichmäßigkeit überzeugt. Wer im Alltag vor allem Ruhe, Genuss und ein angenehmes Tempo möchte, wird mit der Goan Classic deutlich zufriedener sein.
Kurz gesagt: Sport und Dynamik sprechen für die Aprilia, Komfort und klassischer Fahrspaß für die Royal Enfield.