| UVP | 7.199 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Leichtes, ultrahandliches Bike
- Kleine Ecken und Kanten, also mit Charakter
- Design: 1 mit *
- Gutes Tec-Paket mit Ride by Wire, Fahrmodi und Traktionskontrolle
- Bremse hinten mit geringer Wirkung
- Sound könnte stärker sein
- eingeschränkte Sozius-Fähigkeit
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 175 | kg |
| Radstand | 1.350 | mm |
| Länge | 1.960 | mm |
| Radstand | 1.350 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt Reihentwin | |
| Hubraum | 457 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 9.400 U/Min | |
| Drehmoment | 44 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 317 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Alurahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel 41mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, ByBre Vierkolben-Festsättel, radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 220 mm, ByBre 1-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Aprilia RS 457 ist ein sehr schöner, agiler und leicht zu fahrender Supersportler. Die Fahrleistungen sind typisch für eine A2-Maschine, sie ist somit auch für Fahranfänger eine gute Wahl. Die Ausstattung mit Fahrmodi und Traktionskontrolle ist überdurchschnittlich, gleiches gilt für den Fahrspaß, den man mit dieser leichten Maschine hat. Wir waren zwar nicht auf der Renne, aber auch oder vielleicht gerade dort fühlt sich die RS 457 sicherlich am wohlsten. Eine fahraktives Gerät, welches vermutlich auch Frauen sehr ansprechen dürfte.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Moto Italia in Lübeck zur Verfügung gestellt. Dort steht die RS 457 als Vorführer und freut sich auf weitere Probefahren. Moto Italia ist Piaggio Vertragshändler und verkauft Zweiräder von Aprilia, Moto Guzzi und Vespa. Ein Besuch dort lohnt sich also auch dann, wenn man sich nicht nur für die RS 457 interessiert.
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Aprilia RS 457 vs. Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick komplett verschieden wirken, steckt dahinter meist auch ein klar unterschiedliches Konzept. Genau das zeigt der Vergleich zwischen der Aprilia RS 457 und der Suzuki DR-Z 4SM. Die eine Maschine steht für sportliche Dynamik und ein straßennahes Fahrgefühl, die andere für den Charakter eines supermoto-orientierten Allrounders, der auch abseits des perfekten Asphalts Spaß macht. Im Folgenden werden die im Vergleich aufgeführten Werte beider Modelle miteinander eingeordnet – mit Blick auf Stärken, Schwächen und das passende Einsatzprofil.
Grundidee im Vergleich: Sportlichkeit vs. Supermoto-Charakter
Die Aprilia RS 457 zielt klar auf ein sportliches Gesamtpaket: kompakte Maße, auf Dynamik ausgelegte Ergonomie und ein Setup, das sich auf der Straße wohlfühlt. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist stärker auf Vielseitigkeit getrimmt. Durch den supermoto-nahen Ansatz wirkt sie oft „lebendiger“ im Handling, besonders dort, wo der Untergrund nicht perfekt ist oder wo man gern spontan die Fahrspur wechselt.
Fahrgefühl aus den Vergleichswerten ableiten
Schon die Gegenüberstellung der zentralen Eckdaten macht den Unterschied deutlich: Während die RS 457 mit ihrem straßenorientierten Konzept eher auf gleichmäßige Performance und saubere Linienführung ausgelegt ist, bringt die DR-Z 4SM eine andere Art von Agilität mit. Das zeigt sich typischerweise in der Art, wie sich das Motorrad in Kurven „anfühlt“: Die Aprilia wirkt oft wie ein präzises Sportgerät, die Suzuki eher wie ein Motorrad, das man aktiv bewegt und das auf wechselnde Bedingungen reagiert.
Motor und Leistungsentfaltung: Wie sich die Werte im Alltag bemerkbar machen
Im Vergleich werden die Motorcharakteristika beider Modelle gegenübergestellt. Dabei geht es nicht nur um „mehr oder weniger“, sondern um die Frage, wie die Leistung nutzbar ist. Die Aprilia RS 457 wirkt im Gesamtkonzept häufig wie die Maschine, die auf der Landstraße und in sportlicher Fahrweise besonders harmoniert: Gasannahme, Drehfreude und die Abstimmung passen eher zu einem flüssigen, zügigen Stil.
Die Suzuki DR-Z 4SM steht dagegen oft für eine Charakteristik, die sich weniger nach „Drehzahl halten“ anfühlt und mehr nach „ziehen lassen und reagieren“. Gerade im Stadtverkehr oder auf Strecken mit wechselndem Tempo kann das Vorteile bringen: Man muss nicht ständig in bestimmte Drehzahlbereiche „hineinarbeiten“, sondern kann das Motorrad situativ einsetzen.
Stärken und Schwächen bei der Leistungsnutzung
- Aprilia RS 457: Stärke ist die sportliche Abstimmung und das Gefühl, dass die Leistung sauber in Vortrieb umgesetzt wird. Schwäche kann sein, dass der sportliche Anspruch eher eine aktive Fahrweise belohnt.
- Suzuki DR-Z 4SM: Stärke ist die vielseitige Nutzbarkeit und der Charakter, der auch bei wechselnden Bedingungen Spaß macht. Schwäche kann sein, dass der „Sportmodus“ im Vergleich zur Aprilia weniger kompromisslos wirkt, wenn es rein um schnelle, glatte Linien auf der Straße geht.
Fahrwerk und Handling: Wo die Unterschiede am stärksten spürbar sind
Beim Fahrwerk entscheidet sich oft, welches Motorrad sich „richtig“ anfühlt. Die im Vergleich aufgeführten Werte zu Federung und Geometrie geben Hinweise darauf, wie stabil oder agil die Maschinen wirken. Die Aprilia RS 457 ist typischerweise auf präzises Einlenken und ein sportliches Kurvenverhalten ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Strecke planbar ist und man gern zügig fährt.
Die Suzuki DR-Z 4SM bringt dagegen einen supermoto-orientierten Ansatz mit. Das kann bedeuten, dass sie in dynamischen Situationen sehr lebendig reagiert und sich auch bei unruhigerem Untergrund nicht so „streng“ anfühlt. Gerade wenn der Weg zur Tour nicht perfekt ist, spielt diese Art von Fahrwerkscharakter oft ihre Vorteile aus.
Bremsen und Stabilität
Auch die Bremswerte und die Abstimmung sind im Vergleich ein wichtiger Punkt. Die Aprilia wirkt im sportlichen Einsatz häufig wie das Motorrad, das das Tempo kontrolliert und dabei ein gutes Gefühl für Dosierung vermittelt. Die Suzuki kann dagegen im Alltag punkten, weil sie sich oft leicht beherrschbar anfühlt und das Bremsen in vielen Situationen „einfach“ wirkt.
Wichtig ist: Beide Motorräder können sicher unterwegs sein – entscheidend ist, wie gut die Bremsleistung zur Fahrweise passt. Wer sportlich bremst und häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert, wird die Aprilia tendenziell als zielgerichteter empfinden. Wer eher variabel fährt, profitiert oft von der Suzuki-typischen Alltagsagilität.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. sportliche Ausrichtung
Die Sitzposition ist ein unterschätzter Kaufgrund. Im Vergleich zeigt sich, dass die Aprilia RS 457 eher in Richtung sportlicher Haltung tendiert. Das sorgt für eine direkte Verbindung zur Straße und unterstützt ein dynamisches Fahrgefühl. Gleichzeitig kann das bedeuten, dass längere Strecken in sehr aufrechter oder entspannter Haltung weniger „von selbst“ kommen.
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt dagegen oft als Motorrad, das sich für unterschiedliche Situationen gut anpassen lässt. Die Ergonomie ist häufig so gewählt, dass man im Alltag nicht ständig „im Sportmodus“ sein muss. Das ist besonders dann ein Plus, wenn das Motorrad nicht nur für die Wochenendrunde gedacht ist.
Alltagstauglichkeit: Was die Werte indirekt verraten
Auch wenn man nicht jede Kleinigkeit direkt sieht, geben die Vergleichsdaten Hinweise: Gewicht, Sitzhöhe, Fahrwerkscharakter und die Abstimmung der Komponenten beeinflussen, wie leicht sich ein Motorrad im Alltag bewegt. Die Aprilia ist dabei eher die Maschine, die sich bei zügiger Fahrt besonders stimmig anfühlt. Die Suzuki ist eher die Wahl, wenn das Motorrad häufig zwischen Stadt, Landstraße und „mal schauen, was geht“-Momenten pendelt.
Reichweite, Nutzung und Kostenfaktoren im Vergleich
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrspaß auch praktische Faktoren eine Rolle. Im Vergleich werden unter anderem Werte wie Tankvolumen und weitere nutzungsrelevante Daten gegenübergestellt. Daraus lässt sich ableiten, wie gut die Motorräder für längere Touren oder spontane Ausfahrten geeignet sind.
Die Aprilia RS 457 wirkt im Gesamtkonzept häufig wie ein Motorrad, das man gern für sportliche Strecken nutzt – und bei passender Fahrweise auch für längere Fahrten gut funktioniert. Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen oft die Maschine, die man eher „einfach nimmt“, weil sie vielseitig einsetzbar ist und sich nicht so stark auf ein einziges Einsatzprofil festlegt.
Wartung und Verschleiß: Wo sich die Konzepte unterscheiden
Auch wenn konkrete Wartungsintervalle je nach Nutzung variieren, zeigt der Vergleich indirekt, wie die Motorräder typischerweise beansprucht werden. Sportlich gefahrene Maschinen werden oft stärker an Verschleißteilen gefordert. Supermoto-orientierte Nutzung kann wiederum je nach Untergrund andere Verschleißbilder erzeugen. Wer realistisch plant, welche Strecken gefahren werden, trifft mit dem passenden Konzept meist die bessere Entscheidung.
Für wen eignet sich welche Maschine?
Aprilia RS 457: die richtige Wahl für sportliche Fahrer
Die Aprilia RS 457 ist besonders interessant, wenn ein Motorrad gesucht wird, das auf der Straße sportlich wirkt und die Fahrdynamik in den Vordergrund stellt. Wer gern zügig fährt, Kurven dynamisch angeht und ein präzises Handling schätzt, findet in der Aprilia häufig die stimmigere Basis. Auch für Fahrer, die ein „straßenorientiertes Sportgefühl“ möchten, ist sie eine sehr passende Option.
Suzuki DR-Z 4SM: die richtige Wahl für vielseitige Nutzung
Die Suzuki DR-Z 4SM passt besonders gut, wenn das Motorrad nicht nur auf perfekten Asphalt beschränkt sein soll. Wer eine Maschine sucht, die sich im Alltag leicht bewegt, die auf wechselnde Bedingungen reagiert und dabei trotzdem Spaß macht, liegt mit der Suzuki oft richtig. Auch für Fahrer, die gern spontan umplanen oder mal einen anderen Weg nehmen, kann der supermoto-orientierte Charakter ein echter Vorteil sein.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- Aprilia RS 457 – Stärken: sportliche Abstimmung, präzises Handling, straßenorientiertes Fahrgefühl. Aprilia RS 457 – Schwächen: eher sportlich fordernd, wenn man dauerhaft maximal entspannt fahren möchte.
- Suzuki DR-Z 4SM – Stärken: vielseitiger Charakter, lebendiges Handling, gute Passung für wechselnde Strecken. Suzuki DR-Z 4SM – Schwächen: weniger „kompromisslos sportlich“ im reinen Straßenfokus als die Aprilia.
Fazit:
Die Aprilia RS 457 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf sportlicher Fahrweise auf der Straße liegt. Die Abstimmung aus den Vergleichswerten wirkt darauf ausgelegt, Tempo kontrolliert aufzubauen, Kurven präzise zu fahren und ein direktes, straßenorientiertes Gefühl zu vermitteln. Wer regelmäßig zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich wie ein Sportgerät anfühlt, trifft mit der Aprilia meist die passendere Entscheidung.
Die Suzuki DR-Z 4SM gewinnt dagegen dort, wo Vielseitigkeit zählt. Wenn das Motorrad häufig im Alltag genutzt wird, Strecken nicht immer perfekt sind oder einfach Lust auf einen lebendigen, supermoto-nahen Charakter besteht, spielt die Suzuki ihre Stärken aus. Sie wirkt oft leichter zugänglich und eignet sich besonders für Fahrer, die nicht nur eine Art von Strecke fahren.
Kurz gesagt: Sport auf der Straße spricht eher für die RS 457, Allround-Vielseitigkeit eher für die DR-Z 4SM.