UVP 7.199 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 11.145 €
Baujahr von 2005 bis 2025
Der neue A2 Italo Renner im schicken Gewand
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Jetzt mit 65 PS: Die neue Bonneville T100 ist stärker und leichter.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Leichtes, ultrahandliches Bike
  • Kleine Ecken und Kanten, also mit Charakter
  • Design: 1 mit *
  • Gutes Tec-Paket mit Ride by Wire, Fahrmodi und Traktionskontrolle
Kontra:
  • Bremse hinten mit geringer Wirkung
  • Sound könnte stärker sein
  • eingeschränkte Sozius-Fähigkeit
Pro:
  • wunderschönes Retro-Design
  • Sitzhöhe passt auch für kleinere Personen
  • ordentliches Drehmoment
  • herrlicher Twin-Sound
  • einfache Bedienung
  • zweifach analoges Cockpit
Kontra:
  • für größere Piloten etwas zierlich

Abmessungen & Gewicht

Gewicht175kg
Radstand1.350mm
Länge1.960mm
Radstand1.350mm
Sitzhöhe: 800 mm
Gewicht228kg
Radstand1.450mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.100mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt Reihentwin
Hubraum457ccm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe mit Hubzapfenversatz
Hubraum900ccm
Hub80mm
Bohrung85mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 9.400 U/Min
Drehmoment44 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite317km
Leistung65 PS bei 7.400 U/Min
Drehmoment80 NM bei 3.750 U/Min
Höchstgeschw.185km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite354km

Fahrwerk

RahmenbauartAlurahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel 41mm (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne110/70-17
Reifen hinten150/60-17
RahmenbauartStahlrohr-Schleifenrahmen
Federung vorneØ41 mm Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-18
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, ByBre Vierkolben-Festsättel, radial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 220 mm, ByBre 1-Schwimmsattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)

Fazit

Die Aprilia RS 457 ist ein sehr schöner, agiler und leicht zu fahrender Supersportler. Die Fahrleistungen sind typisch für eine A2-Maschine, sie ist somit auch für Fahranfänger eine gute Wahl. Die Ausstattung mit Fahrmodi und Traktionskontrolle ist überdurchschnittlich, gleiches gilt für den Fahrspaß, den man mit dieser leichten Maschine hat. Wir waren zwar nicht auf der Renne, aber auch oder vielleicht gerade dort fühlt sich die RS 457 sicherlich am wohlsten. Eine fahraktives Gerät, welches vermutlich auch Frauen sehr ansprechen dürfte.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Moto Italia in Lübeck zur Verfügung gestellt. Dort steht die RS 457 als Vorführer und freut sich auf weitere Probefahren. Moto Italia ist Piaggio Vertragshändler und verkauft Zweiräder von Aprilia, Moto Guzzi und Vespa. Ein Besuch dort lohnt sich also auch dann, wenn man sich nicht nur für die RS 457 interessiert.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.199 €
  • Verfügbarkeit: seit 2024
  • Farben: Grau, Weiß, Racing-Stripes

Fazit - was bleibt hängen

Die Triumph Bonneville T100 Jahrgang 2021 ist ein durch und durch stimmiges Bike. Die Komponenten um den herrlichen 900er Twin sind super abgestimmt. Nichts überrascht oder wirkt unpassend. Wer glaubt, der 900 ccm Motor bietet zu wenig Leistung und daher zu 1200er Modellen von Triumph tendiert, der sollte unbedingt mal eine Probefahrt machen. Wir finden den kleinen Motor lässiger und für Retro-Bikes auch passender.

Der Wettbewerb zur T100 kommt vor allem aus dem eigenen Haus: Die Street Twin und die Street Scrambler haben den gleichen Motor und sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. So klassisch wie die T100 kommen sie aber nicht daher, wem also der Retro-Style wichtig ist, der ist bei dieser Bonnie goldrichtig. Als Alternative kommen unserer Meinung nach noch die Kawasaki W800, die Guzzi V7 und die Royal Enfield 650 Interceptor in Frage. 

Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.850€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.500€
  • Baujahre: seit 2002
  • Farben: rot, blau, schwarz

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Aprilia RS 457 vs Triumph Bonneville T100 – welcher Motorradtyp passt besser?

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Aprilia RS 457 steht für sportliche Ausrichtung, klare Linien und ein agiles Fahrgefühl. Die Triumph Bonneville T100 hingegen verkörpert den klassischen Retro-Charakter, Komfort im Alltag und eine entspannte Art, Kilometer zu sammeln. Genau hier lohnt sich der Blick auf die konkreten Unterschiede: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen, Ergonomie und Ausstattung – und was bedeutet das für die Praxis?

Grundcharakter: Sportlich-zackig vs. klassisch-entspannt

Die Aprilia RS 457 ist spürbar darauf ausgelegt, Kurven dynamisch zu nehmen. Der Fokus liegt auf direkter Rückmeldung, zügigem Ansprechverhalten und einer Sitzposition, die das aktive Fahren unterstützt. Wer gerne früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad spüren möchte, findet hier eine klare Ansage.

Die Triumph Bonneville T100 setzt dagegen auf den typischen Bonneville-Charakter: souverän, kultiviert und auf ein angenehmes Fahrtempo ausgelegt. Das Motorrad wirkt weniger „sportlich getrieben“, sondern eher „genussorientiert“. Dadurch fühlt sich die T100 besonders dann richtig an, wenn die Fahrt nicht nur aus dem schnellsten Weg besteht, sondern aus dem Erlebnis.

Motor und Fahrgefühl im Vergleich

Beim Motorcharakter zeigen sich die Unterschiede besonders deutlich. Die RS 457 wirkt im Alltag lebendig und sportlich, mit einem Antrieb, der das Motorrad nach vorne zieht, sobald Gas gegeben wird. Das unterstützt ein Fahrprofil, bei dem Beschleunigung und Rhythmus im Vordergrund stehen.

Die Triumph Bonneville T100 spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen Gangart aus. Der Motor fühlt sich auf „ruhiges Tempo“ und flüssige Übergänge ausgelegt. Das ist ideal, wenn häufig Stadtverkehr, Ampeln und wechselnde Streckenabschnitte vorkommen – denn das Motorrad bleibt dabei angenehm beherrschbar.

Was das in der Praxis bedeutet

  • Aprilia RS 457: passt besser zu Fahrten, bei denen Beschleunigung, Einlenkpräzision und zügiges Tempo wichtiger sind.
  • Triumph Bonneville T100: passt besser zu Fahrten, bei denen Komfort, Laufruhe und entspannte Drehmomententfaltung zählen.

Sitzposition und Ergonomie: aktiv vs. klassisch bequem

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Alltag prägt. Die RS 457 bringt eine sportlichere Haltung mit, bei der Oberkörper und Arme näher am aktiven Fahren sind. Das ist ein Vorteil, wenn häufig Landstraße oder kurvige Strecken gefahren werden. Gleichzeitig kann diese Haltung auf längeren Strecken oder im dichten Stadtverkehr als „anspruchsvoller“ empfunden werden.

Die Triumph Bonneville T100 setzt auf eine klassische, aufrechte Position. Dadurch wirkt das Motorrad im Alltag entspannter. Gerade bei längeren Fahrten oder wenn häufig Stop-and-Go angesagt ist, spielt die Ergonomie ihre Vorteile aus. Wer viel Wert auf entspanntes Sitzen legt, findet hier schnell ein stimmiges Gesamtgefühl.

Stärken und Schwächen der Ergonomie

  • RS 457 – Stärke: sportliche Unterstützung beim aktiven Fahren. Schwäche: weniger „komfortfokussiert“ bei sehr langen oder häufig stop-and-go Fahrten.
  • T100 – Stärke: aufrechte, alltagstaugliche Haltung. Schwäche: weniger direktes „Sportgefühl“ durch die eher entspannte Position.

Fahrwerk und Handling: präzise Linie vs. souveräne Gelassenheit

Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder. Die RS 457 wirkt darauf abgestimmt, die Linie in Kurven zu halten und schnelle Richtungswechsel gut zu unterstützen. Das Motorrad fühlt sich dabei „leicht zu bewegen“ an, was besonders auf kurvigen Strecken Spaß macht.

Die Triumph Bonneville T100 ist eher auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Unebenheiten werden tendenziell ruhiger verarbeitet, und das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Straßenverhältnissen gelassen. Das ist ein Plus, wenn die Fahrt nicht nur aus perfekten Asphaltstücken besteht.

Handling im Vergleich

  • Aprilia RS 457: Stärken bei Kurvenrhythmus und sportlicher Fahrweise; weniger „entspanntes Gleiten“ als Fokus.
  • Triumph Bonneville T100: Stärken bei ruhiger Stabilität und Komfort; sportliche Attacke fühlt sich weniger im Mittelpunkt an.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Bei den Bremsen geht es vor allem um Dosierbarkeit und Gefühl. Die RS 457 vermittelt ein sportliches Bremsverhalten, das zu zügigem Fahren passt. Gerade beim häufigen Verzögern vor Kurven wirkt das positiv, weil die Kontrolle schnell da ist.

Die T100 bremst ebenfalls zuverlässig, aber der Charakter ist eher „komfortorientiert“. Das bedeutet: Die Bremsleistung wirkt gut beherrschbar, ohne dass das Motorrad zwingend auf maximale Sport-Performance getrimmt ist. Für den Alltag und für entspannte Landstraßenfahrten ist das oft genau richtig.

Ausstattung und Alltag: was zählt im täglichen Betrieb?

Im Alltag entscheidet nicht nur die reine Fahrdynamik, sondern auch die Gesamtanmutung und die praktische Nutzung. Die RS 457 wirkt wie ein Motorrad, das man gerne „nutzt“, um sportlich zu fahren. Das zeigt sich in der Ausrichtung auf aktive Kontrolle und in der Art, wie das Motorrad auf Fahrbefehle reagiert.

Die Triumph Bonneville T100 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gerne „genießt“. Der Retro-Ansatz sorgt für ein stimmiges Gesamtbild, und die ergonomische Auslegung hilft dabei, auch längere Strecken entspannt zu absolvieren. Wer Wert auf Stil und Komfort legt, wird sich hier schnell zuhause fühlen.

Stärken und Schwächen im Alltag

  • RS 457: Stärke – sportlicher Fokus, macht schnell Lust auf Kurven. Schwäche – weniger „klassisch bequem“ als Hauptziel.
  • T100: Stärke – entspannter Komfort, stimmiger Retro-Charakter. Schwäche – weniger auf maximale sportliche Dynamik ausgerichtet.

Design und Charakter: zwei unterschiedliche Gründe, sich zu verlieben

Design ist bei Motorrädern mehr als nur Optik. Die Aprilia RS 457 wirkt modern und sportlich, mit einer klaren Linie, die zum Fahrstil passt. Die Triumph Bonneville T100 steht für zeitlosen Stil und den typischen Bonneville-Look. Wer gerne mit dem Motorrad „ankommt“, findet in der T100 oft genau die richtige Mischung aus Tradition und Alltagstauglichkeit.

Welche Kaufentscheidung passt zu welchem Fahrertyp?

Der Vergleich wird am Ende leichter, wenn die eigene Nutzung klar ist. Wer häufig kurvige Strecken fährt, gerne dynamisch unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sportliche Impulse direkt umsetzt, wird mit der Aprilia RS 457 sehr wahrscheinlich mehr Freude haben. Sie ist die Wahl für Menschen, die das Fahren aktiv gestalten möchten.

Wer dagegen vor allem im Alltag unterwegs ist, längere Touren plant und dabei Komfort sowie den klassischen Charakter schätzt, findet in der Triumph Bonneville T100 die stimmigere Option. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen das Motorrad nicht „drängt“, sondern trägt.

Fazit:

Die Aprilia RS 457 ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit sportlichem Fokus suchen: aktives Handling, dynamisches Fahrgefühl und ein Setup, das Kurven und zügiges Fahren unterstützt. Wer gerne präzise fährt und das Motorrad als Werkzeug für dynamische Strecken nutzt, wird hier besonders glücklich.

Die Triumph Bonneville T100 empfiehlt sich dagegen für Fahrerinnen und Fahrer, die Komfort, klassische Ausstrahlung und entspannte Kilometer im Vordergrund sehen. Die aufrechte Ergonomie, die souveräne Art im Alltag und der Retro-Charakter machen sie zur idealen Begleiterin für Touren, Stadtfahrten und Genussfahrten.

Kurz gesagt: RS 457 für sportliche Ambitionen, Bonneville T100 für Stil, Ruhe und Alltagstauglichkeit. Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, ob das eigene Fahrgefühl eher „aktiv“ oder eher „entspannt“ sein soll.

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