| UVP | 11.799 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- kompakt, leicht, wendig
- elektronisch komplett ausgestattet
- V2-Sound
- sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
- gutes Fahrwerk
- Bremse hinten mit langem Regelintervall
- 48 PS Version obenraus dünn
- etwas zu kleine Anzeigen im TFT-Display
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe Viertakt mit 270 Grad Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 100 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 8.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 306 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen, Motor mittragendes Element | |
| Federung vorne | Kayaba USD 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Vierkolben Festsattel, radial verschraubt ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Aprilia RS 660 hält, was sie verspricht: Sie ist ein rassiger Supersportler und fährt sich auch so. Was A2-Führerscheininhaber jetzt vermutlich nicht so gerne hören wollen: Zu dieser Art Maschine passen 100 PS wesentlich besser als 48 PS. Gerade in oberen Drehzahlbereichen passiert bei der A2-Maschine einfach zu wenig - was aber nur derjenige bemerken wird, der schon einmal 100 PS oder mehr gefahren ist. Insofern werden die A2-Biker vermutlich wenig vermissen, weil sie es halt nicht anders kennen.Die RS660 macht auf Landstraßen jedenfalls viel Spaß und jeder Inhaber wird sich an der wirklich super-kompletten Ausstattung erfreuen können. Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von ZTS (Zweiradtechnik Schielmann in Bokel) zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrten!
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Aprilia RS 660 vs Honda CB 1000 R Neo Sports Café: Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „ähnlicher Liga“ wirken, steckt der Teufel oft im Detail: beim Charakter des Motors, bei der Art, wie das Fahrwerk arbeitet, und auch dabei, wie sich die Sitzposition im Alltag anfühlt. Genau darum geht es im Vergleich zwischen der Aprilia RS 660 und der Honda CB 1000 R Neo Sports Café. Beide Modelle haben ihre eigenen Stärken – und beide haben Bereiche, in denen sie weniger glänzen. Wer am Ende das passende Motorrad sucht, sollte nicht nur auf Daten schauen, sondern darauf, wie sich die Unterschiede im echten Fahrbetrieb bemerkbar machen.
Grundidee der beiden Motorräder: Sportlichkeit vs. Café-Charakter
Die Aprilia RS 660 ist klar sportlich gedacht. Sie zielt auf ein agiles, kurvenorientiertes Fahrgefühl ab, bei dem der Fahrer das Motorrad aktiv „mitnimmt“. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café dagegen setzt stärker auf einen eigenständigen Stil: Café-Roadster-Optik trifft auf einen kräftigen Motor und eine Fahrweise, die sich weniger nach „Rennstrecke“ anfühlt und mehr nach „dynamisch, aber souverän“.
Das bedeutet: Schon die Grundhaltung beider Bikes ist unterschiedlich. Während die Aprilia eher nach vorn zieht und sportliche Impulse belohnt, wirkt die Honda oft wie ein Motorrad, das mit Ruhe und Durchzug überzeugt – ohne dabei träge zu werden.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Im Vergleich zeigt sich schnell, dass beide Motoren ihren eigenen Rhythmus haben. Die Aprilia RS 660 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es zügig wird: beim Beschleunigen aus Kurven, beim dynamischen Herausfahren aus Kehren und beim „Mitziehen“ in höheren Drehzahlbereichen. Das Fahrgefühl wirkt dabei direkt und sportlich, als würde das Motorrad die eigenen Eingaben sofort in Vortrieb übersetzen.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café setzt dagegen stärker auf einen Charakter, der sich wie ein kräftiger Roadster anfühlt: Der Motor liefert spürbar Druck, der nicht nur im oberen Bereich Spaß macht, sondern auch im mittleren Drehzahlband. Dadurch entsteht ein souveräner Eindruck – besonders im Alltag, wenn nicht ständig „am Limit“ gefahren wird, sondern häufig aus dem Verkehr heraus beschleunigt wird.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Aprilia RS 660: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und dem „lebendigen“ Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass der sportliche Anspruch bei längeren, entspannten Fahrten weniger „komfortabel“ wirkt als bei einem stärker auf Durchzug ausgelegten Konzept.
- Honda CB 1000 R Neo Sports Café: Stärken liegen im souveränen Vortrieb und dem alltagstauglichen Drehmomentgefühl. Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger „spitz“ wirkt als die Aprilia, wenn es darum geht, maximal sportlich zu attackieren.
Fahrwerk und Handling: Wer liegt in Kurven besser?
Beim Thema Fahrwerk trennt sich die Spreu schnell. Die Aprilia RS 660 ist auf präzises Handling ausgelegt. In schnellen Richtungswechseln und beim dynamischen Kurvenfahren wirkt sie oft wie ein Motorrad, das sich leicht „auf Linie“ bringen lässt. Das Zusammenspiel aus Rahmengefühl, Federung und Lenkansprache unterstützt eine aktive Fahrweise. Wer gerne früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad dann kontrolliert durch die Kurve führt, wird hier viel Freude haben.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café fährt sich ebenfalls sportlich, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Sie wirkt in vielen Situationen stabil und gutmütig, ohne den Spaßfaktor zu verlieren. Gerade auf wechselnden Straßenbelägen kann das ein Vorteil sein: Das Motorrad vermittelt Vertrauen, ohne dass man permanent „arbeiten“ muss.
Bremsen und Stabilität
Auch bei den Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Aprilia wirkt häufig dann im Vorteil, wenn es um sehr sportliche Verzögerung und um ein präzises Dosieren beim Einlenken geht. Die Honda kann dagegen punkten, wenn es um eine insgesamt ruhige, kontrollierte Verzögerung geht – besonders dann, wenn die Fahrweise nicht ausschließlich auf maximale Schärfe ausgelegt ist.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Sicht und Komfort
Im Alltag entscheidet oft weniger die reine Fahrleistung als die Frage, wie lange man sich wohlfühlt. Die Aprilia RS 660 bringt eine sportlichere Sitzposition mit. Das ist ein Plus, wenn kurze Wege, zügige Ausfahrten und kurvenreiche Strecken im Fokus stehen. Auf längeren Strecken kann die sportliche Haltung jedoch spürbarer werden, vor allem, wenn man häufig in einer eher „angespannten“ Position fährt.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café wirkt ergonomisch oft entspannter. Die Sitzposition und die Art, wie man sich auf dem Motorrad abstützt, unterstützen eine alltagstauglichere Haltung. Das macht sie besonders interessant für Fahrten, bei denen nicht jede Ausfahrt ein „Sport-Event“ ist, sondern bei denen auch Stadtverkehr, Ampelstopps und längere Autobahnabschnitte vorkommen.
Stärken und Schwächen in der Ergonomie
- Aprilia RS 660: Stärken bei sportlicher Ausrichtung, direkter Kontrolle und kurvenorientiertem Fahrgefühl. Schwäche bei längerer, entspannter Fahrt durch die sportlichere Sitzhaltung.
- Honda CB 1000 R Neo Sports Café: Stärken bei komfortablerer Haltung und souveränem Alltagsgefühl. Schwäche, wenn maximal sportliche „Spitze“ gesucht wird, die sich stärker nach Rennstrecke anfühlt.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung oder Ablenkung?
Beide Motorräder setzen auf moderne Technik, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Aprilia RS 660 wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das Elektronik als Werkzeug für sportliche Performance nutzt: Traktions- und Fahrhilfen unterstützen ein dynamisches Fahren, ohne dass man das Gefühl hat, das Motorrad „nimmt einem die Kontrolle weg“. Wer gerne variiert, kann die Abstimmung als Vorteil erleben.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café kann ebenfalls mit Elektronik punkten, wirkt aber in der Praxis häufig als „Beruhiger“: Die Unterstützung sorgt dafür, dass das Motorrad auch in Alltagssituationen berechenbar bleibt. Das ist besonders dann angenehm, wenn Wetter, Temperatur oder Straßenqualität variieren.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den Fahrstil entscheiden. Die Aprilia RS 660 ist ideal, wenn sportliches Fahren im Vordergrund steht: Kurven, dynamische Beschleunigung, ein Motorrad, das auf Eingaben reagiert und das man gerne aktiv bewegt. Sie passt besonders zu Fahrern, die Freude daran haben, das Potenzial auszuschöpfen und die sportliche Ausrichtung auch im Alltag spüren möchten.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist die bessere Wahl, wenn ein kräftiger, souveräner Roadster-Charakter wichtiger ist: Durchzug, Alltagstauglichkeit und ein Fahrgefühl, das nicht zwingend nach „Sportmodus“ verlangt. Wer ein Motorrad sucht, das sowohl auf Feierabendrunden als auch auf längeren Strecken entspannt funktioniert, findet in der Honda oft den passenderen Kompromiss.
Typische Entscheidungsszenarien
- Kurven und sportliche Attacke: eher Aprilia RS 660.
- Alltag, Durchzug, entspanntes Tempo: eher Honda CB 1000 R Neo Sports Café.
- Viel Stadtverkehr und wechselnde Bedingungen: Honda punktet häufig mit souveränem Gefühl.
- Regelmäßig sportliche Ausfahrten: Aprilia belohnt die aktive Fahrweise.
Fazit:
Die Aprilia RS 660 ist die richtige Wahl, wenn sportliche Dynamik und ein sehr direktes Handling im Mittelpunkt stehen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das Kurvenfahrten liebt und bei zügiger Gangart besonders viel Spaß macht. Wer gerne aktiv fährt, früh einlenkt und das Motorrad spürbar „mitarbeitet“, bekommt hier eine klare sportliche Antwort. Als Gegenpol kann die sportlichere Ausrichtung bei längeren, entspannten Fahrten weniger angenehm wirken.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café passt besser, wenn ein kräftiger, souveräner Roadster-Charakter wichtiger ist als maximale Schärfe. Sie überzeugt häufig mit einem alltagstauglichen Drehmomentgefühl, einer insgesamt ruhigeren Fahrweise und einer Ergonomie, die auch längere Strecken leichter macht. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag zuverlässig funktioniert und dennoch dynamisch genug bleibt, findet in der Honda den stimmigeren Begleiter.
Kurz gesagt: Aprilia RS 660 für sportlich ambitionierte Kurvenfahrer, Honda CB 1000 R Neo Sports Café für alle, die Durchzug, Komfort und souveräne Dynamik im Alltag priorisieren.