Aprilia

Aprilia
RS 660

UVP 11.799 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
Schöne Sportmaschine aus Italien - reichen 48 PS?
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Pro und Kontra

Pro:
  • kompakt, leicht, wendig
  • elektronisch komplett ausgestattet
  • V2-Sound
  • sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
  • gutes Fahrwerk
Kontra:
  • Bremse hinten mit langem Regelintervall
  • 48 PS Version obenraus dünn
  • etwas zu kleine Anzeigen im TFT-Display

Abmessungen & Gewicht

Gewicht183kg
Radstand1.370mm
Länge1.995mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm

Motor

Motor-BauartReihe Viertakt mit 270 Grad Hubzapfenversatz
Hubraum659ccm
Hub64mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung100 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment67 NM bei 8.500 U/Min
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite306km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen, Motor mittragendes Element
Federung vorneKayaba USD 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55-ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Vierkolben Festsattel, radial verschraubt ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Aprilia RS 660 hält, was sie verspricht: Sie ist ein rassiger Supersportler und fährt sich auch so. Was A2-Führerscheininhaber jetzt vermutlich nicht so gerne hören wollen: Zu dieser Art Maschine passen 100 PS wesentlich besser als 48 PS. Gerade in oberen Drehzahlbereichen passiert bei der A2-Maschine einfach zu wenig - was aber nur derjenige bemerken wird, der schon einmal 100 PS oder mehr gefahren ist. Insofern werden die A2-Biker vermutlich wenig vermissen, weil sie es halt nicht anders kennen.

Die RS660 macht auf Landstraßen jedenfalls viel Spaß und jeder Inhaber wird sich an der wirklich super-kompletten Ausstattung erfreuen können. Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von ZTS (Zweiradtechnik Schielmann in Bokel) zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrten!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.050 €
  • Baujahre: ab 2021
  • Farben: gelb, schwarz, rotblau

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Aprilia RS 660 vs. Kawasaki Z 900: Der ultimative Vergleich

Bei der Wahl des perfekten Motorrads stehen viele Motorradfahrer vor der Frage: Aprilia RS 660 oder Kawasaki Z 900? Beide Modelle haben ihre eigenen Stärken und Schwächen, die sie in der Motorradwelt einzigartig machen. In diesem Vergleich werden beide Bikes auf Herz und Nieren geprüft, um herauszufinden, welches Motorrad besser zu den individuellen Bedürfnissen passt.

Design und Ergonomie

Die Aprilia RS 660 besticht durch ihr sportliches Design und ihre aggressive Linienführung. Sie vermittelt sofort den Eindruck von Geschwindigkeit und Agilität. Die Sitzposition ist sportlich, was sie ideal für dynamisches Fahren auf der Straße macht. Im Gegensatz dazu präsentiert sich die Kawasaki Z 900 als Naked Bike mit einem robusten und maskulinen Auftritt. Die aufrechte Sitzposition sorgt vor allem bei längeren Fahrten für hohen Komfort. Hier zeigt sich bereits der erste Unterschied: Während die RS 660 für den sportlichen Einsatz konzipiert ist, bietet die Z 900 mehr Komfort für den Alltag.

Leistung und Antrieb

Die Aprilia RS 660 ist mit einem leistungsstarken 660-cm³-Parallel-Twin-Motor ausgestattet, der für eine beeindruckende Leistung und ein agiles Fahrverhalten sorgt. Sie ist leicht und wendig, was sie zu einer hervorragenden Wahl für kurvenreiche Strecken macht. Die Kawasaki Z 900 hingegen hat einen 948-cm³-Reihenvierzylindermotor, der für seine kraftvolle Beschleunigung bekannt ist. Hier zeigt sich die Stärke der Z 900: Sie bietet ein hohes Drehmoment und eine beeindruckende Leistung, die besonders auf der Autobahn zur Geltung kommt.

Handling und Fahrverhalten

In Sachen Handling zeigt die Aprilia RS 660 eine außergewöhnliche Agilität. Er lässt sich mühelos durch enge Kurven steuern und vermittelt ein hohes Maß an Vertrauen. Die Federung ist sportlich abgestimmt, was für eine direkte Rückmeldung sorgt. Die Kawasaki Z 900 hingegen bietet ein stabiles Fahrverhalten und eine hervorragende Straßenlage. Sie ist nicht ganz so wendig wie die RS 660, bietet aber ein sehr gutes Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten und auf geraden Strecken.

Ausstattung und Technik

Beide Motorräder sind mit moderner Technik ausgestattet. Die Aprilia RS 660 ist mit einem TFT-Display ausgestattet, das alle wichtigen Informationen übersichtlich darstellt. Zudem bietet sie verschiedene Fahrmodi, die das Fahrerlebnis individuell gestalten. Zum anderen punktet die Kawasaki Z 900 mit einem umfangreichen Paket an Assistenzsystemen wie ABS und Traktionskontrolle, die das Fahren sicherer machen. Hier zeigt sich, dass die Z 900 auf Alltagstauglichkeit und Sicherheit ausgelegt ist.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Der Preis ist oft ein entscheidender Faktor bei der Wahl des richtigen Motorrads. Die Aprilia RS 660 liegt in einer höheren Preisklasse, bietet aber sportliche Fahrleistungen und eine hochwertige Verarbeitung. Die Kawasaki Z 900 ist in der Regel günstiger und bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, insbesondere für Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Naked Bike suchen.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl die Aprilia RS 660 als auch die Kawasaki Z 900 ihre Stärken haben. Der RS 660 ist ideal für sportliche Fahrerinnen und Fahrer, die Wert auf Agilität und Leistung legen. Sie eignet sich hervorragend für kurvenreiche Strecken und bietet ein aufregendes Fahrerlebnis. Die Kawasaki Z 900 hingegen ist die bessere Wahl für Bikerinnen und Biker, die ein komfortables und vielseitiges Motorrad suchen, das sowohl für den Alltag als auch für längere Touren geeignet ist. Letztendlich hängt die Entscheidung von den persönlichen Vorlieben und dem Fahrstil ab. Beide Motorräder sind hervorragende Alternativen, die in ihrer Klasse überzeugen.

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