UVP 12.199 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 15.690 €
Baujahr von 2025 bis 2025
Die neue Mittelklasse-Enduro aus Italien im Test
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Test des 2025er Modells in der Ausstattung "Limited"
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sehr gute Ausstattung
  • Geländegängig
  • Hohe, angenehme Sitzposition
  • Leicht und wendig
  • Wg. geringer Schrittbogenlänge auch für normal große Personen fahrbar
Kontra:
  • Windschutz 1b
  • Windschild nicht verstellbar
  • Aufkleber nicht überlackiert
Pro:
  • starker Motor
  • bolleriger V2-Sound
  • große Modell- und Ausstattungs-Anzahl
  • überraschend gute Straßen- und Kurvenlage
Kontra:
  • Bremse vorne unterdimensioniert
  • Solositzer: Soziusfähigkeit nur mit Zubehör

Abmessungen & Gewicht

Gewicht204kg
Radstand1.525mm
Länge2.220mm
Radstand1.525mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.440mm
Gewicht248kg
Radstand1.562mm
Länge2.206mm
Radstand1.562mm
Sitzhöhe: 680 mm
Höhe1.155mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum659ccm
Hub64mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum1.250ccm
Hub74mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung80 PS bei 9.250 U/Min
Drehmoment70 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite450km
Leistung105 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment108 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite232km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneKayaba 43-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 240)mm
Federung hintenKayaba Monoshock-Federbein, voll einstellbar (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 - 21
Reifen hinten150/70 - 18
RahmenbauartStahlrohr
Federung vorneTelegabel 41mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten150/80B16 72H

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, Vierkolben-Bremssättel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse, Einkolben-Bremssattel ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Aprilia Tuareg 660 ist eine gute Reise-Enduro mit starker Tendenz zu "Enduro". Das merkt man schon rein optisch am Motorschutz, dem 21 Zoll Vorderrad und den langen Federwegen. Dennoch fühlt sich das Bike auch auf der Straße gut an und ist dort nicht fehl am Platze. Kritikpunkte sind das nicht verstellbare Windschild, die etwas lieblosen Aufkleber (nicht überlackiert) und der etwas sparsame Platz für den Beifahrer. Davon abgesehen macht die Tuareg aber einen guten Job.
 
Der Preis von knapp 12.000 Euro geht im Vergleich zur Yamaha (ca. 11.000 Euro) in Ordnung, da die Aprilia technisch besser ausgestattet ist. Der Werbespruch "DAS BESTE AUS ZWEI WELTEN - Maximale Performance und hoher Fahrkomfort" ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber es stimmt schon: Die Tuareg macht sowohl im Gelände als auch auf der Straße eine gute Figur.
 
Das Testbike wurde uns von ZTS (Zweiradtechnik Schielman) für diesen Test zur Verfügung gestellt. ZTS ist in Bokel beheimatet, dort findet man schöne Landstraßen und auch ein wenig Gelände für eine ausgiebige Probefahrt. Kaffee gibt es dort auch, ein Ausflug zu ZTS lohnt sich also. Schönen Gruß an Hajo!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 11.999 €
  • Verfügbarkeit: ab 05/2022
  • Farben: rot, gelb, blau-weiß

Fazit

Die Indian Scout Sport ist mehr als nur eine Alternative zu Cruisern von Harley Davidson. Sie ist eigenständig, hat eine wunderschöne Cruiser-Silhouette und fährt sich überraschend sportlich. Der V2 ist nicht nur kräftig, sondern auch kultiviert und dürfte auch Leuten gefallen, die mit den teils ruppigen älteren V2 nicht viel anfangen können. Der Preis geht in Ordnung, zumal man mit einer Indian auch ein wenig Extravaganz mitkauft.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Powersport Nord in Appen/Pinneberg bei Hamburg zur Verfügung gestellt. Powersport Nord ist seit April 2024 offizieller Indian-Dealer und hat eine große Ausstellungshalle mit vielen Modellen von Indian und von CF-Moto. Ein Besuch lohnt sich also, auch wenn man nur mal schauen will.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.690€
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Bronze, Blau

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Aprilia Tuareg 660 vs Indian Scout Sport: Vergleich für Touren, Alltag und Fahrgefühl

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Aprilia Tuareg 660 und die Indian Scout Sport, steckt meist genau darin die entscheidende Kauffrage: Geht es eher um vielseitige Touren abseits der Komfortzone – oder um einen markanten, straßennahen Charakter mit sportlichem Anspruch? In diesem Vergleich schauen wir nicht nur auf die reinen Eckdaten, sondern vor allem darauf, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen. Dabei werden die aufgelisteten Werte beider Modelle miteinander in Beziehung gesetzt, um ein realistisches Bild zu bekommen: Welche Stärken dominieren, wo zeigen sich mögliche Schwächen – und für wen passt welches Motorrad am besten?

Grundcharakter: Adventure-Vielseitigkeit trifft auf Scout-Performance

Die Aprilia Tuareg 660 ist als Adventure-Allrounder gedacht: Die Bauart und die Auslegung zielen auf kontrolliertes Fahren auf unterschiedlichen Untergründen. Das zeigt sich bereits in der Art, wie die Maschine für Dynamik und Stabilität ausgelegt ist. Die Indian Scout Sport dagegen steht für einen klaren Straßenfokus: Der Charakter ist kompakter, der Look sportlicher, und das Motorrad wirkt stärker auf Fahrspaß auf der Landstraße und im Alltag zugeschnitten.

Schon beim Vergleich der aufgelisteten Werte wird deutlich, dass beide Modelle unterschiedliche Prioritäten setzen. Während die Tuareg 660 eher auf Allround-Tauglichkeit und souveräne Kontrolle ausgelegt ist, betont die Scout Sport den direkten Fahrstil und das Gefühl, schnell und präzise auf der Straße unterwegs zu sein.

Motor und Antrieb: Wie sich die Werte im Fahrgefühl übersetzen

Beim Motorvergleich geht es nicht nur darum, welche Zahl höher ist, sondern wie die Leistung und das Drehmoment im nutzbaren Bereich wirken. Die Aprilia Tuareg 660 profitiert von einem Konzept, das für wechselnde Bedingungen ausgelegt ist: Auf der Landstraße, beim zügigen Überholen und auch dann, wenn die Strecke nicht ganz planbar ist. Die aufgelisteten Werte deuten darauf hin, dass die Tuareg 660 in der Praxis besonders dann überzeugt, wenn ein gleichmäßiger Vortrieb gefragt ist und man nicht ständig am Drehzahlrad drehen möchte.

Die Indian Scout Sport setzt dagegen stärker auf den typischen Scout-Ansatz: Der Antrieb ist so interpretiert, dass er auf der Straße schnell anspricht und ein sportliches Tempo unterstützt. Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich, dass die Scout Sport ihren Schwerpunkt eher im straßennahen Einsatz hat. Das kann sich so anfühlen, als sei das Motorrad „bereit“, sobald man Gas gibt – besonders auf kurvigen Strecken, wo man häufig zwischen Beschleunigen und zügigem Rollen wechselt.

Stärken und mögliche Schwächen im Antrieb

  • Aprilia Tuareg 660: Stärke ist die breite Nutzbarkeit – ideal, wenn Touren unterschiedlich verlaufen und das Motorrad flexibel bleiben soll. Mögliche Schwäche: Wer ausschließlich sehr sportlich im oberen Drehzahlbereich unterwegs ist, könnte den Fokus weniger „spontan“ empfinden als bei einem straßenbetonten Konzept.
  • Indian Scout Sport: Stärke ist der straßenorientierte Punch und das direkte Ansprechverhalten. Mögliche Schwäche: Für längere Einsätze abseits der klassischen Asphaltstrecke ist das Setup weniger „von Natur aus“ darauf ausgelegt.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. sportliche Haltung

Die Sitzposition ist bei diesen beiden Modellen ein zentraler Unterschied. Die Aprilia Tuareg 660 wirkt auf den ersten Blick wie ein Motorrad, das man über längere Strecken entspannt fahren kann: Die Ergonomie ist so gedacht, dass man Kontrolle behält, ohne ständig verkrampft zu sein. Im Vergleich der aufgelisteten Werte zur Geometrie und den typischen Fahreigenschaften wird klar: Die Tuareg 660 zielt auf Alltagstauglichkeit und Tourenkomfort.

Die Indian Scout Sport setzt dagegen stärker auf eine sportlichere, straßenbetonte Haltung. Das kann sich sehr dynamisch anfühlen, vor allem auf der Landstraße. Gleichzeitig ist das Setup eher auf „Fahren mit Fokus“ ausgelegt als auf stundenlanges, entspanntes Gleiten über wechselnde Untergründe.

Was das für den Alltag bedeutet

Wer viel in der Stadt unterwegs ist und häufig stop-and-go fährt, profitiert meist von einer Ergonomie, die nicht zu stark in eine sportliche „Daueranspannung“ führt. Hier wirkt die Tuareg 660 im Vergleich der Werte tendenziell als komfortorientierter Allrounder. Die Scout Sport kann im Alltag Spaß machen, verlangt aber eher nach einem Fahrstil, der die sportliche Haltung aktiv nutzt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität im Kurvenrausch

Beim Fahrwerk entscheidet sich, wie souverän ein Motorrad mit Unebenheiten umgeht und wie präzise es in Kurven reagiert. Die Aprilia Tuareg 660 ist als Adventure-orientiertes Motorrad darauf ausgelegt, auch dann ruhig zu bleiben, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Der Vergleich der aufgelisteten Werte (z. B. zu Federungs- und Fahrwerksauslegung) zeigt, dass die Tuareg 660 eher auf Kontrolle und Stabilität setzt.

Die Indian Scout Sport wirkt dagegen wie ein Motorrad, das auf der Straße „leichtfüßiger“ wirken soll. Im Vergleich der Werte wird deutlich, dass die Scout Sport stärker auf präzises Einlenken und zügiges Kurvenfahren ausgerichtet ist. Das kann besonders auf kurvigen Strecken ein echter Vorteil sein.

Stärken und Schwächen beim Fahrwerk

  • Aprilia Tuareg 660: Stärke ist die robuste Fahrstabilität – ideal für wechselnde Straßenqualität. Mögliche Schwäche: Wer ein Motorrad sucht, das sich „ultra-schnell“ wie ein reines Sportbike anfühlt, könnte die Charakteristik als etwas gedämpfter empfinden.
  • Indian Scout Sport: Stärke ist die agile Straßenaggression – perfekt für Kurven und dynamische Fahrten. Mögliche Schwäche: Bei schlechter Fahrbahn oder längeren Abschnitten mit Unebenheiten kann der Fokus auf sportliche Präzision weniger verzeihend wirken.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Bremsen sind ein Bereich, in dem sich die Philosophie eines Motorrads oft zeigt. Im Vergleich der aufgelisteten Werte wird klar, dass beide Modelle auf ein sicheres, kontrolliertes Verzögern ausgelegt sind. Die Aprilia Tuareg 660 wirkt dabei wie ein Motorrad, das für unterschiedliche Bedingungen gedacht ist: Das kann bedeuten, dass das Setup auf verlässliche Dosierbarkeit und Kontrolle Wert legt.

Die Indian Scout Sport setzt stärker auf den straßenorientierten Anspruch: Wer sportlich fährt, möchte ein Bremssystem, das schnell reagiert und sich stabil anfühlt. Die aufgelisteten Werte deuten darauf hin, dass die Scout Sport genau in diesem Bereich punkten will – vor allem dann, wenn man auf der Landstraße zügig unterwegs ist.

Alltagstauglichkeit: Reichweite, Nutzung und „Mitnehmen können“

Bei der Alltagstauglichkeit zählen nicht nur Zahlen, sondern auch, wie gut sich ein Motorrad in den Alltag integrieren lässt. Die Aprilia Tuareg 660 ist als Reise- und Allroundmaschine gedacht. Im Vergleich der aufgelisteten Werte zu typischen Nutzungsparametern (wie Reichweite und Gesamtkonzept) wirkt sie wie die bessere Wahl, wenn Touren länger dauern oder wenn unterwegs spontane Umwege entstehen.

Die Indian Scout Sport ist dagegen stärker auf den „Feierabend-Trip“ und die Straße zugeschnitten. Im Vergleich der aufgelisteten Werte wird deutlich, dass die Scout Sport vor allem dann glänzt, wenn die Strecke planbar ist und man den Fahrspaß in den Vordergrund stellt.

Stärken und mögliche Schwächen im Alltag

  • Aprilia Tuareg 660: Stärke ist die Flexibilität – ideal für unterschiedliche Strecken und längere Touren. Mögliche Schwäche: Wer nur kurze Strecken fährt und maximal „sportlich“ wirken möchte, könnte den Adventure-Charakter als weniger „fokussiert“ empfinden.
  • Indian Scout Sport: Stärke ist der straßennahe Fahrspaß – perfekt für dynamische Fahrten. Mögliche Schwäche: Für sehr vielseitige Nutzung (z. B. häufige Schotter- oder Schlechtwege-Abschnitte) ist das Konzept weniger passend.

Für wen passt welches Motorrad?

Damit die Entscheidung leichter fällt, lohnt sich ein Blick auf den typischen Einsatz. Die Aprilia Tuareg 660 ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das viel kann: Touren, Alltag, wechselnde Straßenqualität und ein Fahrgefühl, das nicht nur auf Asphalt optimiert ist. Wer gerne plant, aber auch offen für spontane Routen ist, findet in der Tuareg 660 eine stimmige Basis.

Die Indian Scout Sport passt eher zu Menschen, die ihren Fokus klar auf Straße und Fahrdynamik legen. Wenn Kurven, Beschleunigung und ein sportlicher Look im Vordergrund stehen und die Streckenqualität meist gut ist, kann die Scout Sport genau die richtige Wahl sein.

Entscheidungshilfe in einem Satz

Tuareg 660 steht für Vielseitigkeit und Tourenkomfort, Scout Sport für straßenorientierten Fahrspaß und sportliche Ausrichtung.

Fazit:

Die Aprilia Tuareg 660 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag und auf Touren flexibel bleibt: Der Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt eine klare Ausrichtung auf Kontrolle, Stabilität und eine Ergonomie, die auch längere Fahrten angenehm macht. Besonders dann, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist oder wenn unterschiedliche Einsatzszenarien zusammenkommen, spielt die Tuareg ihre Stärken aus. Wer hingegen ein Motorrad möchte, das vor allem auf der Straße dynamisch wirkt und den Fokus auf sportliches Fahren legt, wird mit der Indian Scout Sport glücklicher. Im Vergleich der Werte wird deutlich, dass die Scout stärker auf straßennahes Tempo, präzises Handling und ein direktes Fahrgefühl ausgelegt ist. Kurz gesagt: Für vielseitige Touren und wechselnde Bedingungen ist die Tuareg 660 die passendere Option. Für kurvige Landstraßen, sportlichen Look und straßenorientierten Fahrspaß ist die Scout Sport die bessere Wahl.

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