UVP 12.199 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 7.545 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Die neue Mittelklasse-Enduro aus Italien im Test
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Was macht die neue Z650 S besser als die alte Z650?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sehr gute Ausstattung
  • Geländegängig
  • Hohe, angenehme Sitzposition
  • Leicht und wendig
  • Wg. geringer Schrittbogenlänge auch für normal große Personen fahrbar
Kontra:
  • Windschutz 1b
  • Windschild nicht verstellbar
  • Aufkleber nicht überlackiert
Pro:
  • Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
  • brummeliger Sound
  • einfachstes Fahrverhalten
  • gutes Fahrwerk
  • hoher Fahrspaß
Kontra:
  • ab 7.000 Umin geht die Puste aus
  • eingeschränkter Sozius-Komfort
  • Bremse vorne könnte besser sein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht204kg
Radstand1.525mm
Länge2.220mm
Radstand1.525mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.440mm
Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.065mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum659ccm
Hub64mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung80 PS bei 9.250 U/Min
Drehmoment70 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite450km
Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneKayaba 43-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 240)mm
Federung hintenKayaba Monoshock-Federbein, voll einstellbar (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 - 21
Reifen hinten150/70 - 18
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, Vierkolben-Bremssättel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse, Einkolben-Bremssattel ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Aprilia Tuareg 660 ist eine gute Reise-Enduro mit starker Tendenz zu "Enduro". Das merkt man schon rein optisch am Motorschutz, dem 21 Zoll Vorderrad und den langen Federwegen. Dennoch fühlt sich das Bike auch auf der Straße gut an und ist dort nicht fehl am Platze. Kritikpunkte sind das nicht verstellbare Windschild, die etwas lieblosen Aufkleber (nicht überlackiert) und der etwas sparsame Platz für den Beifahrer. Davon abgesehen macht die Tuareg aber einen guten Job.
 
Der Preis von knapp 12.000 Euro geht im Vergleich zur Yamaha (ca. 11.000 Euro) in Ordnung, da die Aprilia technisch besser ausgestattet ist. Der Werbespruch "DAS BESTE AUS ZWEI WELTEN - Maximale Performance und hoher Fahrkomfort" ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber es stimmt schon: Die Tuareg macht sowohl im Gelände als auch auf der Straße eine gute Figur.
 
Das Testbike wurde uns von ZTS (Zweiradtechnik Schielman) für diesen Test zur Verfügung gestellt. ZTS ist in Bokel beheimatet, dort findet man schöne Landstraßen und auch ein wenig Gelände für eine ausgiebige Probefahrt. Kaffee gibt es dort auch, ein Ausflug zu ZTS lohnt sich also. Schönen Gruß an Hajo!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 11.999 €
  • Verfügbarkeit: ab 05/2022
  • Farben: rot, gelb, blau-weiß

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Aprilia Tuareg 660 vs Kawasaki Z 650 S – Motorradvergleich im Alltag und auf Tour

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Welten wirken, lohnt sich ein genauer Blick besonders. Die Aprilia Tuareg 660 steht für Abenteuer-Feeling, Reiseenduro-Genen und einen Charakter, der auch abseits des Asphalts Spaß macht. Die Kawasaki Z 650 S dagegen ist die moderne, straßenorientierte Alternative: agil, alltagstauglich und mit dem typischen Naked-Bike-Ansatz, der sich schnell und unkompliziert anfühlt. Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt – von Fahrdynamik und Motorcharakter bis hin zu Komfort, Bremsen und Ausstattung.

Grundcharakter: Adventure vs. Naked-Alltag

Die Aprilia Tuareg 660 ist als Reiseenduro gedacht: Die Sitzposition wirkt aufrechter, die Ergonomie ist auf längere Strecken ausgelegt und das Motorrad fühlt sich so an, als wäre es für wechselnde Untergründe gemacht. Der Fokus liegt auf Kontrolle und Fahrbarkeit – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist.

Die Kawasaki Z 650 S spielt ihre Stärken im urbanen und außerstädtischen Alltag aus. Als Naked Bike ist sie leicht zu handeln, reagiert direkt und macht Lust auf spontane Fahrten. Der Windschutz ist eher moderat, dafür ist die Maschine sehr kompakt im Gefühl. Wer vor allem Asphalt fährt und ein Motorrad sucht, das schnell „da ist“, findet hier einen klaren Ansatz.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beide Motorräder setzen auf einen modernen, drehfreudigen Ansatz, aber der Charakter unterscheidet sich spürbar. Die Aprilia Tuareg 660 wirkt in der Praxis oft wie ein Motorrad, das Drehmoment und Durchzug so verteilt, dass es sich auch bei wechselnden Bedingungen souverän fährt. Das hilft besonders beim Anfahren, beim Herausbeschleunigen aus Kurven und auf längeren Etappen, wenn der Motor nicht ständig „gearbeitet“ werden muss.

Die Kawasaki Z 650 S fühlt sich dagegen stärker nach „Straße“ an: Der Motor liefert die Leistung so, dass man zügig beschleunigen kann, ohne dass es kompliziert wird. In der Stadt ist das angenehm, auf Landstraßen macht es Spaß, weil das Motorrad schnell auf Gasbefehle reagiert. Wer gerne sportlich fährt, bekommt ein direktes Gefühl – ohne dass die Maschine dabei unruhig wirkt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Handling zeigt sich der Unterschied zwischen Adventure und Naked sehr deutlich. Die Aprilia Tuareg 660 ist auf Kontrolle ausgelegt: Das Fahrwerk unterstützt ein ruhiges, sicheres Vorankommen, besonders wenn die Straße wechselt oder wenn die Linie nicht ganz sauber ist. Das Motorrad vermittelt Vertrauen, weil es Unebenheiten nicht „durchreicht“, sondern sie eher in Fahrbarkeit übersetzt.

Die Kawasaki Z 650 S ist dagegen auf Agilität getrimmt. In engen Kurven und beim schnellen Richtungswechsel wirkt sie handlich und leichtfüßig. Das macht sie besonders attraktiv für Alltagspendler und für Fahrer, die gerne dynamisch unterwegs sind. Auf sehr langen, welligen Strecken kann der Fokus auf Agilität allerdings dazu führen, dass man den Komfort stärker als „straßenbasiert“ wahrnimmt – also weniger wie ein Reisegerät, mehr wie ein sportliches Alltagsbike.

Sitzposition und Komfort: Für lange Strecken oder kurze Wege

Die Aprilia Tuareg 660 bietet eine Sitzposition, die auf Touren ausgelegt ist. Der Oberkörper bleibt relativ aufrecht, was die Belastung reduziert, wenn die Fahrt länger dauert. Auch das Gefühl für die Maschine ist oft entspannter, weil man nicht permanent „in der Sporthaltung“ gefangen ist.

Die Kawasaki Z 650 S setzt stärker auf eine sportlichere, aber dennoch alltagstaugliche Haltung. Das Motorrad ist schnell einsatzbereit, die Ergonomie ist für viele Fahrer angenehm, aber der Fokus liegt klar auf dem Fahrspaß auf der Straße. Wer häufig kurze Strecken fährt oder gerne zügig unterwegs ist, wird das als Vorteil sehen. Für sehr lange Touren hängt es stärker vom persönlichen Empfinden ab, weil die Haltung weniger „Reiseenduro“ ist.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Verzögerung

Bei den Bremsen geht es im Vergleich weniger um absolute Zahlen als um das Gefühl: Die Aprilia Tuareg 660 wirkt darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen kontrolliert zu verzögern. Das passt zur Adventure-Philosophie, bei der man nicht nur auf perfekten Asphalt vertraut.

Die Kawasaki Z 650 S punktet im Alltag mit direkter Dosierbarkeit. Das ist besonders praktisch in der Stadt und auf Landstraßen, wenn häufiges Anbremsen und Beschleunigen zum Tagesprogramm gehört. Wer gerne sportlich fährt, profitiert von einem klaren Rückmeldesystem beim Bremsen.

Ausstattung und Alltag: Was beim täglichen Nutzen zählt

Die Aprilia Tuareg 660 bringt den typischen Reiseenduro-Gedanken mit: Die Ausstattung und die Gesamtanmutung zielen darauf ab, dass das Motorrad nicht nur „schön“ ist, sondern auch für Touren taugt. Dazu passt auch die Art, wie das Bike sich für längere Strecken positioniert – vom Fahrgefühl bis zur praktischen Nutzung.

Die Kawasaki Z 650 S ist stärker auf den Street-Alltag ausgerichtet. Das Motorrad wirkt wie gemacht für schnelle Wege, spontane Ausfahrten und Fahrten, bei denen man nicht erst „alles vorbereiten“ muss. Die Ausstattung ist dabei so gewählt, dass sie den Alltag unterstützt, ohne den Charakter zu überladen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Aprilia Tuareg 660 – Stärken

  • Tourenorientiertes Fahrgefühl durch aufrechte Ergonomie und ruhige Kontrolle.
  • Adventure-Charakter: Das Motorrad wirkt bereit für wechselnde Strecken.
  • Souveränität bei längeren Fahrten, weil das Gesamtpaket auf Komfort und Fahrbarkeit ausgelegt ist.

Aprilia Tuareg 660 – mögliche Schwächen

  • Wer ausschließlich sehr sportlich und „naked-mäßig“ auf der Straße unterwegs ist, könnte die Ausrichtung als etwas weniger „aggressiv“ empfinden.
  • Der Adventure-Fokus kann sich auf rein urbanen Kurzstrecken weniger „leicht“ anfühlen als ein klassisches Naked Bike.

Kawasaki Z 650 S – Stärken

  • Agiles Handling und direkter Fahrspaß im Alltag.
  • Street-Charakter: schnell, unkompliziert und gut für spontane Fahrten.
  • Gute Dosierbarkeit bei Gas und Bremsen, was das Motorrad alltagstauglich macht.

Kawasaki Z 650 S – mögliche Schwächen

  • Für echte Reiseenduro-Einsätze oder häufige Fahrten abseits des Asphalts ist die Ausrichtung weniger passend.
  • Bei sehr langen Strecken kann der Komfort stärker vom persönlichen Empfinden abhängen als bei einem klaren Tourenfokus.

Für welchen Fahrstil passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wo und wie gefahren wird. Die Aprilia Tuareg 660 ist besonders attraktiv, wenn Touren, wechselnde Strecken und ein souveränes, kontrolliertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie passt zu Fahrern, die gerne weiter denken: nicht nur von A nach B, sondern mit dem Gefühl, dass die Strecke auch mal anders sein darf.

Die Kawasaki Z 650 S ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf Straße, Alltag, Agilität und unkompliziertem Fahrspaß liegt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gerne zügig über Landstraßen fährt und ein Motorrad sucht, das schnell „mitgeht“, wird mit ihr sehr glücklich.

Fazit:

Die Aprilia Tuareg 660 ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für Touren, wechselnde Strecken und ein entspanntes, kontrolliertes Fahrgefühl suchen. Ihre Stärken liegen in der aufrechten Ergonomie, der souveränen Fahrbarkeit und dem Adventure-Ansatz, der auch außerhalb des perfekten Asphalts Vertrauen schafft. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder sich nicht auf eine einzige Streckenart festlegen möchte, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Die Kawasaki Z 650 S passt dagegen ideal zu Fahrern, die vor allem auf der Straße unterwegs sind und ein agiles, direktes Naked-Bike-Erlebnis wollen. Ihr Vorteil zeigt sich im Alltag: schnelle Reaktion, handliches Handling und ein Fahrgefühl, das spontane Fahrten besonders leicht macht. Wer Komfort vor allem im Sinne von „alltagstauglich und unkompliziert“ versteht und den Fokus klar auf Asphalt legt, findet in der Z 650 S die passendere Option.

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