| UVP | 12.199 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 7.270 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Sehr gute Ausstattung
- Geländegängig
- Hohe, angenehme Sitzposition
- Leicht und wendig
- Wg. geringer Schrittbogenlänge auch für normal große Personen fahrbar
- Windschutz 1b
- Windschild nicht verstellbar
- Aufkleber nicht überlackiert
- wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
- mittelmässige Bremsleistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 204 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.440 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Länge | 2.318 | mm |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.137 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-Öl | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 80 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 70 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 450 | km |
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 343 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 43-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 240)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Monoshock-Federbein, voll einstellbar (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 - 21 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 18 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 43mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 140/70-18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Vierkolben-Bremssättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Aprilia Tuareg 660 ist eine gute Reise-Enduro mit starker Tendenz zu "Enduro". Das merkt man schon rein optisch am Motorschutz, dem 21 Zoll Vorderrad und den langen Federwegen. Dennoch fühlt sich das Bike auch auf der Straße gut an und ist dort nicht fehl am Platze. Kritikpunkte sind das nicht verstellbare Windschild, die etwas lieblosen Aufkleber (nicht überlackiert) und der etwas sparsame Platz für den Beifahrer. Davon abgesehen macht die Tuareg aber einen guten Job.Der Preis von knapp 12.000 Euro geht im Vergleich zur Yamaha (ca. 11.000 Euro) in Ordnung, da die Aprilia technisch besser ausgestattet ist. Der Werbespruch "DAS BESTE AUS ZWEI WELTEN - Maximale Performance und hoher Fahrkomfort" ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber es stimmt schon: Die Tuareg macht sowohl im Gelände als auch auf der Straße eine gute Figur.
Das Testbike wurde uns von ZTS (Zweiradtechnik Schielman) für diesen Test zur Verfügung gestellt. ZTS ist in Bokel beheimatet, dort findet man schöne Landstraßen und auch ein wenig Gelände für eine ausgiebige Probefahrt. Kaffee gibt es dort auch, ein Ausflug zu ZTS lohnt sich also. Schönen Gruß an Hajo!
Fazit
Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.
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Aprilia Tuareg 660 vs. Royal Enfield Classic 650 – Vergleich & Kaufberatung
Wer zwischen der Aprilia Tuareg 660 und der Royal Enfield Classic 650 schwankt, entscheidet am Ende weniger über „besser“ oder „schlechter“ – sondern über den eigenen Fahrstil. Die Tuareg 660 ist klar als Reise- und Allround-Enduro gedacht, während die Classic 650 den Fokus auf klassisches Cruiser-Feeling, entspanntes Fahren und einen charakterstarken Motor legt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Hier trifft moderne Reiseenduro-Technik auf zeitloses Retro-Design.
Grundidee: Reiseenduro gegen Retro-Alltag
Die Aprilia Tuareg 660 zielt auf Vielseitigkeit. Sie wirkt wie ein Motorrad, das sowohl für längere Touren als auch für den Alltag gemacht ist – mit einer Sitzposition, die nicht zu tief und nicht zu hoch ist, und mit einem Fahrwerk, das auch auf wechselndem Untergrund souverän bleibt. Die Royal Enfield Classic 650 dagegen steht für eine andere Art von Motorrad-Erlebnis: weniger „Sport“, mehr Genuss. Das Motorrad lädt dazu ein, die Fahrt zu zelebrieren, mit ruhigerem Tempo zu cruisen und den Motorcharakter zu spüren.
Motorcharakter und Kraftentfaltung im Vergleich
Beim Motor geht es bei beiden Modellen um unterschiedliche Philosophien. Die Aprilia Tuareg 660 liefert die Kraft so, dass sie sich im Alltag leicht dosieren lässt und auf der Landstraße zügig beschleunigt. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim Überholen spielt die Art der Kraftentfaltung ihre Stärken aus: Sie fühlt sich „direkt“ an und unterstützt ein dynamisches Fahren, ohne dass man ständig am Limit arbeiten muss.
Die Royal Enfield Classic 650 setzt dagegen auf einen Motor, der eher gleichmäßig und kultiviert arbeitet. Die Kraft kommt nicht nur aus der reinen Zahl, sondern aus dem Gefühl: Das Motorrad wirkt wie gemacht für entspannte Drehzahlen und für Strecken, auf denen man nicht permanent beschleunigen muss. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein „Begleiter“ anfühlt, wird hier eher glücklich als jemand, der maximale Sportlichkeit erwartet.
Stärken und Schwächen beim Motor
- Aprilia Tuareg 660: Stärken liegen in der spritzigen, alltagstauglichen Kraftentfaltung und dem dynamischen Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf „Fahren“ als auf „Cruisen“ liegt – wer Retro-Feeling sucht, muss sich daran nicht zwingend stören, aber es ist ein Unterschied.
- Royal Enfield Classic 650: Stärken liegen im entspannten Charakter und im „mechanischen“ Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass die Dynamik im Vergleich zur Tuareg weniger sportlich wirkt – besonders, wenn häufig hohe Beschleunigungsanforderungen anstehen.
Fahrwerk, Handling und Untergrund: Wie unterschiedlich ist das?
Die Aprilia Tuareg 660 ist als Reiseenduro ausgelegt. Das merkt man an der Art, wie sie mit Unebenheiten umgeht und wie stabil sie sich bei wechselndem Untergrund anfühlt. Auf Landstraßen mit schlechterem Belag oder auf Schotterabschnitten wirkt sie wie ein Motorrad, das dafür gemacht ist, „einfach weiterzufahren“. Das Handling ist dabei nicht nur auf Offroad getrimmt, sondern bleibt auch auf Asphalt angenehm kontrollierbar.
Die Royal Enfield Classic 650 ist dagegen stärker auf den klassischen Straßenbetrieb ausgerichtet. Das Fahrwerk vermittelt ein ruhigeres, weniger „agiles“ Gefühl. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Für viele ist genau das der Reiz – weniger Stress, mehr Gelassenheit. Wer jedoch häufig enge Kurven schnell nimmt oder oft auf sehr unebenem Untergrund fährt, wird die Tuareg 660 als klarer „Allrounder“ empfinden.
Handling im Alltag
- Aprilia Tuareg 660: Stärken beim Wechsel zwischen Alltag, Landstraße und leichtem Offroad-Einsatz. Schwäche: Wer ein möglichst „schwereloses“ Cruiser-Gefühl erwartet, bekommt eher ein reisefokussiertes Handling.
- Royal Enfield Classic 650: Stärken bei entspanntem Fahren, stabiler Straßenlage und einem stimmigen Retro-Setup. Schwäche: Für ambitionierte Kurvenfahrten oder häufige Ausflüge abseits der Straße ist die Tuareg im Vergleich oft die passendere Wahl.
Komfort, Ergonomie und Sitzgefühl
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein wichtiges Thema – aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Aprilia Tuareg 660 bietet eine Sitzposition, die für längere Strecken praktisch ist: nicht zu verkrampft, nicht zu „sportlich“, sondern eher so, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt ankommt. Dazu kommt die Reiseorientierung: Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, dass man nicht nur eine Runde fährt, sondern auch Touren plant.
Die Royal Enfield Classic 650 setzt auf ein klassisches Sitzgefühl. Das ist oft angenehm, wenn man gerne „aufrecht“ oder mit entspannter Haltung unterwegs ist. Für Stadtfahrten und gemütliche Landstraßenetappen ist das sehr stimmig. Wer aber sehr lange Strecken mit hoher Taktung fährt oder häufig dynamisch unterwegs ist, wird bei der Tuareg 660 tendenziell mehr „Tourenkomfort“ spüren.
Technik, Elektronik und Fahrassistenz
Bei der Technik zeigt sich der Unterschied zwischen moderner Reiseenduro und klassischem Retro-Konzept. Die Aprilia Tuareg 660 wirkt in der Bedienung und im Gesamtpaket deutlich „zeitgemäß“. Elektronische Unterstützung und moderne Fahrwerks-/Motorabstimmung sorgen dafür, dass sich das Motorrad in vielen Situationen leicht kontrollieren lässt – besonders, wenn Wetter, Belag oder Beladung variieren.
Die Royal Enfield Classic 650 steht dagegen für ein Motorrad, bei dem das Fahrgefühl und der Charakter im Vordergrund stehen. Das bedeutet nicht, dass es „weniger“ ist – aber die Prioritäten sind anders. Wer Technik-Funktionen als Selbstzweck sucht, wird die Tuareg 660 eher als moderneren Ansatz empfinden. Wer hingegen bewusst weniger „Assistenten“ möchte und das Motorrad lieber als mechanisches Erlebnis sieht, wird die Classic 650 oft sympathischer finden.
Stärken und Schwächen bei der Technik
- Aprilia Tuareg 660: Stärken in der modernen Abstimmung, die das Fahren in unterschiedlichen Situationen erleichtert. Schwäche: Wer ein möglichst „puristisches“ Motorrad sucht, könnte die Tuareg als zu „technisch“ wahrnehmen.
- Royal Enfield Classic 650: Stärken im klassischen Konzept und im Fokus auf Fahrgefühl. Schwäche: Wer maximale elektronische Unterstützung erwartet, wird bei der Classic 650 weniger finden als bei der Tuareg.
Bremsen, Sicherheit und Vertrauen beim Fahren
Beim Thema Bremsen geht es vor allem um das Gefühl: Wie gut lässt sich das Motorrad dosieren und wie sicher wirkt es bei wechselnden Bedingungen? Die Aprilia Tuareg 660 vermittelt hier häufig ein sehr kontrolliertes Sicherheitsgefühl, das gerade bei sportlicherem Fahren oder bei wechselndem Untergrund hilft. Die Royal Enfield Classic 650 ist ebenfalls auf sicheres Fahren ausgelegt, wirkt aber im Vergleich stärker auf ruhiges, gleichmäßiges Tempo optimiert.
Unterm Strich gilt: Wer häufig zügig unterwegs ist oder Touren mit unterschiedlichen Straßenbedingungen plant, wird die Tuareg 660 als „sicherheitsfreundlicher“ erleben. Wer dagegen vor allem entspannt fährt, bekommt mit der Classic 650 ein stimmiges Gesamtpaket.
Design, Stil und „Warum dieses Motorrad?“
Design ist bei Motorradkäufen oft entscheidend – und hier sind die Unterschiede besonders groß. Die Aprilia Tuareg 660 wirkt funktional und reisefokussiert, mit einer Optik, die nach Abenteuer aussieht. Die Royal Enfield Classic 650 spielt dagegen die Retro-Karte: Das Motorrad sieht aus, als käme es direkt aus einer anderen Zeit, und genau das macht den Charme aus.
Wer sich beim Anblick des Motorrads schon freut, wird am Ende zufriedener sein – denn das Motorrad wird mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Es wird ein Teil der eigenen Routine.
Für wen passt welches Motorrad?
Damit wird der Vergleich am Ende ganz praktisch: Welche Anforderungen stehen im Vordergrund?
Aprilia Tuareg 660 – die bessere Wahl für…
- Fahrer, die ein Allround-Motorrad für Alltag und Touren suchen
- Menschen, die auch mal auf wechselnden Untergrund treffen (Landstraße, Schotterabschnitte, schlechter Belag)
- Wer gern dynamischer fährt und dabei auf moderne Abstimmung setzt
- Tourenplaner, die Komfort und Kontrolle über lange Strecken priorisieren
Royal Enfield Classic 650 – die bessere Wahl für…
- Fahrer, die Retro-Charakter und klassisches Fahrgefühl suchen
- Menschen, die eher entspannt cruisen statt ständig sportlich zu beschleunigen
- Wer ein Motorrad möchte, das sich im Alltag angenehm „unkompliziert“ anfühlt
- Alle, die sich an Motorcharakter und Stil erfreuen und weniger auf Hightech-Funktionen achten
Fazit:
Die Aprilia Tuareg 660 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das viele Einsatzbereiche abdeckt: Alltag, lange Touren und auch mal wechselnder Untergrund. Die Kombination aus dynamischer Kraftentfaltung, kontrollierbarem Handling und moderner Abstimmung macht sie besonders stark für Fahrer, die gern flexibel unterwegs sind und dabei ein hohes Maß an Sicherheit und Komfort schätzen. Wer häufig Strecken fährt, bei denen sich Straßenqualität und Anforderungen ändern, wird die Tuareg als klaren Vorteil empfinden.
Die Royal Enfield Classic 650 spielt ihre Stärken aus, wenn das Motorrad vor allem Spaß am entspannten Fahren bringen soll. Der Motorcharakter, das klassische Konzept und das stimmige Retro-Gefühl machen sie ideal für Menschen, die weniger „Maximaldynamik“, sondern mehr Genuss und Stil suchen. Für Stadtfahrten, gemütliche Landstraßenetappen und alle, die das Motorrad als Erlebnis sehen, ist die Classic 650 eine sehr passende Wahl.
Kurz gesagt: Tuareg 660 für Vielseitigkeit und Touren mit Anspruch – Classic 650 für Charakter, Ruhe und Retro-Vibes.