| UVP | 11.799 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr agiles Handling
- rasiermesserscharfes Fahrwerk
- angenehme Sitzposition, hoher & breiter Lenker
- gute Ausstattung
- im Vergleich zum Wettbewerb etwas zu teuer
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Anzeigen im Cockpit etwas klein
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | füssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Kayaba-Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel Brembo ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Festsattelbremse, Brembo ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Dir Aprilia Tuono 660 hält, was sie verspricht. Sie ist ein sportlich-rassiges Naked-Bike mit gaaaanz viel Charakter. Der Preis von 10.500 Euro ist etwas ambitioniert, vor allem im Vergleich zur Schwester RS 660, bei der der QuickShifter in Serie dabei ist. Wir würden trotz des Aufpreises von 219 Euro bei diesem Motorrad unbedingt zum QuickShifter raten, weil es a) zu diesem Bike passt und weil b) das 6-Gang Getriebe etwas knochig und hakelig ist.Die Tuono lässt einen nicht kalt, sie ist nicht perfekt und das ist auch gut so. Jede Fahrt wird zu einem Erlebnis und Design sowie Lautstärke lassen einen Tuono-Biker aus der Masse hervorstechen - geiles Bike!
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik-Schielmann in Bokel - vielen Dank.
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Aprilia Tuono 660 vs Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Vergleich
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Aprilia Tuono 660 steht für sportliche Leichtigkeit und ein direktes, lebendiges Fahrgefühl. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café dagegen setzt auf eine markante Café-Optik, eine erwachsenere Motorisierung und einen Charakter, der sowohl im Alltag als auch auf längeren Strecken souverän wirkt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – denn je nach Fahrstil und Anspruch passt das eine oder andere Bike deutlich besser.
Grundcharakter: Sportnaked vs. Neo-Café
Die Tuono 660 ist als Sportnaked gemacht, um Kurven zu suchen. Das Konzept zielt auf Agilität, schnelle Richtungswechsel und ein Gefühl, das man sofort versteht: Gas auf, Bike reagiert, Linie halten. Dabei wirkt die Maschine insgesamt eher „handlich“ – nicht im Sinne von klein, sondern im Sinne von leicht zu bewegen und spontan zu fahren.
Die CB 1000 R Neo Sports Café verfolgt einen anderen Ansatz. Sie wirkt optisch wie ein Statement und fährt sich auch so: Der Motor und die Abstimmung geben dem Motorrad einen ruhigeren, souveränen Charakter. Das bedeutet nicht, dass sie unflexibel wäre – aber die Art, wie sie Leistung aufbaut und wie sie sich durch den Verkehr oder über Landstraßen bewegt, ist deutlich erwachsener.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung anfühlt
Im Vergleich zeigt sich schnell: Die Aprilia Tuono 660 spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo man häufig beschleunigt, zügig überholt oder in Kurven aus dem richtigen Moment heraus Gas gibt. Der Motor wirkt dabei „sportlich“ im Sinne von dynamisch und drehfreudig. Gerade wenn der Fokus auf Fahrspaß liegt, fühlt sich das Setup sehr stimmig an.
Die Honda CB 1000 R bringt dagegen mehr „Biss“ in einem breiteren Bereich. Der größere Hubraum und die Auslegung sorgen dafür, dass das Motorrad auch ohne ständiges Hochdrehen kräftig nach vorne zieht. Das ist im Alltag ein echter Vorteil: weniger Schaltarbeit, entspanntes Tempo auf Landstraßen und ein souveränes Gefühl bei längeren Fahrten.
Stärken und Schwächen beim Motor
- Aprilia Tuono 660: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und dem direkten Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass der Fahrspaß stärker davon abhängt, den Motor im passenden Bereich zu halten.
- Honda CB 1000 R: Stärken liegen in der souveränen Kraftentfaltung und dem entspannten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn man maximal aggressiv fahren möchte.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Souveränität
Beim Handling zeigt sich der typische Unterschied zwischen den Konzepten. Die Tuono 660 fühlt sich in schnellen Wechseln und beim sportlichen Einlenken sehr präsent an. Das Motorrad unterstützt zügiges Fahren und vermittelt ein gutes Gefühl dafür, wie viel Grip gerade verfügbar ist. Dadurch macht sie besonders auf kurvigen Strecken Spaß, weil man das Bike „mitnehmen“ kann.
Die CB 1000 R wirkt im Vergleich stabiler und ruhiger. Das ist nicht nur Komfort, sondern auch Sicherheit: Bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Etappen bleibt das Motorrad gelassen. In engen Kehren kann sie ebenfalls überzeugen, aber der Fokus liegt mehr auf kontrollierter Linie und souveränem Vorankommen als auf maximaler Spontanität.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind auf sportliche Nutzung ausgelegt, aber die Art der Rückmeldung unterscheidet sich. Die Tuono 660 wirkt dabei wie ein Werkzeug für dynamische Fahrten: Bremsen und Fahrwerk greifen harmonisch ineinander, sodass man auch bei wechselnden Situationen schnell Vertrauen aufbaut. Die Honda punktet zusätzlich mit dem Gefühl von Stabilität – besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder der Untergrund weniger perfekt ist.
Ergonomie und Alltag: Wie gut passt die Sitzposition?
Im Alltag entscheidet oft die Ergonomie. Die Aprilia Tuono 660 ist sportlich positioniert. Das bedeutet: Wer gerne aktiv fährt, findet eine gute Basis, um schnell in den Fahrmodus zu kommen. Für längere Strecken kann das je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit etwas fordernder sein, weil die Haltung eher auf Performance ausgelegt ist.
Die Honda CB 1000 R bietet eine Sitzposition, die zwar sportlich wirkt, aber insgesamt alltagstauglicher interpretiert wird. Das Motorrad lässt sich gut kontrollieren, ohne dass man ständig „gegen“ die Haltung arbeiten muss. Gerade wenn Pendeln, Wochenendtouren und längere Fahrten zusammenkommen, spielt die Honda ihre Stärken aus.
Ausstattung und Charakter im Stadtverkehr
Im Stadtverkehr zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad bewegen lässt und wie gut es auf Stop-and-Go reagiert. Die Tuono 660 wirkt hier besonders lebendig: Sie lässt sich zügig positionieren, fühlt sich leicht an und macht das Rangieren und schnelle Ausweichen angenehm. Wer im Alltag gerne dynamisch unterwegs ist, wird das mögen.
Die Honda ist ebenfalls gut im urbanen Umfeld, aber mit anderer Priorität. Der Motor liefert Kraft, sodass man nicht ständig in die „richtige“ Drehzahl springen muss. Das macht den Verkehr entspannter, vor allem wenn häufige Beschleunigungen aus niedrigen Geschwindigkeiten anstehen.
Design und Fahrgefühl als Kaufkriterium
Auch wenn Technik das Fundament ist, entscheidet das Gesamtpaket. Die Tuono 660 wirkt wie ein klares Sportnaked: funktional, aggressiv, auf Fahrspaß getrimmt. Die CB 1000 R hingegen setzt auf den Neo-Sports-Café-Look. Wer Wert auf Stil legt und ein Motorrad möchte, das auch optisch aus der Masse sticht, findet hier einen starken Auftritt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil lösen. Die Aprilia Tuono 660 ist besonders attraktiv für alle, die ein Motorrad suchen, das sich sportlich anfühlt, schnell auf Eingaben reagiert und auf kurvigen Strecken richtig Spaß macht. Wer gerne zügig fährt, Schaltvorgänge als Teil des Fahrvergnügens sieht und ein agiles Handling priorisiert, wird mit der Tuono sehr glücklich.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café passt besser, wenn ein souveräner Allround-Charakter wichtiger ist. Wer mehr Drehmomentgefühl, entspannteres Fahren über längere Strecken und eine erwachsene Kraftentfaltung sucht, findet in der Honda eine stimmige Wahl. Dazu kommt das markante Design, das dem Motorrad eine besondere Identität gibt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- Aprilia Tuono 660 – Stärken: sehr direktes, sportliches Ansprechverhalten; agiles Handling; macht dynamische Fahrten besonders leicht.
- Aprilia Tuono 660 – Schwächen: sportliche Auslegung kann auf langen Strecken je nach Fahrstil etwas fordernder wirken; der Fahrspaß hängt stärker davon ab, den Motor im passenden Bereich zu halten.
- Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Stärken: souveräne Kraftentfaltung; entspanntes Fahren im Alltag; stabiler Eindruck bei längeren Etappen; markanter Look.
- Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Schwächen: weniger „leichtfüßig“ im maximal aggressiven Fahrmodus; der Charakter ist eher auf Kontrolle als auf pure Spontanität ausgelegt.
Fazit:
Die Aprilia Tuono 660 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf sportlichem Fahrgefühl, agilerem Handling und dynamischen Kurvenfahrten liegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das schnell Vertrauen aufbaut und sich für kurze, intensive Touren genauso eignet wie für zügige Fahrten im Alltag. Wer gerne aktiv fährt, Schalten als Teil des Erlebnisses sieht und ein direktes Ansprechverhalten sucht, wird mit der Tuono besonders viel Freude haben.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café empfiehlt sich, wenn ein souveräner Allround-Charakter wichtiger ist: kräftige Durchzugskraft, entspannteres Fahren ohne ständiges Hochdrehen und ein stabiler Eindruck auf längeren Strecken. Dazu kommt das eigenständige Neo-Café-Design, das nicht nur gut aussieht, sondern auch zur Persönlichkeit des Motorrads passt. Wer ein Motorrad möchte, das Alltag und Touren gleichermaßen gut abdeckt und dabei erwachsen wirkt, trifft mit der Honda die passendere Entscheidung.