| UVP | 7.299 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- schicke Optik
- fetter Sound
- wenig Schnickschnack
- gute Reifen
- gute Bremsen
- guter Preis
- überschaubare Leistung
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 226 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 754 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 76 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 269 | km |
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Federgabel Ø 50 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Benelli 752S ist ein einfaches, aber gut gemachtes Nakedbike der Mittelklasse für einen fairen Preis. Rennfahrer werden mit ihr wahrscheinlich nicht glücklich, wohl aber Genießer und Biker mit dem Anspruch, etwas Besonderes fahren zu wollen. Bremsen, Reifen und Fahrwerk konnten im Test überzeugen, die eher einfach gehaltene Ausstattung passt ebenfalls zu dieser Maschine. Vielleicht ist die Benelli 752S sogar die perfekte Zweitmaschine für Adventure-Biker, die nicht bei jeder Kaffee-Fahrt die Dicke BMW oder sonstwas aus der Garage schieben wollen. Einfach mal die Benelli Probefahren, so teuer ist sie ja nicht. Und zwei Motorräder sind einfach besser als nur Eines, oder?Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
MotorradTest.de auf YouTube
Benelli 752 S vs. Benelli Leoncino Bobber 400 – Vergleich
Wer zwei Benelli-Modelle nebeneinander betrachtet, merkt schnell: Hier treffen unterschiedliche Philosophien aufeinander. Die Benelli 752 S wirkt wie ein modernes Streetbike, das mit sportlicher Haltung und einem klaren Fokus auf Fahrdynamik überzeugen will. Die Benelli Leoncino Bobber 400 dagegen setzt auf den typischen Bobber-Look, eine entspannte Ausstrahlung und ein Motorradgefühl, das besonders in der Stadt und auf kurzen Touren Spaß macht. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Bikes im Alltag unterscheiden – und worin jeweils die Stärken liegen.
Erster Eindruck: Stil und Charakter
Die Benelli 752 S steht für einen kantigen, sportlichen Auftritt. Die Linien wirken aufgeräumt und zielgerichtet, die Sitzposition eher aktiv. Das Bike macht klar: Hier geht es nicht nur ums Ankommen, sondern auch ums Fahren. Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt dagegen mit dem klassischen Bobber-Design. Der Look ist markant, die Proportionen wirken bewusst „oldschool“, und das Motorrad strahlt eine gewisse Leichtigkeit aus.
Schon beim Blick auf die Ausrichtung wird deutlich: Wer ein Motorrad sucht, das optisch und fahrerisch eher Richtung „Street“ geht, landet schnell bei der 752 S. Wer dagegen Wert auf Retro-Ästhetik und einen entspannten Vibe legt, fühlt sich mit der Leoncino Bobber 400 deutlich wohler.
Motor und Fahrgefühl: Wie unterschiedlich kann „Benelli“ sein?
Beim Motorcharakter zeigen sich die größten Unterschiede. Die Benelli 752 S ist auf mehr Durchzug und einen souveränen Vortrieb ausgelegt. Das merkt man besonders beim Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich: Das Bike wirkt „bereit“, sobald Gas gegeben wird, und bleibt dabei kontrolliert. Dadurch eignet sich die 752 S gut für zügige Fahrten auf der Landstraße und für Situationen, in denen man schnell reagieren möchte.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt eher auf einen zugänglichen, alltagstauglichen Motorstil. Sie fühlt sich weniger wie ein „Sprint“-Motorrad an, sondern eher wie ein Bike, das gleichmäßig mitzieht und sich angenehm dosieren lässt. Gerade in der Stadt ist das ein Vorteil: Das Motorrad lässt sich leicht handhaben, und die Leistungsentfaltung wirkt harmonisch statt fordernd.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Benelli 752 S: Stärken liegen im dynamischen Vortrieb und im souveränen Fahrgefühl bei zügigerem Tempo. Schwäche: Wer vor allem entspannt cruisen möchte, könnte die aktivere Ausrichtung als etwas „sportlicher“ empfinden.
- Benelli Leoncino Bobber 400: Stärken liegen in der gutmütigen Dosierbarkeit und dem unkomplizierten Handling. Schwäche: Bei sehr ambitioniertem Tempo oder langen, schnellen Autobahn-Abschnitten wirkt die Auslegung weniger „durchsetzungsstark“ als bei der 752 S.
Handling und Fahrwerk: Agil oder komfortabel?
Das Fahrwerk entscheidet im Alltag oft darüber, ob ein Motorrad „einfach passt“. Die Benelli 752 S ist spürbar auf Agilität ausgelegt. Kurven lassen sich zügig anfahren, das Bike wirkt stabil, wenn die Straße enger wird, und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle. Gerade wenn man gern dynamisch fährt, spielt die 752 S ihre Stärken aus: Richtungswechsel gelingen flüssig, und das Motorrad bleibt dabei berechenbar.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 fährt sich dagegen eher mit dem Fokus auf Komfort und entspanntes Gleiten. Das Handling ist leicht, die Maschine wirkt nicht übertrieben „sportlich“, sondern eher stimmig für Alltag und Feierabend. Schlaglöcher und Unebenheiten werden nicht als „Stress“ wahrgenommen, sondern als Teil des normalen Straßenbilds – das macht das Bike besonders für kurze Strecken attraktiv.
Bremsen und Sicherheit im Vergleich
Auch bei den Bremsen zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung. Die Benelli 752 S wirkt so abgestimmt, dass sie bei sportlicherem Fahren ein sicheres Gefühl vermittelt. Die Dosierbarkeit hilft, wenn man in Kurven oder beim zügigen Anbremsen präzise reagieren möchte. Die Benelli Leoncino Bobber 400 bremst ebenfalls zuverlässig, aber das Gesamtpaket ist stärker auf „Alltagssicherheit“ ausgelegt: ruhige, kontrollierte Verzögerung statt maximaler Sport-Performance.
Komfort und Alltag: Für welche Strecken passt welches Bike?
Im Alltag zählt vor allem, wie gut sich ein Motorrad im Stadtverkehr bewegt und wie angenehm es sich auf längeren Strecken anfühlt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 punktet hier besonders: Die Sitzhaltung wirkt weniger fordernd, das Bike lässt sich im Stop-and-go gut bewegen, und der Charakter lädt dazu ein, die Fahrt zu genießen statt zu „arbeiten“.
Die Benelli 752 S ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Alltag auch mal aus längeren Strecken besteht. Wer regelmäßig über Landstraße fährt oder gern zügiger unterwegs ist, bekommt mit der 752 S ein Motorrad, das sich dafür deutlich stimmiger anfühlt. Die aktivere Ausrichtung und die insgesamt sportlichere Abstimmung machen aus Fahrten „von A nach B“ eher kleine Touren.
Design, Ergonomie und Ausstattung: Was fällt im Alltag wirklich auf?
Natürlich spielt das Design eine große Rolle. Die Benelli 752 S wirkt modern und sportlich, mit einer Optik, die zu dynamischem Fahren passt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt auf den Bobber-Look und bringt damit einen starken Wiedererkennungswert mit. Wer gern auffällt oder ein Motorrad sucht, das optisch sofort eine Geschichte erzählt, wird bei der Leoncino Bobber 400 eher glücklich.
Ergonomisch unterscheiden sich die Bikes ebenfalls: Die 752 S ist tendenziell „aktiver“, während die Leoncino Bobber 400 eher „entspannt“ wirkt. Das ist nicht nur eine Frage des Komforts, sondern auch der Fahrmentalität. Ein Bike, das zur Sitzhaltung passt, macht automatisch mehr Spaß.
Stärken und Schwächen beim Gesamtpaket
- Benelli 752 S: Stärken: sportliche Fahrdynamik, souveräner Vortrieb, gutes Gefühl bei zügigerem Fahren. Schwäche: weniger „Cruiser-entspannt“, wenn man genau das sucht.
- Benelli Leoncino Bobber 400: Stärken: leichteres Handling, entspannter Charakter, starker Retro-Bobber-Look. Schwäche: bei sehr ambitionierter Fahrweise stößt man eher an Grenzen als mit der 752 S.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich entscheidet sich letztlich weniger an einzelnen Datenpunkten, sondern daran, wie das Motorrad zum eigenen Fahrstil passt. Die Benelli 752 S ist besonders interessant für alle, die ein Motorrad möchten, das sowohl im Alltag funktioniert als auch auf der Landstraße Spaß macht. Wer gern dynamisch fährt, Kurven aktiv angeht und dabei ein sicheres, sportlich abgestimmtes Gesamtgefühl sucht, trifft mit der 752 S eine sehr passende Wahl.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist dagegen ideal für Menschen, die ein Motorrad suchen, das sich leicht bewegt, optisch stark ist und sich im Stadtverkehr besonders angenehm anfühlt. Wer eher cruisen möchte, Wert auf Retro-Charakter legt und ein Bike für Feierabendrunden oder kurze Ausflüge sucht, findet in der Leoncino Bobber 400 eine stimmige Option.
Fazit:
Die Benelli 752 S ist die bessere Wahl, wenn Fahrdynamik, Durchzug und ein sportlich kontrolliertes Handling im Vordergrund stehen. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen Tempo und Kurvenfreude eine Rolle spielen – und zu allen, die ein Motorrad suchen, das auch außerhalb der Stadt souverän bleibt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 gewinnt dagegen dort, wo Alltag, entspanntes Handling und ein markanter Bobber-Look zählen. Sie eignet sich hervorragend für Stadtverkehr, kurze Touren und alle, die ein Motorrad möchten, das unkompliziert ist und optisch sofort überzeugt. Kurz gesagt: Wer eher „Street & Dynamik“ sucht, nimmt die 752 S. Wer eher „Style & entspannt cruisen“ möchte, ist mit der Leoncino Bobber 400 besser unterwegs.