UVP 7.299 €
Baujahr von 2018 bis 2026~
UVP 10.399 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Das stylische Italo Nakedbike für unter 7.000 Euro im Test
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1200er Retro-Roadster aus Österreich für unter 10.000 €
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Pro und Kontra

Pro:
  • schicke Optik
  • fetter Sound
  • wenig Schnickschnack
  • gute Reifen
  • gute Bremsen
  • guter Preis
Kontra:
  • überschaubare Leistung
Pro:
  • konsequente Retro-Optik
  • feine Verarbeitung
  • passender Braaaap-Sound
  • ordentliches Kayaba-Fahrwerk
  • kräftiger Drehmoment-Motor
Kontra:
  • Konstantfahrruckeln

Abmessungen & Gewicht

Gewicht226kg
Radstand1.460mm
Länge2.130mm
Radstand1.460mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.100mm
Gewicht235kg
Radstand1.450mm
Länge2.180mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.115mm

Motor

Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum754ccm
Hub62mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum1.222ccm
Hub80mm
Bohrung99mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung76 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment67 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite269km
Leistung83 PS bei 6.550 U/Min
Drehmoment108 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.198km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite356km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down Federgabel Ø 50 mm (Federweg 130)mm
Federung hinteneinstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenDoppelrohr-Profil-Schwinge
Reifen vorne120/70 - 17
Reifen hinten180/55 - 17
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 87)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-18
Reifen hinten150/70-17

Bremsen

Bremsen vorne2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit

Die Benelli 752S ist ein einfaches, aber gut gemachtes Nakedbike der Mittelklasse für einen fairen Preis. Rennfahrer werden mit ihr wahrscheinlich nicht glücklich, wohl aber Genießer und Biker mit dem Anspruch, etwas Besonderes fahren zu wollen. Bremsen, Reifen und Fahrwerk konnten im Test überzeugen, die eher einfach gehaltene Ausstattung passt ebenfalls zu dieser Maschine. Vielleicht ist die Benelli 752S sogar die perfekte Zweitmaschine für Adventure-Biker, die nicht bei jeder Kaffee-Fahrt die Dicke BMW oder sonstwas aus der Garage schieben wollen. Einfach mal die Benelli Probefahren, so teuer ist sie ja nicht. Und zwei Motorräder sind einfach besser als nur Eines, oder?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.999€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2020
  • Farben: Schwarz, Grün

Fazit - was bleibt hängen

Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch.  Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.999 €
  • Verfügbarkeit: ab 10/2022
  • Farben: schwarz, grau, grün

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Benelli 752 S vs Brixton Cromwell 1200 – Vergleich & Empfehlung

Wer zwei Motorräder gegenüberstellt, merkt schnell: Es geht selten nur um Zahlen. Viel spannender ist, wie sich ein Motor anfühlt, wie gut das Fahrwerk mit dem Alltag klarkommt und ob die Ausstattung wirklich zu den eigenen Wegen passt. Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der Benelli 752 S und der Brixton Cromwell 1200. Beide Modelle zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die mehr wollen als „irgendwie fahren“ – aber sie setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte.

Grundidee der beiden Motorräder

Die Benelli 752 S wirkt wie ein modernes, sportlich inspiriertes Motorrad für alle, die gern zügig unterwegs sind, ohne gleich in die ganz große Liga zu wechseln. Die Brixton Cromwell 1200 dagegen spielt stärker die Retro- und Cruiser-Note aus: massiver, präsent und mit dem Anspruch, auch längere Strecken souverän zu begleiten.

Im Ergebnis sind beide Motorräder alltagstauglich – aber die Art, wie sie sich im Alltag „anfühlen“, unterscheidet sich deutlich. Während die Benelli eher auf Agilität und ein dynamisches Gesamtpaket setzt, steht bei der Brixton das entspannte, kräftige Vorankommen im Vordergrund.

Motor und Fahrgefühl im Vergleich

Beim Motor ist der Charakter der beiden Modelle der größte Unterschied. Die Benelli 752 S liefert ein Ansprechverhalten, das sich nach „kontrolliertem Schub“ anfühlt: Man kann zügig beschleunigen, ohne dass das Motorrad sofort alles auf einmal will. Gerade im Stadtverkehr oder auf Landstraßen mit wechselnden Geschwindigkeiten wirkt das sehr angenehm, weil das Gas fein dosierbar bleibt.

Die Brixton Cromwell 1200 geht dagegen stärker in Richtung „Drehmoment zuerst“. Das spürt man besonders beim Anfahren und beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder aus langsameren Geschwindigkeiten. Wo die Benelli eher mit einem sportlichen Rhythmus überzeugt, punktet die Brixton mit dem Gefühl, dass das Motorrad auch ohne viel Taktik einfach weiterzieht.

Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die Benelli ist im Alltag oft leichter „zu fahren“, weil sie sich dynamisch und präzise anfühlt. Die Brixton ist dafür im entspannten Fahrmodus oft die stressfreiere Wahl, weil sie mit Kraftreserven und einem souveränen Durchzug überzeugt. Wer häufig sehr sportlich unterwegs ist, wird die Benelli als direkter empfinden. Wer lieber gleitend fährt und weniger schalten möchte, findet in der Brixton den passenden Charakter.

Fahrwerk, Handling und Komfort

Das Fahrwerk entscheidet darüber, ob ein Motorrad auf schlechten Straßen, bei wechselndem Belag oder in der Kurvenfahrt wirklich Spaß macht. Die Benelli 752 S wirkt darauf ausgelegt, Kurvenfahrten aktiv zu unterstützen. Das Handling ist tendenziell agiler, wodurch sich Tempowechsel und Richtungswechsel leichter anfühlen. Gerade wenn die Strecke nicht perfekt ist, hilft die Abstimmung dabei, das Motorrad stabil zu halten, ohne dass es sich träge anfühlt.

Die Brixton Cromwell 1200 setzt dagegen eher auf ein souveränes, ruhiges Gesamtbild. Das Motorrad vermittelt den Eindruck, dass es Unebenheiten „wegsteckt“ und dabei nicht sofort hektisch wird. Das ist ein klarer Vorteil, wenn der Fokus auf Komfort liegt oder wenn die Strecken im Alltag nicht immer sauber sind.

Als Schwäche kann man bei der Brixton eher das etwas weniger „sportlich direkte“ Gefühl nennen, das manche Fahrerinnen und Fahrer bei sehr ambitionierter Kurvenfahrt vermissen könnten. Umgekehrt kann die Benelli bei sehr langen, entspannten Etappen manchmal weniger „cruisig“ wirken, weil sie stärker auf aktives Fahren ausgelegt ist.

Bremsen und Sicherheit im Alltag

Bremsen sind nicht nur für die Notfall-Situation wichtig, sondern auch für das alltägliche Tempo. Im Vergleich zeigt sich: Die Benelli 752 S bietet eine Bremscharakteristik, die sich gut dosieren lässt. Das hilft besonders beim zügigen Fahren, wenn man häufig aus unterschiedlichen Geschwindigkeiten verzögert. Die Brixton Cromwell 1200 wirkt im Bremsverhalten ebenfalls stabil, aber der Fokus liegt stärker auf kontrolliertem, ruhigem Verzögern – passend zum Charakter des Motors.

Wer häufig sportlich fährt, wird die Benelli als „präziser“ empfinden. Wer vor allem im Alltag unterwegs ist und Wert auf ein gleichmäßiges Gefühl legt, findet in der Brixton eine passende Abstimmung. In beiden Fällen gilt: Die Bremsen sind so zu verstehen, dass sie den jeweiligen Fahrstil unterstützen – nicht, dass eine Seite grundsätzlich „besser“ ist.

Ergonomie, Sitzposition und Alltagstauglichkeit

Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Faktor. Die Benelli 752 S bietet eine eher sportlich orientierte Haltung, die den Oberkörper aktiv einbindet. Das ist praktisch, wenn kurze Strecken, Stadtverkehr und Kurvenfahrten im Vordergrund stehen. Gleichzeitig kann eine sportlichere Position bei sehr langen Fahrten je nach Körpergröße und Gewohnheit weniger entspannend wirken.

Die Brixton Cromwell 1200 setzt auf eine entspanntere Ausrichtung, die zum Cruiser-Ansatz passt. Das macht sie besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die gern „einfach fahren“ und dabei weniger in eine aktive Sporthaltung wechseln möchten. Wer aber sehr dynamisch in Kurven unterwegs ist, könnte die Benelli als agiler empfinden, weil die Ergonomie stärker auf aktives Handling ausgelegt ist.

Unterm Strich: Die Benelli ist oft die bessere Wahl für „kurz hin und zack wieder weg“ mit sportlichem Anspruch. Die Brixton ist oft die bessere Wahl für „rausfahren, genießen, ankommen“.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag zählt

Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr Technik“, sondern darum, wie gut sie im Alltag hilft. Die Benelli 752 S wirkt wie ein Motorrad, das auf ein modernes Fahrerlebnis setzt: Bedienung und Gesamtpaket sind auf zügige Nutzung ausgelegt. Das zeigt sich vor allem darin, wie stimmig sich Motor, Fahrwerk und Fahrgefühl ergänzen.

Die Brixton Cromwell 1200 punktet stärker mit dem stimmigen Gesamtlook und dem Gefühl, ein Motorrad zu fahren, das bewusst nach Stil und Charakter gebaut wurde. Gerade wenn man Wert auf eine markante Optik und ein Motorrad legt, das sich nicht „wie ein Standardbike“ anfühlt, ist die Brixton sehr attraktiv.

Stärken und Schwächen in der Praxis: Die Benelli kann mit einem runderen „Fahrspaß-Paket“ überzeugen, während die Brixton mit ihrem Charakter und dem entspannten Fahrgefühl stärker im Fokus steht. Wer viel Wert auf eine sportliche Abstimmung legt, wird zur Benelli tendieren. Wer ein Motorrad sucht, das sich auch optisch und vom Fahrstil her wie ein Statement anfühlt, findet in der Brixton mehr „Identität“.

Design: Nicht nur Optik, sondern auch Wirkung

Design ist Geschmack – aber es beeinflusst, wie ein Motorrad im Alltag wahrgenommen wird. Die Benelli 752 S wirkt modern und sportlich, mit einer Linie, die nach Dynamik aussieht. Die Brixton Cromwell 1200 ist dagegen deutlich „präsenter“ und erinnert an klassische Formen, die man gern im Straßenbild sieht.

Wer ein Motorrad möchte, das sich optisch eher in die moderne Roadster-Welt einordnet, findet in der Benelli den passenden Stil. Wer ein Motorrad sucht, das mit Retro-Charme und massiver Ausstrahlung auffällt, liegt mit der Brixton richtig.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen Benelli 752 S und Brixton Cromwell 1200 hängt vor allem vom gewünschten Fahrstil ab. Beide Motorräder können im Alltag funktionieren, aber sie liefern unterschiedliche „Erlebnisse“.

Benelli 752 S – ideal für dynamische Fahrer

Die Benelli ist besonders passend, wenn häufig Landstraße gefahren wird, wenn Kurvenfahrten Spaß machen und wenn das Motorrad sich leicht und präzise anfühlen soll. Auch für Fahrerinnen und Fahrer, die gern mit dem Gas arbeiten und ein sportliches Gesamtpaket bevorzugen, ist die Benelli eine sehr stimmige Wahl.

Brixton Cromwell 1200 – ideal für entspanntes Cruisen

Die Brixton ist besonders passend, wenn der Fokus auf entspanntem Vorankommen liegt, wenn man gern mit Drehmoment statt mit viel Taktik fährt und wenn längere Strecken im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das sich souverän anfühlt und dabei optisch stark auftritt, wird mit der Cromwell 1200 sehr zufrieden sein.

Fazit:

Die Benelli 752 S ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich agil anfühlt, Kurvenfahrten unterstützt und ein dynamisches, präzise dosierbares Fahrgefühl bietet. Sie passt besonders zu Fahrten, bei denen Tempowechsel, aktives Fahren und ein sportlicher Rhythmus im Vordergrund stehen. Die Brixton Cromwell 1200 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn entspanntes Cruisen, kräftiger Durchzug und ein souveränes Gesamtgefühl wichtiger sind als maximale Agilität. Wer gern mit wenig Aufwand zügig vorankommt und dabei Wert auf Stil und Charakter legt, findet in der Brixton die passendere Option. Kurz gesagt: Benelli für sportlich-dynamische Nutzung, Brixton für entspanntes, kraftbetontes Fahren.

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