| UVP | 7.299 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 6.999 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- schicke Optik
- fetter Sound
- wenig Schnickschnack
- gute Reifen
- gute Bremsen
- guter Preis
- überschaubare Leistung
- eigenständiges Design
- komfortabler Tourer
- auffällig stabile Straßenlage
- Preis / Leistung
- Windschild macht Geräusche
- knapp bemessene Leistung
- Getriebe etwas hakelig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 226 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-845 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 754 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 76 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 269 | km |
| Leistung | 60 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Federgabel Ø 50 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Marzocchi 50 mm, Federweg 175 mm, einstellbar in Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zug- und Druckstufe (Federweg 175)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Monofederbein, Federweg 165 mm, einstellbar für Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zugstufe (Federweg 165)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe 298 mm, Brembo Schwimmsättel, 2 Kolben ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die Benelli 752S ist ein einfaches, aber gut gemachtes Nakedbike der Mittelklasse für einen fairen Preis. Rennfahrer werden mit ihr wahrscheinlich nicht glücklich, wohl aber Genießer und Biker mit dem Anspruch, etwas Besonderes fahren zu wollen. Bremsen, Reifen und Fahrwerk konnten im Test überzeugen, die eher einfach gehaltene Ausstattung passt ebenfalls zu dieser Maschine. Vielleicht ist die Benelli 752S sogar die perfekte Zweitmaschine für Adventure-Biker, die nicht bei jeder Kaffee-Fahrt die Dicke BMW oder sonstwas aus der Garage schieben wollen. Einfach mal die Benelli Probefahren, so teuer ist sie ja nicht. Und zwei Motorräder sind einfach besser als nur Eines, oder?Fazit - was bleibt hängen
Die Moto Morini X-Cape 650 ist ein gutes Adventure-Bike für kleines Geld. Es gibt noch Verbesserungs- und Update-Potenzial, aber so richtig schlimme Dinge sind uns nicht aufgefallen. Die Maschine fährt sich klasse und besticht mit einer sehr gut austarierten Straßenlage und einer bequemen Sitzposition. Einzig die etwas beschränkte Leistung trübt den Eindruck ein wenig - aber natürlich nur dann, wenn man diese überhaupt von einem Adventure-Bike fordert.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Stephan aus Lübeck zur Verfügung gestellt. Stephan ist ein "alter Hase" was Motorräder angeht und weiß die X-Cape als Tourer zu schätzen - genau wie seine Frau, die sich nach eigenen Angaben als Sozia hier besonders wohl fühlt...
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Benelli 752 S vs. Moto Morini X-Cape 650 – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Adventure-Bikes aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Es geht darum, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt: beim Anfahren im Stadtverkehr, auf der Landstraße bei zügigem Tempo oder auf längeren Touren, wenn Komfort und Stabilität wichtiger werden. Genau hier lohnt der Blick auf den Vergleich zwischen der Benelli 752 S und der Moto Morini X-Cape 650. Beide Modelle zielen auf vielseitige Nutzung ab, unterscheiden sich aber spürbar in Charakter, Fahrgefühl und Ausrichtung.
Grundidee und Einsatzprofil
Die Benelli 752 S wirkt wie ein Bike, das den Fokus klar auf dynamisches Fahren auf Asphalt legt, ohne den Anspruch zu verlieren, auch mal abseits der perfekten Strecke Spaß zu machen. Die Moto Morini X-Cape 650 positioniert sich ebenfalls als Allrounder, wirkt jedoch in der Gesamterscheinung etwas „reiseorientierter“: Sie soll auf längeren Strecken souverän bleiben und dabei eine entspannte, kontrollierte Fahrweise unterstützen.
Beide Motorräder sind damit Kandidaten für alle, die nicht nur eine kurze Runde fahren wollen, sondern ein Motorrad suchen, das sich für unterschiedliche Tagesformen eignet. Der Unterschied liegt eher darin, wie sie diese Vielseitigkeit erreichen.
Motor und Antrieb: Charakter im Vergleich
Beim Motorvergleich zeigt sich, dass die Benelli 752 S und die Moto Morini X-Cape 650 zwar beide auf Alltagstauglichkeit ausgelegt sind, aber einen unterschiedlichen Schwerpunkt setzen. Die Benelli 752 S spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um zügiges Beschleunigen und ein lebendiges Ansprechverhalten geht. Das macht sie interessant, wenn häufiges Hochschalten, Überholen oder dynamisches Fahren auf Landstraßen zum Alltag gehören.
Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt dagegen oft dann überzeugend, wenn gleichmäßiges Tempo und ein ruhigerer Rhythmus gefragt sind. Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich, dass die X-Cape 650 in der Abstimmung eher auf „durchziehen“ statt auf hektische Impulse setzt. Das kann auf Touren angenehm sein, weil das Motorrad weniger „nachdrückt“, sondern eher konstant begleitet.
Getriebegefühl und Fahrbarkeit
Auch wenn beide Bikes für den Alltag gebaut sind, unterscheiden sie sich im subjektiven Eindruck: Die Benelli wirkt tendenziell agiler, während die Moto Morini den Fokus stärker auf kontrollierte, gleichmäßige Leistung legt. Wer häufig in wechselnden Situationen unterwegs ist, profitiert meist von der spritzigeren Reaktion der Benelli. Wer dagegen lange Strecken fährt und dabei möglichst entspannt bleiben möchte, findet in der X-Cape 650 oft das passendere Gesamtpaket.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Fahrwerkvergleich geht es um mehr als nur Federwege oder Kennwerte. Entscheidend ist, wie sich das Motorrad beim Einlenken, in Kurven und bei wechselndem Untergrund verhält. Die Benelli 752 S zeigt sich im Vergleich der aufgelisteten Werte tendenziell als Bike, das sich leichter „in die Linie“ bringen lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Kurvenfahrten, Landstraßen und sportlichere Passagen häufiger vorkommen.
Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt im Gesamtbild etwas ruhiger und stabiler. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist oder wenn bei höheren Geschwindigkeiten ein souveräner Geradeauslauf wichtiger wird. Gerade auf längeren Touren zahlt sich ein Fahrwerk aus, das nicht ständig nach Korrekturen verlangt.
Reifen, Bodenfreiheit und Alltag
Bei den aufgelisteten Ausstattungs- und Geometriedaten zeigt sich, dass beide Motorräder für „mehr als nur Asphalt“ gedacht sind. Die Benelli wirkt dabei etwas sportlicher im Handling, während die Moto Morini den Reisegedanken stärker betont. Für kurze Schotterpisten oder Feldwege sind beide geeignet, aber die Art, wie sie den Untergrund „wegstecken“, unterscheidet sich: Die X-Cape 650 vermittelt häufig mehr Gelassenheit, die 752 S eher mehr Direktheit.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zählt vor allem, wie gut sich Verzögerung dosieren lässt. Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich, dass beide Modelle auf ein sicheres Bremsgefühl ausgelegt sind. Die Benelli 752 S wirkt dabei tendenziell als Bike, das bei sportlicherem Fahren schnell ein präzises Feedback liefert. Das ist hilfreich, wenn man in Kurven oder beim zügigen Anbremsen häufig „mit Gefühl“ arbeitet.
Die Moto Morini X-Cape 650 punktet eher mit einem stabilen, gleichmäßigen Bremsverhalten. Das kann besonders dann überzeugen, wenn die Fahrten länger dauern, das Tempo variiert und man nicht ständig am Limit fahren möchte. Gerade im Alltag ist ein gut kontrollierbares Bremsgefühl oft wichtiger als maximale Reserven.
Komfort und Ergonomie: Wie es sich auf Tour anfühlt
Komfort ist bei Adventure-Bikes nicht nur „nice to have“, sondern ein echtes Kaufargument. Im Vergleich der aufgelisteten Werte zu Sitzposition, Ergonomie und Wind-/Fahrkomfort zeigt sich: Die Benelli 752 S ist eher auf eine sportlichere Sitzhaltung ausgelegt. Das unterstützt eine aktive Fahrweise und kann sich auf kürzeren bis mittleren Strecken sehr dynamisch anfühlen.
Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt dagegen stärker auf entspannte Langstrecken ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtabstimmung zielen darauf, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Wer häufig pendelt, aber auch regelmäßig Touren plant, findet in der X-Cape 650 oft die harmonischere Balance zwischen „aktiv fahren“ und „entspannt ankommen“.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Auch wenn beide Bikes grundsätzlich für Reisen gemacht sind, unterscheidet sich der Eindruck: Die Benelli wirkt eher wie ein Bike, das man „mitnimmt“ und das sich schnell anfühlt. Die Moto Morini wirkt wie ein Bike, das „mitfährt“ und dabei Ruhe in den Fahrtag bringt. Das ist besonders relevant, wenn man bei wechselndem Wetter unterwegs ist oder längere Autobahnabschnitte plant.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag zählt
Im Ausstattungs- und Praxisvergleich geht es darum, wie gut ein Motorrad den Alltag unterstützt: Bedienbarkeit, Übersicht, sinnvolle Details und die Frage, wie leicht sich das Bike für Touren vorbereiten lässt. Beide Modelle sind modern gedacht, aber sie setzen unterschiedliche Prioritäten.
Die Benelli 752 S wirkt im Gesamtpaket als Motorrad, das sich schnell in den Fahrmodus bringt: leicht zu handeln, mit einem klaren Fokus auf Fahrspaß. Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt dagegen wie ein Bike, das stärker auf das „Gesamtgefühl“ abzielt: kontrolliert, tourentauglich und mit einer Ausrichtung, die man besonders auf längeren Strecken schätzt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Benelli 752 S – Stärken und mögliche Schwächen
Stärken liegen vor allem im agilen Fahrgefühl und in der Tendenz, dynamisch zu reagieren. Wer gerne zügig unterwegs ist, Kurven aktiv fährt und ein Motorrad möchte, das sich schnell „griffbereit“ anfühlt, wird mit der Benelli 752 S viel Freude haben. Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich zudem, dass sie in der Abstimmung eher auf Direktheit setzt.
Mögliche Schwächen ergeben sich weniger aus dem Können, sondern aus der Ausrichtung: Wer sehr lange Strecken maximal entspannt fahren möchte oder häufig mit viel Gepäck unterwegs ist, könnte bei der Benelli eher das Bedürfnis haben, die eigene Sitz- und Fahrweise noch stärker anzupassen.
Moto Morini X-Cape 650 – Stärken und mögliche Schwächen
Stärken liegen im souveränen, ruhigen Fahrcharakter und im tourenorientierten Gesamtkonzept. Die X-Cape 650 wirkt im Vergleich der aufgelisteten Werte häufig als Motorrad, das Stabilität und gleichmäßige Kontrolle in den Vordergrund stellt. Das ist besonders dann ein Plus, wenn die Strecke abwechslungsreich ist und man nicht ständig „arbeiten“ möchte.
Mögliche Schwächen können sich für Fahrer ergeben, die ein besonders spritziges, sportlich-direktes Ansprechverhalten suchen. Wer vor allem Kurven und dynamische Zwischenspurts priorisiert, könnte die Benelli als „lebendiger“ empfinden.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich zwischen der Benelli 752 S und der Moto Morini X-Cape 650 lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Beide sind Adventure-orientierte Motorräder, aber sie liefern unterschiedliche Schwerpunkte: Die Benelli steht stärker für Agilität und Fahrspaß, die Moto Morini stärker für Ruhe, Stabilität und Langstreckenkomfort.
Fazit:
Die Benelli 752 S ist die bessere Wahl, wenn häufig dynamisch gefahren wird, Kurvenfahrten im Vordergrund stehen und ein Motorrad gesucht wird, das direkt reagiert und sich leicht „in die Linie“ bringen lässt. Wer ein Adventure-Bike möchte, das auch auf kürzeren bis mittleren Strecken viel Fahrspaß liefert und dabei nicht zu schwerfällig wirkt, trifft mit der Benelli oft genau den richtigen Ton.
Die Moto Morini X-Cape 650 passt besonders gut, wenn längere Touren, wechselnde Strecken und ein ruhiges, stabiles Fahrgefühl wichtiger sind. Wer Wert auf entspanntes Handling legt und ein Motorrad bevorzugt, das gleichmäßig begleitet statt ständig zu fordern, findet in der X-Cape 650 häufig die stimmigere Wahl. Kurz gesagt: Benelli für mehr Agilität und Dynamik, Moto Morini für mehr Reise-Ruhe und Souveränität.