| UVP | 7.299 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- schicke Optik
- fetter Sound
- wenig Schnickschnack
- gute Reifen
- gute Bremsen
- guter Preis
- überschaubare Leistung
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 226 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 754 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 76 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 269 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Federgabel Ø 50 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Benelli 752S ist ein einfaches, aber gut gemachtes Nakedbike der Mittelklasse für einen fairen Preis. Rennfahrer werden mit ihr wahrscheinlich nicht glücklich, wohl aber Genießer und Biker mit dem Anspruch, etwas Besonderes fahren zu wollen. Bremsen, Reifen und Fahrwerk konnten im Test überzeugen, die eher einfach gehaltene Ausstattung passt ebenfalls zu dieser Maschine. Vielleicht ist die Benelli 752S sogar die perfekte Zweitmaschine für Adventure-Biker, die nicht bei jeder Kaffee-Fahrt die Dicke BMW oder sonstwas aus der Garage schieben wollen. Einfach mal die Benelli Probefahren, so teuer ist sie ja nicht. Und zwei Motorräder sind einfach besser als nur Eines, oder?Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
MotorradTest.de auf YouTube
Benelli 752 S vs Triumph Speed Triple 1200 RR – der Vergleich
Wenn zwei Naked Bikes aufeinandertreffen, die zwar aus derselben Motorradwelt kommen, aber sehr unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Benelli 752 S steht für einen modernen, agilen Auftritt mit klarer Ausrichtung auf Alltag und flotte Landstraßen. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist eher die Ansage für alle, die maximale Performance, präzise Elektronik und ein sehr sportliches Gesamtpaket suchen. Im Folgenden geht es darum, wie sich die Stärken und Schwächen der beiden Modelle im direkten Vergleich zeigen – ohne Zahlenfetisch, dafür mit Blick auf das, was beim Fahren wirklich zählt.
Grundcharakter: Agil und zugänglich vs. kompromisslos sportlich
Die Benelli 752 S wirkt wie ein Motorrad, das schnell Vertrauen aufbaut. Die Sitzposition ist so gewählt, dass man nicht nur für kurze Ausfahrten bereit ist, sondern auch für längere Runden entspannt bleibt. Der Motor und die Abstimmung zielen darauf, dass sich das Bike in vielen Situationen leicht dosieren lässt: vom zügigen Herausbeschleunigen aus dem Ort bis zum ruhigen Dahingleiten auf der Landstraße.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen deutlich stärker auf sportliche Ambitionen getrimmt. Das Motorrad fühlt sich von Anfang an „wach“ an: Gasannahme, Antriebskonzept und das Zusammenspiel aus Fahrwerk und Elektronik vermitteln das Gefühl, dass man jederzeit mehr abrufen kann. Wer gern dynamisch fährt, wird hier schnell merken, dass das Bike nicht nur schnell ist, sondern auch sehr zielgerichtet auf sportliche Eingriffe reagiert.
Motor und Antrieb: Fahrbarkeit im Fokus vs. maximale Durchzugskraft
Im Vergleich zeigt sich: Die Benelli 752 S punktet vor allem mit einem Motor, der sich im Alltag angenehm kontrollieren lässt. Die Kraft kommt so, dass man in Kurven und beim Beschleunigen aus dem Stand heraus nicht ständig „arbeiten“ muss. Das macht sie besonders interessant, wenn der Fahrstil nicht immer auf maximale Attacke ausgelegt ist, sondern auf flüssiges Fahren mit guter Übersicht.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR spielt in einer anderen Liga, wenn es um sportliche Reserven geht. Der Antrieb wirkt deutlich souveräner, sobald es zügig werden soll. Dabei geht es nicht nur um „mehr Leistung“, sondern um die Art, wie das Motorrad die Kraft in Bewegung umsetzt: sehr direkt, sehr präsent und mit einem Charakter, der Lust auf dynamische Linien macht. Schwäche? Wer eher gemütlich unterwegs ist, könnte die Triumph als „zu viel“ empfinden – nicht weil sie unkomfortabel wäre, sondern weil sie ständig das Potenzial signalisiert, das man nicht immer braucht.
Fahrwerk und Handling: Leicht zu bewegen vs. präzise auf Tempo
Die Benelli 752 S ist im Handling spürbar darauf ausgelegt, dass Richtungswechsel und Kurvenfahrten unkompliziert bleiben. Das Motorrad lässt sich gut einlenken und wirkt dabei nicht nervös. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein Vorteil: Man kann die Linie sauber halten, ohne dass das Bike ständig „gegenarbeitet“. Das macht die Benelli besonders attraktiv für Fahrer, die gern sportlich unterwegs sind, aber nicht jedes Mal das Gefühl haben wollen, das Motorrad müsse erst „auf Temperatur“ gebracht werden.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist im Vergleich klar auf sportliche Präzision ausgelegt. Sie vermittelt Stabilität bei höherem Tempo und unterstützt dynamische Fahrmanöver mit einer sehr kontrollierten Rückmeldung. In schnellen Passagen wirkt sie wie ein Werkzeug, das man gezielt einsetzen kann. Als Gegenpunkt kann sich ergeben: Wer überwiegend langsam fährt oder viel im Stadtverkehr unterwegs ist, wird den sportlichen Fokus der RR zwar nicht als Nachteil erleben, aber die Benelli wirkt in solchen Situationen oft „entspannter“ und weniger fordernd.
Bremsen und Sicherheit: Alltagsfest vs. sportlich kompromisslos
Bei der Benelli 752 S stehen Bremsen und Fahrstabilität so im Vordergrund, dass man im Alltag souverän unterwegs ist. Die Verzögerung lässt sich gut dosieren, was besonders im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen hilft. Das gibt ein sicheres Gefühl, ohne dass man ständig an der Bremse „arbeiten“ muss.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR zeigt im Vergleich einen deutlich sportlicheren Anspruch. Die Bremsleistung wirkt kräftig und standfest, und die Dosierbarkeit bleibt auch dann erhalten, wenn man zügig unterwegs ist. Schwäche? Nicht die Bremsen selbst, sondern die Konsequenz: Wer die Triumph konsequent sportlich fährt, wird merken, dass das Motorrad einen höheren Anspruch an die eigene Fahrtechnik stellt. Das ist keine echte Schwäche, aber ein Unterschied im Charakter.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. Performance-orientierte Regelung
Die Benelli 752 S bietet eine moderne Basis an elektronischen Helfern, die das Motorrad im Alltag berechenbar machen. Fahrmodi und Regelungen unterstützen dabei, dass sich das Bike je nach Situation passend anfühlt. Das ist besonders wertvoll, wenn unterschiedliche Streckenbedingungen oder wechselnde Fahrstile im Spiel sind.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR geht einen Schritt weiter: Die Elektronik wirkt wie ein integraler Bestandteil des sportlichen Konzepts. Das Motorrad bleibt auch bei ambitionierter Fahrweise kontrollierbar, ohne den Fahrspaß zu „ersticken“. Im Vergleich zeigt sich hier die Stärke der RR: Sie hilft nicht nur beim Start, sondern begleitet auch in dynamischen Momenten. Wer gern mit Gefühl fährt und trotzdem maximale Sicherheit möchte, wird das als Vorteil erleben.
Komfort und Alltag: Leicht zu leben vs. sportlicher Anspruch
Im Alltag spielt die Benelli 752 S ihre Stärken aus. Die Ergonomie wirkt so gewählt, dass man nicht nach kurzer Zeit „umsteigen“ möchte. Auch die Alltagstauglichkeit zeigt sich darin, dass das Motorrad nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt. Für Pendler, Wochenendfahrer und alle, die ein Naked Bike für viele Situationen suchen, ist das ein starkes Argument.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit klarer sportlicher Handschrift. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, wird die Stabilität und die souveräne Performance zu schätzen wissen. Gleichzeitig kann der sportliche Charakter dazu führen, dass man die RR eher als „Fahrmaschine“ wahrnimmt als als entspanntes Alltagswerkzeug. Für jemanden, der vor allem gemütlich unterwegs ist, kann das den Unterschied machen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Benelli 752 S – typische Stärken
- Sehr zugänglicher Charakter, der schnell Spaß macht
- Gutes Zusammenspiel aus Handling und Fahrbarkeit
- Alltagstaugliche Abstimmung für unterschiedliche Strecken
- Elektronik als Unterstützung statt als „Regie“
Benelli 752 S – mögliche Schwächen
- Wer maximale sportliche Reserven sucht, wird eher zur Triumph greifen
- Bei sehr ambitioniertem Tempo wirkt die RR als klarer Performance-Vorteil
Triumph Speed Triple 1200 RR – typische Stärken
- Sehr sportlicher, souveräner Antrieb mit viel Reserven
- Präzises Fahrwerk und kontrollierte Rückmeldung
- Elektronik, die dynamisches Fahren unterstützt
- Starke Bremsperformance für zügige Fahrten
Triumph Speed Triple 1200 RR – mögliche Schwächen
- Für überwiegend gemütliche Nutzung kann der sportliche Fokus „zu viel“ sein
- Wer das Potenzial nicht nutzt, verschenkt einen Teil des Mehrwerts
Welche Wahl passt besser? (Fazit)
Fazit: Die Benelli 752 S ist die bessere Wahl, wenn ein Naked Bike gesucht wird, das unkompliziert Spaß macht, im Alltag überzeugt und auf kurvigen Strecken leicht zu bewegen bleibt. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die ein modernes Motorrad möchten, das sich gut dosieren lässt und für viele Situationen passt – von der Feierabendrunde bis zur längeren Tour.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist die richtige Entscheidung, wenn sportliche Ambitionen im Vordergrund stehen: viel Reserven, präzise Dynamik, sportlich abgestimmte Bremsen und eine Elektronik, die dynamisches Fahren spürbar unterstützt. Wer gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das auch bei höherem Tempo souverän bleibt, findet in der RR den klaren Performance-Favoriten.
Kurz gesagt: Benelli für den vielseitigen Allround-Spaß, Triumph für die maximale sportliche Ausrichtung.