| UVP | 8.369 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- fette Optik mit 50er Gabel!
- fetter Sound
- Reihentwin mit Charakter
- gut ablesbares Cockpit
- hoher und breiter Lenker
- obwohl nicht ganz leicht trotzdem wenig
- Bremsen
- keine Traktionskontrolle
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenzweizylinder, 4 Ventile/Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 754 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 76 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 306 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Upside Down Gabel Ø 50 mm (Federweg 148)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 40)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60R 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Radialbremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 800 Trail ist ein echtes Spaß-Bike. Sie sieht nicht nur schick aus, sondern die Fahrerei bringt auch richtig Laune. Es gibt bis auf die Bremse kaum Kritikpunkte, die Maschine wirkt wertig und gut verarbeitet. Die Fahrleistungen überfordern niemanden, aber man kann bei Bedarf auch mal Gas geben und Spaß haben.Der Preis für diese Maschine ist hervorragend. Man bekommt viel Motorrad für wenig Geld. Die eher übersichtliche technische Ausstattung der Benelli passt gut zu einem Scrambler. Wer auf diese Art von Bikes steht, sollte schleunigst einen Benelli-Händler aufsuchen und eine Probefahrt machen. Bringt echt Laune, das werdet ihr sehen!
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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Benelli Leoncino 800 Trail vs. BMW F 450 GS: Vergleich für Straße und leichte Abenteuer
Wenn ein Motorrad sowohl auf der Landstraße als auch auf Schotterwegen Spaß machen soll, landet man schnell in der Kategorie „Trail“ und „GS-nah“. Genau hier treffen im Vergleich die Benelli Leoncino 800 Trail und die BMW F 450 GS aufeinander. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie passende Begleiter für Touren, Feierabendrunden und Ausflüge abseits des Asphalts. Doch im Detail unterscheiden sie sich spürbar – bei Motorcharakter, Fahrgefühl, Elektronik und dem, was sich im Alltag wirklich gut anfühlt.
Grundidee und Einsatzprofil: Trail-Feeling vs. GS-Anspruch
Die Benelli Leoncino 800 Trail setzt auf einen „Allrounder“-Ansatz: Sie soll sich auf der Straße souverän anfühlen und gleichzeitig genügend Reserven für unbefestigte Strecken bieten. Die BMW F 450 GS verfolgt dagegen stärker den typischen GS-Gedanken: leicht, agil und mit dem Anspruch, auch auf wechselndem Untergrund kontrolliert zu bleiben. Beide Bikes sind damit für ähnliche Fahrziele geeignet – aber die Art, wie sie dorthin führen, ist unterschiedlich.
Motor und Charakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Die Benelli wirkt tendenziell „touriger“ im Gefühl. Der Motor liefert eine gleichmäßig nutzbare Kraft, die sich gut dosieren lässt, besonders wenn es nicht nur um Tempo, sondern um entspanntes Vorankommen geht. Das macht sie attraktiv für längere Strecken und für Situationen, in denen nicht ständig am Gas gespielt werden muss.
Die BMW spielt dagegen oft die Karte „agil und direkt“. Der Motorcharakter wirkt lebendiger, wodurch sich Beschleunigung und Ansprechverhalten besonders beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder bei kurzen Überholmanövern dynamisch anfühlen können. Wer gern zügig fährt und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt hier ein sehr passendes Setup.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Bei Trail- und GS-nahen Motorrädern entscheidet das Fahrwerk darüber, ob sich ein Bike wie ein Werkzeug oder wie ein Spielzeug anfühlt. Im direkten Vergleich zeigt die Benelli Leoncino 800 Trail eine Tendenz zu souveräner Stabilität: Auf der Straße vermittelt sie ein ruhiges, kontrolliertes Gefühl. Auf unbefestigten Strecken hilft das dabei, nicht sofort „zu kämpfen“, sondern die Linie sauber zu halten.
Die BMW F 450 GS wirkt im Handling oft leichter und „spritziger“. Das kann besonders in engen Kehren oder auf holprigen Abschnitten Vorteile bringen, weil sich das Motorrad schneller umlenken lässt. Gleichzeitig ist genau diese Agilität ein Punkt, der je nach Fahrstil unterschiedlich wahrgenommen wird: Wer maximale Ruhe sucht, fühlt sich mit der Benelli möglicherweise wohler; wer gern dynamisch fährt, wird die BMW als sehr passend empfinden.
Bremsen: Gefühl und Dosierbarkeit im Vergleich
Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem ein Unterschied in der Art der Rückmeldung. Die Benelli bietet tendenziell ein gut kontrollierbares Bremsgefühl, das sich für Alltagsbremsungen und zügige Landstraßenfahrten angenehm dosieren lässt. Die BMW punktet häufig mit einer sehr direkten Ansprechcharakteristik, wodurch sich Bremsmanöver präzise timen lassen – besonders dann, wenn es darum geht, das Bike in Kurven stabil zu halten.
Beide Systeme sind auf ein sportlich-sicheres Fahren ausgelegt, aber die BMW wirkt im „Anpack“-Moment oft unmittelbarer, während die Benelli eher durch gleichmäßige Progression überzeugt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Helfer, unterschiedliche Philosophie
Gerade bei Motorrädern, die sowohl Straße als auch Schotter abdecken sollen, ist Elektronik mehr als nur Komfort. Sie beeinflusst Traktion, Stabilität und das Vertrauen in kritischen Situationen. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW F 450 GS setzt stärker auf ein modernes Elektronikpaket, das das Fahren auf wechselndem Untergrund spürbar erleichtern kann. Das hilft besonders, wenn die Strecke nicht planbar ist oder wenn die Reifenhaftung schwankt.
Die Benelli bietet ebenfalls zeitgemäße Unterstützung, wirkt aber in der Abstimmung oft etwas „nah am Fahrer“. Das kann ein Vorteil sein, wenn das Motorrad nicht zu sehr „eingreift“, sondern das Fahrgefühl erhalten bleibt. Wer gern selbst die Kontrolle über Gas und Linie übernimmt, fühlt sich damit häufig wohler.
Fahrmodi und Traktionsunterstützung
Im Alltag zeigt sich der Unterschied vor allem in der Abstimmung: Die BMW kann je nach Modus sehr gezielt dabei helfen, Traktionsreserven auszunutzen. Die Benelli unterstützt ebenfalls, aber der Charakter bleibt tendenziell etwas natürlicher, wodurch sich das Motorrad für viele Fahrer „direkter“ anfühlt.
Komfort und Alltag: Sitzposition, Ergonomie und Reichweite
Komfort ist nicht nur eine Frage von Polsterung, sondern auch von Sitzposition, Lenkerhöhe und dem, wie gut sich das Motorrad über längere Zeit bewegen lässt. Im Vergleich wirkt die Benelli Leoncino 800 Trail häufig als angenehmer Begleiter für längere Strecken: Die Ergonomie unterstützt ein entspanntes Fahren, ohne dass man ständig „gegen“ das Motorrad arbeitet.
Die BMW F 450 GS punktet ebenfalls im Komfort, kann aber je nach Körpergröße und Fahrstil etwas „sportlicher“ wirken. Das ist nicht negativ – eher eine Frage des persönlichen Vorlieben: Wer eine aufrechte, kontrollierte Sitzhaltung mag und das Motorrad gern aktiv führt, wird die BMW als sehr stimmig empfinden.
Auch die Reichweite und die Art, wie sich das Motorrad im Alltag „planbar“ anfühlt, spielen eine Rolle. Beide Modelle sind für Touren gedacht, aber die Benelli wirkt im Gesamtpaket oft etwas alltagstauglicher, während die BMW durch ihre Effizienz und den dynamischen Charakter besonders auf Fahrten mit wechselndem Tempo passt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Benelli Leoncino 800 Trail – Stärken
- Allround-Charakter: fühlt sich auf der Straße ruhig und auf Schotterwegen ausreichend souverän an.
- Gleichmäßiger Motorfluss: macht entspanntes Fahren leicht, ohne ständig hohe Drehzahlen zu brauchen.
- Komfortorientierte Ergonomie: unterstützt längere Fahrten und reduziert Ermüdung.
- Natürliches Fahrgefühl: Elektronik wirkt häufig unterstützend statt dominierend.
Benelli Leoncino 800 Trail – Schwächen
- Weniger „GS-typische“ Agilität: wer maximal leichtes Handling sucht, könnte die BMW als spritziger empfinden.
- Elektronik-Fokus: je nach Anspruch kann die BMW in der Unterstützung auf wechselndem Untergrund einen Tick „mehr“ bieten.
BMW F 450 GS – Stärken
- Agiles Handling: schnelle Richtungswechsel und kontrolliertes Fahren in Kurven.
- Direktes Ansprechverhalten: macht dynamische Fahrweise besonders attraktiv.
- Elektronik als Sicherheitsnetz: unterstützt spürbar bei wechselnder Traktion.
- GS-typische Fahrdynamik: vermittelt Vertrauen auf unterschiedlichen Untergründen.
BMW F 450 GS – Schwächen
- Charakter kann „sportlicher“ wirken: wer maximale Ruhe sucht, bevorzugt möglicherweise die Benelli.
- Fahrstilabhängigkeit: die Stärken der BMW kommen besonders dann voll zur Geltung, wenn das Motorrad aktiv bewegt wird.
Welche Wahl passt: Benelli oder BMW?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern vielmehr davon, welches Fahrgefühl gesucht wird. Die Benelli Leoncino 800 Trail ist besonders interessant, wenn ein Motorrad für viele Situationen funktionieren soll: Pendeln, Landstraße, Touren und gelegentliches Offroad-Feeling – ohne dass man sich ständig auf „Kampfmodus“ einstellen muss. Sie ist ein starkes Paket für Fahrer, die ein ausgewogenes Gesamtbild wollen und die Kraft lieber gleichmäßig nutzen.
Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl, wenn Agilität, dynamisches Ansprechverhalten und eine moderne Elektronikunterstützung im Vordergrund stehen. Wer gern zügig fährt, Kurven aktiv angeht und auch auf wechselndem Untergrund schnell ein sicheres Gefühl aufbauen möchte, wird mit der BMW sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Benelli Leoncino 800 Trail überzeugt im Vergleich vor allem durch ihren alltagstauglichen Charakter: gleichmäßiger Motorfluss, souveränes Fahrgefühl und eine Ergonomie, die längere Strecken angenehm macht. Sie ist ideal für alle, die ein Motorrad suchen, das Straße und leichte Abenteuer entspannt verbindet und dabei nicht zu viel „Regie“ übernimmt. Die BMW F 450 GS spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo Agilität und Elektronikunterstützung zählen: dynamisches Ansprechverhalten, präzises Handling und ein Sicherheitsnetz auf wechselndem Untergrund. Wer gern aktiv fährt und schnell Vertrauen in Traktion und Stabilität aufbauen möchte, bekommt mit der BMW den passenderen Begleiter. Kurz gesagt: Benelli für ausgewogene Allround-Touren mit natürlichem Fahrgefühl, BMW für sportlich-dynamisches Fahren und maximale Unterstützung bei wechselnden Bedingungen.