UVP 8.369 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 20.299 €
Baujahr von 2013 bis 2025
So fährt sich der neue Italo-Scrambler von Benelli
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Pro und Kontra

Pro:
  • fette Optik mit 50er Gabel!
  • fetter Sound
  • Reihentwin mit Charakter
  • gut ablesbares Cockpit
  • hoher und breiter Lenker
  • obwohl nicht ganz leicht trotzdem wenig
Kontra:
  • Bremsen
  • keine Traktionskontrolle
Pro:
  • Kraftvoller Motor
  • Stabiles Fahrwerk
  • Bedienung
  • Elektronische Helfer
  • Bremsen
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht234kg
Radstand1.480mm
Länge2.200mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.210mm
Gewicht198kg
Radstand1.497mm
Radstand1.497mm
Sitzhöhe: 835 mm

Motor

Motor-BauartReihenzweizylinder, 4 Ventile/Zylinder, 4-Takt
Hubraum754ccm
Hub62mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V2 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung76 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment67 NM bei 6.500 U/Min
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite306km
Leistung180 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment140 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite287km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneUpside Down Gabel Ø 50 mm (Federweg 148)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 40)mm
Aufhängung hintenKastenschwinge
Reifen vorne120/70R 19
Reifen hinten170/60R 17
RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenWP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten200/55-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 4-Kolben Radialbremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)
Bremsen vorne2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Benelli Leoncino 800 Trail ist ein echtes Spaß-Bike. Sie sieht nicht nur schick aus, sondern die Fahrerei bringt auch richtig Laune. Es gibt bis auf die Bremse kaum Kritikpunkte, die Maschine wirkt wertig und gut verarbeitet. Die Fahrleistungen überfordern niemanden, aber man kann bei Bedarf auch mal Gas geben und Spaß haben.
 
Der Preis für diese Maschine ist hervorragend. Man bekommt viel Motorrad für wenig Geld. Die eher übersichtliche technische Ausstattung der Benelli passt gut zu einem Scrambler. Wer auf diese Art von Bikes steht, sollte schleunigst einen Benelli-Händler aufsuchen und eine Probefahrt machen. Bringt echt Laune, das werdet ihr sehen!

Preis/Service/Farben

  • Preis: 8.999 Euro
  • Service: Alle 10.000 km
  • Verfügbarkeit: ab 01/2023
  • Farben: Grau, Grün

Fazit - doch kein Biest

Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.

Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.

Ansonsten: Daumen hoch!

Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 17.099 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): ab 10.000 €
  • Baujahre: seit 2013
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: schwarz, weiß

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Benelli Leoncino 800 Trail vs KTM 1290 Super Duke R: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Benelli Leoncino 800 Trail steht für einen vielseitigen Charakter: Sie wirkt wie ein Motorrad, das sich sowohl auf der Landstraße wohlfühlt als auch mit dem Gedanken an leichten Offroad-Einsatz spielt. Die KTM 1290 Super Duke R hingegen ist ein Statement: ein Streetfighter, der auf Dynamik, direkte Rückmeldung und kompromisslose Performance ausgelegt ist. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich so interessant – denn am Ende entscheidet nicht nur die reine Leistung, sondern vor allem, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt.

Grundcharakter: Trail-Vielseitigkeit vs. Streetfighter-Temperament

Die Benelli Leoncino 800 Trail zielt auf einen ausgewogenen Mix aus Komfort, Alltagstauglichkeit und Tourenfähigkeit. Der Trail-Ansatz zeigt sich im Gesamtpaket: Sitzposition, Fahrgefühl und die Art, wie das Motorrad mit wechselnden Untergründen umgeht. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, nicht nur „von A nach B“ zu kommen, sondern auch kleine Umwege, Landstraßen und gelegentliche Schotterpassagen mitzunehmen.

Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen ein Motorrad, das die Straße in den Mittelpunkt stellt. Der Streetfighter-Charakter sorgt für eine sehr direkte Verbindung zwischen Fahrer und Maschine. Wer gerne zügig unterwegs ist, Kurven dynamisch ansteuert und das Gefühl von Kontrolle bei hoher Geschwindigkeit sucht, findet hier eine klare Ansage. Die KTM ist weniger „Allrounder mit Ausflugsoption“, sondern eher „Fahrspaß mit Fokus“.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Fahralltag unterscheidet

Im Vergleich zeigt sich: Die Benelli Leoncino 800 Trail setzt auf einen Motorcharakter, der sich gut dosieren lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Ampelstopps und wechselnde Geschwindigkeiten vorkommen. Die Leistungsentfaltung wirkt eher nutzbar und alltagstauglich – also so, dass man ohne ständiges „Hinterherarbeiten“ zügig vorankommt.

Die KTM 1290 Super Duke R spielt in einer anderen Liga. Der große Hubraum und die Auslegung als Performance-Maschine sorgen für eine deutlich stärkere Durchzugskraft. Das merkt man besonders beim Beschleunigen aus Kurven heraus oder beim Überholen auf Landstraßen. Allerdings ist genau diese Kraft auch eine Frage des Umgangs: Wer entspannt fahren möchte, kann zwar auch ruhig unterwegs sein, aber das Motorrad lädt spürbar dazu ein, die Reserven häufiger abzurufen.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Benelli Leoncino 800 Trail: Stärke ist die gutmütige Nutzbarkeit im Alltag. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ bei sehr sportlicher Fahrweise weniger dominant ausfällt als bei der KTM.
  • KTM 1290 Super Duke R: Stärke ist der starke Vortrieb und das souveräne Gefühl bei Tempo. Schwäche ist, dass die Performance schneller „zu viel“ werden kann, wenn eher gemütlich gefahren wird oder wenn die Strecke nicht konstant sportlich ist.

Fahrwerk und Handling: Stabilität, Rückmeldung und Kurvengefühl

Beim Handling unterscheiden sich die Philosophien deutlich. Die Benelli Leoncino 800 Trail ist so abgestimmt, dass sie ein sicheres, ruhiges Fahrgefühl vermittelt. Gerade auf wechselndem Belag wirkt das positiv: Man kann Linien sauber halten und hat das Gefühl, dass das Motorrad nicht sofort „fordert“, sondern mitarbeitet. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn Touren nicht nur aus perfekten Asphaltstücken bestehen.

Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen auf sportliche Agilität und präzises Ansprechverhalten getrimmt. Das Motorrad vermittelt eine sehr direkte Rückmeldung, wodurch sich Kurven dynamisch anfühlen. Bei zügigem Fahren ist das ein echter Pluspunkt: Man spürt, wie das Motorrad Last aufnimmt, wie es beim Einlenken reagiert und wie es beim Herausbeschleunigen stabil bleibt.

Stärken und Schwächen beim Fahrwerk

  • Benelli Leoncino 800 Trail: Stärke ist die ausgewogene Abstimmung für Alltag und Tour. Schwäche ist, dass sie bei maximal sportlicher Fahrweise nicht ganz die gleiche „Wucht“ und das kompromisslose Sportgefühl der KTM ausspielt.
  • KTM 1290 Super Duke R: Stärke ist die sportliche Präzision und das dynamische Kurvengefühl. Schwäche kann sein, dass das Setup je nach Fahrstil weniger „entspannt“ wirkt, wenn die Strecke eher holprig oder langsam ist.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen bei Tempo und in der Stadt

Beide Motorräder sind auf Sicherheit und Kontrolle ausgelegt, aber der Schwerpunkt ist unterschiedlich. Die Benelli Leoncino 800 Trail wirkt so, dass Bremsmanöver im Alltag gut dosierbar bleiben. Das hilft besonders in Situationen, in denen häufiges Anbremsen, kurze Abstände und wechselnde Verkehrslagen vorkommen.

Die KTM 1290 Super Duke R bringt durch ihre Performance-Basis ein anderes Niveau an Anspruch mit. Bei sportlicher Fahrt ist das Bremssystem darauf ausgelegt, auch bei wiederholten Belastungen ein stabiles Gefühl zu liefern. Wer gerne zügig unterwegs ist, profitiert von der klaren Rückmeldung und dem Vertrauen, das sich beim harten Anbremsen aufbaut.

Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs. Fokus auf Performance

Elektronik ist heute ein entscheidender Teil des Fahrgefühls. Die Benelli Leoncino 800 Trail setzt dabei auf eine sinnvolle Unterstützung, die den Alltag erleichtert. Das Ziel ist, dass das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar bleibt – von der entspannten Landstraßenfahrt bis zu wechselnden Bedingungen.

Die KTM 1290 Super Duke R geht stärker in Richtung Performance-Management. Fahrmodi und Assistenzsysteme helfen, die enorme Kraft kontrollierbar zu machen. Das ist besonders relevant, wenn man die KTM dynamisch bewegt: Dann wird Elektronik nicht nur „nice to have“, sondern ein Werkzeug, um das Motorrad in den gewünschten Bereich zu bringen.

Stärken und Schwächen bei der Elektronik

  • Benelli Leoncino 800 Trail: Stärke ist die alltagstaugliche Unterstützung, die das Fahren unkompliziert macht. Schwäche ist, dass der Fokus weniger auf maximaler Sportsteuerung liegt.
  • KTM 1290 Super Duke R: Stärke ist die Performance-orientierte Steuerung, die sportliches Fahren erleichtert. Schwäche ist, dass das Motorrad dadurch stärker „nach Sport“ klingt und sich im entspannten Modus weniger nach „Trail-Allround“ anfühlt.

Komfort und Ergonomie: Wie lange Strecken wirklich Spaß machen

Bei der Benelli Leoncino 800 Trail ist der Komfortgedanke spürbar. Die Sitzposition wirkt so, dass man auch längere Strecken gut durchhält. Gerade wenn Touren nicht nur aus wenigen schnellen Passagen bestehen, sondern aus vielen Kilometern mit wechselndem Tempo, spielt das eine große Rolle. Dazu kommt der Trail-Ansatz: Das Motorrad ist so „mitgedacht“, dass man sich nicht nur auf perfekten Asphalt verlassen muss.

Die KTM 1290 Super Duke R bietet ebenfalls Komfort, aber mit sportlicherem Charakter. Die Ergonomie ist stärker auf aktives Fahren ausgelegt. Das bedeutet: Wer gerne mit dem Motorrad arbeitet, es in Kurven führt und die Fahrt aktiv gestaltet, wird den Komfort als passend empfinden. Wer dagegen sehr lange, eher gemütliche Strecken plant, kann je nach persönlicher Statur und Fahrgewohnheit schneller das Bedürfnis nach mehr Entspannung spüren.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Benelli Leoncino 800 Trail ist besonders attraktiv, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vielseitig bleibt: Stadt, Landstraße und gelegentliche Abenteuer abseits des reinen Asphalts sollen sich ohne großen Aufwand kombinieren lassen. Wer ein Motorrad möchte, das sich nicht nur „sportlich“ anfühlt, sondern auch Alltag und Touren harmonisch verbindet, findet hier eine stimmige Wahl.

Die KTM 1290 Super Duke R ist die bessere Option, wenn der Fokus klar auf Fahrspaß, Durchzug und sportlicher Dynamik liegt. Wer gerne zügig fährt, Kurven dynamisch ansteuert und die Leistung regelmäßig spüren möchte, bekommt ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist. Dabei ist sie weniger die „ruhige Tourmaschine“, sondern eher ein Bike, das die Straße aktiv einfordert.

Fazit:

Die Benelli Leoncino 800 Trail überzeugt im Vergleich vor allem durch ihren vielseitigen Charakter: Sie wirkt unkompliziert im Alltag, bleibt auf Touren angenehm kontrollierbar und spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist. Wer ein Motorrad sucht, das Landstraße, Stadt und leichte Ausflüge abseits des Asphalts zusammenbringt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen die Wahl für alle, die Performance wirklich leben wollen. Der stärkere Antrieb, das sportlichere Handling und die performanceorientierte Elektronik sorgen für ein intensives Fahrerlebnis – besonders bei zügiger Fahrt und dynamischer Kurvenarbeit. Wer regelmäßig sportlich unterwegs ist und das Motorrad als „Fahrmaschine“ versteht, wird mit der KTM deutlich mehr Adrenalin finden.

Kurz gesagt: Trail-Vielseitigkeit mit alltagstauglichem Komfort bietet die Benelli, maximaler Fahrspaß mit Streetfighter-Temperament liefert die KTM – je nachdem, welche Art von Motorrad-Erlebnis im Vordergrund steht.

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