| UVP | 8.369 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 15.190 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- fette Optik mit 50er Gabel!
- fetter Sound
- Reihentwin mit Charakter
- gut ablesbares Cockpit
- hoher und breiter Lenker
- obwohl nicht ganz leicht trotzdem wenig
- Bremsen
- keine Traktionskontrolle
- Bremsen und Fahrwerk
- nicht zu schwer
- technisch gut ausgestattet
- toller Motor mit ordentlich Bums
- handlich dank tiefem Schwerpunkt
- Tank polarisiert optisch
- Turbulenzen und Lärm am Helm
- Tempomat-Schalter zwar vorhanden, Funktion muss aber freigeschaltet werden (Aufpreis)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenzweizylinder, 4 Ventile/Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 754 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 76 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 306 | km |
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 239 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 444 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Upside Down Gabel Ø 50 mm (Federweg 148)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 40)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60R 17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX USD 43mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Radialbremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel, Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 800 Trail ist ein echtes Spaß-Bike. Sie sieht nicht nur schick aus, sondern die Fahrerei bringt auch richtig Laune. Es gibt bis auf die Bremse kaum Kritikpunkte, die Maschine wirkt wertig und gut verarbeitet. Die Fahrleistungen überfordern niemanden, aber man kann bei Bedarf auch mal Gas geben und Spaß haben.Der Preis für diese Maschine ist hervorragend. Man bekommt viel Motorrad für wenig Geld. Die eher übersichtliche technische Ausstattung der Benelli passt gut zu einem Scrambler. Wer auf diese Art von Bikes steht, sollte schleunigst einen Benelli-Händler aufsuchen und eine Probefahrt machen. Bringt echt Laune, das werdet ihr sehen!
Fazit - was bleibt hängen?
Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß? Diese Eingangsfrage können wir nach unserem Test mit Ja beantworten. Allerdings müssen Inhaber einer 790 Adventure jetzt nicht gleich zum KTM-Händler laufen und sich eine 890er kaufen. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Bikes sind nicht so groß, wie KTM es gerne darstellt. Trotzdem: Die 890 Adventure ist das bessere Motorrad.Wettbewerber sind die Triumph Tiger 900, die Suzuki V-Strom 1050 und die Ducati Multistrada 950 - also die Reise-Enduros der gehobenen Mittelklasse. Der Unterschied zu den Oberklasse-Dickschiffen wie BMW GS 1250 und 1290 SAS ist deutlich spürbar, was aber wie oben beschrieben sowohl Vor- als auch Nachteile hat.
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad-Ruser aus Haseldorf - vielen Dank.
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Benelli Leoncino 800 Trail vs. KTM 890 Adventure: Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Adventure-Bikes gegensätzliche Stärken mitbringen, wird die Entscheidung spannend. Genau darum geht es beim Vergleich zwischen der Benelli Leoncino 800 Trail und der KTM 890 Adventure. Beide Modelle wollen vielseitig sein – für Alltag, Ausflüge und Touren, bei denen auch mal unbefestigte Wege dazugehören. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie Leistung auf die Straße bringen, wie sie sich im Fahrwerk anfühlen und wie umfangreich die Elektronik den Alltag erleichtert.
Im Folgenden werden die aufgelisteten Vergleichswerte beider Motorräder miteinander eingeordnet. Dabei geht es nicht nur um „wer ist stärker“, sondern darum, wie sich die jeweiligen Eigenschaften im Fahrgefühl und in der Praxis auswirken. So wird klar, welches Bike eher zu welchem Fahrstil und zu welchen Touren passt.
Überblick: Zwei Adventure-Philosophien
Die Benelli Leoncino 800 Trail wirkt wie ein Modell, das bewusst auf Alltagstauglichkeit und einen zugänglichen Charakter setzt. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket: Motor, Ergonomie und Ausstattung sollen zusammen ein Motorrad ergeben, das man gern bewegt – auch wenn die Tour mal spontan wird.
Die KTM 890 Adventure steht dagegen stärker für den „Ready-to-Ride“-Gedanken im Adventure-Segment. Die KTM zielt auf dynamisches Fahren, präzises Handling und eine Elektronik, die das Motorrad in vielen Situationen aktiv unterstützt. Wer gern zügig unterwegs ist oder sich auf wechselnde Untergründe freut, findet hier oft den direkten Draht zum Fahrgefühl.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich: Beide Motorräder bewegen sich im 800-ccm-Umfeld, aber die Art der Kraftentfaltung kann sich deutlich unterscheiden. In der Praxis zählt, wie gut der Motor im mittleren Drehzahlbereich zieht und wie souverän er beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus dem Rollen heraus wirkt.
Die Benelli Leoncino 800 Trail wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das sich angenehm dosieren lässt. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und gemischte Strecken anstehen. Stärken zeigen sich vor allem dann, wenn gleichmäßiges Tempo gefragt ist und man nicht ständig „am Gas hängen“ muss.
Die KTM 890 Adventure bringt im Vergleich oft den Eindruck von mehr „Biss“ im Ansprechverhalten. Gerade beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim Überholen spielt die KTM ihre Stärken aus. Gleichzeitig kann das bedeuten: Wer eher entspannt unterwegs ist, profitiert zwar weiterhin vom Leistungsniveau, muss aber die Gasannahme und die Fahrmodi bewusst passend wählen.
Fahrwerk und Fahrverhalten: Komfort vs. Agilität
Beim Fahrwerk entscheidet sich, wie gut ein Motorrad mit Unebenheiten, Belagwechseln und wechselnden Geschwindigkeiten klarkommt. Die aufgelisteten Werte (z. B. Federweg- und Geometrieangaben) geben einen Hinweis darauf, wie das Motorrad für Straße und Offroad ausgelegt ist.
Die Benelli Leoncino 800 Trail wirkt in der Gesamtabstimmung wie ein Modell, das Komfort und Alltagstauglichkeit in den Vordergrund stellt. Auf längeren Strecken und bei wechselnden Straßenverhältnissen kann das zu einem ruhigen, gutmütigen Fahrgefühl führen. Gerade wenn die Tour nicht nur aus perfekten Asphaltabschnitten besteht, ist das ein echter Pluspunkt.
Die KTM 890 Adventure ist im Vergleich häufig stärker auf Agilität und Kontrolle ausgelegt. Das zeigt sich besonders dann, wenn es kurvig wird oder wenn man auf unebenem Untergrund zügig unterwegs ist. Die KTM kann sich dabei „sportlicher“ anfühlen – was viele Fahrerinnen und Fahrer genau deshalb mögen. Gleichzeitig gilt: Wer sehr komfortorientiert fährt, sollte darauf achten, wie das Setup zur eigenen Statur und zum Fahrstil passt.
Bremsen: Vertrauen in jeder Situation
Bremsen sind im Adventure-Bereich besonders wichtig, weil die Strecken oft wechselhaft sind: mal trocken, mal rutschig, mal mit Schotter oder grobem Belag. Die Vergleichswerte zu Bremssystem und Bremsleistung geben einen guten Anhaltspunkt, wie standfest das Motorrad verzögert.
Im direkten Vergleich wirkt die KTM 890 Adventure häufig wie das Bike, das bei dynamischer Fahrweise besonders viel Sicherheit vermittelt. Das kann sich in einer klaren Dosierbarkeit und einem stabilen Gefühl beim Verzögern zeigen.
Die Benelli Leoncino 800 Trail kann dagegen punkten, wenn der Fokus auf gleichmäßiger Verzögerung und gutem Alltagsgefühl liegt. Für viele Tourenfahrer ist das genau richtig: nicht übertrieben „sportlich“, aber zuverlässig und berechenbar.
Elektronik und Assistenz: Wie viel Unterstützung braucht die Tour?
Elektronik ist heute ein zentraler Unterschied zwischen modernen Adventure-Bikes. Im Vergleich der aufgelisteten Werte zu Fahrmodi, Traktionskontrolle und weiteren Assistenzsystemen wird klar, wie stark das Motorrad den Fahrer unterstützt.
Die KTM 890 Adventure bringt hier typischerweise ein sehr breites Spektrum an Einstellmöglichkeiten mit. Das ist besonders hilfreich, wenn die Strecke von Asphalt auf Schotter wechselt oder wenn die Bedingungen (Regen, Temperatur, Grip) variieren. Die Stärke liegt darin, dass das Motorrad je nach Modus souverän „mitdenkt“ und das Fahren in schwierigen Situationen leichter macht.
Die Benelli Leoncino 800 Trail kann im Vergleich ebenfalls mit moderner Elektronik überzeugen, wirkt aber oft wie ein Motorrad, das die Bedienung pragmatisch hält. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht ständig Menüs durchgehen möchte, sondern lieber schnell losfährt und sich auf das Wesentliche konzentriert.
Ergonomie und Alltag: Wer sitzt wie gut?
Adventure-Bikes werden oft lange gefahren. Deshalb sind Ergonomie, Sitzposition und die Passform entscheidend. Die aufgelisteten Werte wie Sitzhöhe und Gewicht geben Hinweise, wie leicht das Motorrad im Stand zu handeln ist und wie entspannt sich längere Strecken anfühlen.
Die Benelli Leoncino 800 Trail wirkt im Vergleich häufig zugänglicher in der Handhabung. Das kann besonders dann helfen, wenn häufig Stop-and-Go vorkommt oder wenn man in engen Situationen rangieren muss. Auch für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich „einfach“ anfühlt, ist das ein Plus.
Die KTM 890 Adventure kann im Vergleich zwar ebenfalls alltagstauglich sein, wirkt aber oft wie ein Bike, das mehr „Adventure-Tempo“ zulässt. Wer gern aktiv fährt und sich in der Sitzposition wohlfühlt, bekommt dafür ein sehr direktes Feedback. Wer dagegen eher entspannt cruisen möchte, sollte darauf achten, wie die Sitzposition zur eigenen Statur passt.
Reichweite und Tourentauglichkeit
Für viele ist ein Adventure-Bike vor allem eins: ein Ticket für längere Strecken. Hier spielen Tankvolumen und Reichweite eine Rolle, aber auch die Frage, wie gut das Motorrad auf längeren Etappen durchhält.
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind grundsätzlich für Touren gedacht. Die Unterschiede in den aufgelisteten Werten können aber beeinflussen, wie oft Pausen nötig sind und wie flexibel sich die Route planen lässt. Wer gern lange am Stück fährt, achtet besonders auf die Reichweitenangaben und darauf, wie sich das Motorrad bei konstantem Tempo anfühlt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Benelli Leoncino 800 Trail – Stärken
- Zugänglicher Charakter: wirkt oft leicht zu fahren und gut dosierbar.
- Alltagstauglichkeit: passt gut zu gemischten Strecken und spontanen Touren.
- Pragmatische Elektronik: Unterstützung vorhanden, ohne zu überladen zu wirken.
- Komfortorientiertes Fahrgefühl: kann auf längeren Etappen angenehm sein.
Benelli Leoncino 800 Trail – Schwächen
- Weniger „Spitzen-Performance“-Fokus: wer sehr sportlich unterwegs ist, könnte mehr Dynamik erwarten.
- Setup-Feintuning: je nach Fahrstil kann eine Anpassung an Fahrergewicht und Beladung sinnvoll sein.
KTM 890 Adventure – Stärken
- Dynamisches Ansprechverhalten: macht zügiges Fahren besonders attraktiv.
- Umfangreiche Elektronik: hilft bei wechselnden Bedingungen und steigert das Sicherheitsgefühl.
- Agiles Handling: vermittelt Kontrolle, besonders wenn es kurvig oder uneben wird.
- Starker Tour-Ansatz: ausgelegt für längere Strecken und wechselnde Untergründe.
KTM 890 Adventure – Schwächen
- Mehr Anspruch an die Abstimmung: wer sehr komfortorientiert fährt, sollte Sitzposition und Setup prüfen.
- Sportlicheres Gefühl: kann für sehr entspannte Fahrstile weniger „ruhig“ wirken.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung zwischen Benelli Leoncino 800 Trail und KTM 890 Adventure hängt weniger von „besser“ ab, sondern davon, was im Alltag am meisten zählt.
Wer ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert bewegt, gern im Alltag unterwegs ist und Touren mag, bei denen nicht jedes Detail auf maximale Performance getrimmt ist, findet in der Benelli Leoncino 800 Trail oft die stimmigere Wahl. Sie wirkt wie ein Bike, das man schnell versteht und das sich auch bei gemischten Strecken angenehm anfühlt.
Wer dagegen häufig zügig fährt, Wert auf präzises Handling legt und die Elektronik als echten Helfer bei wechselnden Bedingungen nutzen möchte, wird mit der KTM 890 Adventure sehr wahrscheinlich glücklicher. Die KTM spielt ihre Stärken besonders aus, wenn es dynamisch wird oder wenn die Route nicht planbar ist.
Fazit:
Die Benelli Leoncino 800 Trail ist die passende Wahl, wenn ein vielseitiges Adventure-Bike gesucht wird, das sich im Alltag leicht anfühlt und auf Touren vor allem durch ein stimmiges, eher komfortorientiertes Gesamtpaket überzeugt. Die Elektronik wirkt dabei pragmatisch, der Charakter zugänglich – ideal für gemischte Strecken, bei denen nicht jede Fahrt maximal sportlich sein muss.
Die KTM 890 Adventure empfiehlt sich vor allem dann, wenn dynamisches Fahren, präzises Handling und ein breites Spektrum an Elektronik-Unterstützung im Vordergrund stehen. Im Vergleich zeigt die KTM ihre Stärken besonders dort, wo wechselnde Bedingungen, zügige Passagen und ein aktives Fahrgefühl gefragt sind. Wer gern Kontrolle in jeder Situation hat und das Motorrad als „Adventure-Werkzeug“ versteht, findet hier meist die bessere Passform.
Kurz gesagt: Benelli für unkomplizierten Tourenalltag mit angenehmem Fahrgefühl, KTM für mehr Dynamik, Agilität und Elektronik-Assistenz – je nachdem, wie die eigenen Fahrten wirklich aussehen.