| UVP | 8.369 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 7.270 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- fette Optik mit 50er Gabel!
- fetter Sound
- Reihentwin mit Charakter
- gut ablesbares Cockpit
- hoher und breiter Lenker
- obwohl nicht ganz leicht trotzdem wenig
- Bremsen
- keine Traktionskontrolle
- wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
- mittelmässige Bremsleistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Länge | 2.318 | mm |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.137 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenzweizylinder, 4 Ventile/Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 754 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-Öl | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 76 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 306 | km |
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 343 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Upside Down Gabel Ø 50 mm (Federweg 148)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 40)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60R 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 43mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 140/70-18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Radialbremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 800 Trail ist ein echtes Spaß-Bike. Sie sieht nicht nur schick aus, sondern die Fahrerei bringt auch richtig Laune. Es gibt bis auf die Bremse kaum Kritikpunkte, die Maschine wirkt wertig und gut verarbeitet. Die Fahrleistungen überfordern niemanden, aber man kann bei Bedarf auch mal Gas geben und Spaß haben.Der Preis für diese Maschine ist hervorragend. Man bekommt viel Motorrad für wenig Geld. Die eher übersichtliche technische Ausstattung der Benelli passt gut zu einem Scrambler. Wer auf diese Art von Bikes steht, sollte schleunigst einen Benelli-Händler aufsuchen und eine Probefahrt machen. Bringt echt Laune, das werdet ihr sehen!
Fazit
Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.
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Benelli Leoncino 800 Trail vs. Royal Enfield Classic 650 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Alltag mit Charakter“ klingen, wird der Vergleich spannend: Die Benelli Leoncino 800 Trail steht für einen modernen, vielseitigen Auftritt mit Trail-Anleihen, während die Royal Enfield Classic 650 den klassischen Retro-Vibe mit einem charaktervollen Antrieb verbindet. Beide Modelle sind für viele Fahrprofile interessant – aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten. Genau darum geht es hier: Welche Stärken passen besser zum eigenen Fahrstil, und wo zeigen sich die typischen Schwächen der jeweiligen Ausrichtung?
Grundidee und Zielgruppe: Trail-Vielseitigkeit trifft Retro-Charme
Die Benelli Leoncino 800 Trail wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag bewegt: Sie ist auf Flexibilität ausgelegt, bietet eine aufrechte Sitzposition und will sowohl auf der Landstraße als auch auf weniger perfekten Strecken Spaß machen. Der Zusatz „Trail“ ist dabei nicht nur Optik, sondern spiegelt den Anspruch wider, auch abseits des reinen Asphalt-Perfektionismus nicht sofort klein beizugeben.
Die Royal Enfield Classic 650 dagegen ist stärker auf das klassische Motorradgefühl fokussiert. Das Design, die Anmutung und die Art, wie sich das Motorrad bewegt, sind deutlich „oldschool“. Wer sich an Retro-Details erfreut und ein Motorrad sucht, das sich weniger nach „Tool“ anfühlt, sondern nach „Erlebnis“, wird hier eher glücklich.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem ein Unterschied in der Charakteristik. Die Benelli Leoncino 800 Trail zielt auf ein gleichmäßiges, modernes Ansprechverhalten und eine souveräne Beschleunigung ab. Das macht sie besonders angenehm, wenn häufiges Anfahren, zügiges Einfädeln im Verkehr oder entspanntes Überholen gefragt sind. Die Abstimmung wirkt darauf ausgelegt, dass das Motorrad auch bei wechselnden Geschwindigkeiten ruhig und kontrolliert bleibt.
Die Royal Enfield Classic 650 spielt dagegen stärker mit dem „gefühlten“ Drehmoment und dem typischen Retro-Drive. Das Motorrad vermittelt mehr Wärme und Rhythmus im Antrieb, was sich vor allem dann lohnt, wenn man nicht nur schnell sein will, sondern auch gern im passenden Drehzahlbereich fährt. In der Praxis bedeutet das: Die Classic 650 macht Spaß, wenn man das Motorrad bewusst bewegt und nicht permanent auf maximale Effizienz getrimmt ist.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Benelli Leoncino 800 Trail: Stärken liegen in der Alltagstauglichkeit durch ein modernes Ansprechverhalten und eine insgesamt „unaufgeregte“ Kraftentfaltung. Schwäche kann sein, dass der Motor weniger „emotional“ wirkt als bei klassischen Konzepten.
- Royal Enfield Classic 650: Stärken liegen im Charakter und im Fahrgefühl, das sich wie ein echtes Retro-Erlebnis anfühlt. Schwäche kann sein, dass die Abstimmung stärker auf den Genuss im passenden Bereich setzt und nicht auf das maximal spontane Anfahren wie bei sehr modernen Setups.
Fahrwerk und Handling: Alltagstauglichkeit vs. klassisches Fahrgefühl
Das Fahrwerk entscheidet im Alltag oft schneller als man denkt. Die Benelli Leoncino 800 Trail ist so ausgelegt, dass sie Unebenheiten abfedert und gleichzeitig genug Stabilität bietet, um auf der Landstraße sicher zu wirken. Gerade wenn die Strecke nicht perfekt ist – Kopfsteinpflaster, Baustellen, wechselnder Asphalt – zeigt sich die Trail-Ausrichtung als Vorteil. Das Motorrad wirkt dabei eher „robust“ als „filigran“.
Die Royal Enfield Classic 650 fährt sich im Vergleich dazu traditioneller. Das Handling ist nicht weniger wertig, aber es folgt stärker dem klassischen Motorradprinzip: ruhiger, mit mehr „Mitgehen“ statt hektischem Reagieren. Wer gern entspannt fährt, findet hier ein stimmiges Gesamtgefühl. Wer dagegen sehr sportlich und aggressiv um die Ecke will, könnte die Benelli als agiler empfinden.
Bremsen, Stabilität und Kurvengefühl
Beide Motorräder sind für den Alltag gedacht, aber die Art, wie sie Stabilität aufbauen, unterscheidet sich. Die Benelli Leoncino 800 Trail wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das Brems- und Kurvenimpulse gut „übersetzt“ – besonders dann, wenn man zügig unterwegs ist. Die Royal Enfield Classic 650 punktet eher mit einem kontrollierten, gleichmäßigen Gefühl, das sich gut anfühlt, wenn man nicht permanent am Limit arbeitet.
Sitzposition und Komfort: Wie lange macht das Motorrad Freude?
Komfort ist mehr als nur eine bequeme Sitzbank. Es geht um die Gesamthaltung: Lenkerhöhe, Sitzwinkel, Fußrastenposition und das Gefühl, wie das Motorrad bei längeren Strecken „mitträgt“. Die Benelli Leoncino 800 Trail bietet eine Position, die sich für viele Fahrten gut eignet – vom kurzen Weg in die Stadt bis zur längeren Runde über Land. Das Motorrad wirkt dabei so, als sei es für regelmäßige Nutzung gemacht.
Die Royal Enfield Classic 650 ist ebenfalls alltagstauglich, aber der Komfort kommt stärker aus dem klassischen Gesamtkonzept. Das Motorrad lädt dazu ein, die Fahrt zu genießen, statt sie zu „optimieren“. Für viele ist genau das der Punkt: Wer gern gemütlich unterwegs ist, wird die Classic 650 als stimmig empfinden.
Komfort-Stärken und mögliche Grenzen
- Benelli Leoncino 800 Trail: Stärken in der vielseitigen Nutzbarkeit und in einer Haltung, die auch bei wechselnden Strecken angenehm bleibt. Schwäche kann sein, dass der Look und die Ausrichtung weniger „Retro-Ikone“ sind, wenn genau das gesucht wird.
- Royal Enfield Classic 650: Stärken im Wohlfühlgefühl und im Charakter, der lange Fahrten besonders reizvoll macht. Schwäche kann sein, dass sie weniger „Allround-Tempo“ vermittelt als die Benelli, wenn es zügig und dynamisch werden soll.
Ausstattung und Alltag: Was man im täglichen Betrieb wirklich merkt
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad mit dem eigenen Tagesablauf harmoniert. Die Benelli Leoncino 800 Trail wirkt wie ein Modell, das auf praktische Nutzung ausgelegt ist: Die Bedienung ist modern gedacht, und das Gesamtpaket zielt darauf ab, dass man schnell losfahren kann und sich nicht ständig mit Kleinigkeiten beschäftigen muss. Dazu passt auch die Trail-Optik, die nicht nur gut aussieht, sondern das Motorrad als „funktional“ erscheinen lässt.
Die Royal Enfield Classic 650 setzt stärker auf Stil und Identität. Das Motorrad fühlt sich an wie ein Statement – und genau das ist für viele ein Kaufgrund. Gleichzeitig kann die klassische Ausrichtung bedeuten, dass man bestimmte Dinge eher als „Teil des Konzepts“ sieht, statt als maximal moderne Komfortlösung.
Stärken und Schwächen in der Ausstattung
Ohne in einzelne Zahlen zu verfallen, lässt sich der Unterschied so zusammenfassen: Die Benelli Leoncino 800 Trail wirkt wie die pragmatischere Wahl für Menschen, die ein Motorrad wollen, das sich in den Alltag einfügt und bei Bedarf auch mehr kann. Die Royal Enfield Classic 650 ist die Wahl für alle, die nicht nur fahren, sondern auch „mit dem Motorrad leben“ möchten – mit Stil, Charakter und einem Fahrgefühl, das man nicht einfach wegoptimiert.
Optik und Persönlichkeit: Welche Richtung passt besser?
Optik ist nicht nur Geschmack, sondern beeinflusst auch, wie man das Motorrad wahrnimmt. Die Benelli Leoncino 800 Trail wirkt wie ein modernes Trail-Statement: etwas abenteuerlicher, aber dennoch alltagstauglich. Die Royal Enfield Classic 650 ist dagegen die klassische Retro-Variante, die sofort eine bestimmte Stimmung erzeugt.
Wer sich eher zu klaren, modernen Linien hingezogen fühlt und ein Motorrad sucht, das zu unterschiedlichen Fahrstilen passt, wird mit der Benelli häufiger „treffen“. Wer dagegen die klassische Motorradkultur liebt und ein Motorrad möchte, das sich wie ein Stück Tradition anfühlt, findet in der Classic 650 den passenden Ton.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Benelli Leoncino 800 Trail – ideal für…
Die Benelli Leoncino 800 Trail passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vielseitig ist und im Alltag zuverlässig funktioniert. Sie ist eine gute Wahl für Fahrten, bei denen unterschiedliche Strecken vorkommen, und für Menschen, die ein modernes, souveränes Fahrgefühl bevorzugen. Wer gern flexibel bleibt – Stadt, Landstraße, gelegentlich auch holprigere Abschnitte – bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Royal Enfield Classic 650 – ideal für…
Die Royal Enfield Classic 650 ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern Erlebnis. Wer Retro-Design liebt, den Motorcharakter mag und gern im passenden Drehzahlbereich fährt, wird mit der Classic 650 viel Freude haben. Auch für Einsteiger, die Wert auf ein ehrliches, klassisches Fahrgefühl legen, kann sie eine sehr passende Wahl sein.
Fazit:
Die Benelli Leoncino 800 Trail ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges Motorrad im Vordergrund steht: modernes Ansprechverhalten, alltagstaugliche Stabilität und ein Fahrgefühl, das sich für unterschiedliche Strecken gut eignet. Sie wirkt wie der pragmatische Begleiter für Menschen, die regelmäßig fahren und dabei flexibel bleiben möchten.
Die Royal Enfield Classic 650 gewinnt vor allem dort, wo Charakter zählt: Retro-Identität, ein stimmiges klassisches Fahrgefühl und ein Antrieb, der mehr nach Motorradkultur klingt als nach reiner Effizienz. Sie ist ideal für alle, die das Fahren genießen, das Motorrad bewusst bewegen und sich an Stil und Stimmung erfreuen.
Kurz gesagt: Wer „Allround und modern“ sucht, findet in der Benelli den besseren Match. Wer „Retro und Erlebnis“ priorisiert, wird mit der Classic 650 glücklicher.