UVP 6.069 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 6.600 €
Baujahr von 2017 bis 2025
Cooler A2-Cruiser mit V2 Motor für 6.000 Euro
Weiter zum Testbericht
So klein und schon Reiseenduro?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • leicht und handlich zu fahren
  • charakterstarker V2-Motor
  • lässiges Design
  • schöner Blubber-Sound
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
Kontra:
  • Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Bremsen vorne könnte bissiger sein
Pro:
  • Geländetauglichkeit
  • Fahrkomfort
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Leistung
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.520mm
Länge2.170mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 730 mm
Höhe1.100mm
Gewicht170kg
Radstand1.420mm
Länge2.075mm
Radstand1.420mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.230mm

Motor

Motor-BauartV-Twin/4-Takt
Hubraum385ccm
Hub68mm
Bohrung60mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder
Hubraum313ccm
Hub62mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung34 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment35 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.152km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite417km
Leistung34 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment28 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.143km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite330km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vorne35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm
Federung hintenStereofederbeine (Federweg 65)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/90-R16
Reifen hinten150/80-R16
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUpside-Down 41 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R 19
Reifen hinten150/70 R 17

Bremsen

Bremsen vorneBremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenBremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Schwarz, Braun

MotorradTest.de auf YouTube

Benelli Leoncino Bobber 400 vs. BMW G 310 GS: Welches Motorrad passt besser?

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, ist das oft ein gutes Zeichen: Dann lassen sich die Stärken klar herausarbeiten. Der Benelli Leoncino Bobber 400 steht für einen markanten Look, eine eher klassische Bobber-Anmutung und ein Fahrgefühl, das sich auf Alltag und Landstraße konzentriert. Die BMW G 310 GS dagegen ist als kompakte Reiseenduro gedacht – mit Fokus auf Alltagstauglichkeit, entspannter Sitzposition und dem Gefühl, auch mal abseits des reinen Asphalt-Layouts unterwegs zu sein.

Im folgenden Vergleich geht es nicht darum, welches Motorrad „objektiv besser“ ist, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Eigenschaften der beiden Modelle im Alltag gegenseitig gegenüberstehen: vom Charakter des Motors über die Ergonomie bis hin zu den typischen Einsatzbereichen. So wird schneller klar, welches Bike zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt.

Grundcharakter: Bobber-Feeling vs. GS-Alltag

Benelli Leoncino Bobber 400 – Stil und Fahrspaß im Fokus

Der Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt wie aus einer anderen Motorradwelt: tieferer, kompakterer Look, klare Linien und ein Design, das bewusst auf „Show“ und „Sound“ setzt. Das spiegelt sich auch im Fahrgefühl wider: Der Bobber-Charakter lädt dazu ein, die Maschine eher dynamisch und mit Blick auf das unmittelbare Fahrerlebnis zu bewegen. Wer gern kurvig fährt, sich an einem markanten Auftritt erfreut und ein Motorrad sucht, das im Alltag nicht nach „Werkzeug“ aussieht, findet hier einen stimmigen Ansatz.

BMW G 310 GS – kompakt, vielseitig, alltagstauglich

Die BMW G 310 GS ist dagegen ein Motorrad, das man schnell als „funktional“ einordnet: kompakt, leicht zu handeln und auf vielseitige Einsätze ausgelegt. Die GS-typische Philosophie zeigt sich darin, dass das Motorrad nicht nur für die perfekte Straße gebaut ist, sondern auch für Situationen, in denen der Weg nicht ganz planbar ist. Wer regelmäßig pendelt, gelegentlich längere Touren plant oder sich auf leichtem Schotter sicher fühlen möchte, bekommt mit der G 310 GS ein sehr passendes Gesamtpaket.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der aufgelisteten Motorwerte zeigt sich vor allem eines: Beide Motorräder sind auf Einsteiger- und Alltagsnutzung ausgelegt, aber sie vermitteln das Gefühl unterschiedlich. Der Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt im Charakter oft „direkter“ und stärker auf spürbaren Vortrieb aus dem Drehzahlbereich ausgelegt. Das passt besonders gut zu Fahrten, bei denen man häufiger beschleunigt, schaltet und Kurven als Spielplatz betrachtet.

Die BMW G 310 GS spielt ihre Stärken eher in einem gleichmäßigeren, tourentauglichen Ablauf aus. Das bedeutet nicht, dass sie „langweilig“ ist – vielmehr fühlt sie sich so an, als sei sie für konstante Fahrt und sauberes Handling gemacht. Gerade wenn die Strecke wechselt (Stadt, Landstraße, mal ein schlechterer Untergrund), ist diese Art von Fahrbarkeit ein echter Vorteil.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. Stil

Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen liegt in der Sitzposition und damit im Komfortgefühl. Der Benelli Leoncino Bobber 400 bringt durch seine Bobber-Optik häufig eine sportlichere, kompaktere Haltung mit. Das kann sich auf kurzen bis mittleren Strecken sehr lebendig anfühlen – gleichzeitig kann es bei längeren Fahrten stärker spürbar werden, wenn man eine eher entspannte Haltung bevorzugt.

Die BMW G 310 GS ist ergonomisch meist auf „entspanntes Fahren“ ausgelegt. Gerade für Einsteiger oder Fahrer, die häufiger unterwegs sind und nicht nur „kurz mal Spaß“ suchen, ist das ein Pluspunkt. Die Sitzposition unterstützt dabei, auch über längere Zeit konzentriert und ohne unnötige Verspannung zu fahren.

Handling: Wie leicht sich beide Motorräder bewegen lassen

Im Alltag entscheidet das Handling oft darüber, ob ein Motorrad wirklich Freude macht. Bei den aufgelisteten Eckdaten (u. a. Gewicht/Abmessungen und Fahrwerksauslegung) zeigt sich: Die BMW G 310 GS ist darauf ausgelegt, in vielen Situationen souverän und leicht kontrollierbar zu bleiben. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, enge Straßen oder langsame Manöver vorkommen.

Der Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt dagegen eher wie ein Motorrad, das man bewusst „führt“: Man spürt stärker, wie man selbst die Linie vorgibt. Das kann sehr spaßig sein, wenn man gern aktiv fährt. Wer dagegen vor allem entspannt rollen möchte, könnte die GS-typische Leichtigkeit als angenehmer empfinden.

Bremsen und Fahrstabilität: Sicherheit im Vergleich

Beim Vergleich der Bremsen und der Art, wie sich das Motorrad unter Last verhält, zeigt sich ein typisches Bild: Die BMW G 310 GS zielt auf ein sicheres, berechenbares Gefühl ab – besonders hilfreich, wenn man nicht immer perfekte Bedingungen hat. Das ist vor allem dann relevant, wenn man häufig bei wechselndem Tempo fährt oder auf unebenem Untergrund unterwegs ist.

Der Benelli Leoncino Bobber 400 kann ebenfalls überzeugend bremsen, wirkt aber im Gesamtpaket stärker auf „Fahrspaß“ und weniger auf „maximale Allround-Sicherheit in jeder Situation“ getrimmt. Das heißt nicht, dass es unsicher wäre – eher, dass die Prioritäten anders gesetzt sind.

Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt

Im Alltag zählen Details: Licht, Bedienbarkeit, Schutz vor Wind, Möglichkeiten zur Anpassung und die Frage, wie gut sich das Motorrad für den täglichen Gebrauch „einrichten“ lässt. Die BMW G 310 GS punktet hier häufig mit einem Konzept, das auf Vielseitigkeit ausgelegt ist. Wer Zubehör nutzen möchte (z. B. für Touren oder mehr Stauraum), findet bei der GS-Philosophie meist die passende Basis.

Der Benelli Leoncino Bobber 400 setzt stärker auf den Look und das Gefühl, ein Motorrad zu fahren, das man gern vor der Tür stehen sieht. Für viele ist das ein echter Nutzwert: Man fährt nicht nur, man identifiziert sich. Gleichzeitig kann die „Allround“-Ausrichtung weniger im Vordergrund stehen als bei der GS.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Benelli Leoncino Bobber 400 – Stärken

  • Markanter Stil: Bobber-Optik, die im Alltag auffällt und Freude macht.
  • Aktiver Fahrcharakter: Passt gut zu Kurvenfahrten und dynamischem Fahren.
  • Alltagstauglich: Für Stadt und Landstraße gut geeignet, wenn der Fokus auf Fahrspaß liegt.

Benelli Leoncino Bobber 400 – Schwächen

  • Weniger „Reiseenduro“-DNA: Für längere Touren oder unwegsamere Strecken ist die Ausrichtung weniger klar.
  • Ergonomie kann stärker fordern: Je nach Fahrstil und Körpergröße kann das auf Dauer spürbarer sein.

BMW G 310 GS – Stärken

  • Vielseitigkeit: Stadt, Landstraße und leichtes „Abseits“ lassen sich gut kombinieren.
  • Ergonomischer Komfort: Unterstützt entspannteres Fahren, auch über längere Zeit.
  • Berechenbarkeit: Das Gesamtpaket wirkt auf Sicherheit und Kontrolle ausgelegt.

BMW G 310 GS – Schwächen

  • Weniger Bobber-Charakter: Wer vor allem den klassischen Look und das „Show“-Gefühl sucht, könnte weniger begeistert sein.
  • Fokus auf Allround: Wer maximale „Kurven-Inszenierung“ erwartet, findet beim Benelli oft mehr Lifestyle-Feeling.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich wird am Ende besonders einfach, wenn man die eigenen Prioritäten kennt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist ideal, wenn der Wunsch nach einem Motorrad mit Charakter im Vordergrund steht: markanter Look, ein Fahrgefühl, das man aktiv gestaltet, und ein Einsatzprofil, das vor allem auf Stadt und Landstraße setzt. Sie passt gut zu Fahrern, die gern „kurz und schön“ unterwegs sind, sich an einem individuellen Stil erfreuen und das Motorrad als Teil des eigenen Lebensgefühls sehen.

Die BMW G 310 GS ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit und entspannter Alltag wichtiger sind. Wer regelmäßig pendelt, Touren plant oder sich auch mal auf unebenem Untergrund wohlfühlen möchte, bekommt mit der GS ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Gerade für Einsteiger, die ein Motorrad suchen, das in vielen Situationen souverän bleibt, ist die G 310 GS oft die stressfreiere Entscheidung.

Fazit:

Die Benelli Leoncino Bobber 400 überzeugt vor allem dort, wo Stil und Fahrspaß zählen: Sie macht Lust auf dynamisches Fahren, wirkt im Alltag präsent und passt besonders gut zu Strecken, die vor allem aus Stadt und kurvigen Abschnitten bestehen. Wer ein Motorrad sucht, das man gern fährt, weil es sich lebendig anfühlt und optisch sofort begeistert, trifft mit dem Benelli eine sehr passende Wahl.

Die BMW G 310 GS ist die bessere Entscheidung, wenn Vielseitigkeit und entspannter Komfort wichtiger sind. Sie spielt ihre Stärken im „Allround“-Alltag aus: kontrollierbares Handling, berechenbares Fahrgefühl und eine Sitzposition, die auch längere Fahrten angenehmer macht. Für Einsteiger, die ein Motorrad möchten, das nicht nur auf perfektem Asphalt funktioniert, sondern auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, ist die GS die rundere Wahl.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙