UVP 6.069 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 5.650 €
Baujahr von 2016 bis 2025
Cooler A2-Cruiser mit V2 Motor für 6.000 Euro
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So gut wie die Großen?
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Pro und Kontra

Pro:
  • leicht und handlich zu fahren
  • charakterstarker V2-Motor
  • lässiges Design
  • schöner Blubber-Sound
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
Kontra:
  • Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Bremsen vorne könnte bissiger sein
Pro:
  • Fahrkomfort
  • Preis
  • Soziustauglich
Kontra:
  • Fahrleistungen absolut

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.520mm
Länge2.170mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 730 mm
Höhe1.100mm
Gewicht158kg
Radstand1.374mm
Länge2.005mm
Radstand1.374mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.080mm

Motor

Motor-BauartV-Twin/4-Takt
Hubraum385ccm
Hub68mm
Bohrung60mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder
Hubraum313ccm
Hub62mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung34 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment35 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.152km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite417km
Leistung34 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment28 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.143km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite330km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vorne35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm
Federung hintenStereofederbeine (Federweg 65)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/90-R16
Reifen hinten150/80-R16
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUpside-Down 41 mm (Federweg 140)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70 R17
Reifen hinten150/60 R17

Bremsen

Bremsen vorneBremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenBremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Schwarz, Braun

Fazit - für wen ist sie geeignet?

Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.

Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.

Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.

Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?

Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 5.050€
  • Gebraucht (2 Jahre alt): 3.300€
  • Baujahre: ab 2015
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: rot, schwarz, perlweiß

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Benelli Leoncino Bobber 400 vs BMW G 310 R: Vergleich für Alltag, Fahrgefühl und Stil

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick besonders. Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt auf den Look eines klassischen Bobbers und bringt damit eine klare Design-Sprache in den Alltag. Die BMW G 310 R dagegen steht für den typischen BMW-Ansatz: pragmatisch, alltagstauglich und mit Fokus auf ein leichtes, gut beherrschbares Fahrgefühl. In diesem Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Konzepte im Alltag schlagen – von der Sitzposition über das Handling bis hin zu den typischen Stärken und Schwächen.

Erster Eindruck: Stil und Charakter

Benelli Leoncino Bobber 400 – Bobber-Optik mit moderner Basis

Die Benelli wirkt wie ein Statement. Rundungen, Proportionen und der Bobber-Charakter sorgen dafür, dass sie auf dem Parkplatz auffällt. Das ist nicht nur Optik: Der Look beeinflusst auch die Erwartung an das Fahrgefühl. Viele Fahrer suchen bei einem Bobber vor allem eine entspannte Art zu cruisen – nicht zwingend das maximale Tempo, sondern das „Ankommen“.

BMW G 310 R – urban, funktional, klar

Die BMW G 310 R ist weniger „Show“, mehr „Werkzeug“. Das Design ist aufgeräumt und wirkt wie gemacht für den täglichen Einsatz. Wer ein Motorrad möchte, das sich schnell in den Alltag einfügt, findet hier eine sehr stimmige Basis. Der Charakter ist dabei nicht langweilig, sondern eher konzentriert: gut kontrollierbar, übersichtlich und auf das Wesentliche reduziert.

Sitzposition und Ergonomie: Wie entspannt ist das Fahren?

Bei beiden Modellen spielt die Ergonomie eine große Rolle, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt – gerade im Stadtverkehr oder auf kürzeren Touren.

Benelli: entspannter Cruiser-Ansatz

Die Benelli Leoncino Bobber 400 zielt auf eine Sitzhaltung, die sich eher nach „entspanntem Cruisen“ anfühlt. Das kann besonders angenehm sein, wenn der Fokus auf einer lockeren Haltung liegt und weniger auf sportlich-aggressivem Vorwärtsdrücken. Gleichzeitig kann diese entspannte Ausrichtung je nach Körpergröße dazu führen, dass man bei längeren Strecken die Position häufiger anpassen möchte.

BMW: aufrechte Kontrolle

Die BMW G 310 R bietet eine Sitzposition, die häufig als kontrolliert und alltagstauglich beschrieben wird. Das hilft besonders in Situationen, in denen man oft stoppt, anrollt und schnell reagieren muss. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder häufig zwischen Ampeln und Abbiegesituationen wechselt, profitiert von der klaren, gut beherrschbaren Ergonomie.

Fahrgefühl im Vergleich: Handling, Wendigkeit und Stabilität

Im Alltag entscheidet selten nur die Motorleistung – oft ist es das Zusammenspiel aus Gewicht, Fahrwerk und dem „Wie fühlt es sich an?“-Faktor.

Benelli: souverän im Cruising, weniger „sportlich“

Die Benelli wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das man ruhig bewegt. Das Handling ist angenehm, aber der Charakter ist stärker auf gleichmäßiges Fahren ausgelegt. In flotteren Passagen kann das dazu führen, dass man mehr „mit dem Motorrad arbeitet“, statt es wie ein kompromissloses Sportgerät zu behandeln. Dafür passt die Benelli sehr gut zu Fahrstilen, bei denen der Weg das Ziel ist und nicht jede Kurve maximal ausgereizt wird.

BMW: agil und leicht zu kontrollieren

Die BMW G 310 R spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo häufiges Rangieren, zügiges Anfahren und sicheres Handling gefragt sind. Das Motorrad lässt sich in der Regel leicht einordnen, reagiert gut auf Lenkimpulse und vermittelt ein Gefühl von „einfach machen“. Das ist ein Vorteil für Einsteiger, aber auch für erfahrene Fahrer, die ein unkompliziertes Alltagsbike suchen.

Motor und Antrieb: Unterschiede im Charakter

Beide Motorräder bewegen sich im Segment, in dem Alltagstauglichkeit und ein gut nutzbares Drehmoment wichtiger sind als absolute Spitzenwerte. Trotzdem unterscheiden sich die Konzepte.

Benelli: eher „gefühlvoll“ abgestimmt

Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt in der Abstimmung häufig so, als würde sie auf ein harmonisches Fahren ausgelegt sein. Das bedeutet: Man kommt gut voran, wenn man nicht ständig im oberen Drehzahlbereich unterwegs ist. Für entspanntes Fahren ist das ein Plus. Wer dagegen sehr sportlich unterwegs ist und häufig hohe Drehzahlen anstrebt, könnte das Gefühl haben, dass die BMW in solchen Momenten „direkter“ wirkt.

BMW: pragmatisch und effizient nutzbar

Die BMW G 310 R ist in der Praxis oft die Wahl für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich in vielen Situationen gleichmäßig gut anfühlt. Der Motorcharakter unterstützt ein zügiges Anfahren und lässt sich im Stadtverkehr meist unkompliziert dosieren. In Kombination mit der insgesamt eher „funktionalen“ Ausrichtung ergibt sich ein Motorrad, das sich schnell in den Alltag integriert.

Bremsen und Fahrstabilität: Sicherheit im Alltag

Gerade im Stadtverkehr zählt, wie gut sich ein Motorrad verzögern lässt und wie stabil es dabei bleibt.

Benelli: gute Verzögerung, Fokus auf kontrolliertes Cruisen

Die Benelli liefert in typischen Alltagssituationen eine solide Verzögerung. Der Charakter passt dazu: Man bremst kontrolliert, fährt ruhig weiter und nutzt das Motorrad eher als Cruiser. In Situationen, in denen sehr hart und wiederholt gebremst wird, zeigt sich jedoch, dass die BMW oft den „sportlicheren“ Eindruck macht – nicht unbedingt, weil die Benelli schlecht bremst, sondern weil das Gesamtpaket der BMW stärker auf dynamische Kontrolle ausgelegt ist.

BMW: klare Rückmeldung und souveräne Kontrolle

Die BMW G 310 R wirkt beim Bremsen häufig besonders berechenbar. Das hilft vor allem dann, wenn man häufig zwischen Verkehrssituationen wechselt oder in Kurven anhalten muss. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das sich auch in stressigen Momenten ruhig und sicher anfühlt, findet hier einen klaren Vorteil.

Ausstattung und Alltag: Was zählt wirklich?

Im Alltag sind Details oft entscheidender als große Versprechen. Dazu gehören Bedienbarkeit, Übersicht und die Frage, wie unkompliziert sich das Motorrad nutzen lässt.

Benelli: Stil trifft auf persönliche Individualität

Die Benelli Leoncino Bobber 400 punktet mit ihrem Look und dem Gefühl, ein Motorrad zu fahren, das nicht wie jedes andere wirkt. Wer gerne Zubehör ergänzt oder das Bike optisch weiterentwickelt, findet hier eine gute Basis. Gleichzeitig sollte man bei einem Bobber-Ansatz im Hinterkopf behalten, dass nicht jede Komfort-Entscheidung automatisch „maximal praktisch“ ist – je nach Fahrprofil kann das Bike eher „charaktervoll“ als „rein funktional“ wirken.

BMW: durchdacht, übersichtlich, unkompliziert

Die BMW G 310 R ist im Alltag oft die stressfreiere Wahl. Die Bedienung wirkt meist intuitiv, die Übersicht ist gut und das Motorrad lässt sich im täglichen Betrieb angenehm handhaben. Wer ein Bike sucht, das möglichst wenig „Erklärungsbedarf“ hat und schnell einsatzbereit ist, wird mit der BMW häufig glücklicher.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Benelli Leoncino Bobber 400

  • Starker Look mit Bobber-Charakter, der sofort auffällt
  • Entspannter Fahrstil passt gut zu kurzen bis mittleren Touren
  • Persönlichkeit: wirkt weniger „Standard“, mehr „eigen“

Schwächen bzw. Grenzen der Benelli

  • Weniger Fokus auf „sportliche Direktheit“ im Vergleich zur BMW
  • Je nach Körpergröße kann die Sitzposition auf längeren Strecken mehr Anpassung verlangen

Stärken der BMW G 310 R

  • Agiles, leicht kontrollierbares Handling für Stadt und Alltag
  • Berechenbarkeit bei Bremsen und Fahrmanövern
  • Pragmatischer Charakter: schnell verstanden, schnell gefahren

Schwächen bzw. Grenzen der BMW

  • Optisch weniger „Statement“ als die Benelli – eher funktional als emotional
  • Wer einen Cruiser-Look sucht, könnte sich mit der eher klassischen Naked-Optik weniger identifizieren

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich zeigt: Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.

Benelli Leoncino Bobber 400: die richtige Wahl für Stilfans

Die Benelli ist besonders interessant, wenn der Wunsch nach einem Motorrad mit Charakter im Vordergrund steht. Wer gerne entspannt fährt, Wert auf eine markante Optik legt und das Bike auch als „persönliches Projekt“ sieht, findet hier eine stimmige Basis. Auch für Einsteiger, die nicht das maximal sportliche Fahrgefühl suchen, sondern ein Motorrad, das sich angenehm cruisen lässt, kann die Benelli eine sehr gute Wahl sein.

BMW G 310 R: die richtige Wahl für Alltagsfahrer und Einsteiger

Die BMW ist ideal, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im täglichen Verkehr zuverlässig funktioniert und sich leicht beherrschen lässt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, häufig anhalten und anfahren muss und dabei ein sicheres, gut kontrollierbares Fahrgefühl möchte, wird mit der BMW G 310 R sehr wahrscheinlich zufriedener. Auch für Fahrer, die ein unkompliziertes Bike für regelmäßige Fahrten suchen, wirkt die BMW oft wie die „vernünftige“ Entscheidung.

Fazit:

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Look, Charakter und entspanntem Cruisen liegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne fährt, weil es sich stimmig anfühlt und optisch nicht untergeht. Wer ein Bike sucht, das sich weniger wie ein reines Transportmittel anfühlt, sondern mehr nach persönlichem Stil, wird mit der Benelli glücklich. Allerdings sollte klar sein, dass sie im Vergleich zur BMW weniger auf sportliche Direktheit ausgelegt wirkt und je nach Fahrprofil bei längeren Strecken mehr Anpassung braucht.

Die BMW G 310 R überzeugt vor allem durch Alltagstauglichkeit, Agilität und berechenbares Handling. Sie ist besonders passend für Stadtfahrten, für Einsteiger und für alle, die ein Motorrad möchten, das schnell verständlich ist und in vielen Situationen souverän bleibt. Wer also ein unkompliziertes, kontrollierbares Gesamtpaket sucht, trifft mit der BMW die passendere Wahl.

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