UVP 6.069 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2011 bis 2016
Cooler A2-Cruiser mit V2 Motor für 6.000 Euro
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Gebraucht-Test der kleinen Einzylinder-GS aus 2012
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Pro und Kontra

Pro:
  • leicht und handlich zu fahren
  • charakterstarker V2-Motor
  • lässiges Design
  • schöner Blubber-Sound
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
Kontra:
  • Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Bremsen vorne könnte bissiger sein
Pro:
  • leicht und wendig
  • unkompliziert
  • günstiger Verbrauch
  • solide Verarbeitung
  • genug Platz für Beifahrer/in
Kontra:
  • versprüht wenig Emotionen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.520mm
Länge2.170mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 730 mm
Höhe1.100mm
Gewicht192kg
Radstand1.477mm
Länge2.165mm
Radstand1.477mm
Sitzhöhe: 780 mm

Motor

Motor-BauartV-Twin/4-Takt
Hubraum385ccm
Hub68mm
Bohrung60mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Hubraum652ccm
Hub83mm
Bohrung100mm
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung34 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment35 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.152km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite417km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vorne35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm
Federung hintenStereofederbeine (Federweg 65)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/90-R16
Reifen hinten150/80-R16
RahmenbauartBrücken
Aufhängung hintenZweiarmschwinge

Bremsen

Bremsen vorneBremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenBremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm)
Bremsen hintenScheibe

Fazit

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Schwarz, Braun

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Benelli Leoncino Bobber 400 vs BMW G 650 GS: Vergleich für Alltag, Stil und Touren

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten bedienen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Benelli Leoncino Bobber 400 steht für den klassischen Bobber-Look mit markantem Auftritt und einem Charakter, der Lust auf entspannte Fahrten macht. Die BMW G 650 GS dagegen ist ein Vertreter der pragmatischen Reiseenduro-Schule: funktional, alltagstauglich und mit dem Anspruch, auch auf längeren Strecken sowie auf weniger perfekten Straßen eine gute Figur zu machen.

Im folgenden Vergleich geht es nicht um reine Datenlisten, sondern darum, wie sich die beiden Motorräder im Alltag anfühlen: beim Handling, bei der Sitzposition, bei der Art, wie sie Tempo aufnehmen, und dabei, wie gut sie zu unterschiedlichen Fahrstilen passen. Dabei werden die im Vergleich typischen Eckpunkte beider Modelle miteinander gegenübergestellt – und daraus ergibt sich, für wen welches Motorrad die bessere Wahl ist.

Erster Eindruck: Design und „Mission“

Benelli Leoncino Bobber 400: Look vor Charakter

Die Benelli setzt stark auf Stil. Der Bobber-Charakter zeigt sich in der reduzierten Optik, der „coolen“ Silhouette und dem Gefühl, dass das Motorrad vor allem für Fahrten gemacht ist, bei denen man auch gern mal stehen bleibt und hinschaut. Das wirkt sich oft auch auf die Erwartungshaltung aus: Wer eine Benelli Leoncino Bobber 400 wählt, sucht meist nicht das maximal „zweckmäßige“ Werkzeug, sondern ein Motorrad mit Persönlichkeit.

BMW G 650 GS: Funktionalität mit Wiedererkennungswert

Die BMW G 650 GS wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man einfach nutzt. Der GS-Ansatz ist klar: aufsteigen, losfahren, ankommen. Das Design ist weniger „Show“, mehr „Werkzeug“. Gerade wenn der Fokus auf Alltag, Touren und Flexibilität liegt, spielt diese Haltung ihren Vorteil aus. Die BMW wirkt wie ein Motorrad, das man auch nach vielen Kilometern noch gern fährt, weil es sich nicht in den Vordergrund drängt, sondern zuverlässig bleibt.

Fahrgefühl im Vergleich: Handling, Kontrolle und Alltag

Benelli: leicht zu bewegen, direkt im Stadtverkehr

Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo es häufig eng wird: Stadtverkehr, kurze Strecken, häufiges Anfahren und Rangieren. Das Motorrad wirkt in der Praxis oft handlich und vermittelt ein Gefühl von „einfach draufsetzen und los“. Gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten und beim häufigen Richtungswechsel ist das ein Pluspunkt, weil es den Stressfaktor im Alltag reduziert.

Gleichzeitig sollte man realistisch bleiben: Ein Bobber-Setup ist nicht automatisch auf maximale Langstrecken-„Bequemlichkeit“ optimiert. Wer lange Touren plant, achtet stärker auf Ergonomie und Sitzkomfort als bei einem stärker auf Reise ausgelegten Motorrad.

BMW: stabiler Auftritt, ruhiger auf längeren Strecken

Die BMW G 650 GS ist im Vergleich häufig die Maschine, die sich auf längeren Strecken souveräner anfühlt. Das liegt weniger an „Sportlichkeit“, sondern an der Art, wie das Motorrad Kontrolle vermittelt: stabiler Geradeauslauf, gutmütiges Handling und ein Fahrgefühl, das auch dann angenehm bleibt, wenn die Straße nicht perfekt ist.

Im Stadtverkehr kann die BMW ebenfalls überzeugen, aber sie richtet sich spürbarer an Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur kurze Wege planen, sondern auch gern mal weiter rausfahren. Wer häufig auf Landstraße unterwegs ist oder Touren plant, profitiert von dieser Ausrichtung.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag bemerkbar macht

Beim Vergleich der beiden Motorräder zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Benelli wirkt oft „lebendiger“ im direkten Ansprechverhalten, während die BMW eher auf gleichmäßiges Vorankommen setzt. Das bedeutet nicht, dass das eine Motorrad grundsätzlich „schlechter“ ist – vielmehr passt die Charakteristik zu unterschiedlichen Fahrstilen.

Im Alltag zählt vor allem, wie gut das Motorrad aus niedrigen Drehzahlen heraus zieht, wie fein es sich dosieren lässt und wie entspannt es bei konstantem Tempo bleibt. Hier kann die Benelli besonders dann punkten, wenn häufig beschleunigt und wieder abgebremst wird. Die BMW spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn gleichmäßiges Fahren und ein ruhiger Rhythmus gefragt sind.

Fahrwerk und Bremsen: Komfort vs. Agilität

Benelli: agile Abstimmung, spürbare Rückmeldung

Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das gern „mitfährt“: man bekommt Rückmeldung aus dem Fahrwerk und kann das Tempo dynamisch anpassen. Das ist auf kurvigen Strecken ein Vorteil, weil sich das Motorrad nicht wie ein schweres Gerät anfühlt, sondern eher wie ein leichtes, agiles Gesamtpaket.

Als mögliche Schwäche kann sich bei sehr langen Fahrten oder schlechter Fahrbahn zeigen, dass ein Bobber-Ansatz nicht immer die gleiche Reise-Komfortzone bietet wie ein GS-orientiertes Setup. Wer häufig über längere Zeit sitzt, achtet daher stärker auf die eigene Ergonomie.

BMW: ausgewogen für Straße und „mehr“

Die BMW G 650 GS ist im Vergleich häufig die Maschine, die das Fahrwerk so interpretiert, dass es auch bei wechselnden Bedingungen angenehm bleibt. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht, ist das ein Pluspunkt. Die Bremsen und das Fahrwerksgefühl wirken dabei oft so, dass man Vertrauen aufbaut: nicht übertrieben aggressiv, sondern kontrolliert.

Wenn der Fokus ausschließlich auf maximalem „Kurven-Feeling“ im sportlichen Sinne liegt, kann die BMW weniger „direkt“ wirken als die Benelli. Dafür gewinnt sie häufig an Alltagstauglichkeit und Gelassenheit.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?

Bei der Ergonomie entscheidet sich schnell, welches Motorrad besser zum eigenen Körper passt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 führt typischerweise zu einer Sitzposition, die den Bobber-Charakter unterstützt: eher entspannt, mit Fokus auf Stil und eine natürliche Fahrhaltung. Das kann sich im Stadtverkehr sehr angenehm anfühlen.

Die BMW G 650 GS ist dagegen stärker auf eine „aufrechte“ bzw. tourentaugliche Haltung ausgelegt. Das ist oft ein Vorteil, wenn man längere Strecken plant oder häufig zwischen Stadt und Landstraße wechselt. Auch bei wechselndem Untergrund hilft eine ergonomische Position, weil man weniger schnell ermüdet.

Alltagstauglichkeit: Wartung, Alltag, Nutzung

Im Vergleich spielt nicht nur das Fahrgefühl eine Rolle, sondern auch die Frage: Wie unkompliziert ist das Motorrad im Alltag? Bei beiden Modellen gilt: Wer regelmäßig fährt, profitiert von einer einfachen Handhabung und einer klaren Bedienbarkeit. In der Praxis ist es oft die Summe aus leichter Zugänglichkeit, guter Übersicht und einem insgesamt „unaufgeregten“ Charakter, die den Unterschied macht.

Bei der BMW kommt zusätzlich der typische GS-Gedanke hinzu: ein Motorrad, das man gern als Langzeitpartner sieht. Die Benelli kann dagegen punkten, wenn man ein Motorrad möchte, das sich stärker nach „Lifestyle“ anfühlt und optisch im Alltag präsent ist.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Benelli Leoncino Bobber 400 – Stärken

  • Stil und Charakter: Bobber-Look, der sofort auffällt.
  • Handlichkeit im Alltag: besonders praktisch bei Stadtverkehr und kurzen Strecken.
  • Agiles Fahrgefühl: dynamisches Anpassen an Tempo und Kurven.

Benelli Leoncino Bobber 400 – mögliche Schwächen

  • Reise-Komfort: bei sehr langen Fahrten kann die Ergonomie stärker gefordert sein.
  • Allround-Anspruch: weniger „All-Terrain“-Fokus als bei einer GS.

BMW G 650 GS – Stärken

  • Tourenorientierung: ruhiger, stabiler Eindruck auf längeren Strecken.
  • Vielseitigkeit: gut geeignet für wechselnde Straßenbedingungen.
  • Kontrolliertes Fahrverhalten: vermittelt Vertrauen beim Fahren.

BMW G 650 GS – mögliche Schwächen

  • Weniger „Bobber-Feeling“: wer Lifestyle-Optik im Vordergrund sucht, findet bei der Benelli mehr davon.
  • Agilität vs. Ruhe: sportlich-dynamisches Empfinden kann weniger „direkt“ wirken.

Welche Maschine passt zu welchem Fahrprofil?

Für wen ist die Benelli Leoncino Bobber 400 die bessere Wahl?

Die Benelli ist besonders passend, wenn der Alltag aus vielen kurzen Fahrten besteht, wenn Stadtverkehr und Landstraße im Wechsel stehen und wenn das Motorrad vor allem Spaß machen soll – mit einem Look, der nicht nach „Standard“ aussieht. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht anfühlt und bei dem man gern häufiger fährt, wird mit der Benelli oft glücklich.

Für wen ist die BMW G 650 GS die bessere Wahl?

Die BMW ist ideal, wenn Tourenplanung eine größere Rolle spielt: Wochenendtrips, längere Strecken und Fahrten, bei denen man nicht nur auf perfekten Asphalt angewiesen ist. Wer ein Motorrad möchte, das zuverlässig bleibt, auch wenn die Bedingungen variieren, findet in der BMW G 650 GS häufig die passendere Basis.

Fazit:

Die Benelli Leoncino Bobber 400 gewinnt vor allem dann, wenn Stil, Alltags-Handling und ein direktes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie passt besonders gut zu Fahrten in der Stadt und zu kürzeren Ausflügen, bei denen das Motorrad nicht nur Transportmittel, sondern auch optisches Statement sein soll. Ihre mögliche Schwäche liegt weniger im Können, sondern eher in der Erwartung: Wer sehr lange Strecken plant, sollte die Ergonomie und den Komfort stärker mit einplanen.

Die BMW G 650 GS ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit und Tourenorientierung wichtiger sind. Sie wirkt im Vergleich oft ruhiger und kontrollierter, was auf längeren Strecken und bei wechselnden Bedingungen spürbar wird. Wer ein Motorrad sucht, das als verlässlicher Begleiter für unterschiedliche Straßen dient und dabei nicht schnell „ermüdet“, trifft mit der GS häufig die passendere Entscheidung.

Kurz gesagt: Benelli für Lifestyle und agiles Alltagsfahren, BMW für Touren, Stabilität und vielseitige Nutzung.

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