UVP 6.069 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2005 bis 2006
Cooler A2-Cruiser mit V2 Motor für 6.000 Euro
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Lohnt es sich heute noch, eine BMW R 1150 R zu kaufen?
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Pro und Kontra

Pro:
  • leicht und handlich zu fahren
  • charakterstarker V2-Motor
  • lässiges Design
  • schöner Blubber-Sound
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
Kontra:
  • Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Bremsen vorne könnte bissiger sein
Pro:
  • trotz Größe und Gewicht leicht und wendig zu fahren
  • gebraucht relativ günstig
  • eignet sich auch als Tourer
  • herrlicher Boxer mit Sound
  • ausreichend Leistung, durchzugsstark
Kontra:
  • anfälliges ABS-System
  • fummeliger Batterieausbau

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.520mm
Länge2.170mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 730 mm
Höhe1.100mm
Gewicht238kg
Radstand1.487mm
Länge2.170mm
Radstand1.487mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.220mm

Motor

Motor-BauartV-Twin/4-Takt
Hubraum385ccm
Hub68mm
Bohrung60mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartBoxer 4-Takt
Hubraum1.130ccm
Hub70mm
Bohrung101mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung34 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment35 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.152km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite417km
Leistung85 PS bei 6.750 U/Min
Drehmoment98 NM bei 5.250 U/Min
Höchstgeschw.197km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite446km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vorne35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm
Federung hintenStereofederbeine (Federweg 65)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/90-R16
Reifen hinten150/80-R16
RahmenbauartDreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor
Federung vorneBMW Motorrad Telelever; Standrohrdurchmesser 35 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 135)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge mit Paralever
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten170/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneBremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenBremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneVierkolben-Festsattel-Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenZweikolben-Festsattelbremse ( Ø 276 mm)

Fazit

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Schwarz, Braun

Fazit - was bleibt hängen

Die BMW R 1150 R ist ein dankbares Bike, welches den Fahrer auch mit hohen Laufleistungen ein souveränes und sicheres Fahrgefühl bietet. Gebrauchte Maschinen dieses Typs gibt es zahlreich, die meisten glücklicherweise im unverbastelten Originalzustand. So richtig billig sind aber auch alte Maschinen nicht: Unter 4.000 Euro sind 1150er im guten Zustand kaum zu haben. Um die Eingangsfrage zu beantworten: Ja, es lohnt sich heute noch, ein 15 Jahre altes Motorrad zu kaufen. Zumindest, wenn es sich um eine BMW R 1150 R handelt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis neu (2003): 9.000€
  • Gebraucht (15 Jahre alt): 4.500€
  • Baujahre: 2000 - 2006
  • Farben: schwarz, blau, silber

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Benelli Leoncino Bobber 400 vs BMW R 1150 R: Vergleich für Alltag und Tour

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick so unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick besonders. Die Benelli Leoncino Bobber 400 steht für einen modernen Retro-Look mit Bobber-Charakter und einem eher leichten, agilen Fahrgefühl. Die BMW R 1150 R dagegen ist eine klassische Roadster-Interpretation mit dem typischen BMW-Boxer-Charakter und dem Anspruch, auch auf längeren Strecken souverän zu bleiben. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Konzepte im Alltag und auf Touren anfühlen – und wo jeweils Stärken und Schwächen liegen.

Design und Charakter: Bobber-Optik trifft Boxer-Roadster

Benelli Leoncino Bobber 400: kompakt, markant, modern

Die Benelli setzt auf eine klare Bobber-Anmutung: betonte Linien, ein stimmiges Retro-Design und ein insgesamt eher „leichtes“ Erscheinungsbild. Das wirkt nicht nur optisch, sondern spiegelt sich häufig auch im Fahrkonzept wider. Wer ein Motorrad sucht, das sich im Stadtverkehr unkompliziert bewegt und dabei trotzdem nach etwas aussieht, findet hier eine passende Richtung.

BMW R 1150 R: klassisch, erwachsen, unverwechselbar

Die BMW R 1150 R ist dagegen ein Motorrad mit Charakter, der sich aus der Bauart und dem Motorkonzept ergibt. Der Boxermotor prägt das Fahrgefühl: typische Laufkultur, ein spürbarer mechanischer „Rhythmus“ und ein souveräner Auftritt. Optisch bleibt der Roadster-Ansatz klassisch, ohne sich zu sehr in Trends zu verlieren.

Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Logik vs Boxer-Charakter

Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich schnell, dass beide Motorräder unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Die Benelli Leoncino Bobber 400 arbeitet mit einem Konzept, das auf ein lebendiges Ansprechverhalten und eine alltagstaugliche Leistungsentfaltung ausgelegt ist. Das passt besonders gut zu kurzen Wegen, zügigen Beschleunigungen aus dem Stadtverkehr und einer Fahrweise, bei der man häufig zwischen niedrigen und mittleren Drehzahlen unterwegs ist.

Die BMW R 1150 R spielt ihre Stärken eher in einem anderen Bereich aus: Der Boxer liefert seine Kraft so, dass sich das Motorrad bei gleichmäßigem Tempo sehr stabil anfühlt. Gerade auf Landstraßen und bei längeren Etappen wirkt das oft wie „entspanntes Gleiten“, weil der Motor nicht ständig nach Drehzahl verlangt. Gleichzeitig kann die BMW bei Bedarf spürbar zupacken, ohne dass das Fahrgefühl hektisch wird.

Leistung und Drehmoment im Vergleich: Wie sich die Werte im Alltag auswirken

Auch wenn die Zahlen natürlich nur ein Teil der Wahrheit sind, lassen sich aus den aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerten klare Tendenzen ableiten. Die Benelli wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das man „mit Gefühl“ fährt: Gas auf, reagieren lassen, zügig durch den Verkehr kommen. Die BMW hingegen vermittelt eher das Gefühl, dass man mit einem stabilen Fundament unterwegs ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig längere Strecken gefahren werden oder wenn das Motorrad auch mit Gepäck und wechselnden Bedingungen zuverlässig funktionieren soll.

Stärken der Benelli

  • Agiles Ansprechverhalten im Alltag
  • Ein Fahrstil, der sich leicht dosieren lässt
  • Typisch „leichte“ Handhabung im Stadtverkehr

Schwächen der Benelli

  • Auf sehr lange Autobahn- oder Hochgeschwindigkeitsphasen kann das Konzept weniger „entspannt“ wirken als bei großen Tourern
  • Wer maximale Reserven bei jeder Situation erwartet, muss die Fahrweise stärker anpassen

Stärken der BMW

  • Stabiler Charakter bei gleichmäßigem Tempo
  • Boxer-typische Laufkultur und souveränes Fahrgefühl
  • Tourenorientierte Auslegung

Schwächen der BMW

  • Im engen Stadtverkehr kann das größere Gesamtgefühl weniger „handlich“ wirken
  • Das Motorrad verlangt eher nach einer passenden Sitz- und Fahrposition, um das Potenzial voll auszuspielen

Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie und warum das zählt

Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie ermüdungsfrei sich längere Strecken anfühlen. Die Benelli wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das eher auf eine direkte, unkomplizierte Haltung ausgelegt ist. Das hilft besonders im Alltag, wenn man häufig umsetzt, rangiert oder kurze Strecken mit wechselnden Geschwindigkeiten fährt.

Die BMW R 1150 R bietet dagegen eine eher „erwachsene“ Ergonomie, die auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt ist. Das kann auf Touren ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad weniger nach „ständigem Nachregeln“ verlangt. Wer jedoch sehr häufig in engen Situationen unterwegs ist, merkt möglicherweise, dass das größere Motorradgefühl mehr Aufmerksamkeit bei niedrigen Geschwindigkeiten erfordert.

Handling und Fahrwerk: Agilität vs Souveränität

Beim Vergleich der Fahrwerks- und Handlingwerte zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Benelli ist stärker auf Agilität ausgelegt. Das bedeutet: schnelle Richtungswechsel, ein leichtes Gefühl beim Umlegen und ein insgesamt unkompliziertes Handling. Genau das macht sie attraktiv, wenn die Route oft aus Stadtabschnitten, Landstraßen mit vielen Kurven oder kurzen Ausfahrten besteht.

Die BMW R 1150 R wirkt dagegen eher wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert. Das zeigt sich besonders dann, wenn die Straße unruhiger wird oder wenn längere Strecken mit konstantem Tempo gefahren werden. Die BMW kann dadurch sehr „ruhig“ wirken, was auf Touren oft als Komfort wahrgenommen wird.

Bremsen und Sicherheit: Wie sich Verzögerung im Alltag anfühlt

Auch bei den Bremswerten lassen sich aus den aufgelisteten Daten Tendenzen ableiten. Die Benelli punktet häufig mit einem direkten Ansprechverhalten, das sich gut dosieren lässt. Das ist im Stadtverkehr praktisch, wenn man öfter aus niedrigen Geschwindigkeiten verzögert oder an Ampeln und Kreuzungen schnell reagieren muss.

Die BMW ist eher auf souveräne Verzögerung und gleichmäßige Kontrolle ausgelegt. Das ist besonders dann wichtig, wenn man zügig fährt, längere Strecken fährt oder wenn das Motorrad mit Gepäck und wechselnden Bedingungen unterwegs ist.

Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Wartung

Im Alltag zählt nicht nur das Fahrgefühl, sondern auch das „Gesamtpaket“. Die Benelli wirkt durch ihre kompaktere Auslegung oft leichter im Handling, was das Rangieren und Parken angenehmer macht. Außerdem passt das Konzept gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das nicht zu viel „Motorrad“ im Kopf verlangt, sondern einfach funktioniert.

Die BMW R 1150 R ist als Roadster mit Boxer-Charakter eher ein Motorrad für Menschen, die bewusst fahren und auch an Technik und Fahrkultur Freude haben. In der Praxis bedeutet das: Wer die BMW mag, wird oft genau diese Art von Motorrad schätzen – auch wenn sie im engen Alltag etwas mehr „Motorradgefühl“ mitbringt.

Touren-Eignung: Langstrecke, Tempo und entspannter Rhythmus

Für Touren ist entscheidend, wie gut ein Motorrad über längere Zeit einen Rhythmus findet. Die BMW R 1150 R spielt hier ihre Stärken aus: Der Boxer und die eher tourenorientierte Abstimmung sorgen häufig dafür, dass sich lange Strecken weniger anstrengend anfühlen. Auch wenn die Benelli auf Landstraßen Spaß macht, wirkt die BMW insgesamt stärker auf „durchziehen“ und gleichmäßige Etappen.

Die Benelli kann dagegen besonders dann überzeugen, wenn Touren eher aus kurvigen Abschnitten bestehen, bei denen man öfter beschleunigt, bremst und die Linie wechselt. Dann kommt die Agilität stärker zur Geltung.

Wirtschaftlichkeit und Praxis: Verbrauch, Reichweite und Nutzung

Bei den aufgelisteten Werten zu Verbrauch und Reichweite zeigt sich ein typisches Bild: Die Benelli ist häufig die pragmatischere Wahl, wenn kurze Wege und häufiges Fahren im Vordergrund stehen. Die BMW kann dagegen bei passender Fahrweise sehr effizient wirken, aber das Gesamtgefühl bleibt stärker „tourenorientiert“.

Wichtig ist: Der reale Eindruck hängt stark von Fahrstil, Strecke und Beladung ab. Dennoch helfen die Vergleichsdaten, die Richtung zu erkennen: Wer häufig im Alltag unterwegs ist, profitiert meist von einem Konzept, das sich leichter und unkomplizierter anfühlt. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, wird eher die BMW-typische Souveränität zu schätzen wissen.

Für wen passt welches Motorrad?

Benelli Leoncino Bobber 400 – ideal für…

  • Menschen, die ein Motorrad mit Retro-Bobber-Look suchen
  • Fahrten mit viel Stadtanteil oder kurvigen Landstraßen
  • eine unkomplizierte, agile Fahrweise bevorzugen

BMW R 1150 R – ideal für…

  • Fahrer, die den Boxer-Charakter und ein klassisches Roadster-Feeling mögen
  • regelmäßige Touren und längere Etappen planen
  • stabile Kontrolle und souveränen Rhythmus suchen

Fazit:

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist die stimmige Wahl, wenn ein Motorrad vor allem im Alltag überzeugen soll: leichtes Handling, ein lebendiges Ansprechverhalten und ein Look, der sofort Lust auf die nächste Ausfahrt macht. Die aufgelisteten Werte deuten darauf hin, dass das Konzept besonders dort glänzt, wo häufig beschleunigt, gebremst und zwischen Situationen gewechselt wird – also in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen.

Die BMW R 1150 R passt dagegen besser zu Fahrern, die ein erwachsenes Roadster-Gefühl suchen und Touren ernst nehmen. Der Boxer-Charakter und die eher souveräne Abstimmung machen sie stark, wenn längere Strecken im Fokus stehen und das Motorrad einen stabilen, entspannten Rhythmus vermitteln soll. Im Vergleich wirkt die BMW weniger wie ein „schnelles Alltagswerkzeug“, sondern mehr wie ein Motorrad, das man bewusst fährt und das über Zeit überzeugt.

Kurz gesagt: Wer Agilität und Bobber-Style priorisiert, findet in der Benelli die passendere Basis. Wer Stabilität, Tourenkomfort und Boxer-Feeling sucht, wird mit der BMW R 1150 R glücklicher.

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