| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 15.300 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- hat ordentlich Wums
- umfangreiche elektronische Helferlein
- deutlich geländetauglicher als die Standard-Version der GS
- Preis vor allem mit Vollausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.412 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.700 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Rahmenbauart | Brücken, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Telegabel 37 mm (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung vorne | Federbein | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 376 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
Fazit - was bleibt hängen
Nein, unsere hohen Erwartungen wurden keineswegs enttäuscht – nicht mal ein bisschen! Die R 1200 GS Rallye hat uns nicht nur sehr gut gefallen sondern macht es uns wirklich schwer Kritikpunkte zu finden. Na gut, sie ist ganz schön teuer. Aber Qualität hat eben Ihren Preis. Und wenn man sich dazu die Preise auf dem Gebrauchtmarkt ansieht muss man sagen, dass die GS ihren Wert recht lange hält. Zudem bleibt es natürlich jedem selbst überlassen ob er wirklich alle Ausstattungspakete benötigt. Klar allesamt erledigen ihre Aufgaben zuverlässig und gut treiben jedoch den Preis nochmal ordentlich in die Höhe. Und bereits in der Grundausstattung haben wir es mit einem ausgereiften, tollen Bike zu tun!
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs. BMW R 1200 GS: Vergleich der Charaktere, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Benelli Leoncino Bobber 400 und die BMW R 1200 GS, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Einsatzbereich, den Fahrstil und darum, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt. Die Benelli steht für einen markanten Bobber-Look und ein eher leichtes, unkompliziertes Handling. Die BMW R 1200 GS dagegen ist das klassische Reiseenduro-Konzept: stabil, komfortorientiert und auf lange Strecken ausgelegt.
Im Folgenden werden die im Vergleich genannten Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt – mit Fokus auf das, was im Alltag wirklich zählt: Fahrgefühl, Komfort, Bremsen, Fahrwerk, Ergonomie und die Frage, welches Motorrad besser zu welchem Fahrprofil passt.
Design und Motorrad-Charakter: Bobber vs. Reiseenduro
Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt auf den Bobber-Charakter: kompakte Optik, klare Linien und ein Look, der sofort nach „freier Straße“ wirkt. Das Motorrad vermittelt den Eindruck, dass es vor allem Spaß macht, wenn die Route nicht zu lang sein muss und man sich gern Zeit für Kurven nimmt.
Die BMW R 1200 GS ist dagegen ein Motorrad, das man mit Touren verbindet. Der Auftritt ist funktional und zugleich selbstbewusst. Die GS wirkt wie ein Werkzeug für weite Strecken: stabil, souverän und darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen nicht aus dem Konzept zu geraten.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Benelli ist auf ein agiles, alltagstaugliches Fahren ausgelegt. Das bedeutet in der Praxis: Das Motorrad wirkt leichter „ansprechbar“ und eignet sich besonders gut für Stadtverkehr, kurze Ausfahrten und Landstraßenabschnitte, auf denen man häufig beschleunigt und wieder verzögert.
Die BMW R 1200 GS spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um gleichmäßiges Dahingleiten, zügiges Vorankommen und das Fahren über längere Zeiträume geht. Der Antrieb ist auf Souveränität ausgelegt: weniger „Sprint“, mehr „Durchziehen“. Gerade auf Touren macht sich das bemerkbar, weil das Motorrad auch bei wechselnder Geschwindigkeit ruhig und kontrolliert bleibt.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Benelli Leoncino Bobber 400: Stärken liegen im unkomplizierten Fahrgefühl und in der passenden Leistungsentfaltung für den Alltag. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlichen Ansprüchen oder langen Autobahnphasen der Fokus weniger auf „Dauertempo“ liegt.
- BMW R 1200 GS: Stärken liegen in der Tourentauglichkeit und dem souveränen Charakter. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Stadtverkehr durch Größe und Gewicht weniger „leichtfüßig“ wirkt als die Benelli.
Getriebe und Fahrbarkeit: Alltagstauglichkeit im Vergleich
Beide Motorräder sind grundsätzlich alltagstauglich, aber sie vermitteln unterschiedliche Prioritäten. Die Benelli wirkt wie ein Motorrad, das man gern spontan bewegt: schalten, beschleunigen, Kurven genießen. Das Handling unterstützt dieses „einfach losfahren“-Gefühl.
Die BMW R 1200 GS ist ebenfalls gutmütig, aber auf eine andere Art. Sie fühlt sich wie ein Motorrad an, das man „führt“, während man bei der Benelli eher „mitgeht“. Die GS ist besonders dann im Element, wenn die Strecke länger wird und man entspannt bleiben möchte.
Handling: Wie sich das Motorrad im Alltag bewegt
- Benelli: Vorteil bei Wendigkeit und dem eher leichten, direkten Gefühl. Ideal, wenn häufig rangiert, abbiegt oder in engen Situationen gefahren wird.
- BMW: Vorteil bei Stabilität und Ruhe bei höheren Geschwindigkeiten sowie auf längeren Strecken. In engen Städten kann das Handling jedoch weniger „spielerisch“ wirken.
Bremsen und Sicherheit: Vergleich der Bremswirkung
Beim Thema Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind auf kontrolliertes Fahren ausgelegt, aber die Erwartungshaltung ist unterschiedlich. Die Benelli ist für dynamisches Fahren im Alltag gedacht – mit Bremsen, die das Motorrad zuverlässig verzögern lassen, wenn man zügig in den Verkehr oder in Kurven hinein fährt.
Die BMW R 1200 GS ist für Touren und wechselnde Bedingungen gebaut. Entsprechend ist das Bremskonzept auf Sicherheit und Stabilität ausgelegt. Gerade bei längeren Fahrten und häufigen Geschwindigkeitswechseln wirkt die BMW insgesamt „berechenbarer“ im Bremsverhalten.
Stärken und Schwächen bei den Bremsen
- Benelli: Stärken bei der direkten Dosierbarkeit im Stadt- und Landstraßenbetrieb. Schwäche kann sein, dass bei sehr ambitionierter Fahrweise auf langen Abfahrten die Erwartung an „Touren-Reserve“ nicht ganz so stark bedient wird wie bei der GS.
- BMW: Stärken bei Stabilität und Reserven für längere Strecken. Schwäche kann sein, dass das Motorrad insgesamt mehr „Masse“ mitbringt, was im engen Gelände oder beim häufigen Stop-and-go spürbar wird.
Fahrwerk und Komfort: Wo die Unterschiede am deutlichsten werden
Das Fahrwerk ist einer der größten Unterschiede im Vergleich. Die Benelli Leoncino Bobber 400 zielt auf ein lebendiges, sportlich-nahes Fahrgefühl. Das Motorrad liegt spürbar „nah an der Straße“, was auf gutem Asphalt sehr viel Spaß macht. Gleichzeitig ist der Komfort eher auf den typischen Alltag ausgelegt – also auf Strecken, die nicht ständig in schlechten Belägen enden.
Die BMW R 1200 GS ist dagegen klar auf Komfort und Kontrolle ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt das Motorrad dabei, Unebenheiten zu schlucken und die Linie auch dann stabil zu halten, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Für längere Touren ist das ein echter Vorteil, weil man weniger „arbeitet“ und mehr „fährt“.
Komfort im Vergleich
- Benelli: Vorteil bei direktem Fahrgefühl und sportlicher Anmutung. Für kurze bis mittlere Strecken oft die angenehmere Wahl.
- BMW: Vorteil bei Langstreckenkomfort und Stabilität. Wenn die Route länger wird oder die Straßenqualität wechselt, spielt die GS ihre Stärken aus.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Auch die Sitzposition und Ergonomie unterscheiden sich spürbar. Die Benelli wirkt so, als wäre sie für eine eher entspannte, aber dennoch „präsente“ Fahrhaltung gedacht. Das passt gut zu Fahrten, bei denen man nicht stundenlang im gleichen Rhythmus unterwegs ist.
Die BMW R 1200 GS ist auf eine Haltung ausgelegt, die auch nach mehreren Stunden noch funktioniert. Gerade auf Touren ist das wichtig: Man möchte nicht nur bequem starten, sondern auch bequem ankommen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Touren
Im Vergleich zeigt sich: Die Benelli Leoncino Bobber 400 eignet sich besonders, wenn das Motorrad im Alltag oft bewegt wird – also für Stadtfahrten, kurze Ausfahrten und Landstraßenabschnitte, auf denen man gern zügig unterwegs ist. Der Bobber-Charakter macht dabei einen großen Teil des Reizes aus: Man fährt nicht nur, man erlebt das Motorrad.
Die BMW R 1200 GS ist die passendere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig für längere Strecken genutzt wird. Wer Touren plant, gern mehrere Regionen abfährt oder auch bei wechselnden Bedingungen sicher unterwegs sein möchte, findet in der GS ein Konzept, das dafür gemacht ist.
Stärken und Schwächen im Einsatz
- Benelli: Stärken bei Wendigkeit, unkompliziertem Handling und dem Spaßfaktor im Alltag. Schwäche eher dort, wo lange Strecken, hohe Dauergeschwindigkeiten oder sehr anspruchsvolle Touren im Vordergrund stehen.
- BMW: Stärken bei Langstreckenkomfort, Stabilität und Tourenorientierung. Schwäche eher im engen Stadtbetrieb, wo Größe und Gewicht spürbarer werden können.
Fazit: Welche Maschine passt zu wem?
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem für den Alltag, für kurze bis mittlere Strecken und für ein direktes, lebendiges Fahrgefühl gesucht wird. Der Bobber-Charakter steht im Mittelpunkt, und das Motorrad wirkt wie gemacht für spontane Fahrten, bei denen Kurven und das „einfach losfahren“ wichtiger sind als maximale Tourenreserven.
Die BMW R 1200 GS passt besser zu Fahrern, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Komfort und Stabilität legen und ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Die GS ist weniger „leichtfüßig“ im engen Stadtbetrieb, dafür aber deutlich stärker, wenn es um Touren, Ruhe im Fahrgefühl und entspanntes Ankommen geht.
Kurz gesagt: Benelli für den Spaß im Alltag und die unkomplizierte Runde. BMW für Touren, Komfort und das Gefühl, dass die Strecke egal ist.