| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 17.050 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- hübsch anzusehen
- puristisch
- cooles Fahrgefühl
- zahlreiche Customizing-Möglichkeiten
- Preis
- nix für Riesen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 803-805 | mm |
| Höhe | 1.265 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 340 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
Fazit - was bleibt hängen?
Die R nineT macht nicht nur Spaß beim Fahren, sondern sieht auch toll aus! Und genau diese Kombination ist es vermutlich auch, die das Bike von Beginn an für Motorradfans weltweit so begehrenswert macht.
BMW beschreibt es wie folgt: „Designen Sie Ihr Motorrad, designen Sie Ihr Leben.“ Es hat eben auch viel mit Lifestyle zu tun und so lässt die nineT in Punkto Vielfältigkeit kaum Customizer-Wünsche offen. Sie ist die Basis für tiefgehende Individualisierungen, was die Maschine von der Konkurrenz abhebt. Neben den schon vielfältigen Modell- und Designvarianten gibt es jede Menge Customizing-Zubehör, und so kann jeder seinen ganz eigenen Roadster-Traum wahr werden lassen. Sogar die Bordelektronik ist mit zahlreichen Schnittstellen so ausgelegt, dass Veränderungen keine große Hürde darstellen.
Auch wenn die NineT in nahezu allen Belangen puristisch daherkommt – beim Preis tut sie dies nicht. Schon gar nicht wenn man die zahlreichen Veränderungsmöglichkeiten ausschöpft um sein eigenes, exklusives Traumbike zu realisieren. Aber Individualität hat eben immer auch Ihren Preis. Der Erfolg gibt BMW jedoch auch in diesem Fall mal wieder Recht, denn die BMW R NineT ist so beliebt, dass man mit extrem langen Lieferzeiten rechnen sollte.
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs. BMW R nineT: Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten, aber beide den Reiz von Charakter und Stil mitbringen, lohnt sich ein genauer Blick. Der Benelli Leoncino Bobber 400 setzt auf eine moderne Interpretation des Bobber-Gedankens: kompakt, frech und mit einem Look, der sofort auffällt. Die BMW R nineT steht dagegen für Neoklassik mit Premium-Anspruch: zeitloses Design, hochwertige Anmutung und ein Fahrgefühl, das viele als „BMW-typisch“ beschreiben.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede beider Modelle herausgearbeitet – von der Motorcharakteristik über Fahrwerk und Bremsen bis hin zu Ausstattung, Ergonomie und dem, was im Alltag wirklich zählt. Dabei geht es nicht darum, ein Motorrad pauschal „besser“ zu nennen, sondern darum, welches Motorrad zu welchem Fahrstil und Lebensgefühl passt.
Erster Eindruck: Stil, Haltung und Zielgruppe
Benelli Leoncino Bobber 400: frech, kompakt, bobberig
Der Leoncino Bobber 400 wirkt wie ein Statement auf zwei Rädern. Die Proportionen sind stimmig, der Look ist bewusst „clean“ und gleichzeitig mit klassischen Bobber-Elementen inszeniert. Wer ein Motorrad sucht, das sich im Stadtbild nicht verstecken muss und das sich leicht in den Alltag integrieren lässt, findet hier eine klare Richtung.
BMW R nineT: neoklassisch, hochwertig, erwachsen
Die BMW R nineT wirkt dagegen wie aus einer anderen Liga – nicht nur optisch, sondern auch in der Art, wie sie „fertig“ erscheint. Das Design ist neoklassisch, aber nicht altbacken. Viele Details wirken durchdacht, und das Gesamtpaket richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die Wert auf Premium-Anmutung, Verarbeitungsqualität und ein souveränes Auftreten legen.
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen
Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb gedacht, aber sie vermitteln das Gefühl auf unterschiedliche Weise. Der Benelli Leoncino Bobber 400 zielt auf ein lebendiges, alltagstaugliches Ansprechverhalten. Gerade im Stadtverkehr und auf kurzen Landstraßenabschnitten spielt die Leichtigkeit eine große Rolle: Gas geben fühlt sich direkt an, und das Motorrad wirkt dabei unkompliziert.
Die BMW R nineT spielt stärker die „große Bühne“: Das Fahrgefühl ist oft ruhiger und gleichzeitig präziser in der Art, wie der Motor die Leistung auf die Straße bringt. Wer längere Strecken fährt oder gern zügig unterwegs ist, profitiert von der souveränen Art, wie die BMW den Vortrieb aufbaut. Dadurch wirkt sie weniger „spritzig“ im Sinne von spontanem Anfahren, aber dafür sehr „harmonisch“ bei konstantem Tempo und bei dynamischer Fahrweise.
Fahrwerk und Handling: leichtfüßig vs. stabil-elegant
Benelli: agiles Handling für enge Situationen
Der Leoncino Bobber 400 wirkt im Alltag besonders dann stark, wenn es eng wird: beim Rangieren, in der Stadt, auf kurvigen Nebenstraßen. Die Geometrie und die Abstimmung zielen auf ein leichtes, kontrolliertes Einlenken. Das Motorrad vermittelt schnell Vertrauen, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
BMW: Stabilität und Ruhe bei Tempo
Die BMW R nineT ist spürbar auf Stabilität und ein souveränes Gesamtgefühl ausgelegt. In flotteren Passagen und bei längeren Fahrten bleibt das Motorrad ruhig in der Spur. Das Handling fühlt sich dabei nicht schwer an, aber „erwachsener“: Man hat das Gefühl, dass die BMW auch bei wechselnden Bedingungen gelassen bleibt.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit im Fokus
Bei beiden Motorrädern ist die Bremsleistung grundsätzlich auf Straßenniveau ausgelegt. Der Unterschied liegt weniger in der reinen Leistungsfähigkeit als in der Art, wie sich die Bremsen anfühlen. Der Benelli-Bereich wirkt häufig besonders gut für spontane Manöver und kurze Bremsimpulse, während die BMW eher mit einer gleichmäßigen, gut dosierbaren Charakteristik punktet. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, profitiert von einem Setup, das schnell auf Eingaben reagiert. Wer oft Landstraße oder Autobahn-nahe Strecken fährt, achtet stärker auf Stabilität und gleichbleibende Wirkung.
Ausstattung und Komfort: Alltag vs. Premium-Feeling
Bei der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Der Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf das Wesentliche setzt: genug Komfort für den Alltag, aber ohne den Anspruch, jedes Detail als Premium-Highlight zu inszenieren. Das ist nicht negativ – im Gegenteil: Es macht das Motorrad oft sympathisch, weil es nicht überladen wirkt.
Die BMW R nineT setzt stärker auf Premium-Details und eine „rundere“ Gesamtanmutung. Das betrifft nicht nur Bedienelemente und Verarbeitung, sondern auch das Gefühl, dass das Motorrad als fertiges Paket gedacht ist. Wer Wert auf ein stimmiges Gesamtbild legt und sich an hochwertiger Haptik erfreut, wird hier eher glücklich.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?
Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie entspannt sich längere Fahrten anfühlen. Der Leoncino Bobber 400 wirkt tendenziell kompakter und „direkter“ – ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die gern nah am Motorrad sind und eine sportlich-pragmatische Haltung bevorzugen. Das kann besonders im Stadtverkehr angenehm sein.
Die BMW R nineT bietet dagegen häufig eine ergonomische Auslegung, die sich für längere Strecken besonders gut anfühlt. Die Haltung wirkt oft ausgewogener, und das Motorrad vermittelt mehr „Langstrecken-Charakter“. Wer also regelmäßig weitere Strecken fährt oder gern auch mal länger unterwegs ist, findet in der BMW meist den passenderen Rahmen.
Design im Vergleich: Bobber-Charme vs. ikonische Neoklassik
Optisch sind beide Motorräder klar positioniert. Der Benelli Leoncino Bobber 400 lebt vom Bobber-Look: markante Linien, ein „gestyltes“ Auftreten und eine gewisse Unkompliziertheit. Das macht ihn besonders attraktiv für alle, die ihr Motorrad gern als persönliches Projekt sehen – vom individuellen Styling bis zu kleinen Umbauten.
Die BMW R nineT ist dagegen ikonisch. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht „verstecken“ muss, weil es auch im Serienzustand schon stark ist. Gleichzeitig ist die BMW-Community groß, und viele Fahrer nutzen das Motorrad ebenfalls für Individualisierung. Der Unterschied: Bei der BMW wirkt das Styling oft wie eine Erweiterung eines bereits sehr stimmigen Konzepts.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „zwischen den Terminen“
Im Alltag spielen Faktoren wie Wendigkeit, Übersichtlichkeit und die Art, wie das Motorrad im Verkehr reagiert, eine große Rolle. Der Benelli Leoncino Bobber 400 ist hier besonders stark, wenn kurze Wege, Stop-and-go und häufiges Rangieren anstehen. Das Motorrad wirkt dabei unkompliziert und lässt sich gut in den Tagesablauf integrieren.
Die BMW R nineT ist im Alltag ebenfalls nutzbar, aber sie entfaltet ihre Stärken oft dann, wenn mehr Strecke da ist: Landstraße, längere Ausfahrten und Touren. Wer regelmäßig „raus aus der Stadt“ fährt, wird die BMW als angenehmer erleben – nicht unbedingt, weil sie schneller ist, sondern weil sie sich souveräner und weniger hektisch anfühlt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Benelli Leoncino Bobber 400 – Stärken
- Charaktervolles Design mit Bobber-Optik, die sofort auffällt.
- Agiles Handling für Stadtverkehr und kurvige Nebenstraßen.
- Unkompliziertes Fahrgefühl, das sich schnell zugänglich anfühlt.
- Gutes Konzept für Individualisierung, weil der Look als Basis funktioniert.
Benelli Leoncino Bobber 400 – Schwächen
- Premium-Feeling ist weniger im Vordergrund als beim BMW.
- Für lange Strecken kann der Fokus stärker auf „direkt und kompakt“ liegen als auf maximaler Langstreckenruhe.
BMW R nineT – Stärken
- Premium-Anmutung und stimmige Gesamtqualität.
- Souveränes Fahrgefühl, besonders bei flotterem Fahren und längeren Touren.
- Gute Dosierbarkeit und ruhige Stabilität im Fahrbetrieb.
- Neoklassik-Ikone mit starkem Seriencharakter.
BMW R nineT – Schwächen
- Anspruch an Budget und damit weniger „Low-Key“-Charakter.
- Wenn vor allem Stadt und kurze Strecken im Fokus stehen, kann die BMW-Philosophie „zu viel Motorrad“ wirken.
Welche Kaufentscheidung passt? (Kurz gesagt)
Die Entscheidung zwischen Benelli Leoncino Bobber 400 und BMW R nineT hängt weniger von „besser“ ab, sondern davon, was im Alltag am meisten zählt: unmittelbares, leichtes Handling und Bobber-Style auf der einen Seite – Premium-Charakter, Ruhe und ikonische Neoklassik auf der anderen.
Fazit:
Der Benelli Leoncino Bobber 400 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das unkompliziert in den Alltag passt, in engen Situationen wendig bleibt und optisch mit Bobber-Charme überzeugt. Wer gern spontan fährt, kurze Strecken liebt und sein Motorrad als Ausdruck des eigenen Stils versteht, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket mit direktem Fahrgefühl. Die Schwächen liegen vor allem dort, wo Premium-Details und Langstrecken-Ruhe stärker erwartet werden.
Die BMW R nineT lohnt sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die Wert auf hochwertige Anmutung, souveräne Stabilität und ein harmonisches Fahrgefühl legen. Auf längeren Ausfahrten und bei flotterer Gangart spielt die BMW ihre Stärken aus: Sie wirkt erwachsen, gut dosierbar und insgesamt „runder“. Wer vor allem Stadtverkehr und kurze Wege fährt, könnte den Fokus der BMW als weniger passend empfinden. Insgesamt gilt: Benelli für den frechen, agilen Charakter – BMW für Premium, Ruhe und ikonische Neoklassik.