| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2010 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- Motorleistung
- Sound
- Präzises Fahrwerk
- Platzverhältnisse
- Karge Ausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.529 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.529 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.495 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.198 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 152 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 128 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 248 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Federung hinten | Monofederbein | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs. Ducati Multistrada 1200 – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Benelli Leoncino Bobber 400 und die Ducati Multistrada 1200, geht es im Vergleich selten nur um Daten. Es geht vor allem um den Charakter: Die Benelli steht für einen reduzierten, lässigen Bobber-Look und ein unkompliziertes Fahrgefühl. Die Ducati dagegen ist als Reise- und Allroundmaschine gedacht – mit Fokus auf Komfort, Vielseitigkeit und moderner Technik. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Welche Maschine fühlt sich im Alltag leichter an, welche trägt auf langen Strecken mehr Verantwortung und welche Stärken zeigen sich im echten Fahrbetrieb?
Grundidee und Motorrad-Charakter: Bobber vs. Reise-Allrounder
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist vom Konzept her nah an der Idee „einsteigen, losfahren, genießen“. Der Bobber-Stil steht im Vordergrund, ohne dass das Motorrad wie ein reines Showbike wirkt. Die Maschine zielt auf ein lebendiges, direktes Fahrgefühl ab – besonders dort, wo kurze Wege, Stadtverkehr und spontane Ausfahrten den Ton angeben.
Die Ducati Multistrada 1200 verfolgt dagegen einen anderen Anspruch: Sie ist für unterschiedliche Streckenprofile gebaut – von zügigen Landstraßen bis zur entspannten Langstrecke. Das Motorrad wirkt wie ein Werkzeugkasten für Touren: Komfort, Elektronik und ein insgesamt „tourentaugliches“ Gesamtpaket stehen im Vordergrund. Wer häufig weiter fährt oder unterschiedliche Bedingungen erwartet, findet hier eher die passende Grundausrichtung.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich schnell: Die Benelli ist eher auf agiles Ansprechverhalten und ein harmonisches Handling ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur „schnell“, sondern vor allem leicht zu bewegen sein soll. In der Stadt und auf kurvigen Landstraßen spielt die Leoncino Bobber 400 ihre Stärken aus, weil das Fahrgefühl unkompliziert bleibt und man sich schnell auf das Motorrad einstellt.
Die Ducati Multistrada 1200 ist dagegen stärker auf Durchzug und souveräne Reserven ausgelegt. Gerade bei Überholvorgängen, Autobahnabschnitten oder wenn die Strecke mehr Tempo fordert, wirkt die Ducati wie „bereit für alles“. Das Fahrgefühl ist dabei weniger verspielt, sondern eher kontrolliert und tourenorientiert. Wer häufig lange Strecken fährt oder gern zügig unterwegs ist, profitiert von dieser Art von Leistungsentfaltung.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich in der Priorität. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt im Alltag handlich und eignet sich gut für wechselnde Situationen: enge Straßen, Parklücken, häufiges Anfahren und das ständige „Stop-and-go“. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass man es ohne großen Aufwand in die gewünschte Linie bringt.
Die Ducati Multistrada 1200 spielt ihre Stärken eher bei Stabilität und Ruhe aus. Auf längeren Strecken und bei höheren Geschwindigkeiten fühlt sich das Gesamtpaket oft „erwachsener“ an. Das Fahrwerk und die Geometrie sind darauf ausgelegt, dass das Motorrad auch dann souverän bleibt, wenn die Strecke nicht mehr nur aus kurzen Kurven besteht, sondern aus vielen Kilometern mit wechselndem Untergrund.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Beide Motorräder sollen natürlich sicher bremsen, aber der Charakter ist unterschiedlich. Die Benelli setzt eher auf ein direktes, gut dosierbares Gefühl, das im Stadtverkehr und bei häufigen Bremsmanövern angenehm ist. Die Ducati hingegen wirkt in der Bremsperformance oft stärker auf Konstanz und Kontrolle ausgelegt – besonders dann, wenn man öfter aus höheren Geschwindigkeiten verzögert oder lange am Stück fährt.
Wichtig ist: Im Alltag entscheidet nicht nur die reine Bremskraft, sondern auch das Zusammenspiel aus Hebelgefühl, Dosierbarkeit und dem, was das Motorrad beim Verzögern „verspricht“. Genau hier zeigt sich meist der Unterschied zwischen einem eher urbanen Konzept und einem tourenorientierten Gesamtpaket.
Komfort und Sitzposition: Wie lange macht das Motorrad Spaß?
Komfort ist nicht nur eine Frage von Polsterung, sondern auch von Sitzposition, Windschutz und dem, wie entspannt man nach einer Stunde noch sitzt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist tendenziell auf direkte, natürliche Ergonomie ausgelegt. Das passt gut zu Fahrten, bei denen man öfter stoppt, abbiegt und die Strecke nicht als „Dauerlauf“ versteht.
Die Ducati Multistrada 1200 ist klar auf Langstrecke ausgelegt. Gerade bei längeren Touren profitiert man von einem Konzept, das Wind und Fahrbelastung besser abfedert. Dadurch bleibt die Konzentration länger erhalten – und das Motorrad fühlt sich auch nach vielen Kilometern nicht „anstrengend“ an.
Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer vs. reduziertes Konzept
Ein großer Unterschied im Vergleich liegt in der Ausrichtung der Ausstattung. Die Ducati Multistrada 1200 ist typischerweise stärker auf Elektronik und Assistenz ausgelegt. Das zeigt sich im Fahrbetrieb durch mehr Einstellmöglichkeiten und ein Systemverständnis, das sich an unterschiedliche Situationen anpasst. Das ist besonders hilfreich, wenn Wetter, Untergrund oder Fahrstil variieren.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt dagegen eher auf ein unaufgeregtes Fahrerlebnis. Das kann ein Vorteil sein, wenn man weniger „Menüarbeit“ möchte und das Motorrad lieber als unkomplizierten Begleiter sieht. Gleichzeitig bedeutet das: Wer maximale Assistenz und fein abgestimmte Tourenfeatures erwartet, wird bei der Benelli eher weniger finden als bei der Ducati.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Benelli Leoncino Bobber 400 – Stärken
- Leichtes, agiles Handling für Stadt und Land
- Bobber-Charakter mit alltagstauglicher Ausrichtung
- Unkompliziertes Fahrgefühl, schnell „drin“ im Motorrad
- Gute Wahl, wenn das Motorrad vor allem Spaß im Alltag liefern soll
Benelli Leoncino Bobber 400 – mögliche Schwächen
- Weniger Fokus auf Tourenkomfort und umfangreiche Elektronik
- Für lange Autobahnabschnitte oder sehr hohe Ansprüche kann die Ducati im Gesamtkonzept überlegen wirken
Ducati Multistrada 1200 – Stärken
- Tourenorientiertes Gesamtpaket für lange Strecken
- Souveränes Fahrverhalten mit Reserven bei Tempo und Überholvorgängen
- Moderne Elektronik für unterschiedliche Bedingungen
- Sehr vielseitig, wenn das Motorrad „für alles“ genutzt werden soll
Ducati Multistrada 1200 – mögliche Schwächen
- Der Charakter ist weniger „leicht und verspielt“, eher kontrolliert und tourenlastig
- Wer ein reduziertes, unkompliziertes Konzept sucht, könnte sich von der Ducati stärker „betreut“ fühlen
Für wen lohnt sich welcher Kauf?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist besonders passend, wenn kurze bis mittlere Strecken, Stadtfahrten, spontane Ausfahrten und ein unkompliziertes Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Tourenfeatures. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt – ohne dass es sich nach „Projekt“ anfühlt.
Die Ducati Multistrada 1200 ist dagegen die bessere Wahl, wenn regelmäßig längere Strecken anstehen, wenn Komfort und Stabilität bei Tempo zählen und wenn Elektronik und Einstellmöglichkeiten den Fahralltag erleichtern sollen. Wer häufig unterwegs ist, unterschiedliche Streckenbedingungen erwartet und ein Motorrad sucht, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt, wird mit der Multistrada eher glücklich.
Fazit:
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist die richtige Wahl, wenn ein leichtes, direktes Fahrgefühl und der Bobber-Charakter im Alltag im Vordergrund stehen. Sie passt besonders gut für Stadt, Landstraßen und Fahrten, bei denen das Motorrad vor allem Spaß machen und unkompliziert bleiben soll. Die Ducati Multistrada 1200 gewinnt dagegen dort, wo Langstrecke, Komfort, Stabilität und moderne Elektronik zählen. Sie eignet sich für Fahrerinnen und Fahrer, die vielseitig unterwegs sind, öfter weitere Strecken planen und ein souveränes Gesamtpaket bevorzugen. Kurz gesagt: Wer ein Motorrad für den täglichen Genuss sucht, findet in der Benelli den passenden Stil. Wer ein Reise- und Allroundmotorrad für viele Kilometer möchte, bekommt mit der Ducati das deutlich tourenorientiertere Konzept.