| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- Kraftvoller Motor
- Präzises Fahrwerk
- Windschutz
- Fahrkomfort
- Bedienung
- Niedertourig nichts zu holen
- Geländetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.495 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Motor | |
| Hubraum | 1.261 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 158 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 130 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 251 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | Breite: 120 mm, 17 Zoll | |
| Reifen hinten | Breite:190 mm, 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs Ducati Multistrada 1260 – Vergleich im Motorradtest
Wer zwei Motorräder gegenüberstellt, die optisch und vom Konzept her kaum unterschiedlicher sein könnten, bekommt einen spannenden Blick auf Prioritäten: Die Benelli Leoncino Bobber 400 steht für den klassischen Bobber-Vibe, leichtes Handling und einen eher unkomplizierten Einstieg in die Welt der individuellen Cruiser-Ästhetik. Die Ducati Multistrada 1260 dagegen ist die große Reiseenduro mit Fokus auf Komfort, Elektronik und Langstrecken-Performance. Im direkten Vergleich wird klar: Es geht weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern darum, welches Motorrad zur eigenen Fahrweise und zum gewünschten Alltag passt.
Konzept und Charakter: Bobber-Feeling vs. Reiseenduro
Benelli Leoncino Bobber 400: Stil und Alltagstauglichkeit
Die Leoncino Bobber 400 wirkt wie aus einer klaren Designidee heraus gebaut: tiefere Sitzoptik, reduzierter Look und ein Charakter, der auf „genießen“ statt auf „maximieren“ setzt. Gerade im Stadtverkehr und auf kürzeren Touren spielt das Konzept seine Vorteile aus. Das Motorrad bleibt dabei überschaubar, wirkt handlich und lädt dazu ein, die Strecke eher zu erleben als sie zu „abzuarbeiten“.
Ducati Multistrada 1260: Komfort, Reichweite und Elektronik
Die Multistrada 1260 ist dagegen ein Motorrad für Menschen, die regelmäßig weitere Strecken fahren oder sich auch auf der Autobahn und auf anspruchsvolleren Routen wohlfühlen wollen. Der Charakter ist deutlich „touring-orientiert“: Komfort, Stabilität und ein Paket aus Fahrmodi und Assistenzfunktionen sorgen dafür, dass sich die Maschine auch bei wechselnden Bedingungen souverän anfühlt. Wer häufig unterwegs ist, profitiert davon, dass die Multistrada nicht nur schnell sein will, sondern vor allem entspannt.
Motor und Antrieb: Unterschiedliche Zielgruppen spüren
Beim Vergleich der Antriebskonzepte zeigt sich der größte Unterschied im Fahrgefühl. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist auf ein leichtgängiges, alltagstaugliches Fahren ausgelegt. Der Motor passt gut zu einer Fahrweise, bei der Drehmoment und Zugkraft im „brauchbaren Bereich“ wichtiger sind als maximale Reserven. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad im Alltag nicht ständig an die Grenzen gebracht werden soll.
Die Ducati Multistrada 1260 spielt in einer anderen Liga. Hier steht deutlich mehr Durchzug und Reserven im Vordergrund, was sich vor allem bei Überholmanövern, längeren Autobahnabschnitten oder zügigem Fahren bemerkbar macht. Die Multistrada wirkt dadurch weniger wie ein Motorrad, das „mitarbeitet“, sondern eher wie eines, das die Strecke aktiv trägt. Gleichzeitig kann genau das auch eine Frage der Erwartung sein: Wer ein Motorrad sucht, das sich bewusst zurücknimmt, findet in der Benelli oft die passendere Balance.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Benelli: leichtes Gefühl in der Bewegung
Die Leoncino Bobber 400 profitiert von einem Handling, das sich im Alltag schnell vertraut anfühlt. Kurven lassen sich zügig anfahren, Richtungswechsel wirken nicht übertrieben schwerfällig. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Touren häufig aus Stadtverkehr, Landstraßen und spontanen Abstechern bestehen. Die Maschine wirkt dabei eher „lebendig“ als „massiv“.
Ducati: souveräne Stabilität auf Strecke
Die Multistrada 1260 ist spürbar auf Stabilität ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Etappen spielt das Fahrwerk seine Stärken aus: Das Motorrad bleibt ruhig, die Linie lässt sich gut halten und die Maschine vermittelt ein sicheres Gefühl. In schnellen Kurven und auf wechselndem Untergrund zeigt sich, dass die Ducati nicht nur sportlich wirken will, sondern vor allem kontrolliert und komfortabel bleiben soll.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich ein typisches Bild: Die Benelli ist auf ein direktes, gut dosierbares Bremsgefühl ausgelegt, das im Stadt- und Landstraßenbetrieb schnell verstanden wird. Die Ducati setzt zusätzlich auf ein Gesamtsystem, das die Kontrolle in unterschiedlichen Situationen unterstützt. Dadurch entsteht bei der Multistrada oft das Gefühl, dass das Motorrad auch dann „mitdenkt“, wenn die Bedingungen nicht ideal sind.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Benelli punktet mit einfacher Bedienbarkeit und einem unkomplizierten Sicherheitsgefühl. Die Ducati punktet mit dem „Rundum-Paket“ aus Performance und Assistenz, kann aber durch Gewicht und Anspruch an die Fahrweise etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen.
Elektronik und Fahrmodi: Moderne Unterstützung bei der Ducati
Ein großer Unterschied im Vergleich ist die Elektronik. Die Ducati Multistrada 1260 bringt deutlich mehr digitale Unterstützung mit, die das Fahren je nach Situation anpasst. Fahrmodi und Assistenzfunktionen helfen dabei, Motorcharakter, Ansprechverhalten und Fahrgefühl zu variieren. Das ist besonders hilfreich, wenn die Touren unterschiedliche Wetterlagen oder Straßenqualitäten mit sich bringen.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt dagegen bewusst „puristischer“. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Wer ein Motorrad möchte, das sich mechanisch und direkt anfühlt, bekommt hier oft genau das. Gleichzeitig bedeutet weniger Elektronik auch weniger „automatische“ Unterstützung. Wer also häufig unter wechselnden Bedingungen unterwegs ist, findet in der Ducati den größeren Komfortvorteil.
Ergonomie und Sitzposition: Cruiser-Feeling vs. Touring-Position
Die Sitzposition ist im Vergleich ein entscheidender Punkt. Die Benelli wirkt wie gemacht für eine entspannte Haltung, die zum Bobber-Charakter passt. Das Motorrad lädt zu einer Fahrweise ein, bei der man nicht ständig „arbeitet“, sondern eher entspannt unterwegs ist. Für kürzere Strecken und den täglichen Einsatz ist das ein Plus.
Die Multistrada 1260 ist dagegen auf längere Fahrten ausgelegt. Die Ergonomie unterstützt das Touring: stabiler Stand, gute Kontrolle und ein Setup, das auch nach mehreren Stunden noch angenehm bleibt. Wer häufig weite Strecken fährt oder regelmäßig auf Autobahn und Landstraße unterwegs ist, wird die Touring-Position der Ducati meist stärker zu schätzen wissen.
Design und Alltag: Zwei unterschiedliche Arten von „Wunsch-Motorrad“
Beim Design zeigt sich der Unterschied sofort: Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist ein Statement-Motorrad. Sie wirkt individuell, reduziert und „cool“ im klassischen Sinn. Die Ducati Multistrada 1260 ist ebenfalls ein Hingucker, aber eher technisch und touringtauglich. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für eine Szene, sondern für viele Kilometer „mitnimmt“.
Im Alltag bedeutet das: Die Benelli passt häufig besser zu Menschen, die ein Motorrad für spontane Fahrten, Stadtwege und kurze Landstraßen suchen. Die Ducati passt besser zu denen, die regelmäßig längere Touren planen und dabei Komfort, Reichweite und moderne Unterstützung priorisieren.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Benelli Leoncino Bobber 400 – Stärken
- Bobber-Charakter mit klarer Designlinie
- Handliches, unkompliziertes Handling im Alltag
- Fahrgefühl, das eher auf Genuss als auf maximale Reserven setzt
- Gute Passform für kürzere Touren und Stadtfahrten
Benelli Leoncino Bobber 400 – Schwächen
- Weniger „Touring-Overkill“ durch begrenztere Reserven bei sehr zügiger Fahrweise
- Weniger Elektronik-Unterstützung im Vergleich zur Ducati
Ducati Multistrada 1260 – Stärken
- Deutlich mehr Durchzug und Reserven für Überholvorgänge und Tempo
- Touring-orientierte Stabilität und Komfort für lange Strecken
- Umfangreiche Elektronik und Fahrmodi für wechselnde Bedingungen
- Gesamtpaket aus Performance, Kontrolle und Alltagstauglichkeit
Ducati Multistrada 1260 – Schwächen
- Mehr Gewicht und „Anspruch“ im Handling als bei der Benelli
- Für sehr kurze Fahrten oder „einfach mal um die Ecke“ kann sie überdimensioniert wirken
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung zwischen Benelli Leoncino Bobber 400 und Ducati Multistrada 1260 lässt sich am besten über den geplanten Alltag treffen. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht anfühlt, optisch überzeugt und vor allem Spaß auf kurzen bis mittleren Strecken liefert, wird mit der Benelli häufig glücklicher. Wer dagegen regelmäßig lange Touren fährt, Wert auf Komfort legt und die Vorteile moderner Elektronik nutzen möchte, findet in der Ducati Multistrada 1260 die passendere Basis.
Fazit:
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf dem Bobber-Charakter, einem unkomplizierten Handling und einem entspannten Fahrgefühl liegt. Sie passt besonders gut für Stadtfahrten, Feierabendrunden und Touren, bei denen das Motorrad vor allem „mit Spaß“ überzeugen soll. Die Ducati Multistrada 1260 ist dagegen die bessere Option für alle, die häufig weitere Strecken fahren, Komfort und Stabilität suchen und von Elektronik-Unterstützung profitieren möchten. Wer Reserven, Touring-Feeling und souveräne Kontrolle bei wechselnden Bedingungen priorisiert, bekommt mit der Multistrada das rundere Gesamtpaket. Kurz gesagt: Bobber-Genuss im Alltag mit der Benelli – Langstrecken-Komfort und Performance mit der Ducati.