| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 12.090 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- spannende Optik
- lässiger Sound
- Kurven-ABS Serie
- gute Verarbeitung
- mega-wendiges FunBike
- eingeschränkter Soziuskomfort
- Bremskabel merkwürdig verlegt
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.436 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.436 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 803 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 66 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 260 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba Upside-Down-Gabel mit 41 mm Standrohrdurchmesser (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Federbein mit einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo radial montierte Bremszange mit 4 Kolben ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo schwimmend gelagerte Bremszange mit 1 Kolben ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
Fazit - was bleibt hängen
Klasse, die Urban Motard trägt den Namenszusatz "City Rebel" zurecht. Sie ist ein wenig evil, aber dabei nicht prollig. Vom Wesen her ist dies ein echtes FunBike. Man kann einfach gar nicht keinen Spaß mit der Kiste haben. Über 12.000 Euro sind zwar eine Ansage für eine 800er Maschine mit dieser eher spartanischen Ausstattung, aber der Fahrspaß, die Optik und die Wertigkeit der Urban Motard rechtfertigen diesen Preis.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht ein Vorführer, der sich schon auf viele weitere Probefahren freut - natürlich neben vielen anderen Ducati-Bikes und Maschinen von Suzuki. Also - nächster Ausflug nach Bremervörde, nach Holger fragen, Kaffee nehmen und zumindest mal um die Urban Motard herumstiefeln. Viel Spaß!
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs. Ducati Scrambler Urban Motard – Vergleich
Wer zwischen Benelli Leoncino Bobber 400 und Ducati Scrambler Urban Motard schwankt, entscheidet sich im Grunde für zwei unterschiedliche Motorrad-Philosophien: Auf der einen Seite steht der Bobber-Charakter mit betont lässiger Optik und einem eher entspannten Fahrgefühl. Auf der anderen Seite geht es beim Urban Motard um Agilität, Aufrichtung und das Gefühl, auch im Alltag flott unterwegs zu sein. Beide Modelle sind spannend – aber sie spielen ihre Stärken an unterschiedlichen Stellen aus.
Erster Eindruck: Stil und Charakter
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt wie aus einer klaren Designlinie heraus gebaut: kompakt, „clean“ und mit dem typischen Bobber-Vibe. Das Motorrad sieht so aus, als wäre es gemacht für kurze Ausfahrten, Stadtfahrten und den Moment, in dem man einfach losrollt, ohne viel nachzudenken.
Die Ducati Scrambler Urban Motard dagegen setzt stärker auf den Motard-Ansatz: aufrecht, dynamisch und mit einem Look, der nach „Stadt und mehr“ ruft. Der Charakter ist weniger „entspannt cruisen“ und mehr „aktiv fahren“, auch wenn der Alltag im Fokus steht.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Beim Fahrgefühl unterscheiden sich die beiden Modelle vor allem in der Art, wie sie Leistung und Antrieb vermitteln. Die Benelli Leoncino Bobber 400 zielt eher auf ein gleichmäßiges, gut kontrollierbares Tempo. Das macht sie besonders angenehm, wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit liegt: anfahren, durch den Verkehr gleiten, entspannt beschleunigen und dabei jederzeit souverän bleiben.
Die Ducati Scrambler Urban Motard wirkt im Vergleich „präsenter“: Das Motorrad lädt dazu ein, die Gänge bewusster zu nutzen und das Tempo aktiver zu gestalten. Wer gerne zügig unterwegs ist oder Kurvenfahrten in den Feierabend einplant, bekommt hier ein spürbar sportlicheres Gefühl – ohne dass es zwangsläufig unkomfortabel werden muss.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
Stärke der Benelli: ruhige, alltagstaugliche Abstimmung, die das Motorrad leicht zugänglich macht.
Schwäche der Benelli: wer sehr sportlich „ziehen“ möchte, fühlt sich bei manchen Fahrstilen schneller an die Grenzen des eher entspannten Charakters geführt.
Stärke der Ducati: mehr Dynamik im Fahrgefühl und ein Motorrad, das zu flotterem Fahren motiviert.
Schwäche der Ducati: wer vor allem gemütlich cruisen will, empfindet den aktiveren Charakter manchmal als „zu lebendig“ – je nach persönlichem Stil.
Ergonomie und Sitzposition
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 orientiert sich stärker am Bobber-Gefühl: tendenziell entspannter, mit einer Haltung, die eher zum entspannten Fahren passt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke nicht nur aus „sportlichen“ Passagen besteht, sondern aus vielen kleinen Alltagssituationen.
Die Ducati Scrambler Urban Motard ist aufrecht und wirkt dadurch sehr alltagstauglich, aber mit mehr „Fahrbereitschaft“. Die aufrechte Haltung hilft im Stadtverkehr, weil man den Überblick behält und das Motorrad schnell in die gewünschte Richtung bekommt.
Welche Haltung passt besser?
Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein entspannter Begleiter anfühlt, findet in der Benelli Leoncino Bobber 400 oft die passendere Basis. Wer dagegen eine Sitzposition bevorzugt, die das Motorrad automatisch in Richtung „aktiv fahren“ schiebt, liegt mit der Ducati Scrambler Urban Motard häufig richtig.
Handling: Wie leicht lassen sich beide bewegen?
Im Handling zeigen sich die Unterschiede zwischen Bobber und Motard besonders deutlich. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist darauf ausgelegt, sich unkompliziert zu bewegen: leicht zu kontrollieren, gut dosierbar und angenehm in der Stadt. Das macht sie attraktiv für alle, die nicht ständig „arbeiten“ wollen, sondern einfach fahren möchten.
Die Ducati Scrambler Urban Motard bringt dagegen mehr „Lenkgefühl“ und das Gefühl, dass das Motorrad schnell auf Impulse reagiert. Gerade bei Richtungswechseln und zügigem Fahren wirkt sie lebendiger. Das kann ein großer Vorteil sein, wenn die Route nicht nur aus geraden Strecken besteht.
Kurven und Alltag
Für enge Stadtpassagen und entspanntes Vorankommen ist die Benelli oft die stressfreiere Wahl. Für Kurven, Fahrspaß zwischendurch und ein Motorrad, das sich gerne „mitnimmt“, ist die Ducati im Vorteil.
Bremsen und Fahrstabilität
Bei beiden Modellen spielt die Bremsanlage eine zentrale Rolle, weil sie im Alltag ständig gefordert wird. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt in der Abstimmung tendenziell auf kontrolliertes, gut dosierbares Bremsen ausgelegt. Das hilft besonders in Situationen, in denen man häufig anhalten oder die Geschwindigkeit fein anpassen muss.
Die Ducati Scrambler Urban Motard vermittelt dagegen oft das Gefühl, dass sie auch bei zügigerem Fahren stabil bleibt und das Tempo zuverlässig in den Griff bekommt. Wer gerne sportlicher unterwegs ist, profitiert von diesem „Sicherheitsgefühl“ beim Bremsen.
Stärken und Schwächen bei der Verzögerung
Benelli: sehr gut für den Alltag, angenehm zu dosieren.
Ducati: tendenziell mehr Reserven im dynamischen Einsatz, dadurch motivierender für flotte Fahrten.
Ausstattung und Praxis: Was zählt im Alltag?
Im Alltag entscheiden Details: Sichtbarkeit, Bedienbarkeit, Komfort und die Frage, wie gut sich das Motorrad im täglichen Rhythmus nutzen lässt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 punktet häufig mit einer unkomplizierten, stimmigen Gesamtkonzeption. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „in den Alltag integriert“ – ohne dass man sich ständig Gedanken über die nächste Feinjustierung machen muss.
Die Ducati Scrambler Urban Motard wirkt dagegen wie ein Motorrad, das mehr auf „Fahren und Erleben“ ausgelegt ist. Das zeigt sich in der Art, wie sich das Bike anfühlt, und in der Bereitschaft, auch mal schneller zu werden. Wer häufig unterwegs ist und dabei gerne das Motorrad spürt, bekommt hier mehr „Motorradgefühl“.
Design im Vergleich: Welche Optik passt zum Fahrstil?
Design ist nicht nur Deko – es beeinflusst, wie man das Motorrad wahrnimmt und wie man sich beim Fahren fühlt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist ein Statement für den Bobber-Look: reduziert, markant und mit einer klaren Linie. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die ihren Stil gerne über das Motorrad ausdrücken und eher entspannt unterwegs sind.
Die Ducati Scrambler Urban Motard steht für den urbanen Motard-Ansatz: sportlicher, aufrechter, „ready to ride“. Wer das Motorrad auch als tägliches Fortbewegungsmittel nutzt und dabei gerne Dynamik mitnimmt, wird die Optik und den Charakter oft als stimmig erleben.
Für wen ist welches Bike die bessere Wahl?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird.
Benelli Leoncino Bobber 400
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist besonders passend, wenn im Vordergrund steht, unkompliziert und entspannt unterwegs zu sein: Stadtverkehr, kurze Strecken, Feierabendrunden und ein Motorrad, das sich leicht kontrollieren lässt. Wer den Bobber-Charakter mag und ein eher ruhiges, gutmütiges Fahrgefühl bevorzugt, findet hier eine stimmige Wahl.
Ducati Scrambler Urban Motard
Die Ducati Scrambler Urban Motard ist die bessere Wahl, wenn mehr Dynamik gewünscht ist: aktives Fahren, schnelle Richtungswechsel, Kurvenfahrten und ein Motorrad, das im Alltag nicht nur „transportiert“, sondern auch Spaß macht. Wer den Motard-Look liebt und gerne etwas lebendiger unterwegs ist, wird die Ducati häufig als motivierender empfinden.
Fazit:
Die Benelli Leoncino Bobber 400 und die Ducati Scrambler Urban Motard sind beide starke Kandidaten – aber sie richten sich an unterschiedliche Bedürfnisse. Die Benelli überzeugt vor allem durch ihren entspannten, alltagstauglichen Charakter: leicht zu fahren, gut dosierbar und ideal, wenn viele Fahrten aus Stadtverkehr und kurzen Strecken bestehen. Wer den Bobber-Look mag und ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert in den Alltag einfügt, trifft mit der Benelli meist die passendere Wahl.
Die Ducati spielt ihre Stärken dort aus, wo mehr Dynamik gefragt ist: aktiveres Fahrgefühl, mehr „Motorrad-Impuls“ und ein Handling, das zu flotterem Fahren einlädt. Für alle, die auch im Alltag gerne zügig unterwegs sind, Kurvenfahrten mögen und ein Motorrad suchen, das sich lebendig anfühlt, ist die Scrambler Urban Motard die bessere Entscheidung.
Kurz gesagt: Benelli für entspanntes Cruisen und unkomplizierte Nutzung, Ducati für dynamischen Fahrspaß und einen urbanen Motard-Charakter.