| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2015 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- gelassenes Dahingleiten
- pures V2-Feeling
- Platz ohne Ende
- Soundsystem
- Fährt auch bei Sturm stoisch geradeaus
- Koffersystem Serie
- groß und schwer
- nix für Einsteiger
- nix für Warmduscher
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 386 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.600 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.440 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.690 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 87 PS bei 5.010 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
Fazit - was bleibt hängen
Bisschen wenig technische Infos in diesem Testbericht, oder? Genau, aber darum geht es ja auch bei der Electra Glide: Vergesst Datenblätter oder Leistungsangaben. Setzt Euch, genießt das Leben, vergesst Eure Sorgen und fahrt einfach eine Runde ohne Nachzudenken. Das geht auf diese Maschine so gut wie auf vermutlich kaum einem anderen Bike.Das Testbike haben wir von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt bekomme. Dort gibt es knapp 100 gebrauchte Harleys, ein Besuch beim "Harley Händler des Jahres 2021" lohnt sich also allemal. Und falls Ihr Interesse an dieser Ultra Classic habt - hier geht es zur Verkaufsanzeige.
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs. Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – Vergleich
Wer zwischen Benelli Leoncino Bobber 400 und Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU schwankt, merkt schnell: Hier treffen zwei sehr unterschiedliche Motorradwelten aufeinander. Die Benelli steht für einen modernen Bobber-Ansatz mit klarer, reduzierter Optik und einem Charakter, der sich vor allem im Alltag und auf kürzeren Strecken wohlfühlt. Die Harley-Davidson dagegen ist eine ausgewachsene Touring-Maschine, gebaut für lange Fahrten, entspanntes Reisen und eine Ausstattung, die auf Komfort und Alltagstauglichkeit auf Reisen ausgelegt ist.
Im Folgenden geht es nicht nur um den ersten Eindruck, sondern um die typischen Unterschiede, die im Alltag und auf Tour wirklich zählen: Fahrgefühl, Komfort, Ergonomie, Ausstattung und die Frage, welches Motorrad eher zu welchen Fahrprofilen passt.
Grundcharakter: Bobber-Feeling vs. Touring-Luxus
Benelli Leoncino Bobber 400: kompakt, direkt, urban
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf das Wesentliche reduziert ist. Der Bobber-Look ist nicht nur Show, sondern spiegelt auch die Art wider, wie das Bike sich anfühlt: eher leichtfüßig, unkompliziert und mit einem Fokus auf spontane Fahrten. Gerade wenn Strecken nicht endlos lang sind und das Motorrad im Alltag oft bewegt werden muss, spielt die Benelli ihre Stärken aus.
Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU: groß, souverän, reiseorientiert
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist dagegen ein Statement. Das Motorrad ist auf Langstrecke ausgelegt und bringt eine Touring-typische Ruhe mit. Die Maschine wirkt stabil und „erwachsen“, was sich besonders dann bemerkbar macht, wenn die Fahrt länger dauert oder wenn Wind und Wetter eine Rolle spielen. Wer gerne mit Gepäck unterwegs ist und Touren plant, findet hier ein Konzept, das von vornherein auf Komfort und Reichweite im Kopf gebaut ist.
Motor- und Fahrgefühl: Unterschiedliche Prioritäten
Beim Vergleich der Benelli Leoncino Bobber 400 und der Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU zeigt sich vor allem eines: Die Motorräder sind für unterschiedliche Arten von Fahrspaß gemacht. Die Benelli zielt eher auf ein lebendiges, direktes Ansprechverhalten und ein agiles Handling ab. Die Harley setzt stärker auf Souveränität und Durchzug über längere Zeit – weniger „springen“ und mehr „gleiten“.
In der Praxis bedeutet das: Auf kurvigen Strecken und bei häufigen Richtungswechseln wirkt die Benelli oft handlicher und leichter zu dosieren. Die Harley spielt ihre Vorteile eher dann aus, wenn die Geschwindigkeit konstant bleibt, die Strecke fließt und das Motorrad nicht ständig „neu sortiert“ werden muss. Beide können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Weise.
Ergonomie und Sitzkomfort: Alltag vs. Langstrecke
Ein entscheidender Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt in der Sitzposition und im Komfortkonzept. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist tendenziell näher an einem sportlich-entspannten Cruiser-Gefühl, ohne dabei den Fokus auf maximale Reiseergonomie zu legen. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad auch mal kurz „schnell“ bewegt werden soll oder wenn die Fahrten nicht immer stundenlang sind.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist hingegen klar auf Tour ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtanmutung sind darauf abgestimmt, dass man lange im Sattel bleibt, ohne dass der Körper nach kurzer Zeit „fordert“. Dazu kommt: Bei Touring-Maschinen sind Details wie Windschutz und die Art, wie das Motorrad auf der Straße steht, oft wichtiger als reine Zahlenwerte.
Windschutz, Komfort und Alltagstauglichkeit
Gerade bei längeren Fahrten entscheidet der Windschutz darüber, wie anstrengend eine Tour wird. Die Harley-Davidson ist hier typischerweise im Vorteil, weil sie als Touring-Modell konzipiert ist. Der Wind wird spürbar besser abgefangen, was die Konzentration auf die Strecke lenkt statt auf das „Gegenarbeiten“.
Die Benelli kann natürlich auch angenehm zu fahren sein, aber sie ist eher für Situationen gemacht, in denen der Fokus auf dem Fahrgefühl liegt und nicht auf maximaler Abschirmung. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder kurze bis mittlere Strecken fährt, wird die Benelli oft als unkomplizierter empfinden.
Ausstattung und Stauraum: Was auf Tour wirklich zählt
Beim Thema Ausstattung ist der Unterschied zwischen Benelli Leoncino Bobber 400 und Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU besonders deutlich. Die Harley bringt Touring-typische Elemente mit, die das Reisen erleichtern: Stauraum, Reise-Features und eine Gesamtpaket-Logik, die darauf ausgelegt ist, dass man nicht ständig improvisieren muss.
Die Benelli ist dagegen eher „puristischer“ gedacht. Das kann ein Vorteil sein, wenn das Motorrad nicht als Reiseplattform, sondern als stilvolles Alltagsbike genutzt wird. Wer aber regelmäßig mit Gepäck fährt oder Touren plant, wird die Harley als klaren Gewinner in der Kategorie „Reise-Setup“ sehen.
Handling und Fahrdynamik: Wie sich die Bikes im Alltag anfühlen
Das Handling ist bei beiden Motorrädern ein eigenes Kapitel. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt in vielen Situationen leichter zu bewegen, besonders wenn es um Rangieren, Stadtverkehr oder das schnelle Wechseln der Fahrtrichtung geht. Das macht sie attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur auf dem Papier gut klingt, sondern sich auch im Alltag angenehm anfühlt.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist dagegen eher ein Motorrad, das man „laufen lässt“. In schnellen, fließenden Abschnitten fühlt sie sich oft sehr souverän an. In engen Situationen oder beim häufigen Stop-and-Go kann das größere Touring-Konzept jedoch spürbar mehr Aufwand bedeuten. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – es ist einfach eine andere Philosophie.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Benelli Leoncino Bobber 400
- Stil und Charakter: Bobber-Look mit moderner Ausrichtung, wirkt stimmig und zeitgemäß.
- Alltagstauglichkeit: Eher unkompliziert in der Handhabung, besonders auf kürzeren Strecken.
- Fahrgefühl: Direkter, lebendiger Eindruck – passend für Fahrer, die das Motorrad „spüren“ wollen.
Schwächen der Benelli Leoncino Bobber 400
- Touring-Fokus: Weniger auf lange Reisen mit viel Gepäck und maximalem Windschutz ausgelegt.
- Komfort-Setup: Für sehr lange Etappen ist die Harley typischerweise im Vorteil.
Stärken der Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU
- Reisetauglichkeit: Touring-typische Ausstattung und Komfortkonzept für lange Strecken.
- Windschutz und Ruhe: Weniger anstrengend bei höheren Geschwindigkeiten und auf Autobahnabschnitten.
- Stauraum und Praxis: Für Touren mit Gepäck deutlich besser vorbereitet.
Schwächen der Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU
- Handlichkeit: Im Stadtverkehr und bei engen Manövern kann das größere Touring-Paket mehr fordern.
- Fahrprofil: Wer vor allem kurze Strecken fährt, nutzt das Potenzial möglicherweise nicht vollständig aus.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt stark davon ab, wie gefahren wird. Die Benelli Leoncino Bobber 400 passt besonders gut, wenn das Motorrad häufig im Alltag genutzt wird, wenn kurze bis mittlere Strecken im Vordergrund stehen und wenn der Fokus auf einem stimmigen Look sowie einem direkten Fahrgefühl liegt. Auch für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich nicht „zu groß“ anfühlt, ist die Benelli eine spannende Option.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist die bessere Wahl, wenn Touren ein fester Bestandteil sind. Wer gerne lange Strecken fährt, Wert auf Komfort legt, Windschutz und eine reisetaugliche Ausstattung schätzt und mit Gepäck unterwegs ist, wird die Harley als deutlich passender empfinden. Das Motorrad ist weniger „für den schnellen Sprung“, sondern eher für die geplante Reise.
Fazit:
Wer ein Motorrad für den Alltag, für kurze bis mittlere Fahrten und für ein direktes, unkompliziertes Fahrgefühl sucht, findet in der Benelli Leoncino Bobber 400 die stimmigere Wahl. Der Bobber-Charakter und die eher agile Anmutung machen sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad oft bewegt wird und nicht ausschließlich auf Touren wartet.
Für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wind und Komfort ernst nehmen und ein Touring-Motorrad mit passender Ausstattung sowie Stauraum suchen, ist die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU die bessere Entscheidung. Die Harley spielt ihre Stärken dort aus, wo die Reise beginnt: auf langen Etappen, bei konstantem Tempo und wenn das Motorrad nicht nur gut aussehen, sondern auch praktisch unterstützen soll.
Kurz gesagt: Benelli für den urbanen Stil und das direkte Handling, Harley für Reisen, Komfort und Touring-Praxis.