| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs. Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die Benelli Leoncino Bobber 400 und die Honda CB 1000 R Neo Sports Café, wird der Vergleich spannend: Hier geht es nicht nur um Zahlen, sondern um das Gefühl, wie sich ein Bike im Alltag anfühlt – und wie es sich in flotten Momenten verhält. Die Benelli setzt auf den klassischen Bobber-Look mit einer eher entspannten, zugänglichen Art. Die Honda dagegen wirkt wie ein moderner Café-Racer mit klarer Kante: sportlicher Anspruch, präzise Rückmeldung und ein deutlich stärkerer Charakter.
Erster Eindruck: Stil, Haltung und „Warum dieses Motorrad?“
Die Benelli Leoncino Bobber 400 kommt mit einem Look, der sofort nach „Roadtrip mit Stil“ oder „kurze Runde, aber mit Haltung“ ruft. Die Silhouette ist kompakt, die Optik ist bewusst reduziert und wirkt dadurch sehr stimmig. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht in den Alltag einfügt und optisch sofort auffällt, findet hier einen sympathischen Ansatz.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café spielt dagegen in einer anderen Liga: Sie wirkt erwachsener, kantiger und insgesamt sportlicher. Das Design ist zwar ebenfalls im Retro-Café-Kontext, aber mit moderner Technik und einer klaren Performance-Ausrichtung. Wer ein Motorrad möchte, das nicht nur gut aussieht, sondern auch spürbar „zieht“, bekommt mit der Honda ein deutlich dynamischeres Gesamtbild.
Motorcharakter: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Bikes grundlegend. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist eher auf ein harmonisches, gut dosierbares Fahrgefühl ausgelegt. Das bedeutet: Gang für Gang lässt sie sich angenehm bewegen, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Gerade im Stadtverkehr oder auf Landstraßen mit wechselnden Geschwindigkeiten wirkt das wie ein Vorteil – das Motorrad bleibt zugänglich und entspannt.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist dagegen deutlich fordernder. Die größere Motorisierung sorgt dafür, dass sich Beschleunigung und Durchzug spürbar anders anfühlen. In der Praxis heißt das: weniger Schaltarbeit bei zügigem Fahren, mehr Reserven beim Überholen und ein insgesamt souveräneres Gefühl, wenn die Straße schneller wird. Gleichzeitig kann das Motorrad dadurch auch mehr Aufmerksamkeit verlangen, weil die Performance schneller „da“ ist.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk und Handling geht es um die Frage, wie das Motorrad Kurven „mitmacht“. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt in vielen Situationen wie ein Bike, das man gerne bewegt, ohne dass man sich ständig um die perfekte Linie kümmern muss. Das Fahrgefühl ist eher leicht zu lesen: Man kann das Motorrad flüssig führen, und es unterstützt eine entspannte Fahrweise.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist spürbar auf sportlichere Dynamik ausgelegt. In schnellen Kurven und bei zügigem Tempo zeigt sich das Handling oft präziser: Das Motorrad vermittelt mehr Rückmeldung und wirkt stabil, wenn es „zügig“ wird. Wer gerne dynamisch fährt, bekommt hier mehr Kontrolle und mehr Reserven. Wer dagegen sehr gemütlich unterwegs ist, kann die Honda zwar trotzdem genießen – aber sie fühlt sich stärker nach „Fahren mit Anspruch“ an.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei Bremsen zählt vor allem, wie gut sich Verzögerung dosieren lässt und wie konstant das Gefühl bleibt. Die Benelli punktet in der Regel mit einem gut ansprechenden Setup, das zu einer ruhigen bis sportlichen Alltagsfahrt passt. Das ist besonders dann angenehm, wenn häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten verzögert wird oder wenn man im Verkehr öfter bremsen muss.
Die Honda ist für höhere Ansprüche ausgelegt. Durch die stärkere Performance und das sportlichere Gesamtpaket wirken Bremsen und Verzögerungsgefühl oft „direkter“ und belastbarer. Das gibt mehr Sicherheit, wenn es mal schneller werden soll oder wenn man häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert. Gleichzeitig gilt: Wer die Honda eher entspannt fährt, merkt trotzdem, dass das System Reserven hat – und genau das macht das Vertrauen aus.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort im Alltag, Haltung in der Kurve
Die Ergonomie entscheidet darüber, wie lange man gerne unterwegs ist. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt auf viele Fahrerinnen und Fahrer wie ein Motorrad, das sich für den Alltag angenehm anfühlt: Die Sitzposition ist eher zugänglich, und das Bike lässt sich ohne „Kampfhaltung“ bewegen. Das ist ein Plus für Pendeln, kurze Touren und für alle, die nicht ständig in einer sportlichen, stark gebeugten Position sitzen möchten.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café bringt eine sportlichere Haltung mit. Das kann in Kurven und bei zügiger Fahrt Vorteile bringen, weil der Fahrer näher an der Dynamik ist. Für lange Strecken hängt es stärker von der individuellen Körpergröße und dem persönlichen Komfortempfinden ab. Wer gern sportlich sitzt, wird die Honda schnell mögen; wer eher entspannt unterwegs sein möchte, sollte die Sitzposition vor dem Kauf besonders kritisch prüfen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „mal eben“
Im Alltag spielt die Benelli ihre Stärken oft dort aus, wo es unkompliziert sein soll: leichtes Handling, gut kontrollierbares Tempo und ein Charakter, der nicht ständig nach mehr verlangt. Gerade in der Stadt und auf kurzen Strecken wirkt das Motorrad dadurch sehr stimmig. Auch das Gefühl, dass man „einfach losfahren“ kann, ohne sich auf das Motorrad einstellen zu müssen, ist ein echter Pluspunkt.
Die Honda ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Sie fühlt sich besonders dann richtig an, wenn die Strecke mehr hergibt: Landstraße, zügige Ausfahrten, spontane Überholmanöver. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist, kann die Honda zwar fahren, aber sie ist eher ein Motorrad, das man dann besonders genießt, wenn man die Leistung auch nutzen darf.
Ausstattung und Charakter: Was man spürt, ohne es zu messen
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um einzelne Komponenten, sondern um das Gesamtgefühl. Die Benelli wirkt wie ein Motorrad, das bewusst „cool“ und reduziert gestaltet ist. Das passt zum Bobber-Ansatz: weniger Ablenkung, mehr Stil. Dadurch entsteht ein Motorrad, das sich leicht in die eigene Routine einfügt.
Die Honda wirkt dagegen wie ein modernes Performance-Café: Sie verbindet Retro-Optik mit einem deutlich sportlicheren Anspruch. Das merkt man im Fahrgefühl, in der Art, wie das Motorrad auf Gas und Lenkimpulse reagiert, und in der Art, wie es sich bei Tempo stabil anfühlt. Wer ein Motorrad sucht, das auch nach Feierabend „mehr“ liefert, wird hier eher fündig.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Benelli Leoncino Bobber 400 – Stärken
- Leicht zugänglicher Fahrcharakter für Alltag und entspannte Touren
- Stimmiger Bobber-Look mit reduziertem, eigenständigem Stil
- Angenehmes Handling, das sich in der Stadt und auf Landstraßen gut anfühlt
Benelli Leoncino Bobber 400 – Schwächen
- Weniger Reserven bei sehr dynamischem Fahren im Vergleich zur größeren Honda
- Sportliche Ansprüche werden eher moderat bedient, dafür bleibt das Motorrad unkompliziert
Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Stärken
- Deutlich stärkerer Motorcharakter mit spürbarem Durchzug und Reserven
- Präziseres, sportlich orientiertes Handling bei zügiger Fahrweise
- Mehr Sicherheitsgefühl durch direkte Verzögerung und Reserven
Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Schwächen
- Sportlichere Sitzposition kann für manche Fahrerinnen und Fahrer auf Dauer weniger komfortabel sein
- Anspruch an die Fahrweise: Die Performance will eher genutzt werden
Welche Wahl passt besser? Kaufberatung nach Fahrprofil
Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, wie und wo gefahren wird. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad vor allem im Alltag Spaß machen soll: kurze Strecken, Stadtverkehr, Landstraße mit entspanntem Tempo und ein Look, der nicht nach „Mainstream“ aussieht. Sie ist ein Bike, das man gerne bewegt, ohne ständig das Gefühl zu haben, man müsse es „ausfahren“.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad mehr Dynamik liefern soll: zügige Ausfahrten, häufiges Fahren außerhalb der Stadt, Spaß an sportlicher Führung und ein Motor, der Reserven bietet. Wer gerne überholt, gerne schneller unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das auch bei Tempo souverän bleibt, wird mit der Honda deutlich mehr „Biss“ erleben.
Fazit:
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist die stimmige Wahl für alle, die ein charakterstarkes Bobber-Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht bewegen lässt. Der Fokus liegt auf einem zugänglichen Fahrgefühl, angenehmer Ergonomie und einem Look, der sofort wirkt. Wer vor allem Stadt, Feierabendrunden und entspannte Landstraßen fährt, bekommt hier ein Motorrad, das Spaß macht, ohne zu überfordern.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café passt besser, wenn mehr Performance im Vordergrund steht: spürbarer Durchzug, sportlich präzises Handling und ein Bremsgefühl mit Reserven. Die Honda ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die ihre Touren gerne dynamisch gestalten und ein Motorrad möchten, das auch bei höherem Tempo souverän bleibt. Wer Komfort auf Dauer priorisiert, sollte die Sitzposition individuell prüfen.
Kurz gesagt: Benelli für entspanntes, stilvolles Fahren – Honda für sportliche Dynamik und mehr Reserven.