| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2011 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- Samtiger, seidiger, kräftiger, durchzugsstarker Motor
- elastisches Triebwerk mit ordentlich Dampf aus dem Keller
- 90 Nm schon ab 2.000 UMin
- toller Reihen-Vierer mit linearer Leistungsabgabe
- Der Motor ist wirklich der Hammer!
- schwer
- keine Ganganzeige
- hoher Verbrauch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 264 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.215 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.284 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 114 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 117 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Teleskopgabel konventionell (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CB1300 ist aus unserer Sicht ein echter Geheimtipp auf dem Markt der Gebraucht-Motorräder. Was man hier für etwa 5.000 Euro an Fahrspaß und Qualität geboten bekommt ist wirklich enorm. Dieses Bike wird auch nach 100.000 km noch gut dastehen, sofern man sie regelmäßig wartet. Wer ein klassisches BigBike mit einem herausragenden Motor und Sucht-Sound sucht, sollte mal eine Probefahrt machen. Die kleinen Nachteile, die ein 15 Jahre altes Bike gegenüber einer modernen Maschine hat, nimmt man da gerne in Kauf - sehr gerne sogar!Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von uns selbst für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke Honda, dass ihr die CB1300 gebaut habt!
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs Honda CB 1300 SA – welcher Cruiser passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Cruiser-Vibes“ aussehen, ist die Versuchung groß, sie einfach über den Stil gleichzusetzen. Genau da lohnt sich ein genauer Blick: Die Benelli Leoncino Bobber 400 und die Honda CB 1300 SA verfolgen zwar beide eine entspannte, markante Optik, unterscheiden sich aber deutlich darin, wie sie sich anfühlen, wie sie sich fahren lassen und wofür sie im Alltag am besten funktionieren. Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt – ohne reine Daten-Listen, sondern mit Fokus auf das, was im Fahrbetrieb wirklich zählt.
Design und Charakter: Bobber-Optik vs. große Cruiser-Präsenz
Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt auf eine kompakte Bobber-Anmutung: niedrigerer Look, klare Linien und ein „leichtes“ Auftreten. Das wirkt besonders dann stimmig, wenn das Motorrad vor allem für Stadtfahrten, kurze Ausfahrten und ein unkompliziertes Handling gedacht ist. Die Maschine wirkt dabei wie ein Cruiser, der nicht zu viel will – sondern einfach Spaß macht.
Die Honda CB 1300 SA spielt dagegen in einer anderen Liga: deutlich mehr Präsenz, mehr „großes Motorrad“-Gefühl und eine Ausrichtung, die schnell Richtung Touren und längere Strecken geht. Wer beim Anlassen und beim ersten Rollen das Gefühl sucht, dass das Motorrad „zieht“ und souverän bleibt, findet hier eher die passende Bühne.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Logik vs. entspannter Punch
Beim Motorcharakter trennt sich die Spreu schnell. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist auf ein agiles, gut dosierbares Fahrgefühl ausgelegt. Das bedeutet: Gasannahme und Beschleunigung wirken eher „direkt und kontrollierbar“, was besonders im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken Vorteile bringt. Die Maschine lässt sich meist leichter in den gewünschten Rhythmus bringen – ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Die Honda CB 1300 SA ist hingegen auf souveräne Kraftentfaltung ausgelegt. Im Vergleich zur kleineren Benelli wirkt die Honda weniger wie ein Motorrad, das man ständig neu „aufbauen“ muss, sondern eher wie eines, das einfach konstant Leistung bereitstellt. Das macht sich vor allem bei Überholmanövern, Autobahnabschnitten und beim Fahren mit Gepäck bemerkbar. Die Honda fühlt sich dabei oft wie ein Cruiser an, der auch bei längeren Distanzen gelassen bleibt.
Stärken und Schwächen im Motor-Vergleich
- Benelli Leoncino Bobber 400: Stärke ist die unkomplizierte Handhabung und das eher „leichte“ Beschleunigungsgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlichem Tempo oder häufigen langen Autobahnphasen die Reserven schneller „gefühlt“ sind.
- Honda CB 1300 SA: Stärke ist die große Durchzugskraft und die entspannte Art, Tempo aufzubauen und zu halten. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Alltag durch seine Größe und das Gewicht weniger „spielerisch“ wirkt als die Benelli.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Fahrwerk zeigt sich eine typische Philosophie: Die Benelli wirkt eher wie ein Motorrad, das man gern bewegt. Das Handling ist meist so ausgelegt, dass Richtungswechsel und das „Mitfahren“ in der Stadt oder auf Landstraßen angenehm bleiben. Gerade wenn man häufig anhalten muss, enge Kurven fährt oder das Motorrad im Alltag öfter manövriert, spielt diese Agilität ihre Vorteile aus.
Die Honda CB 1300 SA setzt stärker auf Stabilität und Ruhe. Bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Strecken fühlt sich das Motorrad oft wie ein „Anker“ an: Geradeauslauf und das souveräne Abrollen stehen im Vordergrund. In schnellen Kurven oder bei wechselnden Fahrbahnbedingungen kann das ein echter Pluspunkt sein.
Kurvengefühl und Alltag
Die Benelli punktet eher mit dem Gefühl, schnell „im Flow“ zu sein. Die Honda punktet eher damit, dass sie auch dann entspannt bleibt, wenn der Tag lang wird oder die Strecke anspruchsvoller ist. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder gern spontan fährt, wird die Benelli oft als angenehmer empfinden. Wer regelmäßig längere Strecken plant, wird die Honda eher als stressfreier wahrnehmen.
Sitzposition und Komfort: kompakt entspannt vs. groß und tourentauglich
Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die Benelli Leoncino Bobber 400 bietet eine Cruiser-typische, entspannte Haltung, bleibt aber insgesamt „kompakt“. Das hilft, wenn man das Motorrad auch mal im Alltag nutzt: Auf- und Absteigen, Rangieren und das Gefühl, nicht zu „eingesperrt“ zu sein, sind oft die Punkte, die im Alltag zählen.
Die Honda CB 1300 SA ist dagegen klar auf Komfort und Langstrecke ausgelegt. Die Sitzposition wirkt meist so, dass man auch über längere Zeit ruhig sitzen kann. Dazu kommt: Je nach Ausstattung und Setup kann die Honda das Fahrgefühl deutlich „touriger“ machen, besonders wenn man häufiger Autobahn fährt oder mit Gepäck unterwegs ist.
Komfort-Check ohne Zahlen
- Benelli: Komfort ist eher „alltagstauglich und leicht“. Ideal, wenn kurze bis mittlere Strecken im Fokus stehen.
- Honda: Komfort ist eher „langstreckenorientiert“. Ideal, wenn viele Kilometer am Stück geplant sind.
Bremsen und Sicherheit: dosierbar im Alltag vs. souverän bei Tempo
Auch bei der Bremsleistung zeigt sich die Ausrichtung. Die Benelli wirkt häufig so, als wäre das Bremssystem gut auf kontrolliertes Fahren ausgelegt: angenehm dosierbar, passend für Stadtverkehr und zügige Landstraßenabschnitte. Das ist besonders dann wichtig, wenn man öfter aus niedrigen Geschwindigkeiten verzögert oder in Verkehrssituationen schnell reagieren muss.
Die Honda CB 1300 SA ist eher auf hohe Belastbarkeit und souveräne Verzögerung ausgelegt. Bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Abfahrten kann das ein Vorteil sein, weil das Motorrad nicht „angestrengt“ wirkt, sondern stabil bleibt.
Alltagstauglichkeit: Parken, Manövrieren und Nutzungshäufigkeit
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Fahrleistung, sondern auch die Frage: Wie oft steht das Motorrad bereit, wie leicht lässt es sich nutzen und wie stressfrei ist der Umgang? Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist in dieser Hinsicht häufig die unkompliziertere Wahl. Sie wirkt weniger „groß“ und lässt sich im Alltag meist leichter handhaben.
Die Honda CB 1300 SA ist dagegen eher ein Motorrad, das man bewusst auswählt, wenn die Tour im Vordergrund steht. Das heißt nicht, dass sie im Alltag schlecht ist – aber sie ist eher die Wahl für Fahrer, die das Motorrad regelmäßig bewegen, aber nicht zwingend jeden Tag im dichten Verkehr „rangieren“ wollen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Benelli Leoncino Bobber 400 – wann sie besonders überzeugt
- Stärken: agiles Handling, unkompliziertes Fahrgefühl, Bobber-Optik ohne „zu großes“ Motorradgefühl, ideal für Stadt und Landstraße.
- Schwächen: weniger Reserven für sehr lange Autobahnphasen oder dauerhaft hohes Tempo; wer „viel Cruiser-Power“ erwartet, muss sich darauf einstellen, dass die Benelli eher kontrolliert statt brachial wirkt.
Honda CB 1300 SA – wann sie besonders überzeugt
- Stärken: souveräner Durchzug, tourorientiertes Komfortgefühl, stabiler Auftritt bei höheren Geschwindigkeiten, geeignet für längere Strecken und entspanntes Cruisen.
- Schwächen: weniger „leichtfüßig“ im engen Alltag; wer ein sehr handliches Motorrad sucht, wird die Honda eher als schwerer zu „spielen“ empfinden.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung zwischen Benelli Leoncino Bobber 400 und Honda CB 1300 SA hängt weniger davon ab, ob beide Cruiser sind, sondern davon, wie gefahren wird:
- Wer viel in der Stadt unterwegs ist, gern spontan fährt und ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegen lässt, findet in der Benelli oft die passendere Basis.
- Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Autobahnanteile hat oder ein Motorrad möchte, das auch bei Tempo und Distanz gelassen bleibt, wird mit der Honda deutlich zufriedener sein.
- Wer einen „Bobber-Look“ will und dabei ein Motorrad bevorzugt, das sich nicht wie ein großes Projekt anfühlt, liegt mit der Benelli vorn.
- Wer die große Cruiser-Präsenz sucht und das Motorrad als Reisegerät versteht, bekommt bei der Honda das stimmigere Gesamtpaket.
Fazit:
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Alltag, Agilität und einem unkomplizierten Cruiser-Gefühl liegt. Sie passt besonders zu Fahrten, bei denen das Motorrad oft bewegt, rangiert und spontan genutzt wird – und bei denen ein kontrollierbarer, direkter Fahrstil wichtiger ist als maximale Reserven. Die Honda CB 1300 SA ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn längere Strecken, souveränes Cruisen und ein tourentaugliches Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Ihre Stärke liegt im gelassenen Durchzug und in der Stabilität, die auch bei Tempo und Distanz Sicherheit vermittelt. Kurz gesagt: Wer ein leicht zu handhabendes Bobber-Cruiser-Erlebnis sucht, fährt mit der Benelli oft glücklicher. Wer ein großes, entspanntes Reise-Cruiser-Gefühl möchte, trifft mit der Honda die passendere Wahl.