| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 6.960 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- Fahrkomfort
- einfache Bedienung
- Soziusplatz
- Reichweite und Verbrauch
- Keine Assistenzsysteme
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 782-790 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Nissin, Zweikolben-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs. Honda CB 500 F: Vergleich für Alltag, Landstraße und Einsteiger
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft auch ein anderes Konzept: Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt auf einen markanten Retro-Bobber-Look und ein Charakterrad, das sich vor allem über Stil und ein entspanntes Fahrgefühl definiert. Die Honda CB 500 F dagegen steht für einen klaren, modernen Street-Allrounder-Ansatz: pragmatisch, alltagstauglich und mit dem Anspruch, sich in vielen Situationen einfach gut zu fahren.
Im Vergleich geht es deshalb nicht nur um Daten, sondern um das, was man beim Fahren wirklich merkt: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen? Wie wirkt die Motorcharakteristik im Alltag? Und wo liegen die jeweiligen Stärken – aber auch die typischen Schwächen?
Erster Eindruck: Stil vs. Funktion
Benelli Leoncino Bobber 400: Retro mit Haltung
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt wie ein Statement. Der Bobber-Charakter zeigt sich im Look, in der Anmutung der Proportionen und in dem Gefühl, dass das Motorrad nicht nur „transportieren“ soll, sondern auch auffällt. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das auf Fotos und im Stand sofort präsent ist, findet hier schnell einen Zugang.
Honda CB 500 F: Street-Allrounder ohne Experimente
Die Honda CB 500 F wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man einfach nutzt. Das Design ist modern, aber nicht überladen. Im Alltag zählt vor allem, dass die CB 500 F schnell „verständlich“ ist: Sitzposition, Ergonomie und Fahrbarkeit sind so ausgelegt, dass man sich zügig wohlfühlt – auch wenn man nicht jeden Tag Motorrad fährt.
Motor und Fahrgefühl: Charakter vs. Gleichmäßigkeit
Beide Modelle bewegen sich in einem Bereich, in dem man vor allem Alltagstauglichkeit und kontrollierbares Tempo erwartet. Trotzdem unterscheiden sich die Eindrücke deutlich.
Benelli: spürbarer Charakter, aber nicht für jede Fahrweise gleich
Die Benelli Leoncino Bobber 400 vermittelt ein Fahrgefühl, das stärker nach „Motorrad-Charakter“ klingt: Der Motor wirkt so, als wolle er eher mit Gefühl gefahren werden. In der Stadt und auf kurzen Strecken macht das Spaß, weil das Motorrad nicht nur linear beschleunigt, sondern sich mit der Drehzahl und dem Gasverhalten „mitbewegt“. Das kann sehr unterhaltsam sein – gleichzeitig ist es für manche Fahrer weniger „entspannt“, wenn man vor allem gleichmäßiges Cruisen sucht.
Honda: gleichmäßige Kraftentfaltung für den Alltag
Die Honda CB 500 F spielt ihre Stärken eher über Ruhe und Berechenbarkeit aus. Die Kraftentfaltung wirkt so, dass man in vielen Situationen ohne großes Nachdenken passend beschleunigt. Gerade auf der Landstraße, wenn man konstant fährt und nicht ständig in den Drehzahlbereich „eingreifen“ möchte, fühlt sich das Motorrad oft wie ein verlässlicher Begleiter an.
Fahrwerk und Handling: Leicht zu bewegen oder stabil im Fluss?
Beim Handling entscheidet sich, ob ein Motorrad im Alltag „leicht“ wirkt oder ob es eher das Gefühl von Stabilität und Ruhe vermittelt.
Benelli: agil im Stadtverkehr, aber sensibel bei Tempo
Die Benelli Leoncino Bobber 400 lässt sich im Stadtverkehr meist angenehm bewegen. Das Motorrad wirkt handlich und lädt dazu ein, enge Situationen souverän zu meistern. Auf der anderen Seite kann es bei höherem Tempo oder bei unruhiger Fahrbahn weniger „gelassen“ wirken als ein stärker auf Alltag und Stabilität ausgelegtes Konzept. Wer häufig lange Strecken mit wechselnden Bedingungen fährt, sollte das im Hinterkopf behalten.
Honda: stabiler Eindruck, gute Kontrolle
Die Honda CB 500 F vermittelt oft den Eindruck, dass sie auf Kontrolle ausgelegt ist. Das Fahrwerk unterstützt ein ruhiges Vorankommen, und das Handling bleibt auch dann angenehm, wenn man nicht nur im Stadtverkehr unterwegs ist. Gerade für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich über viele Kilometer gleichmäßig anfühlt, ist das ein Pluspunkt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Bremsen sind nicht nur Technik, sondern auch Gefühl. Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind auf den normalen Alltag ausgelegt, aber die Art, wie sie sich anfühlen, kann unterschiedlich sein.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 punktet häufig mit einem direkten Ansprechverhalten, das sich im Stadtverkehr gut dosieren lässt. Die Honda CB 500 F wirkt dagegen oft so, als würde sie beim Bremsen ein besonders gleichmäßiges Feedback liefern. Wer häufig in Verkehrssituationen unterwegs ist, profitiert von dieser Berechenbarkeit.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Übersicht und Komfort
Gerade bei Einsteigern oder bei Fahrern, die viel in der Stadt unterwegs sind, entscheidet die Ergonomie über den Spaßfaktor.
Benelli: Retro-Sitzgefühl mit Stil
Die Benelli Leoncino Bobber 400 bringt eine Sitzposition mit, die zum Bobber-Konzept passt: eher „präsent“, mit einem Look, der auch beim Fahren sichtbar bleibt. Das kann sehr gefallen, ist aber nicht für jede Körpergröße und jede Vorliebe gleich ideal. Wer lange Strecken plant, sollte darauf achten, ob die Sitzhaltung wirklich zu den eigenen Gewohnheiten passt.
Honda: alltagstauglich und schnell vertraut
Die Honda CB 500 F ist in der Regel darauf ausgelegt, schnell vertraut zu sein. Die Sitzposition wirkt oft so, dass man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeitet. Für Pendler, Wochenendfahrer und alle, die ein Motorrad suchen, das unkompliziert bleibt, ist das ein starkes Argument.
Design und Individualität: Was man wirklich bekommt
Beim Vergleich darf man den optischen Faktor nicht unterschätzen. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist klar auf Individualität und Retro-Optik getrimmt. Wer ein Motorrad möchte, das nach „Bobber“ aussieht und sich auch so anfühlt, bekommt hier genau diese Richtung.
Die Honda CB 500 F ist weniger „Show“, mehr „Alltag“. Das Design ist stimmig und modern, aber nicht so stark auf einen bestimmten Stil festgelegt. Dadurch wirkt sie für viele Käufer wie die bessere Basis, wenn das Motorrad vor allem funktionieren soll – ohne dass man sich ständig mit Umbauten oder Stilfragen beschäftigt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Benelli Leoncino Bobber 400 – Stärken
- Starker Retro-Bobber-Look, der im Alltag auffällt.
- Charaktervolles Fahrgefühl, das Spaß macht, wenn man bewusst fährt.
- Handlichkeit im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken.
Benelli Leoncino Bobber 400 – Schwächen
- Weniger „entspannt“ für Fahrer, die maximale Gleichmäßigkeit suchen.
- Kann bei unruhiger Fahrbahn oder höheren Tempi weniger souverän wirken.
- Ergonomie ist stärker stilbedingt und daher nicht für jede Person gleich ideal.
Honda CB 500 F – Stärken
- Berechenbares, alltagstaugliches Fahrgefühl.
- Stabiler Eindruck und gute Kontrolle über viele Situationen hinweg.
- Ergonomie, die schnell vertraut wirkt und für unterschiedliche Fahrprofile passt.
Honda CB 500 F – Schwächen
- Weniger „Show“-Faktor als bei einem klaren Bobber-Konzept.
- Charakter wirkt eher zurückhaltend – wer viel „Emotion“ sucht, könnte weniger getroffen werden.
- Stil ist eher neutral, wodurch Individualität stärker vom Fahrer abhängt.
Welche Zielgruppe passt besser?
Die Frage „Welches Motorrad ist besser?“ lässt sich am Ende meist über den Fahrstil beantworten.
Für wen die Benelli Leoncino Bobber 400 besonders passt
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das optisch sofort überzeugt und beim Fahren spürbar Charakter zeigt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei Wert auf ein individuelles Auftreten legt, bekommt hier eine stimmige Kombination aus Stil und Fahrspaß.
Für wen die Honda CB 500 F besonders passt
Die Honda CB 500 F passt vor allem dann gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert und sich auf vielen Strecken gleichmäßig anfühlt. Für Pendler, Einsteiger, Fahrer mit Fokus auf Komfort und Kontrolle sowie alle, die ein unkompliziertes Gesamtpaket möchten, ist die CB 500 F oft die rundere Wahl.
Fazit:
Die Benelli Leoncino Bobber 400 gewinnt vor allem dort, wo Stil und Fahrgefühl im Vordergrund stehen: Wer ein Motorrad mit klarer Bobber-Anmutung sucht, das im Stadtverkehr lebendig wirkt und beim bewussten Fahren Spaß macht, trifft mit der Benelli eine starke Wahl. Die Honda CB 500 F spielt ihre Stärken dagegen über Alltagstauglichkeit und Berechenbarkeit aus: Sie wirkt oft stabiler im Gesamtgefühl, ist schnell vertraut und eignet sich besonders für Fahrer, die viele Kilometer unkompliziert zurücklegen möchten oder ein Motorrad suchen, das einfach „funktioniert“.
Kurz gesagt: Benelli für Individualität und Charakter, Honda für Ruhe, Kontrolle und ein rundes Allround-Paket. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sollte vor allem überlegen, ob der Fokus eher auf dem besonderen Look und dem emotionalen Fahrgefühl liegt – oder auf einem gleichmäßigen, stressfreien Fahrerlebnis.