| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- Komfort
- Durchzug
- Langstreckentauglichkeit
- Qualität
- wenig handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 98 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 96 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Rahmenbauart | Backbone | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
Fazit - die fährt weiter
Kinder, wie die Zeit vergeht. Kaum elf Jahre alt und schon kann man ein Motorrad guten Gewissens in die nicht existierende Rubrik „Klassik-Sporttourer“ einsortieren. Beim 0-100 km/h-Test drehte sie hinten schön durch, moderne Biker sind die Abwesenheit einer Traktionskontrolle eben nicht mehr gewohnt.
Hier fährt man noch schön selbst. Wer so etwas sucht, kann hier zuschlagen. Die Honda CBF 1000 kommt mit frischer Inspektion und auch die Verschleißteile sind noch nicht … nun ja … verschlissen. Dank der Qualität dürfte sie ihrem neuen Besitzer noch lange Freude bereiten.
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs Honda CBF 1000 – Vergleich für Alltag und Tour
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Konzept her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Benelli Leoncino Bobber 400 steht für einen klaren, modernen Bobber-Look und ein leichtes, agiles Fahrgefühl. Die Honda CBF 1000 dagegen ist die klassische Wahl für alle, die auf Komfort, Reichweite und souveräne Langstrecken-Performance setzen. Beide Modelle können im Alltag überzeugen – aber auf sehr unterschiedliche Art.
Grundcharakter: Stil und Fahrgefühl vs. Touren-Kompetenz
Benelli Leoncino Bobber 400: kompakt, direkt, lebendig
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt wie gemacht für kurze Wege, spontane Ausfahrten und eine Fahrweise, bei der man das Motorrad „mitnimmt“. Das Konzept zielt auf ein leichtes Handling und ein unmittelbares Ansprechverhalten. Gerade in der Stadt und auf der Landstraße fühlt sich das Motorrad dadurch oft unkompliziert an: Man kommt schnell in den Rhythmus, kann zügig reagieren und hat das Gefühl, jederzeit die Kontrolle zu behalten.
Honda CBF 1000: entspannt, kraftvoll, gelassen
Die Honda CBF 1000 ist dagegen ein Motorrad, das Ruhe ausstrahlt. Der Fokus liegt auf einem souveränen Motorlauf, einem komfortablen Setup und einer Fahrweise, die auch bei längeren Strecken nicht anstrengend wird. Wer regelmäßig weitere Distanzen fährt, profitiert von der Art, wie die CBF 1000 Leistung bereitstellt: gleichmäßig, ohne hektisches Aufdrehen, und mit einem Charakter, der das Fahren „einfach“ macht.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich schnell: Es geht nicht nur um Zahlen, sondern um die Art, wie sich Leistung und Drehmoment im Fahrbetrieb bemerkbar machen. Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo man häufig beschleunigt, schaltet und das Motorrad aktiv bewegt. Die Honda CBF 1000 punktet dagegen besonders bei gleichmäßiger Fahrt und beim Überholen aus höheren Geschwindigkeitsbereichen – also dort, wo ein kräftiger, ruhiger Antrieb den Unterschied macht.
In der Praxis bedeutet das: Die Benelli fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man „arbeitet“, um das Beste herauszuholen. Die Honda wirkt eher wie ein Motorrad, das „mitarbeitet“ – auch wenn man nicht ständig am Gas spielt. Wer häufig Stadtverkehr, enge Kurven und wechselnde Situationen hat, wird die direkte Art der Benelli oft als Vorteil sehen. Wer dagegen lange Strecken plant oder häufig mit Gepäck unterwegs ist, wird die Honda als deutlich entspannter erleben.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Benelli: leicht zu bewegen, schnell im Kopf
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist im Handling spürbar auf Agilität ausgelegt. Das Motorrad lässt sich in der Regel gut positionieren, reagiert zügig auf Lenkimpulse und wirkt dadurch besonders in Alltagssituationen angenehm. Gerade wenn es darum geht, Verkehrslücken zu nutzen oder auf der Landstraße schnell die Linie zu wechseln, spielt das Konzept seine Stärken aus.
Schwäche kann dabei sein, dass man für sehr lange, gleichmäßige Autobahnphasen oder für Fahrten, bei denen man dauerhaft hohe Lasten erwartet, eher ein Setup bevorzugt, das noch stärker auf Stabilität und Komfort bei Tempo ausgelegt ist. Genau hier liegt die Stärke der Honda.
Honda: stabiler Geradeauslauf, souverän bei Tempo
Die Honda CBF 1000 ist auf Stabilität und entspanntes Fahren ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt eine ruhige Linie, und das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Strecke „lang“ wird. Auch bei wechselnden Bedingungen bleibt der Charakter eher gelassen. Das ist besonders dann wichtig, wenn man nicht nur kurze Strecken fährt, sondern Touren plant, bei denen man mehrere Stunden am Stück unterwegs ist.
Als mögliche Schwäche kann sich die Honda in sehr engen Situationen oder bei häufigem Rangieren weniger „spielerisch“ anfühlen. Wer viel im Stop-and-go-Verkehr unterwegs ist oder häufig sehr niedrige Geschwindigkeiten bewegt, wird die Benelli oft als handlicher wahrnehmen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder sind darauf ausgelegt, im Alltag zuverlässig zu funktionieren. Im Vergleich zeigt sich aber ein typischer Unterschied: Die Benelli wirkt im urbanen Tempo oft besonders „direkt“, während die Honda bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Bremsphasen eher auf eine souveräne, gleichmäßige Wirkung setzt. Entscheidend ist weniger, ob eine Bremse „besser“ ist, sondern wie gut das Gesamtpaket aus Gefühl, Dosierbarkeit und Stabilität zusammenpasst.
Wer häufig aus dem Stadtverkehr heraus beschleunigt und wieder verzögert, profitiert von einem Setup, das schnell anspricht und leicht zu dosieren ist. Wer dagegen Touren fährt, bei denen man öfter aus höheren Geschwindigkeiten verzögert, wird die Honda als entspannter empfinden.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie bequem?
Die Sitzposition ist ein zentraler Punkt im Vergleich, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt eher wie ein Motorrad, das man aktiv bewegt und bei dem die Haltung auf ein lebendiges Fahrgefühl ausgelegt ist. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, weil man sich schnell „eingewöhnt“ und das Motorrad nicht wie ein großes Tourenfahrzeug behandelt.
Die Honda CBF 1000 ist dagegen klar auf Komfort ausgelegt. Die Ergonomie unterstützt längere Fahrten, und das Gesamtgefühl ist oft weniger anstrengend, wenn man mehrere Stunden unterwegs ist. Wer häufig pendelt und dabei nicht nur kurze Strecken fährt, wird die Honda besonders dann schätzen, wenn man nach der Fahrt nicht „durch“ ist.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Touren
Benelli: ideal für kurze Wege und Kurven
Die Benelli Leoncino Bobber 400 passt besonders gut zu Fahrern, die das Motorrad als Lifestyle- und Alltagsgerät sehen: schnell losfahren, unkompliziert durch den Verkehr kommen, auf der Landstraße zügig Spaß haben. Der Bobber-Charakter sorgt dafür, dass das Motorrad auch optisch im Alltag auffällt – und genau das macht sie für viele attraktiv.
Für sehr lange Strecken oder für Fahrten, bei denen man regelmäßig hohe Geschwindigkeiten über längere Zeit hält, kann die Honda im Komfort und in der souveränen Leistungsentfaltung klar im Vorteil sein.
Honda: Tourenmaschine mit Allround-Anspruch
Die Honda CBF 1000 ist ein Motorrad, das sich weniger nach „kurz mal eben“ anfühlt, sondern nach „wir fahren“. Wer Touren plant, gerne weiter weg fährt oder das Motorrad auch mit Gepäck nutzt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Die CBF 1000 ist dabei nicht nur für die Autobahn interessant: Auch auf Landstraßen wirkt sie oft souverän, weil der Motorlauf und die Fahrwerksabstimmung auf entspanntes Tempo ausgelegt sind.
In engen Stadtbereichen kann die Honda zwar weiterhin funktionieren, aber die Benelli bleibt in solchen Situationen meist die stressfreiere Wahl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Benelli Leoncino Bobber 400
- Agiles, leicht zu kontrollierendes Fahrgefühl im Alltag
- Direkter Charakter, der auf aktive Fahrweise ausgelegt ist
- Bobber-Optik als klarer Wiedererkennungsfaktor
- Gut geeignet für Stadt, Landstraße und kürzere Touren
Schwächen der Benelli Leoncino Bobber 400
- Für sehr lange, gleichmäßige Hochtempo-Phasen ist ein tourenorientiertes Setup oft im Vorteil
- Wer vor allem „entspannt durchziehen“ möchte, wird die Honda als passender empfinden
Stärken der Honda CBF 1000
- Komfort und Souveränität bei längeren Fahrten
- Ruhiger, kräftiger Antrieb für entspanntes Fahren
- Stabiler Eindruck bei Tempo und auf längeren Strecken
- Allrounder-Charakter für Touren, Pendeln und weitere Distanzen
Schwächen der Honda CBF 1000
- In sehr engen, langsamen Situationen kann sie weniger „spielerisch“ wirken
- Wer vor allem kurze, spontane Fahrten sucht, findet in der Benelli oft mehr Leichtigkeit
Welche Wahl passt? Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag Spaß machen soll: kurze Wege, Stadtverkehr, Landstraßen mit Kurven und ein Fahrgefühl, das schnell zugänglich ist. Wer ein Motorrad sucht, das man gerne aktiv bewegt und das mit seinem Bobber-Charakter auch optisch überzeugt, wird mit der Benelli häufig glücklicher sein. Die Honda CBF 1000 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn längere Strecken, Komfort und ein souveräner Motorlauf im Vordergrund stehen. Für Touren, entspannte Fahrten und häufiges „einfach durchfahren“ wirkt die Honda oft passender, weil das Gesamtpaket auf Ruhe und Stabilität ausgelegt ist.
Kurz gesagt: Leichtigkeit und Stil sprechen für die Benelli. Komfort und Touren-Genuss sprechen für die Honda. Wer die eigene Nutzung ehrlich einordnet, trifft mit dem Vergleich schnell die richtige Entscheidung.