| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 12.240 € | |
| Baujahr | von 1998 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- Sportlicher Motor
- Guter Komfort
- Zupackende Bremsen
- Preis-Leistung
- Zuverlässiges Modell
- Sicht nach hinten
- Vibrationen
- Rangieren anstrengend
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V4 90 Grad Viertakt | |
| Hubraum | 782 | ccm |
| Hub | 48 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 109 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 8.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 244 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Dreikolbensattel ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Dreikolbensattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs Honda VFR 800 – Vergleich der Charaktere
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Benelli Leoncino Bobber 400 und die Honda VFR 800, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Die Benelli steht für einen modernen Retro-Look mit entspannterem Einstieg, während die Honda VFR 800 als sportlicher Tourer mit V4-Feeling und klarer Langstrecken-Ausrichtung wahrgenommen wird. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Fahrstil zu finden.
Design und Fahrgefühl: Retro-Bobber vs. sportlicher Tourer
Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt auf den Bobber-Vibe: kompaktere Proportionen, ein stimmiges Retro-Design und ein Gesamtpaket, das sich vor allem leicht und zugänglich anfühlt. Das wirkt sich auch auf das Fahrgefühl aus: Die Maschine vermittelt eher das Gefühl von „einfach losfahren“, ohne dass man sich ständig auf die nächste sportliche Aktion konzentrieren muss.
Die Honda VFR 800 dagegen kommt mit dem typischen Anspruch eines Sporttourers. Der Look ist weniger „Show“ und mehr „Fahrt“. Das Motorrad wirkt von der ersten Sekunde an wie gemacht für zügiges Vorankommen – und zwar nicht nur auf kurzen Strecken, sondern auch dann, wenn die Route länger wird. Wer gerne gleichmäßig Tempo aufbaut und dabei souverän bleibt, findet in der VFR 800 schnell eine passende Basis.
Motor und Leistungsentfaltung: Charakter entscheidet
Beim Motor ist der Unterschied besonders deutlich. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist auf eine gut dosierbare, alltagstaugliche Fahrbarkeit ausgelegt. Das bedeutet: Der Motor soll nicht nur „irgendwie“ laufen, sondern sich so anfühlen, dass man in Stadt und Landstraße entspannt unterwegs ist. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei eher harmonisch und weniger darauf getrimmt, ständig am Limit zu fahren.
Die Honda VFR 800 spielt in einer anderen Liga. Der V4-Charakter sorgt für eine deutlich andere Art von Schub und für ein Fahrgefühl, das man als „sportlich, aber kontrolliert“ beschreiben kann. Gerade beim Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich wirkt die VFR 800 oft souveräner, weil sie die Leistung nicht nur bereitstellt, sondern sie auch „vermittelt“. Das macht das Motorrad besonders attraktiv für Strecken, auf denen man häufig überholen, beschleunigen und zügig durchziehen möchte.
Vergleich der Fahrbarkeit im Alltag
Im Alltag zeigt sich: Die Benelli ist leichter in den Alltag zu integrieren. Sie passt gut zu Fahrten, bei denen man nicht ständig das Gefühl haben möchte, ein großes Motorrad „im Griff“ halten zu müssen. Die Honda ist zwar ebenfalls alltagstauglich, aber sie bringt mehr Motorrad mit: mehr Reserven, mehr Dynamik und damit auch mehr Anspruch an die eigene Fahrweise – zumindest, wenn man das Potenzial regelmäßig nutzt.
Fahrkomfort und Sitzposition: entspannter Einstieg vs. Tourer-Setup
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber auf unterschiedliche Art. Die Benelli Leoncino Bobber 400 zielt auf eine entspannte, zugängliche Sitzposition. Das unterstützt das Gefühl, dass man schnell „drin“ ist – besonders auf kürzeren bis mittleren Strecken. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gerne mal spontan eine Runde dreht, profitiert von dieser unkomplizierten Auslegung.
Die Honda VFR 800 ist dagegen klar auf längere Fahrten ausgelegt. Das merkt man daran, wie das Motorrad mit Tempo und Strecke umgeht. Die Sitzposition und das Gesamtsetup wirken darauf abgestimmt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Gerade wenn die Route nicht nur aus kurzen Abschnitten besteht, spielt die Honda ihre Stärken aus.
Stärken und Schwächen beim Komfort
- Benelli Leoncino Bobber 400: Stärke ist die unkomplizierte, entspannte Ausrichtung – Schwäche kann sein, dass sie bei sehr langen Strecken weniger „Tourer-Ruhe“ vermittelt als die Honda.
- Honda VFR 800: Stärke ist die souveräne Langstrecken-Eignung – Schwäche kann sein, dass das größere Motorradgefühl nicht für jeden sofort „leicht“ wirkt.
Handling und Fahrwerk: leichtfüßig vs. stabil auf Strecke
Beim Handling unterscheiden sich die Motorräder spürbar. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt eher agil und lässt sich gut in den Alltag integrieren. Das macht sie interessant für kurvige Landstraßen, für Stadtverkehr und für alle, die ein Motorrad suchen, das sich nicht sperrig anfühlt.
Die Honda VFR 800 ist im Vergleich dazu stärker auf Stabilität und Durchzug ausgelegt. In schnellen Passagen und auf längeren Strecken wirkt sie oft „ruhiger“ und berechenbarer. Das ist ein Vorteil, wenn man gerne zügig fährt und dabei nicht ständig gegen das Motorrad arbeiten möchte.
Kurven und Tempo
In engen Kurven kann die Benelli durch ihre zugängliche Art punkten. Die Honda kann das ebenfalls, aber sie spielt ihre Vorteile besonders dann aus, wenn man mehr Tempo aufbaut und das Motorrad als Ganzes „arbeiten“ lässt. Wer häufig sehr sportlich fährt, bekommt bei der VFR 800 ein deutlich dynamischeres Gesamtpaket.
Ausstattung und Alltag: was zählt im echten Betrieb
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr Technik“, sondern darum, wie sinnvoll sie im Alltag ist. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt wie ein Motorrad, das sich auf das Wesentliche konzentriert: fahren, genießen, unkompliziert bleiben. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht ständig nach „Erklärung“ verlangt.
Die Honda VFR 800 bringt als Tourer mehr Anspruch mit. Das zeigt sich in der Art, wie sie für längere Fahrten vorbereitet ist: mehr Reserven, mehr Dynamik und ein Gesamtgefühl, das auf „weiterfahren“ ausgelegt ist. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder auch mal mit Gepäck unterwegs ist, wird die Honda eher als „Werkzeug“ für Touren sehen.
Wirtschaftlichkeit und Kaufentscheidung: zwei Philosophien
Auch wenn man im Vergleich nicht nur auf Kosten schauen sollte, spielt die Wirtschaftlichkeit in der Praxis eine große Rolle. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist typischerweise die naheliegendere Wahl, wenn man ein Motorrad sucht, das finanziell und vom Betrieb her eher in einem überschaubaren Rahmen bleibt. Die Honda VFR 800 ist dagegen die Wahl für alle, die mehr Motorrad wollen – und die bereit sind, für den größeren Anspruch auch mehr einzuplanen.
Beim Gebrauchtkauf ist außerdem wichtig, wie gut sich ein Modell im Alltag betreuen lässt und wie die Ersatzteil- und Service-Situation wirkt. In der Praxis profitieren viele Käufer von der breiten Marktverfügbarkeit und dem etablierten Ruf der jeweiligen Marke. Hier kann die Honda durch ihre lange Präsenz im Markt oft punkten, während die Benelli vor allem durch ihren modernen Ansatz und die klare Zielgruppe überzeugt.
Für wen passt welches Motorrad?
Benelli Leoncino Bobber 400: die passende Wahl für…
Die Benelli Leoncino Bobber 400 passt besonders gut, wenn der Fokus auf einem stimmigen Retro-Look, einer unkomplizierten Fahrbarkeit und einem Motorrad liegt, das sich im Alltag leicht anfühlt. Wer gerne kurze bis mittlere Strecken fährt, in der Stadt unterwegs ist oder ein Motorrad sucht, das schnell Spaß macht, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss, findet hier eine sehr passende Basis.
Honda VFR 800: die passende Wahl für…
Die Honda VFR 800 ist ideal für alle, die mehr Dynamik, mehr Reserven und ein klar tourentaugliches Gesamtpaket suchen. Wer häufig längere Strecken fährt, gerne zügig unterwegs ist und dabei ein Motorrad möchte, das stabil bleibt und sich souverän anfühlt, wird mit der VFR 800 deutlich glücklicher. Auch wer den V4-Charakter mag und das Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern als Erlebnis sieht, trifft hier eine starke Wahl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- Benelli Leoncino Bobber 400 – Stärken: zugängliches Fahrgefühl, unkomplizierte Alltagsintegration, moderner Retro-Charme, gute Eignung für kürzere bis mittlere Strecken.
- Benelli Leoncino Bobber 400 – Schwächen: weniger „Tourer-Ruhe“ für sehr lange Strecken, weniger Reserven für dauerhaft sportliches Fahren.
- Honda VFR 800 – Stärken: sportlicher Tourer-Charakter, souveräner Durchzug, stabil auf Strecke, V4-Feeling und klare Langstrecken-Eignung.
- Honda VFR 800 – Schwächen: größerer Motorrad-Eindruck, der nicht jedem sofort leicht vorkommt; insgesamt eher die Wahl für Fahrer, die das Mehr an Dynamik auch nutzen möchten.
Fazit:
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf einem modernen Retro-Look, einer entspannten Fahrbarkeit und einem Motorrad liegt, das sich im Alltag unkompliziert bewegt. Sie eignet sich besonders für kürzere bis mittlere Strecken, für Stadtfahrten und für alle, die Spaß am Fahren haben, ohne ständig das Gefühl zu brauchen, ein großes Leistungs- und Fahrpaket im Griff zu halten.
Die Honda VFR 800 ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn längere Strecken, souveränes Tempo und ein sportlicher Tourer-Charakter im Vordergrund stehen. Der V4-Antrieb und das insgesamt tourentaugliche Setup machen die Honda stark, sobald die Route mehr verlangt als nur „von A nach B“. Wer regelmäßig fährt, gerne zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das auch nach vielen Kilometern noch überzeugt, bekommt mit der VFR 800 das passendere Gesamtpaket.