| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- Wendig
- Motor ausreichend kräftig
- für Einsteiger geeignet
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.110 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 72 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelkolben-Schwimmsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki ER-6N ist ein Motorrad, welches überdurchschnittlich häufig als erstes Bike überhaupt gekauft wird, darunter viele Frauen. Kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass sie nichts falsch machen. Die Kawa stellt niemanden vor irgendwelche Probleme (jedenfalls mit dem Serienauspuff) und macht die Eingewöhnung leicht. Wer nur hin und wieder mal eine Runde drehen will, wer keine 20.000 Euro für ein Motorrad ausgeben kann oder möchte, wer ohne Technik-Schnickschnack unterwegs ist - Leute, dies ist euer Motorrad. Mehr braucht kein Mensch. Und ordentlich Geld gespart habt ihr auch.Einmal hin zum Händler und gut ist für immer - das Leben kann so einfach sein.
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs Kawasaki ER-6n: Vergleich & Empfehlung
Wer zwischen der Benelli Leoncino Bobber 400 und der Kawasaki ER-6n schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Modelle, sondern über zwei unterschiedliche Motorrad-Philosophien. Die Benelli setzt auf den Look und die Haltung eines Bobbers: kompakt, markant und mit einem Stil, der auch abseits der Straße auffällt. Die Kawasaki ER-6n dagegen ist die klassische Naked-Bike-Antwort auf den Wunsch nach unkomplizierter Fahrbarkeit: aufgeräumt, alltagstauglich und mit einem Motorcharakter, der sich für viele Fahrprofile bewährt hat.
Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich beide Motorräder im Alltag und auf der Landstraße unterscheiden: beim Fahrgefühl, bei der Sitzposition, beim Handling, bei der Art, wie Leistung umgesetzt wird, und bei dem, was man im täglichen Betrieb wirklich spürt. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – ohne Zahlenfriedhof, aber mit klaren Aussagen, worauf es im echten Fahrbetrieb ankommt.
Design und Motorrad-Charakter: Bobber-Vibe vs. Naked-Allrounder
Benelli Leoncino Bobber 400: Stil als Programm
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst nicht nach „Mainstream“ aussieht. Der Bobber-Charakter zeigt sich in der Optik, in der kompakten Silhouette und in dem Gefühl, dass das Bike eher „Statement“ als „Werkzeug“ sein will. Wer gern mit dem Motorrad unterwegs ist, um auch anzukommen, wird an der Benelli viel Freude haben.
Gleichzeitig ist der Bobber-Look nicht nur Deko: Die Gestaltung beeinflusst, wie das Motorrad im Stand und in der Bewegung wahrgenommen wird. Das kann das Fahrgefühl emotional verstärken – auch wenn die Technik natürlich im Hintergrund arbeitet.
Kawasaki ER-6n: Funktionales Naked-Bike
Die Kawasaki ER-6n steht für einen anderen Ansatz: weniger Show, mehr Alltag. Als Naked-Bike ist sie darauf ausgelegt, dass man schnell aufsteigen, zügig losfahren und sich auf das Wesentliche konzentrieren kann. Der offene Charakter ohne Verkleidung wirkt dabei nicht nur „klassisch“, sondern hilft auch beim Handling in der Stadt.
Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht ständig erklären muss, sondern einfach fährt, findet in der ER-6n einen sehr stimmigen Gegenentwurf zur Benelli.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Umsetzung vs. souveräne Alltagskraft
Benelli: Charaktervoll und angenehm dosierbar
Die Benelli Leoncino Bobber 400 zielt auf ein Fahrgefühl, das sich vor allem im Alltag gut anfühlt: gleichmäßige Gasannahme, ein Motor, der sich nicht aufdrängt und der sich gut „mitnehmen“ lässt. Gerade auf kurzen Strecken oder bei wechselndem Tempo wirkt das angenehm, weil das Motorrad nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.
Stärken zeigt die Benelli vor allem dort, wo man entspannt beschleunigt, sauber aus Kurven herauskommt und das Motorrad nicht permanent am Limit bewegen muss. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn sehr zügige Autobahn- oder Überholphasen im Vordergrund stehen und das Motorrad dauerhaft hohe Lasten abarbeiten soll.
Kawasaki: Bekanntes Naked-Bike-Gefühl
Die Kawasaki ER-6n ist als Naked-Bike dafür bekannt, dass sie sich in vielen Situationen souverän anfühlt. Der Motorcharakter ist so ausgelegt, dass man in der Stadt entspannt mitrollen kann und auf der Landstraße zügig beschleunigt, ohne dass sich das Bike „unruhig“ anfühlt. Das macht die ER-6n besonders für Fahrer interessant, die ein Motorrad möchten, das über viele Kilometer hinweg konstant bleibt.
Als Schwäche kann man – je nach Erwartung – sehen, dass die ER-6n weniger „emotional“ wirkt als ein Bobber. Wer vor allem Stil und Individualität sucht, könnte die Kawasaki als etwas nüchterner empfinden. Wer jedoch ein Motorrad will, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt, ist hier gut aufgehoben.
Fahrwerk und Handling: Wendigkeit im Alltag vs. Stabilität auf der Strecke
Benelli: Agil und stimmig für Stadt & Landstraße
Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt ihre Stärken besonders in Situationen aus, in denen es auf Übersicht, Beweglichkeit und ein leichtes Gefühl beim Rangieren ankommt. Durch die kompakte Auslegung wirkt das Motorrad in engen Passagen oft handlicher, als man es vom „Bobber“-Look erwarten würde.
Auf der Landstraße macht die Benelli Spaß, wenn das Tempo moderat bis zügig ist und die Fahrweise eher flüssig als maximal sportlich ausfällt. Bei sehr langen, schnellen Autobahnabschnitten kann der Fokus auf den Alltagseinsatz spürbar werden.
Kawasaki: Ruhig, kontrolliert, alltagstauglich
Die Kawasaki ER-6n wirkt im Handling häufig „erwachsener“: Das Bike liegt stabiler in der Spur, vermittelt Kontrolle und lässt sich gut dosieren. Gerade wenn es um wechselnde Fahrbahnbedingungen geht, ist diese Art von Stabilität ein echter Vorteil.
In der Stadt ist die ER-6n ebenfalls gut zu bewegen, aber sie fühlt sich stärker nach „Fahrt aufnehmen“ an als nach „kurz rein, kurz raus“. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, wird die souveräne Art der Kawasaki schnell zu schätzen wissen.
Sitzposition und Ergonomie: Bobber-Look vs. entspannter Naked-Komfort
Benelli: Stilbetont, aber nicht zwangsläufig unbequem
Die Sitzposition der Benelli Leoncino Bobber 400 ist typischerweise so ausgelegt, dass sie zum Bobber-Charakter passt. Das kann je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit sehr gut funktionieren – vor allem, wenn kurze bis mittlere Touren im Fokus stehen. Für längere Fahrten kann es sich lohnen, die eigene Ergonomie vorab im Stand zu prüfen, denn der Look beeinflusst oft auch die Haltung.
Stärken zeigt die Benelli dort, wo man gern „aufrecht“ und mit direktem Gefühl unterwegs ist. Schwächen ergeben sich eher bei Fahrern, die eine besonders entspannte Langstreckenhaltung suchen und dafür eine sehr neutrale Sitzposition bevorzugen.
Kawasaki: Naked-Ergonomie für viele Fahrertypen
Die Kawasaki ER-6n bietet eine Sitzposition, die sich häufig als universeller Kompromiss anfühlt: nicht zu sportlich, nicht zu „müde“, sondern so, dass man sich schnell wohlfühlt. Das macht sie besonders interessant für Einsteiger und für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich an verschiedene Fahrstile anpasst.
Wer viel pendelt oder regelmäßig längere Strecken fährt, profitiert oft von dieser unkomplizierten Ergonomie. Als mögliche Schwäche kann man nennen, dass die ER-6n weniger „charakteristische“ Haltung vermittelt als ein Bobber – dafür ist sie in der Praxis meist weniger gewöhnungsbedürftig.
Bremsen, Sicherheit und Alltag: Vertrauen im Takt
Bei beiden Motorrädern spielt das Thema Bremsgefühl im Alltag eine große Rolle. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt dabei so, dass man im Stadtverkehr gut dosieren kann und sich auf kontrolliertes Verzögern verlassen kann. Die Kawasaki ER-6n punktet häufig mit einem sehr berechenbaren Gesamtpaket: Das Bike lässt sich in kritischen Situationen ruhig führen, was gerade für weniger geübte Fahrer ein Plus ist.
Wichtig ist dabei weniger, wie „hart“ oder „aggressiv“ die Bremsen wirken, sondern wie gut sich das Motorrad im Alltag kontrollieren lässt. In dieser Hinsicht sind beide Modelle grundsätzlich auf einem soliden Niveau – die Kawasaki tendiert jedoch oft zu dem Gefühl von „Sicherheit durch Stabilität“, während die Benelli eher „Sicherheit durch Agilität“ vermittelt.
Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt
Benelli: Fokus auf Look und stimmige Basis
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt in der Praxis wie ein Motorrad, das bewusst auf eine stimmige Basis setzt. Das bedeutet: Man bekommt ein Paket, das optisch überzeugt und sich im Alltag gut bedienen lässt. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt – weniger „Technik-Overkill“, mehr Motorradgefühl.
Schwächen zeigen sich eher bei Fahrern, die sehr spezifische Komfort-Features erwarten oder die Ausstattung als „modernes Komplettpaket“ suchen. Wer jedoch bereit ist, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, wird mit der Benelli häufig zufrieden sein.
Kawasaki: Bewährtes Konzept für viele Einsatzarten
Die Kawasaki ER-6n ist ein Modell, das in vielen Situationen funktioniert: Stadt, Landstraße, gelegentliche Touren. Das merkt man daran, dass das Motorrad nicht nur „irgendwie“ fährt, sondern sich in unterschiedlichen Geschwindigkeitsbereichen konsistent anfühlt. Für den Alltag ist das ein großer Vorteil, weil man sich nicht ständig neu einstellen muss.
Als Schwäche kann man sehen, dass die ER-6n weniger auf Individualität durch Design setzt. Wer ein Motorrad sucht, das optisch maximal auffällt, wird bei der Benelli eher fündig.
Für wen welches Bike? Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Benelli Leoncino Bobber 400 – die passende Wahl für…
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das optisch überzeugt und sich im Alltag leicht anfühlt. Sie passt gut, wenn kurze Strecken, Stadtfahrten und Landstraßen mit moderatem Tempo im Vordergrund stehen. Auch für Einsteiger, die Wert auf ein stimmiges Gesamtbild legen und ein Motorrad suchen, das nicht zu kompliziert wirkt, kann die Benelli eine sehr gute Option sein.
Wenn jedoch häufig sehr lange, schnelle Autobahnfahrten oder dauerhaft hohe Lasten anstehen, kann die Kawasaki im Gesamtkonzept oft die bessere Wahl sein.
Kawasaki ER-6n – die passende Wahl für…
Die Kawasaki ER-6n empfiehlt sich für Fahrer, die ein unkompliziertes Naked-Bike suchen, das sich über viele Kilometer hinweg stabil und kontrolliert anfühlt. Sie ist ideal, wenn Pendeln, längere Landstraßenabschnitte und gelegentliche Touren zusammenkommen. Auch für Einsteiger, die ein Motorrad wollen, das sich schnell „richtig“ anfühlt, ist die ER-6n häufig die stressfreiere Entscheidung.
Wer dagegen vor allem auf den Bobber-Look, Individualität und einen markanten Auftritt setzt, wird mit der Benelli mehr Emotion verbinden.
Fazit:
Die Benelli Leoncino Bobber 400 und die Kawasaki ER-6n sind beide starke Motorräder – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Die Benelli punktet vor allem mit ihrem Bobber-Charakter, der kompakten, agilen Art im Alltag und dem Gefühl, dass das Motorrad auch optisch Spaß macht. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, gern unkompliziert fährt und ein Motorrad sucht, das Persönlichkeit ausstrahlt, findet in der Leoncino Bobber 400 einen stimmigen Begleiter.
Die Kawasaki ER-6n ist dagegen der klassische Naked-Allrounder: Sie wirkt oft ruhiger und berechenbarer, passt gut zu verschiedenen Fahrertypen und eignet sich besonders, wenn regelmäßig längere Strecken oder wechselnde Fahrbedingungen anstehen. Wer ein Motorrad möchte, das sich schnell vertraut anfühlt und über den Tag hinweg konstant bleibt, trifft mit der ER-6n meist die sicherere Wahl.
Kurz gesagt: Benelli für Stil, Agilität und Alltag mit Charakter – Kawasaki für souveränen Allround-Komfort, Stabilität und entspannte Vielseitigkeit.