| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 14.795 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 120 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 102 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
Fazit - was bleibt hängen
Fahrspaß, Tourentauglichkeit, angemessenes Preis-Leistungsverhältnis und sonst noch? Es gibt für uns ehrlich gesagt kaum Kritikpunkte. Das Bike fährt sich wirklich extrem angenehm und smooth. Die aufrechte Adventure Sitzhaltung ist in Verbindung mit dem geschmeidigen Reihenvierer eine tolle Kombination, die auf längeren Touren einiges an Vorzügen mit sich bringt.
Die Optik kann man wie immer diskutieren, aber das ist auch hier Geschmackssache. Die Maschine gibt es übrigens in den beiden Farbkombinationen Pearl Storm Gray / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark Black & Emerald Blazed Green / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark oder kurz gesagt Grau/Schwarz & Grün/Schwarz. Beide finden wir gelungen und ansprechend.
Einzig ein 19“ Vorderrad statt des 17 Zöllers wäre Dietmar und mir vielleicht noch ein Anliegen. Aber auch da scheiden sich die Geister, denn die 17 Zoll vorn sorgen natürlich für ein gutes Einlenkverhalten. So oder so ist die Kawasaki Versys 1000 S aber eine hervorragend gelungene Reisemaschine und Kawa verspricht nicht zu viel! „Jede Straße - Jederzeit“ das können wir mit gutem Gewissen unterschreiben.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau.
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs. Kawasaki Versys 1000 S – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Benelli Leoncino Bobber 400 und die Kawasaki Versys 1000 S, steckt dahinter meist auch ein sehr unterschiedliches Fahrkonzept. Die eine Maschine steht für reduzierten Look, entspanntes Handling und ein eher urbanes, unkompliziertes Fahrgefühl. Die andere ist auf der großen Reise zu Hause: mit mehr Reserven, mehr Komfort und einer Ausstattung, die auf längere Strecken und wechselnde Bedingungen ausgelegt ist.
Im folgenden Vergleich geht es nicht um reine Datenwerte, sondern darum, wie sich die Konzepte im Alltag anfühlen: beim Anfahren, in der Kurve, auf der Landstraße und auf der Autobahn. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegeneinander abgewogen – damit leichter wird, das passende Motorrad für das eigene Fahrprofil zu finden.
Grundidee: Bobber-Charakter vs. Reise-Allrounder
Benelli Leoncino Bobber 400: Stil zuerst, Alltag im Fokus
Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt auf den Bobber-Vibe: kompakte Proportionen, ein klares Design und eine Sitzposition, die eher nach „einsteigen und losfahren“ aussieht. Das Motorrad wirkt wie gemacht für kurze bis mittlere Strecken, für Stadtverkehr und für Touren, bei denen das Fahrgefühl und die Leichtigkeit im Vordergrund stehen.
Kawasaki Versys 1000 S: Komfort und Reserven für lange Strecken
Die Kawasaki Versys 1000 S verfolgt dagegen eine ganz andere Philosophie. Als großer Reise-Allrounder ist sie auf Tempo, Stabilität und Komfort ausgelegt. Gerade auf längeren Strecken spielt die Maschine ihre Stärken aus: mehr Durchzug, mehr Ruhe im Fahrbetrieb und ein Setup, das auch bei höheren Geschwindigkeiten gelassen bleibt.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistungscharakteristik auswirkt
Beim Vergleich der beiden Motorräder fällt vor allem die unterschiedliche Auslegung auf. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist auf ein leichtes, gut dosierbares Ansprechverhalten ausgelegt. Das macht sie besonders angenehm, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder angefahren wird – etwa im Stadtverkehr oder auf kurvigen Landstraßen mit wechselnden Geschwindigkeiten.
Die Kawasaki Versys 1000 S bringt dagegen mehr „Biss“ aus dem Drehzahlkeller und vor allem deutlich mehr Reserven, wenn es zügig weitergehen soll. Das zeigt sich besonders beim Überholen oder beim Beschleunigen aus höheren Geschwindigkeitsbereichen. Während die Benelli eher zum flüssigen Fahren einlädt, wirkt die Kawasaki wie ein Motorrad, das auch dann souverän bleibt, wenn die Strecke länger wird oder der Verkehr dichter ist.
Fahrwerk & Handling: Leichtfüßig in der Stadt, stabil auf Distanz
Benelli: wendig und unkompliziert
Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt ihre Vorteile vor allem beim Rangieren und in engen Situationen aus. Das Handling wirkt direkt, die Maschine lässt sich gut positionieren und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle. In der Praxis bedeutet das: weniger „Kampf“ beim Einlenken, mehr Spaß beim Kurvenfahren auf kürzeren Etappen und ein entspannteres Fahrgefühl, wenn es mal hektischer wird.
Kawasaki: Stabilität und Komfort
Die Kawasaki Versys 1000 S ist dagegen auf Stabilität ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Autobahnabschnitten spielt das Fahrwerk seine Stärken aus: die Maschine bleibt ruhig, die Linie lässt sich sauber halten und Unebenheiten werden deutlich gelassener verarbeitet. Das ist ein klarer Pluspunkt, wenn die Tour nicht nach 60 Minuten endet, sondern nach mehreren Stunden.
Sitzposition & Ergonomie: entspannter Bobber-Flow vs. Reisehaltung
Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Unterschied. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt eher auf eine entspannte, alltagstaugliche Haltung ausgelegt – mit dem Fokus auf Beweglichkeit und einem natürlichen Gefühl beim Fahren. Das passt gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das nicht nach „Sport“ aussieht, aber trotzdem lebendig zu fahren ist.
Die Kawasaki Versys 1000 S zielt stärker auf Reiseergonomie. Die Haltung ist so gewählt, dass auch längere Strecken nicht sofort in „Aua“-Gedanken enden. Dazu kommt der typische Reisecharakter: mehr Windschutz, mehr Ruhe und ein Gesamtpaket, das auf Komfort ausgelegt ist.
Elektronik & Ausstattung: moderne Helfer vs. Fokus auf das Wesentliche
Bei der Ausstattung zeigt sich die unterschiedliche Zielgruppe. Die Kawasaki Versys 1000 S ist in der Regel deutlich stärker auf Elektronik und Assistenz ausgelegt. Das spürt man besonders, wenn die Bedingungen wechseln: Nässe, wechselnde Fahrbahnqualität oder längere Autobahnphasen. Solche Systeme helfen dabei, das Motorrad berechenbar zu halten und den Fahrstress zu reduzieren.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt dagegen eher als Motorrad, das das Wesentliche in den Vordergrund stellt. Das ist nicht automatisch „weniger wert“, aber es bedeutet: weniger komplexe Eingriffe, dafür ein direkteres Fahrgefühl. Wer ein Motorrad möchte, das nicht ständig nach „Technik“ verlangt, findet hier oft genau den richtigen Ton.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beide Motorräder sind auf Sicherheit im Straßenverkehr ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich jedoch, dass die Kawasaki Versys 1000 S durch ihre Reiseausrichtung und die typischerweise umfangreichere Elektronik oft ein besonders hohes Maß an Stabilität vermittelt – gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Strecke unruhiger wird.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 punktet dagegen mit einem gutmütigen, alltagstauglichen Charakter. Das Bremsgefühl wirkt in der Praxis häufig angenehm dosierbar, was im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken ein echter Vorteil ist.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Benelli Leoncino Bobber 400
- Leichtes Handling für Stadt und kurvige Landstraßen
- Bobber-Charakter mit klarer Optik und unkompliziertem Fahrgefühl
- Alltagstauglichkeit durch eine eher entspannte Auslegung
Schwächen der Benelli Leoncino Bobber 400
- Weniger Reserven bei sehr langen Autobahnphasen oder hohem Tempo
- Begrenzter Komfortfokus im Vergleich zu einem großen Reise-Motorrad
Stärken der Kawasaki Versys 1000 S
- Reise-Komfort und ruhiges Fahrverhalten auf Distanz
- Mehr Durchzug für Überholmanöver und zügiges Fahren
- Umfangreiche Elektronik für mehr Sicherheit und Entlastung
Schwächen der Kawasaki Versys 1000 S
- Größerer Anspruch beim Handling in engen Situationen
- Mehr Gewicht/Dimension kann im Stadtverkehr weniger „easy“ wirken
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist besonders passend, wenn kurze bis mittlere Strecken im Vordergrund stehen, das Motorrad im Alltag leicht zu bewegen sein soll und der Look im Alltag genauso wichtig ist wie das Fahrgefühl. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell „richtig“ anfühlt, ohne sich ständig Gedanken über Reichweite, Windschutz oder Highspeed-Stabilität machen zu müssen, findet hier eine stimmige Lösung.
Die Kawasaki Versys 1000 S ist dagegen die bessere Wahl, wenn längere Touren, Autobahnabschnitte und ein komfortorientiertes Gesamtpaket zählen. Wer häufig weitere Strecken fährt, Wert auf Reserven legt und von moderner Elektronik profitieren möchte, bekommt mit der Versys 1000 S ein Motorrad, das für genau diese Anforderungen gemacht ist.
Fazit:
Wer ein Motorrad für den Alltag, für die Stadt und für entspannte Touren mit viel Fahrspaß sucht, liegt mit der Benelli Leoncino Bobber 400 richtig. Das Konzept wirkt leicht, direkt und unkompliziert – mit einem Charakter, der besonders auf kürzere Strecken und ein lebendiges Handling setzt. Die Grenzen zeigen sich vor allem dort, wo lange Autobahnphasen, sehr hohes Tempo oder maximaler Komfort im Vordergrund stehen.
Für Reisen, lange Strecken und ein souveränes Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten ist die Kawasaki Versys 1000 S die passendere Wahl. Sie bietet mehr Reserven, mehr Stabilität und typischerweise eine umfangreichere Elektronik, die den Alltag auf Distanz entspannter macht. Wer also Komfort, Durchzug und moderne Helfer priorisiert, bekommt mit der Versys 1000 S das rundere Gesamtpaket. Kurz gesagt: Benelli für Leichtigkeit und Stil, Kawasaki für große Touren und Komfort.