| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 17.245 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- umfangreiche Ausstattung
- gelungenes semi-aktives Fahrwerk (KECS)
- Kombination aus Zeigerinstrument und TFT toll gelöst und gut ablesbar
- recht hohes Gewicht
- Windschild nur manuell und mit beiden Händen verstellbar
- relativ hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 120 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 102 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmende 310-mm-Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs. Kawasaki Versys 1000 SE – welcher Motorradtyp passt wirklich?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird die Entscheidung oft spannend: Die Benelli Leoncino Bobber 400 steht für einen klaren, reduzierten Look und ein Fahrgefühl, das eher nach Stil als nach „Maximal-Range“ klingt. Die Kawasaki Versys 1000 SE dagegen ist ein ausgewachsenes Reise- und Tourenmotorrad, das auf Strecke ausgelegt ist und mit Komfort sowie Elektronik punkten will. Genau hier setzt der Vergleich an: Welche Stärken bringen die beiden Modelle in der Praxis wirklich – und wo liegen die Grenzen?
Grundidee: Bobber-Charakter vs. Tourenfokus
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist als 400er bewusst nah am „einfach losfahren“-Gedanken. Das Konzept zielt auf ein Motorrad, das im Alltag leicht zu handhaben ist und optisch sofort eine Richtung vorgibt: klassischer Bobber-Stil, kompakte Dimensionen und ein Motor, der eher zum entspannten Fahren einlädt. Die Kawasaki Versys 1000 SE verfolgt dagegen eine andere Philosophie: Sie ist als großes Touring-Bike gedacht, um auch längere Strecken souverän zu absolvieren. Das merkt man schon am Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk, Ergonomie und Ausstattung.
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen
Benelli Leoncino Bobber 400: drehfreudig und alltagstauglich
Beim Vergleich fällt auf, dass die Benelli Leoncino Bobber 400 vor allem über ihre „machbare“ Performance überzeugt. Der Motor wirkt so abgestimmt, dass er im Stadtverkehr und auf Landstraßen angenehm mitzieht. Wer nicht ständig am Limit fahren möchte, bekommt ein Motorrad, das sich leicht dosieren lässt. Das ist ein Vorteil, wenn häufig Stop-and-Go oder wechselnde Geschwindigkeiten anstehen.
Kawasaki Versys 1000 SE: Kraft für Tempo und Reserve
Die Kawasaki Versys 1000 SE spielt in einer anderen Liga: Der große Hubraum und die Auslegung als Tourer sorgen dafür, dass sich auch zügiges Fahren entspannt anfühlt. Gerade bei Überholmanövern oder wenn die Strecke „zieht“ (Autobahn, zügige Landstraßen, lange Geraden) wirkt die Versys 1000 SE wie ein Motorrad mit Reserve. Das ist weniger „sportlich im Sinne von aggressiv“, sondern eher „komfortabel im Sinne von souverän“.
Fahrwerk und Handling: leichtes Spiel vs. stabile Reisegeometrie
Im Alltag ist das Handling entscheidend. Die Benelli Leoncino Bobber 400 profitiert von ihrer kompakteren Auslegung: Das Motorrad lässt sich im Stadtverkehr leichter positionieren und wirkt in engen Situationen handlicher. Auf kurvigen Strecken kann das besonders Spaß machen, weil das Bike schneller „im Gefühl“ ist.
Die Kawasaki Versys 1000 SE ist dagegen spürbar auf Stabilität ausgelegt. Das Fahrwerk und die Geometrie sind so gewählt, dass das Motorrad bei höheren Geschwindigkeiten und auf langen Etappen ruhig bleibt. Das ist ein klarer Vorteil für Reisen: weniger Ermüdung, mehr Gelassenheit. Der Nachteil kann sein, dass das Handling im engen Stadtverkehr weniger „spielerisch“ wirkt als bei einem kompakteren Motorrad.
Ergonomie und Sitzposition: entspanntes Cruisen vs. Langstreckenkomfort
Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt auf eine Sitzposition, die zum Cruisen einlädt. Das passt gut zu Fahrten, bei denen der Fokus auf dem Look und dem unmittelbaren Fahrgefühl liegt. Wer häufig kurze Strecken fährt oder gern mal spontan eine Runde dreht, wird die unkomplizierte Ergonomie schätzen.
Die Kawasaki Versys 1000 SE ist für längere Fahrten gemacht. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie zielen darauf ab, dass der Körper auch nach mehreren Stunden nicht „arbeitet“. Dazu kommt der Touring-Ansatz bei Windschutz und Komfort – ein Punkt, der im Vergleich oft unterschätzt wird, aber auf langen Strecken den Unterschied macht.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit vs. Leistungsreserven
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich ein typisches Muster: Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist auf kontrolliertes Fahren ausgelegt. Das bedeutet: Bremsen wirken passend zur Motorisierung und zum Einsatzprofil. Für den Alltag ist das in der Regel genau richtig, weil die Dosierbarkeit im Vordergrund steht.
Die Kawasaki Versys 1000 SE bringt mehr Reserven mit. Gerade wenn das Motorrad mit Gepäck oder bei höheren Geschwindigkeiten bewegt wird, spielt die Leistungsfähigkeit eine größere Rolle. Dazu kommt, dass Touring-Bikes häufig stärker auf Sicherheits- und Assistenzthemen ausgelegt sind, was das Gesamtgefühl im Grenzbereich verbessert.
Elektronik und Ausstattung: „Essentials“ vs. Tourenpaket
Benelli Leoncino Bobber 400: klare Linie, weniger Ablenkung
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das sich auf das Wesentliche konzentriert. Das ist nicht automatisch „weniger wert“, sondern eher eine Philosophie: weniger Technikballast, dafür ein direkteres Fahrgefühl. Wer gern selbst entscheidet, wie stark eingegriffen wird, wird das als Vorteil sehen.
Kawasaki Versys 1000 SE: Komfort durch Ausstattung
Die Kawasaki Versys 1000 SE ist deutlich stärker auf Ausstattung und Komfort ausgerichtet. Im Vergleich zeigt sich das besonders bei der Frage, wie entspannt sich das Motorrad über längere Zeit bewegen lässt. Elektronik und Komfortfunktionen sind hier nicht Selbstzweck, sondern sollen das Fahren leichter machen – vor allem, wenn Wetter, Verkehr und Streckenlänge variieren.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „mal eben weg“
Für den Alltag ist die Benelli Leoncino Bobber 400 meist die naheliegendere Wahl. Sie passt gut zu kurzen Wegen, zu spontanen Ausfahrten und zu Situationen, in denen ein handliches Motorrad wichtiger ist als maximale Reichweite oder High-End-Touring-Ausstattung. Außerdem ist die 400er-Klasse für viele Fahrer ein guter Einstieg oder eine bewusste Wahl, wenn das Motorrad nicht „zu groß“ sein soll.
Die Kawasaki Versys 1000 SE ist dagegen die bessere Option, wenn das Motorrad regelmäßig für längere Touren genutzt wird. Wer häufig weite Strecken fährt, wird den Touring-Charakter spüren: mehr Komfort, mehr Stabilität, mehr Reserven. Im Stadtverkehr kann das große Motorrad zwar funktionieren, aber es ist eher ein „Touring zuerst“-Bike.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Benelli Leoncino Bobber 400 – Stärken
- Handliches Gesamtpaket für Alltag und kurvige Landstraßen
- Direktes Fahrgefühl mit Fokus auf unkompliziertes Cruisen
- Stil und Charakter als klares Alleinstellungsmerkmal
Benelli Leoncino Bobber 400 – mögliche Schwächen
- Touring-Anspruch wird weniger im Mittelpunkt stehen als bei einem großen Reisebike
- Leistungsreserven sind naturgemäß begrenzter als bei der 1000er Versys
Kawasaki Versys 1000 SE – Stärken
- Reise- und Langstreckentauglichkeit durch Komfort und Stabilität
- Mehr Reserven für zügiges Fahren und entspannte Überholmanöver
- Touring-Ausstattung, die das Fahren über Stunden erleichtert
Kawasaki Versys 1000 SE – mögliche Schwächen
- Im engen Stadtverkehr kann das größere Format weniger „leichtfüßig“ wirken
- Wer nur kurze Strecken fährt, bekommt möglicherweise mehr Motorrad als nötig
Welche Wahl ist sinnvoll? Typische Käuferprofile
Die Entscheidung wird leichter, wenn das eigene Nutzungsprofil klar ist. Die Benelli Leoncino Bobber 400 passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad mit Charakter suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und sich nicht nach „Pflichtprogramm“ anfühlt. Sie ist ideal, wenn der Spaß am Fahren, die Optik und die einfache Handhabung im Vordergrund stehen.
Die Kawasaki Versys 1000 SE ist dagegen die richtige Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig für längere Touren genutzt wird und Komfort, Stabilität und Ausstattung eine große Rolle spielen. Wer gern zügig fährt, viel Strecke macht oder einfach ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, wird mit der Versys 1000 SE deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist das Bike für alle, die ein stilvolles, handliches Motorrad für den Alltag und für entspannte bis sportlichere Landstraßenfahrten suchen. Sie punktet mit direktem Fahrgefühl, unkomplizierter Bedienung und einem klaren Charakter, der Lust auf kurze Ausfahrten macht. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und ein Motorrad möchte, das auch bei Tempo und wechselnden Bedingungen souverän bleibt, trifft mit der Kawasaki Versys 1000 SE die bessere Wahl. Die Versys spielt ihre Stärken bei Stabilität, Langstrecken-Ergonomie und dem Touring-Paket aus. Kurz gesagt: Bobber für den Alltag und den Stilfokus, Versys für Touren, Reserve und Komfort.