| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs Kawasaki W 800: Vergleich für Retro-Fans
Wenn Retro-Cruiser auf moderne Alltagstauglichkeit treffen, landen viele Fahrerinnen und Fahrer schnell bei zwei Namen: Benelli Leoncino Bobber 400 und Kawasaki W 800. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie aus einer ähnlichen Zeit gefallen – mit klassischem Look, angenehmer Sitzhaltung und dem Wunsch nach entspanntem Fahren. Doch im Detail unterscheiden sie sich deutlich: beim Motorcharakter, beim Fahrgefühl, bei der Art, wie sie Kilometer verarbeiten, und auch darin, wie „einfach“ oder „anspruchsvoll“ sie sich im Alltag anfühlen.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Motorräder gegenübergestellt – ohne Zahlen-Fetisch, dafür mit Blick auf das, was beim Fahren wirklich zählt: Ansprechverhalten, Komfort, Handling, Alltagstauglichkeit und die Frage, welches Bike für welchen Fahrstil die bessere Wahl ist.
Design & Charakter: Bobber-Optik trifft auf klassische W-800-Ästhetik
Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt auf eine klar erkennbare Bobber-Anmutung: kompaktere Proportionen, eine „aufgeräumte“ Silhouette und ein Look, der bewusst auf Stil statt auf Überladung setzt. Dadurch wirkt sie besonders nahbar – optisch wie ein Motorrad, das man gerne im Alltag bewegt und nicht nur für besondere Ausfahrten aus der Garage holt.
Die Kawasaki W 800 verfolgt dagegen eine klassischere Linie. Der Auftritt ist weniger „gebaut“ im Sinne eines Bobbers, sondern eher zeitlos-cool: Retro-Formensprache, stimmige Details und ein Gesamtbild, das stark nach „Klassiker“ aussieht. Wer Wert auf eine Motorrad-Ästhetik legt, die auch nach Jahren noch selbstverständlich wirkt, findet hier eine sehr stimmige Basis.
Stärken & Schwächen im Look
Stärken der Benelli: Der Bobber-Charakter wirkt modern und gleichzeitig unkompliziert. Die Optik passt gut zu urbanen Strecken und zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das nicht zu „groß“ oder zu „schwer“ wirkt.
Schwächen der Benelli: Wer eine besonders „oldschool“-Anmutung wie aus dem Museum erwartet, könnte den Stil als etwas weniger klassisch empfinden als bei der Kawasaki.
Stärken der Kawasaki: Die W 800 wirkt wie ein echter Retro-Klassiker. Das Design bleibt erwachsen und zeitlos.
Schwächen der Kawasaki: Durch die klassische Ausrichtung kann sie weniger „trendige“ Bobber-Vibes vermitteln – und optisch wirkt sie für manche im Alltag etwas „präsenter“.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Der größte Unterschied zwischen beiden Motorrädern zeigt sich im Motorcharakter. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist auf ein leichtes, gut dosierbares Fahrgefühl ausgelegt. Sie eignet sich besonders für entspannte Fahrten, bei denen es nicht darum geht, ständig am Limit zu arbeiten. Das Ansprechverhalten wirkt in der Regel „direkt“, wodurch sich die Maschine in der Stadt und auf der Landstraße angenehm kontrollieren lässt.
Die Kawasaki W 800 steht für einen deutlich „erwachseneren“ Charakter. Der Motor vermittelt mehr Laufruhe und ein Gefühl von Souveränität, besonders dann, wenn die Strecke länger wird. Das Motorrad lädt dazu ein, gleichmäßige Geschwindigkeiten zu fahren und den Rhythmus zu finden. Für viele ist genau das der Reiz: weniger hektisch, mehr fließend.
Stärken & Schwächen beim Motor
Stärken der Benelli: Leichtes Handling, gut kontrollierbar im Alltag und ein Fahrgefühl, das sich auch für weniger geübte Fahrerinnen und Fahrer angenehm anfühlt. Die Maschine wirkt wie gemacht für „einfach losfahren“.
Schwächen der Benelli: Wer häufig sehr zügig unterwegs ist oder regelmäßig schwere Lasten/hohe Drehzahlen fährt, wird die Grenzen eher spüren als bei der Kawasaki.
Stärken der Kawasaki: Mehr Souveränität auf längeren Strecken, ein Charakter, der sich nach „Cruisen“ anfühlt. Das Motorrad passt gut zu Fahrern, die gern konstant unterwegs sind.
Schwächen der Kawasaki: Durch den klassischen, „großen“ Auftritt und den erwachseneren Charakter kann sie sich im dichten Stadtverkehr weniger agil anfühlen als die Benelli.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Gelassenheit
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar in der Art, wie sie Kurven und Tempowechsel verarbeiten. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt im Alltag oft handlicher. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig enge Straßen, Kreuzungen und wechselnde Fahrbahnbedingungen vorkommen. Sie lässt sich in der Regel leicht „einordnen“ und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle.
Die Kawasaki W 800 spielt ihre Stärken eher in der Gelassenheit aus. In gleichmäßigen Kurven und auf fließenden Strecken fühlt sie sich sehr stimmig an. Das Motorrad wirkt dann stabil und ruhig, was gerade auf längeren Touren angenehm ist.
Stärken & Schwächen beim Fahrwerk
Stärken der Benelli: Mehr Agilität im Alltag, leichteres Handling bei häufigen Richtungswechseln und ein „einfaches“ Fahrgefühl.
Schwächen der Benelli: Auf sehr langen, anspruchsvollen Strecken kann das Bedürfnis nach mehr Reserven entstehen – nicht unbedingt durch „schlechtes“ Fahrwerk, sondern durch die insgesamt eher alltagsorientierte Auslegung.
Stärken der Kawasaki: Ruhiges, souveränes Fahrverhalten bei längeren Fahrten. Das Motorrad wirkt wie ein verlässlicher Begleiter.
Schwächen der Kawasaki: In engen Situationen und bei häufigem Stop-and-go kann die größere Präsenz weniger „spielerisch“ wirken.
Sitzposition & Komfort: Wie entspannt sind Stadt und Tour?
Beide Motorräder zielen auf eine entspannte Sitzposition, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt oft so, als sei sie für „Alltag plus Feierabend“ gemacht: bequem genug, um nicht nach kurzer Zeit unruhig zu werden, aber gleichzeitig so, dass man sich nicht komplett „in“ das Motorrad hineinlegen muss. Das unterstützt ein gutes Gefühl bei kürzeren Strecken.
Die Kawasaki W 800 bietet häufig den Eindruck von „Tour-Motorrad“. Die Sitzhaltung unterstützt längere Fahrten, und das Gesamtpaket aus Motorcharakter und Fahrwerksgefühl macht es leichter, über Stunden entspannt zu bleiben. Wer gern am Wochenende länger unterwegs ist, findet hier oft den passenden Komfort.
Stärken & Schwächen bei Komfort
Stärken der Benelli: Gute Alltagsergonomie, angenehm für kürzere bis mittlere Strecken und ein unkompliziertes Handling im Alltag.
Schwächen der Benelli: Bei sehr langen Touren kann sich der Wunsch nach mehr „Tour-Reserve“ einstellen – je nach Fahrstil und Körpergröße.
Stärken der Kawasaki: Mehr „Langstrecken-Feeling“, oft ruhigeres Gesamtpaket und ein Motorrad, das Kilometer gern frisst.
Schwächen der Kawasaki: Im Stadtverkehr kann die klassische Auslegung weniger flexibel wirken als bei der Benelli.
Alltagstauglichkeit: Wartung, Nutzung und das „Wie fühlt es sich an?“
Bei Retro-Motorrädern zählt nicht nur die Optik, sondern auch, wie unkompliziert sie im Alltag sind. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt wie ein Motorrad, das man gern regelmäßig nutzt: Die Bedienung ist meist intuitiv, und das Gesamtgefühl ist eher „leicht zu leben“. Das macht sie interessant für Fahrer, die nicht nur am Wochenende fahren, sondern auch unter der Woche.
Die Kawasaki W 800 punktet oft mit dem Eindruck von bewährter Technik und einem sehr runden Fahrbetrieb. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Klassiker anfühlt und dabei zuverlässig im Alltag funktioniert, findet in der W 800 häufig genau diese Mischung.
Stärken & Schwächen im Alltag
Stärken der Benelli: Alltagstauglich, unkompliziert im Handling und optisch ein echter Hingucker für regelmäßige Fahrten.
Schwächen der Benelli: Wer sehr hohe Ansprüche an „Dauer-Tempo“ oder häufige Überholmanöver stellt, sollte die Grenzen der eher alltagsorientierten Auslegung im Blick behalten.
Stärken der Kawasaki: Sehr stimmiges Gesamtpaket für entspannte Touren, oft ein Gefühl von Langlebigkeit und Ruhe im Betrieb.
Schwächen der Kawasaki: Durch Charakter und Größe kann sie im engen Stadtbetrieb weniger „leichtfüßig“ wirken.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Benelli Leoncino Bobber 400 und Kawasaki W 800 hängt vor allem davon ab, wie und wo gefahren wird.
Benelli Leoncino Bobber 400: passend für…
Die Benelli ist besonders interessant für Fahrer, die einen retro inspirierten Bobber-Look wollen, aber nicht auf ein leichtes, gut kontrollierbares Fahrgefühl verzichten möchten. Sie passt gut, wenn häufig Stadtverkehr, kürzere Strecken oder kurvige Landstraßen anstehen. Auch für Einsteiger oder Umsteiger, die ein Motorrad suchen, das sich nicht „zu groß“ anfühlt, ist sie eine sehr naheliegende Wahl.
Kawasaki W 800: passend für…
Die Kawasaki ist die bessere Wahl, wenn Tourenkomfort und ein klassischer, souveräner Motorcharakter im Vordergrund stehen. Wer gern gleichmäßig fährt, längere Strecken plant und ein Motorrad sucht, das sich wie ein echter Klassiker anfühlt, wird mit der W 800 sehr wahrscheinlich glücklich. Auch für Fahrer, die weniger „springen“ wollen und mehr „gleiten“, ist sie oft die stimmigere Option.
Fazit:
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist die richtige Wahl, wenn ein stylischer Bobber-Look mit einem agilen, alltagstauglichen Fahrgefühl gesucht wird. Sie eignet sich besonders für Stadtfahrten, kurze bis mittlere Touren und für alle, die ein Motorrad möchten, das sich leicht dosieren lässt und nicht jedes Mal nach „großer Maschine“ verlangt. Die Kawasaki W 800 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es länger wird: ruhiger Motorcharakter, gelassenes Fahrverhalten und ein Gesamtpaket, das sich nach klassischem Cruisen anfühlt. Wer häufig auf Landstraße unterwegs ist, Touren plant und ein Motorrad sucht, das sich souverän und erwachsen anfügt, trifft mit der W 800 meist die bessere Entscheidung. Kurz gesagt: Benelli für den unkomplizierten Alltag mit Bobber-Charme, Kawasaki für den klassischen Cruiser-Gefühlspaß auf längeren Strecken.