| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 12.995 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2019 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- Fahrleistungen
- Komfort
- Ausstattung
- Preis-Leistung
- Getriebe sehr kurz übersetzt
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.185 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 142 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 111 NM bei 7.300 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs Kawasaki Z 1000 SX – Vergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Charakter her kaum unterschiedlicher sein könnten, lohnt sich ein genauer Blick. Der Benelli Leoncino Bobber 400 steht für einen lässigen, reduzierten Stil und ein eher entspanntes Fahrgefühl. Die Kawasaki Z 1000 SX wirkt dagegen wie ein Allrounder mit klarer Touring-Ausrichtung: mehr Reserven, mehr Reichweite im Kopf und ein Setup, das auch längere Strecken souverän abspulen soll. Im folgenden Vergleich werden die genannten Eckdaten beider Modelle miteinander gegenübergestellt und daraus abgeleitet, wo die jeweiligen Stärken liegen und welche Schwächen man im Alltag spüren kann.
Design und Grundcharakter: Bobber-Look trifft auf Touring-Anspruch
Der Benelli Leoncino Bobber 400 setzt auf den Bobber-Vibe: kompakte Proportionen, ein bewusst „cleanes“ Erscheinungsbild und eine Haltung, die eher nach Spaß im Feierabend als nach „großer Reise“ aussieht. Das Motorrad wirkt dadurch besonders passend, wenn kurze Strecken, Stadtverkehr und Landstraßenrunden im Vordergrund stehen.
Die Kawasaki Z 1000 SX ist dagegen deutlich „funktionaler“ im Auftritt. Die SX-Variante zielt auf Komfort und Vielseitigkeit. Schon vom Gesamtkonzept her wird klar: Dieses Motorrad soll nicht nur gut aussehen, sondern auch auf längeren Strecken Ruhe ins Fahrgefühl bringen. Wer häufig unterwegs ist, wird hier eher das Gefühl bekommen, dass das Bike für Touren gebaut wurde.
Motor und Fahrgefühl: Charakterunterschiede im direkten Vergleich
Beim Motorvergleich zeigt sich der größte Unterschied im Einsatzprofil. Der Benelli Leoncino Bobber 400 ist auf ein leichtes, kontrollierbares Ansprechverhalten ausgelegt. Die Leistung und das Drehmoment sind so abgestimmt, dass sich das Motorrad besonders angenehm dosieren lässt. Das macht es im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken attraktiv, weil das Tempo schnell „da“ ist, ohne dass man ständig am Limit fahren muss.
Die Kawasaki Z 1000 SX spielt in einer ganz anderen Liga. Die Leistungsdaten sind deutlich stärker ausgelegt, was sich vor allem beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten und beim Überholen bemerkbar macht. Außerdem wirkt die Leistungsentfaltung oft so, dass man weniger „arbeiten“ muss: Gas auf, Tempo aufbauen, entspannt weiter. Das ist ein klarer Vorteil, wenn Strecken länger werden oder wenn häufiger mit Gepäck gefahren wird.
Stärken und Schwächen beim Motor
- Benelli Leoncino Bobber 400: Stärken liegen in der gutmütigen Handhabung und im unkomplizierten Fahrgefühl. Schwäche: Wer dauerhaft sportlich hohe Geschwindigkeiten anpeilt oder häufig mit hoher Last fährt, wird die Reserven eher früher vermissen.
- Kawasaki Z 1000 SX: Stärken liegen in Durchzug, Reserven und dem souveränen Tempoaufbau. Schwäche: Das Motorrad ist stärker auf „Allround-Tour“ getrimmt – dadurch kann es im engen Stadtverkehr oder bei sehr niedrigem Tempo weniger „spielerisch“ wirken als ein leichteres, kompakteres Bike.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Fahrwerkvergleich zeigt sich ein typischer Gegensatz: Der Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt auf den ersten Blick wie ein Motorrad, das sich schnell in Richtungswechsel bringen lässt. Die Geometrie und die Abstimmung zielen eher auf ein lebendiges Gefühl ab. Das ist besonders angenehm, wenn häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und kurzen Landstraßenabschnitten gewechselt wird.
Die Kawasaki Z 1000 SX setzt dagegen stärker auf Stabilität und Ruhe. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder bei längeren Autobahnabschnitten spielt das seine Vorteile aus. Das Motorrad bleibt dabei oft „auf Linie“, was das Fahrgefühl entspannter macht. In engen Kurven oder beim sehr dynamischen „Stop-and-Go“ kann das größere Konzept jedoch dazu führen, dass man das Handling bewusster einsetzen muss.
Was das im Alltag bedeutet
- Benelli: Mehr Spaß bei kurzen, wechselhaften Strecken; leichteres Handling im Alltag. Dafür weniger „Langstreckenruhe“ bei sehr hohen Tempi.
- Kawasaki: Mehr Komfort und Stabilität auf Distanz; souverän bei Überholmanövern. Dafür kann die Größe im Stadtbetrieb spürbarer sein.
Sitzposition und Ergonomie: entspannter Cruiser-Vibe vs. Tourer-Komfort
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Der Benelli Leoncino Bobber 400 bringt eine eher entspannte, „lässige“ Haltung mit. Das passt gut zu Fahrten, bei denen man nicht jede Minute maximal sportlich unterwegs sein möchte. Gleichzeitig kann die Position je nach Körpergröße und Fahrstil dazu führen, dass längere Strecken zwar machbar sind, aber nicht den gleichen Komfort bieten wie ein klarer Tourer.
Die Kawasaki Z 1000 SX ist ergonomisch stärker auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt insgesamt so, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Gerade wenn die Tour über Land und Autobahn geht, spielt das seine Vorteile aus.
Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt
Im Bereich Ausstattung unterscheiden sich die Modelle ebenfalls im Zielbild. Der Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt wie ein Motorrad, das den Fokus auf das Wesentliche legt: fahren, genießen, Stil. Das ist ideal, wenn man ein Bike sucht, das nicht überladen wirkt und bei dem man sich schnell „zu Hause“ fühlt.
Die Kawasaki Z 1000 SX bringt mehr „Tour-Praxis“ mit. Je nach Ausstattungsumfang können Komfort- und Fahrhilfen sowie die generelle Auslegung auf längere Strecken den Unterschied machen. Das merkt man vor allem dann, wenn man nicht nur eine Runde fährt, sondern regelmäßig größere Distanzen plant.
Stärken und Schwächen in der Ausstattung
- Benelli: Stärken: klare, unkomplizierte Ausrichtung; wirkt leicht und zugänglich. Schwäche: weniger „Tour-Komfort“ im Vergleich zu einem SX-Konzept.
- Kawasaki: Stärken: mehr Komfort- und Touring-Ansatz; besser für längere Strecken. Schwäche: Wer ein sehr leichtes, simples Bike sucht, könnte sich durch das größere Gesamtpaket eher eingeschränkt fühlen.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Benelli Leoncino Bobber 400 ist besonders interessant für alle, die einen modernen Bobber-Look mögen und ein Motorrad suchen, das sich im Alltag unkompliziert bewegt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken bevorzugt und dabei Wert auf ein entspanntes Fahrgefühl legt, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch für Einsteiger oder Fahrer, die bewusst nicht „zu viel Motorrad“ wollen, kann der Leoncino Bobber 400 eine sehr passende Wahl sein.
Die Kawasaki Z 1000 SX richtet sich eher an Fahrer, die mehr Reserven möchten und regelmäßig längere Strecken fahren. Wer Autobahn, Landstraße und Touren kombiniert, wird die stärkere Performance und die tourentaugliche Ergonomie besonders schätzen. Außerdem ist das Bike ideal, wenn häufig mit Gepäck gefahren wird oder wenn Überholmanöver und zügiges Tempo einfach souverän funktionieren sollen.
Fazit:
Der Benelli Leoncino Bobber 400 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Stil, unkompliziertem Handling und einem entspannten Fahrgefühl liegt. Er passt besonders gut für Stadtfahrten, kurze bis mittlere Touren und alle, die ein Motorrad suchen, das schnell Spaß macht, ohne ständig nach Leistung zu verlangen. Die Schwäche zeigt sich vor allem dann, wenn dauerhaft hohe Geschwindigkeiten, häufige Vollgas-Phasen oder schwere Beladung im Vordergrund stehen.
Die Kawasaki Z 1000 SX gewinnt, wenn es um Reserven, Durchzug und Tourenkomfort geht. Sie ist die stimmigere Option für längere Strecken, häufiges Überholen und ein souveränes Fahrgefühl auch bei höheren Tempi. Wer ein Motorrad möchte, das mehr „Reise-Gen“ mitbringt und dabei nicht nur schnell, sondern auch alltagstauglich bleibt, trifft mit der SX die passendere Entscheidung.