| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 7.900 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- Viel Chrom ;)
- Fahrstabilität
- Verarbeitung
- kräftiger Motor
- Soziuskomfort
- Hinterradfederung unterdämpft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.185 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2-Zylinder-Viertakt | |
| Hubraum | 744 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Luftgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 52 PS bei 6.200 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 4.900 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel, Ø 40 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zwei hydraulische Federbeine (Federweg 93)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 18 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Bremsscheibe, 4-KolbenBremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
Kleine, aber treue Fangemeinde
Was bleibt als Fazit? Die Moto Guzzi V7 findet sich in der Endabrechung in ungewohnter Nachbarschaft wieder: Ähnlich Choppern oder Supersportlern bedient die Guzzi eine relativ kleine Zielgruppe. Die Fans der Marke schätzen an ihr genau das, was andere als schrullig empfinden mögen.
Ein Motorrad wie dieses wird es niemals in die Top 10 der Zulassungsstatistik bringen. Das als Wert an sich zu begreifen, fällt bei der ungemein charakterstarken Moto Guzzi nicht schwer.
Das Testbike wurde uns von ZTS in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs. Moto Guzzi V7 III – welcher Cruiser passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „klassischem Cruiser-Vibe“ aussehen, heißt das noch lange nicht, dass sie sich auf der Straße ähnlich anfühlen. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Benelli Leoncino Bobber 400 und Moto Guzzi V7 III treffen sich im Segment der alltagstauglichen, charakterstarken Motorräder – unterscheiden sich aber deutlich in ihrer Ausrichtung. Während die Benelli den Bobber-Charakter betont und einen modernen, unkomplizierten Einstieg in die Cruiser-Welt bietet, steht bei der Moto Guzzi vor allem der eigenständige Stil und das typische Guzzi-Gefühl im Vordergrund.
Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt: Wie wirken sich Motorcharakter, Fahrwerk, Sitzposition, Bremsen und Ausstattung auf den Alltag aus? Und wo liegen die jeweiligen Stärken – aber auch die Grenzen?
Design & Charakter: Bobber-Look trifft Guzzi-Identität
Benelli Leoncino Bobber 400
Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt auf den klassischen Bobber-Look: kompakte Proportionen, betonte Linien und ein Auftritt, der bewusst „clean“ wirkt. Das Design ist dabei nicht nur Deko – es passt zur Idee, ein Motorrad zu fahren, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Wer ein Bike sucht, das optisch auffällt, ohne gleich sperrig oder schwerfällig zu wirken, findet hier eine stimmige Basis.
Moto Guzzi V7 III
Die Moto Guzzi V7 III steht dagegen für eine deutlich markentypische Retro-Note. Der Look wirkt erwachsener, die Linien sind traditioneller und die Gesamtanmutung strahlt „Klassiker“ aus. Das Motorrad vermittelt schnell das Gefühl, dass es nicht nur von A nach B bringt, sondern auch eine Art Identität mitliefert. Gerade für Fahrer, die Wert auf Stil und Charakter legen, ist das ein starkes Argument.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren geht es weniger um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht. Beide Motorräder sind auf ein entspanntes Tempo ausgelegt – aber mit unterschiedlicher Handschrift.
Benelli: dynamisch und zugänglich
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt im Fahrbetrieb oft „direkter“ und zugänglicher. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Stadtverkehr, Ampelstopps und wechselnde Streckenprofile vorkommen. Der Motor unterstützt ein zügiges Anfahren und lässt sich in vielen Situationen angenehm dosieren. Dadurch fühlt sich das Motorrad auch für Einsteiger und Wiedereinsteiger unkompliziert an.
Moto Guzzi: souverän und charaktervoll
Die Moto Guzzi V7 III spielt ihre Stärken eher in der Art aus, wie sie Leistung bereitstellt: gleichmäßiger, mit spürbarem Charakter und einem Fahrgefühl, das stärker nach „Cruisen“ klingt als nach „Sport“. Wer gerne entspannt über Landstraßen gleitet und dabei ein Motorrad erleben möchte, das sich nicht hektisch anfühlt, wird die Guzzi-typische Art schnell zu schätzen wissen.
Fahrwerk & Handling: leicht zu bewegen oder souverän zu tragen?
Im Alltag entscheidet das Fahrwerk darüber, wie entspannt sich ein Motorrad durch den Verkehr bewegt und wie sicher es sich auf wechselnden Straßenbelägen anfühlt.
Benelli: agil im Stadtbetrieb
Die Benelli wirkt im Handling tendenziell handlicher. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn häufig enge Straßen, Parklücken und langsame Manöver vorkommen. Auch auf kurvigen Abschnitten kann das Motorrad dadurch „einfach mitfahren“ – ohne dass ständig viel Konzentration aufgebracht werden muss.
Moto Guzzi: stabiler Reisecharakter
Die Moto Guzzi V7 III vermittelt dagegen mehr Souveränität bei gleichmäßigem Tempo. Das Fahrwerk trägt das Motorrad spürbar, was auf längeren Strecken angenehm ist. In flotteren Passagen kann das ein Plus sein, weil das Bike weniger „nervös“ wirkt. Wer aber sehr häufig im Stop-and-go-Betrieb unterwegs ist, könnte die Benelli als leichter zu manövrieren empfinden.
Sitzposition & Komfort: kurze Wege vs. längere Touren
Die Sitzposition ist bei Cruisern oft der entscheidende Punkt: zu aufrecht kann schnell ermüden, zu tief oder zu lang kann unbequem werden. Beide Modelle zielen auf Komfort, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte.
Benelli: entspannter Einstieg
Die Benelli Leoncino Bobber 400 bietet eine Sitzposition, die sich für viele Fahrer als „einfach passend“ anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad sowohl für kurze Fahrten als auch für gelegentliche Ausflüge genutzt wird. Bei längeren Touren hängt der Komfort aber stärker von der individuellen Körpergröße und dem persönlichen Empfinden ab.
Moto Guzzi: klassischer Cruiser-Komfort
Die Moto Guzzi V7 III wirkt in der Sitzhaltung oft wie ein echtes Touren-Cruiser-Konzept. Die Ergonomie ist auf entspanntes Fahren ausgelegt, wodurch längere Strecken weniger anstrengend werden können. Gleichzeitig gilt: Wer sehr sportlich oder „knackig“ sitzen möchte, findet bei der Guzzi eher eine ruhige, traditionelle Ausrichtung.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Bremsen sind nicht nur ein technisches Detail, sondern ein Sicherheitsfaktor. Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind auf alltagstaugliche Nutzung ausgelegt, aber mit unterschiedlicher Charakteristik.
Benelli: gut dosierbar
Die Benelli lässt sich im Bremsen meist angenehm dosieren. Das ist besonders im Stadtverkehr hilfreich, wenn häufig aus unterschiedlichen Geschwindigkeiten verzögert werden muss. Dadurch entsteht ein Gefühl von Kontrolle, das gerade bei wechselnden Bedingungen (nasse Fahrbahn, Verkehrsdichte) wichtig ist.
Moto Guzzi: kräftig und stabil
Die Moto Guzzi V7 III wirkt beim Verzögern oft stabil und „greift“ zuverlässig. Das kann auf Landstraßen und bei zügigerem Fahren ein Vorteil sein, weil das Motorrad dabei berechenbar bleibt. Wer häufig voll beladen fährt oder längere Strecken plant, profitiert häufig von diesem souveränen Bremsgefühl.
Ausstattung & Alltag: was wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es im Alltag vor allem um Dinge wie Bedienbarkeit, Sicht, praktische Details und den Eindruck, wie „fertig“ das Motorrad wirkt.
Benelli: modern, unkompliziert
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt in vielen Punkten pragmatisch. Die Bedienung ist meist intuitiv, und das Motorrad macht einen unkomplizierten Eindruck. Das ist ein Plus, wenn das Bike nicht nur „schön“ sein soll, sondern auch im Alltag funktionieren muss.
Moto Guzzi: klassisch, wertig
Die Moto Guzzi V7 III setzt stärker auf das Gefühl von Wertigkeit und Tradition. Das kann sich in Details zeigen, die man nicht sofort in Zahlen ablesen kann: Verarbeitung, Gesamtanmutung und das „rund“ wirkende Konzept. Wer gern ein Motorrad fährt, das sich wie ein Klassiker anfühlt, wird hier eher glücklich.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Benelli Leoncino Bobber 400
- Bobber-Look mit modernem, leichtem Gesamteindruck
- Handliches Handling für Stadt und Alltag
- Direktes Fahrgefühl, das Ein- und Umsteiger oft gut abholt
- Gute Dosierbarkeit bei Brems- und Fahrsituationen im Verkehr
Schwächen bzw. Grenzen der Benelli
- Wer einen sehr „tourigen“ Charakter sucht, könnte die Guzzi als souveräner empfinden
- Bei sehr langen Fahrten hängt Komfort stärker von der individuellen Ergonomie ab
Stärken der Moto Guzzi V7 III
- Starker Markencharakter und klassischer Retro-Auftritt
- Souveränes Fahrgefühl für entspannte Landstraßen-Touren
- Stabiler Eindruck bei gleichmäßigem Tempo
- Wertiger Gesamteindruck – Motorradgefühl inklusive
Schwächen bzw. Grenzen der Moto Guzzi
- Im sehr dichten Stadtverkehr kann die Benelli als agiler wirken
- Wer ein besonders „modernes“ Setup erwartet, muss den klassischen Charakter mögen
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der beste Vergleich ist am Ende der, der zur eigenen Fahrweise passt. Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.
Benelli Leoncino Bobber 400 – ideal für…
- Fahrer, die ein optisch auffälliges Bobber-Motorrad suchen
- Alltag mit Stadtanteil und häufigen Stopps
- Einsteiger oder Wiedereinsteiger, die ein zugängliches Fahrgefühl möchten
- Menschen, die ein Motorrad wollen, das sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt
Moto Guzzi V7 III – ideal für…
- Fahrer, die Retro-Charakter und Markenidentität besonders schätzen
- Menschen, die gern entspannt über Land fahren und dabei ein souveränes Motorradgefühl wollen
- Tourenfahrer, die Wert auf Stabilität und gleichmäßiges Handling legen
- Wer ein Motorrad sucht, das sich wertig und klassisch anfühlt
Fazit:
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist die bessere Wahl, wenn ein handliches, unkompliziertes Cruiser-Bike mit markantem Bobber-Look gesucht wird. Besonders im Stadtverkehr und bei gemischten Streckenprofilen punktet die Benelli mit einem zugänglichen Fahrgefühl und einer gut dosierbaren Art, die das Motorrad leicht kontrollierbar macht. Wer häufig kurze Wege fährt oder ein Motorrad möchte, das sich schnell „richtig“ anfühlt, wird hier oft schneller glücklich.
Die Moto Guzzi V7 III spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn der Fokus auf klassischem Stil, souveränem Fahrverhalten und einem charaktervollen Cruiser-Erlebnis liegt. Auf längeren Strecken und bei gleichmäßigem Tempo wirkt die Guzzi oft besonders stimmig, weil sie Stabilität und Ruhe vermittelt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur transportiert, sondern auch ein Stück Identität mitbringt, trifft mit der V7 III meist die passendere Entscheidung.