UVP 6.069 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 4.520 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
Cooler A2-Cruiser mit V2 Motor für 6.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • leicht und handlich zu fahren
  • charakterstarker V2-Motor
  • lässiges Design
  • schöner Blubber-Sound
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
Kontra:
  • Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Bremsen vorne könnte bissiger sein
Pro:
  • Handling
  • Optik
  • Sound
  • Preis
Kontra:
  • Leistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.520mm
Länge2.170mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 730 mm
Höhe1.100mm
Gewicht181kg
Radstand1.370mm
Länge2.145mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.090mm

Motor

Motor-BauartV-Twin/4-Takt
Hubraum385ccm
Hub68mm
Bohrung60mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder 4-Takt
Hubraum349ccm
Hub86mm
Bohrung72mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung34 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment35 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.152km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite417km
Leistung20 PS bei 6.100 U/Min
Drehmoment27 NM bei 4.000 U/Min
Höchstgeschw.114km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite494km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vorne35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm
Federung hintenStereofederbeine (Federweg 65)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/90-R16
Reifen hinten150/80-R16
RahmenbauartStahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr
Federung vorne41er-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 102)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwingeStahl-Kastenschwinge
Reifen vorne110/70-17
Reifen hinten140/70-17

Bremsen

Bremsen vorneBremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenBremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm)

Fazit

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Schwarz, Braun

Fazit - was bleibt hängen

Die Royal Enfield Hunter 350 ist ein Motorrad wie ein guter Freund. Sie strahlt eine extreme Gelassenheit aus und ist so einfach zu fahren wie kaum ein anderes Bike. Aufgrund ihres geringen Gewichts und der Ergonomie passt sie für jeden Biker, egal welcher Statue. Natürlich darf man von ihr vor allem bezüglich der Fahrleistungen keine Wunder erwarten, aber das wird auch niemand tun, der einen Kauf in Erwägung zieht. Sie ist schön und schlicht und viel kaputt gehen kann an dieser Maschine auch nicht. Kaufpreis, Steuern, Versicherung, Benzin- und Werkstattkosten dürften sich auf ein Minimum beschränken. Günstiger und stylischer kann man kaum unterwegs sein – wenn überhaupt vielleicht mit der Classic 350.

Wettbewerber der Royal Enfield Hunter 350 sind (neben den schon genannten 350er aus dem eigenen Haus) die Mash Five Hundred, Benelli Imperiale 400, Mondial HPS 300i und die Brixton Felsberg 250. Vielen Dank an KSR für die Teststellung der Hunter 350.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.499 Euro
  • Verfügbarkeit: ab 11/2022
  • Farben: rot, blau, grau, weiß, schwarz, silber

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Benelli Leoncino Bobber 400 vs. Royal Enfield HNTR 350: Vergleich für Alltag, Stil und Fahrgefühl

Wenn zwei Motorräder aus dem gleichen „Retro“-Kosmos kommen, aber trotzdem unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Benelli Leoncino Bobber 400 und die Royal Enfield HNTR 350 wirken auf den ersten Blick wie Cousins: Beide stehen für einen modernen Look mit klassischer Anmutung, beide zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur von A nach B wollen, sondern auch Spaß am Stil haben. Doch im Detail unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich – und genau das macht die Entscheidung leichter, wenn man weiß, worauf es im Alltag wirklich ankommt.

Design und Charakter: Bobber-Optik trifft auf HNTR-Ästhetik

Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt optisch klar in der Bobber-Ecke. Der Look wirkt kompakt, „aufgeräumt“ und bewusst reduziert. Das Motorrad macht dadurch einen sehr stimmigen Eindruck, besonders wenn man Wert auf eine klare Linie legt: Tank, Sitzbank und Proportionen wirken wie aus einem Guss. Wer ein Motorrad sucht, das auf Fotos genauso gut aussieht wie in der Garage, findet hier eine starke Basis.

Die Royal Enfield HNTR 350 setzt dagegen stärker auf den typischen Royal-Enfield-Charakter: Retro-Design mit eigenständigen Details, die an die Marke erinnern. Auch hier steht der Stil im Vordergrund, aber die Linienführung wirkt etwas „klassischer“ und weniger „puristisch“. Das kann ein Vorteil sein, wenn man nicht nur Bobber-Optik möchte, sondern eher eine Mischung aus Retro und moderner Alltagstauglichkeit.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der beiden 400- bzw. 350-Modelle zeigt sich vor allem eins: Nicht nur die reinen Zahlen entscheiden, sondern wie der Motor seine Kraft auf die Straße bringt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt im Fahrbetrieb oft „direkter“ und dynamischer im Ansprechverhalten. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Stadtverkehr, Ampelstarts und kurze Beschleunigungsphasen vorkommen. Die Abstimmung zielt spürbar darauf, dass das Motorrad schnell auf Gasbefehle reagiert und sich leicht dosieren lässt.

Die Royal Enfield HNTR 350 spielt dagegen häufig mit einem eher „entspannten“ Motorcharakter. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, weil sich das Motorrad wie ein ruhiger Begleiter anfühlt: gleichmäßiger Vortrieb, gute Kontrolle in niedrigen Geschwindigkeitsbereichen und ein Fahrgefühl, das eher nach „genießen“ als nach „drücken“ klingt. Wer häufig gemütlich unterwegs ist oder längere Strecken ohne Stress fahren möchte, profitiert von dieser Art der Kraftentfaltung.

Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie bequem?

Bei der Ergonomie unterscheiden sich die beiden Konzepte spürbar. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt tendenziell sportlich-kompakt: Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass man das Motorrad gut kontrollieren kann und es sich im Alltag nicht „zu groß“ anfühlt. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig in engen Straßen unterwegs ist oder öfter anhalten muss.

Die Royal Enfield HNTR 350 bietet dagegen häufig eine etwas entspanntere Sitzhaltung. Das kann ein Plus sein, wenn man Wert auf Komfort legt und längere Fahrten plant. Auch die Art, wie man sich auf dem Motorrad „einfindet“, spielt eine Rolle: Während die Benelli eher nach „griffbereit und agil“ wirkt, steht bei der Royal Enfield oft das „ruhige Mitfahren“ im Vordergrund.

Handling und Alltagstauglichkeit: Wendigkeit, Stabilität und Kontrolle

Im Handling zeigen sich die Unterschiede vor allem in der Art, wie sich die Motorräder in Bewegung anfühlen. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt im Stadtbetrieb oft besonders handlich. Kurze Richtungswechsel, langsames Rangieren und das Fahren in dichtem Verkehr sind damit leichter. Auch bei zügigeren Passagen auf der Landstraße kann sie einen agilen Eindruck hinterlassen, weil das Motorrad das Tempo gut „mitmacht“.

Die Royal Enfield HNTR 350 kann im Gegenzug mit einem sehr gutmütigen Fahrverhalten punkten. Sie fühlt sich häufig stabil an, ohne dabei träge zu wirken. Das ist gerade dann wichtig, wenn man nicht ständig am Limit fährt, sondern lieber gleichmäßig unterwegs ist. Wer häufig auf wechselnden Straßenverhältnissen unterwegs ist, profitiert von einem Motorrad, das sich berechenbar anfühlt.

Bremsen und Fahrstabilität: Sicherheit im Vergleich

Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Benelli Leoncino Bobber 400 bietet im Vergleich oft ein direktes Feedback, wodurch sich Bremsmanöver im Alltag gut planen lassen. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig aus dem Stadtverkehr heraus abbremsen muss oder in Situationen mit wechselnder Verkehrslage unterwegs ist.

Die Royal Enfield HNTR 350 punktet häufig mit einem sehr kontrollierbaren Bremsverhalten. Das kann sich im Alltag so anfühlen, dass man das Motorrad sicher „in der Spur“ hält, ohne dass man ständig nachregeln muss. Gerade für Einsteigerinnen und Einsteiger ist diese Art von gutem Gefühl oft ein echter Vorteil.

Ausstattung und Praxis: Was zählt, wenn man wirklich fährt

In der Praxis entscheidet die Ausstattung darüber, wie angenehm sich ein Motorrad im Alltag nutzen lässt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das auf moderne Nutzung ausgelegt ist: Bedienung und Komponenten sind so gewählt, dass man schnell zurechtkommt und sich auf das Fahren konzentrieren kann. Dazu passt auch der Gesamteindruck, dass die Maschine als „Alltags-Bobber“ gedacht ist.

Die Royal Enfield HNTR 350 setzt ebenfalls auf Alltagstauglichkeit, aber mit einem anderen Fokus: Sie wirkt wie ein Motorrad, das den Retro-Lifestyle in den Vordergrund stellt und dabei trotzdem genug Komfort für regelmäßige Fahrten bietet. Wer sich an der Marke orientiert und den klassischen Charakter mag, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Benelli Leoncino Bobber 400 – Stärken

  • Agiles Ansprechverhalten im Stadtverkehr und bei kurzen Beschleunigungen
  • Bobber-Optik mit reduziertem, stimmigem Gesamtbild
  • Handlicher Eindruck bei Rangieren und engen Strecken
  • Direktes Fahrgefühl, das das Motorrad „griffbereit“ wirken lässt

Benelli Leoncino Bobber 400 – mögliche Schwächen

  • Wer maximalen Langstrecken-Komfort sucht, könnte eine entspanntere Sitzhaltung bevorzugen
  • Der Fokus auf Dynamik kann sich für sehr ruhige Fahrstile weniger „entspannt“ anfühlen

Royal Enfield HNTR 350 – Stärken

  • Ruhiger, gut kontrollierbarer Motorcharakter für entspanntes Fahren
  • Stabiler Eindruck und berechenbares Handling
  • Retro-Identität mit eigenständigem Look
  • Komfortorientierte Ergonomie für längere Alltagsrouten

Royal Enfield HNTR 350 – mögliche Schwächen

  • Wer ein besonders „sportlich-direktes“ Ansprechverhalten erwartet, könnte weniger „Punch“ im Gefühl suchen
  • Der Fokus auf Charakter statt maximale Dynamik passt nicht zu jedem Fahrstil

Für wen passt welches Motorrad?

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist besonders dann die bessere Wahl, wenn im Alltag häufig Stadtverkehr, viele Ampeln und kurze Strecken vorkommen. Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht bewegt, schnell reagiert und optisch als Bobber klar erkennbar ist, trifft mit der Benelli oft genau den richtigen Ton. Auch für Einsteigerinnen und Einsteiger, die ein agiles Fahrgefühl mögen, kann sie sehr gut passen.

Die Royal Enfield HNTR 350 spielt ihre Stärken aus, wenn eher gleichmäßiges Fahren im Vordergrund steht: Landstraße, entspannte Touren und ein Motorrad, das sich nicht ständig „nach mehr“ anfühlen muss. Wer den klassischen Royal-Enfield-Charakter liebt, eine etwas komfortablere Sitzhaltung bevorzugt und ein berechenbares Fahrverhalten sucht, findet in der HNTR 350 häufig den passenden Begleiter.

Fazit:

Wer ein Motorrad mit klarer Bobber-Anmutung, direktem Ansprechverhalten und einem besonders handlichen Gefühl im Alltag sucht, liegt mit der Benelli Leoncino Bobber 400 vorn. Sie passt gut zu Stadtfahrten, kurzen Strecken und Fahrerinnen und Fahrern, die beim Fahren gern ein Stück Dynamik spüren möchten. Die Royal Enfield HNTR 350 ist dagegen die stimmigere Wahl für alle, die den Retro-Charakter stärker gewichten und ein ruhigeres, kontrollierbares Fahrgefühl bevorzugen. Gerade bei entspannten Touren und längeren Alltagsrouten wirkt sie oft wie der angenehmere Kompromiss aus Stil und Gelassenheit. Kurz gesagt: Benelli für Agilität und Bobber-Purismus, Royal Enfield für klassisches Retro-Feeling und entspanntes Mitfahren.

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