| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2007 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- Handlich
- Niedrige Sitzhöhe
- Alltagstauglich
- Preis-/Leistungsverhältnis
- Hervorragende Ersatzteillage
- Keine elektronischen Helferlein
- Rostanfällig
- Hinten schwache Dämpfung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 174 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 487 | ccm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 45 PS | |
| Höchstgeschw. | 177 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
Für Einsteiger? Nun ja ....
Was also bleibt? In unserem Fall ist die Frage, ob ein Motorrad für nur 900 Euro funktionieren kann, eindeutig mit Ja zu beantworten. Und mehr: Die kleine Suzi macht richtig Spaß. Natürlich merkt man ihr vor allem bei den Bremsen ihr Alter an, aber echte Mängel hat sie nicht. Wer billig Motorradfahren will oder muss, der hätte mit dieser Suzi lange Spaß für den schmalen Taler.
Zwei Dinge dazu: Es hat in unserem Fall geklappt, weil der Käufer sich genau informiert hatte, worauf er achten müsse. Nicht verschwiegen werden soll, dass eine Portion Glück nicht schaden kann: Sollte ein Vorbesitzer die Suzi oft kalt ausgedreht haben oder mit Vollgas über die Piste getrieben, wäre dieses Fazit wahrscheinlich nicht so positiv.
Das zweite ist der Begriff der Einsteigermaschine, das Maschinen wie der Suzuki GS 500E oft angehängt wird. Schon klar, man will nicht viel Geld ausgeben und erst mal Erfahrung sammeln. Aber ob man dies mit einem Motorrad tun sollte, dem jedes elektronische Sicherheitsfeature fehlt?
Das muss jeder mit sich ausmachen.
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs. Suzuki GS 500 – Vergleich für Alltag, Einsteiger und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die beim Kauf zählt: Soll es eher der markante Bobber-Charakter sein oder die klassische, alltagstaugliche Street-Philosophie? Der Vergleich zwischen Benelli Leoncino Bobber 400 und Suzuki GS 500 zeigt, wie unterschiedlich sich zwei moderne Motorräder anfühlen können – und worauf es im Alltag wirklich ankommt.
Grundidee: Bobber-Optik trifft auf klassische Street-Form
Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt stark auf Stil: tiefer wirkende Optik, ein „Bobber“-Look und eine insgesamt betonte Individualität. Das Motorrad wirkt dadurch schnell wie ein Statement – besonders dann, wenn das Bike nicht nur Transportmittel sein soll, sondern auch optisch gefallen muss.
Die Suzuki GS 500 verfolgt dagegen einen eher klassischen Ansatz. Die Linie ist zeitlos, die Form wirkt aufgeräumt und zweckmäßig. Gerade für Fahrten, bei denen Alltag, Übersicht und unkompliziertes Handling wichtiger sind als ein ausgeprägter Look, kann diese Art von Motorrad besonders überzeugen.
Motor & Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen
Beim Motor geht es nicht nur darum, wie stark ein Motorrad „auf dem Papier“ ist, sondern wie es sich im Alltag verhält. Die Benelli Leoncino Bobber 400 vermittelt mit ihrem Bobber-Ansatz häufig das Gefühl, dass sie eher „von unten“ angenehm anspricht und sich entspannt bewegen lässt. Das ist vor allem im Stadtverkehr interessant, wenn häufiges Anfahren, Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten und kurze Strecken den Ton angeben.
Die Suzuki GS 500 ist dagegen oft die Wahl für ein gleichmäßiges, gut kontrollierbares Fahrgefühl. Sie wirkt wie ein Motorrad, das sich leicht dosieren lässt und bei wechselnden Situationen – Ampelstopps, Landstraße, kurze Autobahnabschnitte – zuverlässig bleibt. Wer ein Bike sucht, das sich nicht „komisch“ anfühlt, sondern einfach funktioniert, wird hier häufig fündig.
Stärken im Vergleich
- Benelli Leoncino Bobber 400: Tendenziell stimmiger Charakter für entspanntes Fahren, besonders wenn der Fokus auf dem Look und einem lockeren Umgang mit dem Gas liegt.
- Suzuki GS 500: Tendenziell sehr gutmütiges Gesamtgefühl, das sich für viele Fahrstile eignet und sich auch bei wechselnden Streckenbedingungen angenehm anfühlt.
Schwächen bzw. Grenzen
- Benelli Leoncino Bobber 400: Wer maximale „Allround-Perfektion“ erwartet, muss sich bewusst sein, dass der Bobber-Charakter auch Einfluss auf die Gesamterscheinung und das Fahrgefühl hat.
- Suzuki GS 500: Wer vor allem ein auffälliges Design sucht, kann sich mit dem eher klassischen Look weniger identifizieren.
Ergonomie & Sitzposition: Wie bequem ist das Motorrad im Alltag?
Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach einer Stunde noch Spaß macht oder ob man sich „zurechtbiegen“ muss. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt durch den Bobber-Stil häufig so, als sei sie auf einen individuellen, eher entspannten Look ausgelegt. Das kann sich gut anfühlen, wenn kurze bis mittlere Strecken im Vordergrund stehen und das Motorrad nicht zu sportlich wirken soll.
Die Suzuki GS 500 ist in der Regel auf eine alltagstaugliche Haltung ausgelegt. Das ist besonders relevant, wenn häufig in der Stadt gefahren wird oder wenn längere Fahrten geplant sind, bei denen man nicht ständig „gegen“ die Sitzposition arbeiten möchte.
Vergleich der Alltagstauglichkeit
- Benelli Leoncino Bobber 400: Passt häufig gut, wenn der Komfort für den Alltag mit einem markanten Stil kombiniert werden soll.
- Suzuki GS 500: Passt häufig gut, wenn eine neutrale, unkomplizierte Sitzposition wichtiger ist als ein starkes Design-Statement.
Handlichkeit & Fahrwerk: Stadtverkehr vs. Landstraße
Gerade bei Einsteigern oder bei Fahrern, die viel in der Stadt unterwegs sind, ist die Frage nach der Handlichkeit zentral. Die Benelli Leoncino Bobber 400 kann sich dabei besonders dann lohnen, wenn das Motorrad leicht „in die Richtung“ zu bringen ist und das Fahren sich intuitiv anfühlt. Das ist im Stop-and-Go-Verkehr und bei engen Straßenabschnitten ein echter Vorteil.
Die Suzuki GS 500 spielt ihre Stärken oft auf der Landstraße aus: gleichmäßiges Fahrverhalten, gut kontrollierbares Tempo und ein Fahrwerk, das sich nicht unnötig nervös anfühlt. Wer regelmäßig zwischen Stadt und Land pendelt, kann mit dieser Art von Abstimmung sehr zufrieden sein.
Stärken und Schwächen im Fahrbetrieb
- Benelli Leoncino Bobber 400: Tendenziell stark, wenn das Motorrad im Alltag „lebendig“ wirken darf und das Handling im urbanen Umfeld im Vordergrund steht.
- Suzuki GS 500: Tendenziell stark, wenn Stabilität und ein ruhiges, berechenbares Fahrverhalten über längere Strecken wichtiger sind.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Anhalten
Beim Thema Bremsen geht es um mehr als reine Bremsleistung. Entscheidend ist, wie gut sich das Motorrad verzögern lässt, wie fein sich die Dosierung anfühlt und wie konstant das Verhalten bleibt. Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Beide Motorräder sind grundsätzlich auf ein sicheres Alltagsniveau ausgelegt, aber sie vermitteln das Gefühl unterschiedlich.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 kann beim Bremsen dann überzeugen, wenn die Dosierung schnell greift und das Motorrad in kritischen Situationen kontrollierbar bleibt. Die Suzuki GS 500 punktet häufig mit einem sehr gut nachvollziehbaren Bremsgefühl, das gerade für Einsteiger und für Fahrer, die entspannt fahren, Sicherheit gibt.
Ausstattung & Praxis: Was zählt, wenn man losfährt
Im Alltag zählt, wie schnell man sich zurechtfindet: Bedienbarkeit, Übersichtlichkeit und das Gefühl, dass das Motorrad „einfach da ist“. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt dabei wie ein Bike, das man gerne fährt, weil es optisch und vom Gesamtgefühl her motiviert. Das kann die Praxis positiv beeinflussen: Man steigt öfter auf, weil das Motorrad nicht nur technisch, sondern auch emotional passt.
Die Suzuki GS 500 ist dagegen oft die Wahl, wenn man ein Motorrad möchte, das sich pragmatisch nutzen lässt. Gerade für Pendler oder für Fahrten, bei denen Effizienz und unkomplizierte Handhabung wichtiger sind als ein besonders auffälliger Look, kann das ein klarer Pluspunkt sein.
Design vs. Funktion
- Benelli Leoncino Bobber 400: Design und Charakter stehen stärker im Vordergrund – das kann die Freude am Fahren deutlich erhöhen.
- Suzuki GS 500: Funktionalität und ein klassisches Gesamtpaket sind häufig der Schwerpunkt – ideal, wenn das Motorrad „immer passt“.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Beide Motorräder sind grundsätzlich interessant, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.
Benelli Leoncino Bobber 400 – die passende Wahl, wenn…
- ein markanter Bobber-Look wichtig ist und das Motorrad optisch auffallen darf,
- entspanntes Fahren im Alltag im Vordergrund steht,
- ein Motorrad gesucht wird, das sich im Stadtverkehr angenehm und stimmig anfühlt,
- die emotionale Komponente beim Kauf eine große Rolle spielt.
Suzuki GS 500 – die passende Wahl, wenn…
- ein klassisches, unkompliziertes Motorrad gesucht wird,
- Handlichkeit und ein berechenbares Fahrgefühl für verschiedene Strecken wichtig sind,
- das Bike sowohl für Stadt als auch für Landstraße zuverlässig funktionieren soll,
- ein eher nüchternes Gesamtpaket bevorzugt wird, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt.
Fazit:
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist besonders dann die bessere Wahl, wenn der Kauf nicht nur rational, sondern auch emotional getrieben ist: Der Bobber-Charakter, das stimmige Gesamtbild und das entspannte Fahrgefühl machen sie attraktiv für alle, die im Alltag gern „mit Stil“ unterwegs sind. Wer häufig kurze Strecken fährt, das Motorrad oft in der Stadt bewegt und dabei ein Bike möchte, das sofort Lust auf die nächste Ausfahrt macht, findet hier einen starken Kandidaten.
Die Suzuki GS 500 punktet vor allem mit einem klassischen, alltagstauglichen Ansatz. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die ein berechenbares, leicht zu handhabendes Motorrad suchen, das auf unterschiedlichen Strecken zuverlässig bleibt. Wer Wert auf unkomplizierte Nutzung legt – vom Pendeln bis zur Landstraße – bekommt mit der GS 500 häufig das rundere Gesamtgefühl.
Kurz gesagt: Bobber-Look und Charakter sprechen eher für die Benelli, klassische Allround-Tauglichkeit und unkompliziertes Fahrgefühl eher für die Suzuki.