| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 25.445 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- Leistung
- Details
- Sitzkomfort
- präzises Fahrwerk
- Schräglagenfreiheit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 294 | kg |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Sitzhöhe: | 750 | mm |
| Höhe | 1.066 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 2.458 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 167 PS bei 6.000 U/Min | |
| Drehmoment | 221 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 221 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Showa 47 mm Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 150/80 R17 V | |
| Reifen hinten | 240/50 R16 V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Bremsscheiben, Brembo M4.30 Stylema® Radial-Vierkolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo M4.32 Vierkolben-Monoblocksattel ( Ø 300 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
Fazit - was bleibt hängen
Cruiser gibt es viele, all die Harleys, Indians und auch die Gold Wing kann nicht ungenannt bleiben. Die Rocket ist eine sehr eigentümliche Neuinterpretation der Klasse. Sie ist modern und gleichzeitig alten Werten verhaftet, liefert Rekorde, ohne diese offensiv ins Schaufenster zu stellen.
Sie ist einfach da. Wie Single Malt Whisky – es ginge auch ohne, aber wozu?
Das Testbike wurde uns von Q-Bike in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs. Triumph Rocket 3 GT – der Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten, wird die Entscheidung spannend: Die Benelli Leoncino Bobber 400 steht für einen klaren Bobber-Look, ein leicht zugängliches Fahrgefühl und eine eher entspannte Art, Kilometer zu sammeln. Die Triumph Rocket 3 GT dagegen ist ein echtes Statement – groß, kraftvoll und mit Touring-Anspruch. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Während die Benelli vor allem über Stil und unkomplizierte Handhabung punktet, spielt die Triumph ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um Durchzug, Komfort und souveränes Reisen geht.
Erster Eindruck: Stil, Haltung und Charakter
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt wie aus einer klaren Designlinie gebaut: kompakt, „clean“ und mit dem typischen Bobber-Gefühl. Das Motorrad sieht so aus, als würde es am liebsten direkt aus der Stadt heraus losrollen – ohne großes Theater. Die Triumph Rocket 3 GT ist dagegen ein Motorrad, das sofort Präsenz zeigt. Die Silhouette ist massiver, die Proportionen wirken „touring“-mäßig, und der Gesamteindruck ist: Hier kommt ein Bike, das nicht nur fährt, sondern auch trägt.
Beide Modelle haben ihren eigenen Stil – aber sie vermitteln unterschiedliche Erwartungen. Die Benelli lädt eher zu spontanen Fahrten ein, die Triumph eher zu längeren Strecken mit dem Gefühl, dass das Motorrad die Arbeit übernimmt.
Motor und Fahrgefühl: Von entspannt bis souverän
Beim Motorcharakter trennen sich die Wege deutlich. Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt auf ein Fahrgefühl, das sich leicht dosieren lässt. Der Fokus liegt auf einem angenehmen Alltagsrhythmus: Gas geben, sauber beschleunigen, entspannt weiterrollen. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht ständig „auf Kante“ gefahren werden soll, sondern wenn der Alltag und die Wochenendrunde zusammenpassen.
Die Triumph Rocket 3 GT spielt in einer anderen Liga. Hier steht nicht nur Leistung im Vordergrund, sondern vor allem die Art, wie das Motorrad Kraft bereitstellt. Der Durchzug wirkt oft wie „immer verfügbar“ – ideal, wenn Überholmanöver, Autobahnabschnitte oder das Fahren mit Gepäck einfach stressfrei funktionieren sollen. Das Fahrgefühl ist weniger „leichtfüßig“ im Sinne von agil, sondern eher „kontrolliert und souverän“.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Benelli Leoncino Bobber 400: Stärke ist die unkomplizierte Dosierbarkeit und die entspannte Art der Beschleunigung. Schwäche: Wer sehr sportliche, aggressive Performance sucht, wird eher bei der Triumph fündig.
- Triumph Rocket 3 GT: Stärke ist der starke, souveräne Vortrieb und das entspannte Reisen auch bei höheren Geschwindigkeiten. Schwäche: Das Motorrad ist deutlich „präsenter“ und kann sich im Stadtverkehr oder bei engen Passagen weniger handlich anfühlen als die Benelli.
Ergonomie und Sitzposition: Alltag vs. Tour
Die Sitzposition ist bei beiden Bikes ein entscheidender Punkt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 zielt auf eine natürliche, eher entspannte Haltung ab, die zu ihrem Bobber-Charakter passt. Das unterstützt ein Motorradgefühl, das sich schnell „richtig“ anfühlt – besonders, wenn kurze Wege, Ampelstopps und wechselnde Straßenbilder im Vordergrund stehen.
Die Triumph Rocket 3 GT ist stärker auf Touring-Komfort ausgelegt. Das merkt man daran, wie das Motorrad die Fahrt „trägt“: Die Haltung ist so gewählt, dass längere Strecken weniger anstrengend werden. Wer häufig unterwegs ist, wird den Unterschied vor allem dann spüren, wenn die Fahrt länger dauert und der Rücken oder die Handgelenke nicht ständig gegenarbeiten sollen.
Komfort im Vergleich
- Benelli: Komfortorientiert für den Alltag, angenehm für kürzere bis mittlere Touren. Weniger ideal, wenn sehr lange Etappen und viel Autobahn im Fokus stehen.
- Triumph: Komfort und Ruhe für lange Strecken. Dafür ist das Motorrad als „Alltagsgerät“ weniger verspielt und eher auf größere Einsätze ausgelegt.
Fahrwerk, Bremsen und Handling
Beim Fahrwerk und Handling zeigen sich die Unterschiede zwischen den Konzepten. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt darauf ausgelegt, sich im Alltag leicht zu bewegen. Das macht sie interessant, wenn häufig umgestellt, rangiert oder in wechselnden Geschwindigkeiten gefahren wird. In Kurven fühlt sie sich dabei eher „direkt“ an – nicht unbedingt als kompromisslos sportliches Gerät, aber als Motorrad, das man gerne bewegt.
Die Triumph Rocket 3 GT ist stärker auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder bei längeren Autobahnabschnitten spielt das Motorrad seine Stärken aus. Das Handling ist weniger „zackig“, dafür aber sehr berechenbar. In der Praxis bedeutet das: weniger Stress, mehr Gelassenheit.
Bremsen: Wie sich die Bikes anfühlen
Auch bei den Bremsen geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern um das passende Gefühl. Die Benelli bietet ein Bremsverhalten, das sich gut in den Alltag einfügt – dosierbar und passend für dynamische Stadt- und Landstraßenfahrten. Die Triumph wirkt dagegen wie ein Motorrad, das auch bei höheren Belastungen und längeren Fahrten konstant bleibt. Das ist besonders wertvoll, wenn man nicht nur kurze Strecken fährt, sondern regelmäßig längere Touren plant.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit
Die Ausstattung ist bei der Kaufentscheidung oft entscheidend, weil sie den Unterschied zwischen „schön“ und „praktisch“ macht. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist eher ein Motorrad, das man als stilvolles Gesamtpaket versteht: weniger „Technik-Overload“, mehr Fokus auf das Wesentliche. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das sich nicht ständig wie ein Projekt anfühlt.
Die Triumph Rocket 3 GT ist stärker auf Touring und Langstrecke ausgelegt. Dazu passt eine Ausstattung, die das Fahren auf Distanz angenehmer macht. Wer häufig unterwegs ist, wird die Vorteile vor allem dann merken, wenn die Fahrt nicht nach 30 Minuten endet, sondern nach mehreren Stunden.
Design vs. Nutzen: Was zählt wirklich?
Beim Vergleich zwischen Benelli Leoncino Bobber 400 und Triumph Rocket 3 GT ist das Thema „Design“ nicht nur Optik. Es beeinflusst, wie sich das Motorrad anfühlt und wofür es gebaut wirkt. Die Benelli ist ein Motorrad, das man gerne „zeigt“ und das sich wie ein unkomplizierter Begleiter anfühlt. Die Triumph ist ein Motorrad, das man eher als Reisegerät begreift – mit dem Anspruch, dass es auch bei längeren Strecken nicht anstrengend wird.
Stärken und Schwächen zusammengefasst
- Benelli Leoncino Bobber 400 – Stärken: unkompliziertes Handling, Bobber-Optik, angenehmes Fahrgefühl für Alltag und kürzere Touren. Schwächen: weniger Fokus auf extremes Touring-Feeling und „große“ Performance-Erwartungen.
- Triumph Rocket 3 GT – Stärken: souveräner Durchzug, Touring-Komfort, Stabilität bei längeren Fahrten. Schwächen: weniger „leicht“ im Handling, eher ein Motorrad für größere Einsätze als für enge Stadtfahrten.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, wie gefahren wird. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell in den Alltag einfügt, gerne bewegt wird und optisch klar positioniert ist, findet in der Benelli Leoncino Bobber 400 eine stimmige Wahl. Sie passt gut, wenn die Freude am Fahren im Vordergrund steht und Touren eher „mittellang“ bleiben.
Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und ein Motorrad möchte, das auch bei höheren Tempi entspannt bleibt, wird mit der Triumph Rocket 3 GT deutlich glücklicher. Sie ist besonders dann stark, wenn Durchzug, Stabilität und Touring-Feeling wichtiger sind als maximale Agilität in engen Situationen.
Fazit:
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist die bessere Wahl für alle, die ein charakterstarkes Bobber-Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht anfühlt und für kurze bis mittlere Touren richtig Spaß macht. Wer ein Motorrad möchte, das unkompliziert zu fahren ist, optisch überzeugt und nicht auf „Touring-Overkill“ setzt, trifft mit der Benelli eine stimmige Entscheidung.
Die Triumph Rocket 3 GT empfiehlt sich vor allem für Fahrerinnen und Fahrer, die Komfort und souveräne Langstrecke priorisieren. Der starke Vortrieb und das ruhige, kontrollierte Fahrgefühl machen sie besonders attraktiv, wenn häufig längere Strecken anstehen oder wenn das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten gelassen bleiben soll. Wer ein Reisegerät mit viel Kraft sucht, bekommt genau das – und nimmt dafür bewusst das etwas weniger agile Handling im Stadtbetrieb in Kauf.